Core Ultra X7 358H im Test: Laufzeiten und Fazit
5/5Akkulaufzeit
Bevor die Akkulaufzeit gemessen werden kann, vermisst die Redaktion das Display. 87 Prozent der Maximalhelligkeit entsprechen bei dem MSI-Modell 200 cd/m². Der Akku fasst 81 Wh, beim direkten Konkurrenten im Test waren es 99 Wh (Zenbook Duo).
Im YouTube-Laufzeit-Test landet das MSI Prestige 14 Flip AI+ überraschender Weise deutlicher hinter dem Zenbook Duo, als es die 18 Prozent geringere Akkukapazität hat vermuten lassen. Das Ergebnis war reproduzierbar. Wie im Fall der derzeit teilweise noch schwankenden Leistung könnten Firmware-Updates in diesem Punkt aber noch Verbesserungen bringen.
Fazit
Auf Intels Datenblatt trennen Core Ultra X9 388H und Core Ultra X7 358H nur 300 MHz maximaler CPU-Turbo-Takt, im konkreten Vergleich der beiden Panther-Lake-X-CPUs im Asus Zenbook Duo (X9) und MSI Prestige 14 Flip AI+ (X7) fällt der Leistungsunterschied am Ende etwas größer aus.
Das liegt daran, dass Asus dem SoC im Zenbook Duo (Test) im höchsten Leistungsprofil dauerhaft mehr TDP bereitstellt bzw. bereitstellen kann, weil das Kühlsystem potenter ist, in Spielen dürfte darüber hinaus auch der etwas langsamere Speicher (LPDDR5X-8533 statt -9600) einen Unterschied machen.
Nichtsdestoweniger liegt insbesondere die iGPU-Leistung erneut sehr hoch und auch der X7 deklassiert leicht gebremst in Spielen die Strix-Point-Konkurrenz (Ryzen AI 300) von AMD deutlich. Was im Test auffällig war, ist die doch deutlich stärker als üblich schwankende Leistung innerhalb eines aktiven Profils, die CPU-Temperatur lieferte dafür keine Erklärung. Hier sollte MSI noch einmal nachbessern (können).
Das hohe Leistungsniveau kostet in diesem Fall keine 2.599 Euro wie beim Asus Zenbook Duo mit X9, sondern MSI ruft „nur“ 1.549 Euro für das Prestige 14 Flip AI+ mit X7 auf. Aktuell handelt es sich dabei um das günstigste Modell mit Panther Lake der X-Klasse und damit großer iGPU am Markt.
Dass beide Systeme aus ganz unterschiedlichen Preisklassen kommen, ist dabei abseits der CPU nicht von der Hand zu weisen: Das OLED-Display des Notebooks von MSI ist mit unter 300 cd/m² maximale Helligkeit nach heutigen Maßstäben als dunkel zu bezeichnen und das Kühlsystem ein Leichtgewicht. Dafür gibt es zum Display mit Digitizer-Support den Stift im Lieferumfang gleich dazu. Durchaus interessant ist auch die Eco-Modus-Option: Zwar büßt der Core Ultra X7 358H in diesem Modus extrem viel Leistung ein, dafür bleibt das Kühlsystem stumm. Zumindest die Option auf einen lautlosen Betrieb zu haben, gefällt. Die Firmware scheint hingegen noch etwas Pflege zu benötigen.
Aktuell (12. Februar 2026) gibt es das MSI Prestige 14 Flip AI+ nur im Online-Store von MSI, in Kürze soll aber auch der unabhängige Handel Ware erhalten.
ComputerBase hat MSI Prestige 14 Flip AI+ leihweise vom Hersteller zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
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