F
Fu Manchu
Gast
Das größte Problem der Speicherung in mehr als 2 Zuständen ist der Preis aktueller Speichermedien. Was kostet es heute, mehrere Terabyte zu kaufen um Daten zu speichern. "Nichts"! Und wenn die nicht reichen, können heutige Speichersystem leicht erweitert werden. Ich denke, es ist einfach nicht praktikabel, notwendig und wirtschaftlich, von heutigen Standard auf einen anderen umzuschwenken. Technisch wäre das kein Problem, aber so wie viele Konzepte, die eigentlich von den reinen Leistungsdaten her überlegen wären, verschwinden, so wird das Speichern in mehr als 2 Zuständen nicht umgesetzt.
Digital hat in der Definition nur 2 Zustände. Du meinst Speicherungen mit mehr als 2 Zuständen, aber mit begrenztem Zeichenvorrat, wie z.B. 5 Zuständen.
Die Fuzzy-Logic beschäftigt sich z.B. mit sog. unscharfen Zuständen, einem mathematischen "ein bisschen", "ziemlich" oder "stark". Aber auch hier wird letzlich im PC mit 0 und 1 gerechnet.
Historische Beispiele wären die alten Registrierkasse und mechanischen Rechenmaschinen, die auf Rädern die Zahlen 0 bis 9 darstellt. Mehrer Räder in Reihe zeigen dann alle Zahlen in einem bestimmten Bereich an. Es konnte sogar gespeichert werden, die Kapazität war aber naturgemäß gering.
Dann die Chiffriermaschinen des 2. Weltkriegs. Die Enigma konnte mechanisch viele Milliarden zustände annehmen und Werte speichern (nicht gleichzeitig).
Und die Rolex Yacht-Master hat einen mechanischen Speicher für eine zweite Stoppzeit
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Diese Maschinen kennen mehr als 2 Zustände, speichern aber nicht analog und besitzen einen begrenzten Zeichenvorrat, also das was du meinst.
Anderes Beispiel ist unser Alphabet. 26 Groß und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen 0-9. Das abgedruckt in Büchern ergibt einen gewaltigen Speicher. Und auf der Welt gab/gibt es bisher viele hundert/tausend Formen. Die Asiaten haben die Speicherung in vielen Zeichen noch weitergetrieben. Man muss nur die Welt der Elektronik etwas ausblenden.
Aber ansonsten hat sich die Speicherung in 0 und 1 als zu günstig und zu praktikabel erwiesen, als das man es anders machen müsste. Die einfachste Lösung ist meist die beste.
Klamann schrieb:...Weiß vielleicht jemand von Versuchen/Prototypen oder historischen digitalen Datenträgern, die auf mehr als 2 unterscheidbare Zustände setzen?
Digital hat in der Definition nur 2 Zustände. Du meinst Speicherungen mit mehr als 2 Zuständen, aber mit begrenztem Zeichenvorrat, wie z.B. 5 Zuständen.
Die Fuzzy-Logic beschäftigt sich z.B. mit sog. unscharfen Zuständen, einem mathematischen "ein bisschen", "ziemlich" oder "stark". Aber auch hier wird letzlich im PC mit 0 und 1 gerechnet.
Historische Beispiele wären die alten Registrierkasse und mechanischen Rechenmaschinen, die auf Rädern die Zahlen 0 bis 9 darstellt. Mehrer Räder in Reihe zeigen dann alle Zahlen in einem bestimmten Bereich an. Es konnte sogar gespeichert werden, die Kapazität war aber naturgemäß gering.
Dann die Chiffriermaschinen des 2. Weltkriegs. Die Enigma konnte mechanisch viele Milliarden zustände annehmen und Werte speichern (nicht gleichzeitig).
Und die Rolex Yacht-Master hat einen mechanischen Speicher für eine zweite Stoppzeit
Diese Maschinen kennen mehr als 2 Zustände, speichern aber nicht analog und besitzen einen begrenzten Zeichenvorrat, also das was du meinst.
Anderes Beispiel ist unser Alphabet. 26 Groß und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen 0-9. Das abgedruckt in Büchern ergibt einen gewaltigen Speicher. Und auf der Welt gab/gibt es bisher viele hundert/tausend Formen. Die Asiaten haben die Speicherung in vielen Zeichen noch weitergetrieben. Man muss nur die Welt der Elektronik etwas ausblenden.
Aber ansonsten hat sich die Speicherung in 0 und 1 als zu günstig und zu praktikabel erwiesen, als das man es anders machen müsste. Die einfachste Lösung ist meist die beste.