1. Gaming PC Selbstbau

Gute Ausführungen, JenZor.
Dem ist recht wenig hinzuzufügen.

Um den Wechsel von Seagate zu WD nochmal zu unterstreichen reicht folgende Statistik:

blog-fail-drives-4tb-manufacture.jpg


im großen Test von Backblaze fielen Seagate-Platten doppelt so häufig aus wie die von WD.
 
Alles klar.
Großen Dank an euch alle, ihr habt mir wirklich enorm geholfen.
Extra Dank natürlich JenZor, man merkt, dass du wirklich Ahnung hast. ;)
Werde deinen Vorschlag dann denke ich so übernehmen.
Die Diskussion darf natürlich gerne auch noch munter weiter laufen, vielleicht ergibt sich ja noch der ein oder andere Tip den ich natürlich gerne mitnehmen werde :D
LG DizzyP
 
Hejo schrieb:
Sonstige Festplatte würde ich auch WD empfehlen. Green ist leise und gut. Aber anstatt Blue auf jeden Fall ne Black nehmen. Die ist dann auch lauter aber wenigstens schnell :D.
Die Black würde ich nicht empfehlen, die habe ich selber. Die ist zwar schnell, aber wahnsinnig laut. Wenn dir egal ist, dass dein Rechner brummt wie ein großer Schwarm Bienen, ist's egal, aber ansonsten ist das eine schlechte Idee.

Und SSD ist Pflicht, dem kann ich zu 100% zustimmen. Diese beschleunigt das Arbeiten am Rechner mehr als alles andere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch für den TE eine Anmerkung zum Mainboard.

Das Asrock Mainboard das JenZor gewählt hat, halte ich für eine sehr gute Wahl, weil es bereits USB 3.1 (Typ A und Typ C) an Bord hat und gleichzeitig im ATX Format sehr viele Erweiterungen zulässt.
Die PCIe Slots sind sehr Sinnvoll angeordnet und erlauben Dir, dein Board bei Bedarf mit Soundkarte und Controllern zu erweitern und durch den zweiten PCIeX 16 Slot (elektrisch x4) kannst Du auch Controller anschließen die einen höheren Datendurchsatz haben, wie z.B. ein USB 3.1 (wovon du ja schon einen hast).

Das kann Dir natürlich auch alles wurscht sein, aber seit dem Tage an dem ich mal mein altes gut arbeitendes AM3 System um USB3.0 erweitern wollte und an der bescheuerten Anordnung der Slots meines zu kleinen mATX Boards gescheitert bin, sind mir diese Dinge persönlich sehr wichtig...
 
proserpinus schrieb:
Die Black würde ich nicht empfehlen, die habe ich selber. Die zwar schnell, aber wahnsinnig laut. Wenn dir egal ist, dass dein Rechner brummt wie ein großer Schwarm Bienen, ist's egal, aber ansonsten ist das eine schlechte Idee.

Ich weiß, hab die Blue die konnte erst durchs DS 5 gebändigt werden, aber wenns brummt dann wenigstens mit Leistung :D, Die Green`s sind wirklich leise wäre auch meine Empfehlung.
 
Hejo schrieb:
mit einem klick im Bios mögliche 30% Übertaktung

4GHz * 1,3 = 5,2 GHz .. da hört schon etwas mehr dazu als "ein klick" ;-)

// Anmerkung -> Das ist Käse. Ich verwechsel das grade mit dem i7 6700K (4x4Ghz)

OC mag schön und gut sein, aber wenn du Pech hast und ein "schlechtes" Sample bekommst kannst du OC vergessen weil du bei 4,3 oder 4,4GHz schon bei 1.25-1.3V stehst. Und ob DIESE 300 MHz dann den Unterschied machen, wage ich zu bezweifeln. Zumal es auch nicht einfach mit 100 EUR abgetan ist.

Ein i5-K Setup würde wohl schon eher so aussehen:

Intel Core i5-6600K (245 EUR)
ASRock Z170 Extreme 4 (135 EUR)
Macho HR-02 (40 EUR)
2x8GB DDR4-3000 (90 EUR)

Und je nach OC Wunsch müsste man evtl auch über ein stabiles 600W NT nachdenken.
Ich nehme einfach mal das CoolerMaster G650M (75 EUR). Sicher reichen auch 550W aber wenn es mit OC wirklich "ans Limit" gehen soll, sollte man daran nicht sparen. ich würde dann sogar eher noch 20EUR draufpacken für das be quiet Straight Power 10 600W mit Kabelmanagement.

Dazu kommt, dass ein vernünftiges Gehäuse mit entsprechendem Airflow nötig sein wird. Ich würde hier mal das Define R5 als adäquates Gehäuse hinstellen (100 EUR)

Macht in Summe, wenn der Rest (250GB SSD, 1TB HDD und R9 390) gleich bleibt etwa 1170 EUR. Im Vergleich die 950 vom Non-K System sind schon 200 EUR Unterschied. Dazu kommt der höhere Stromverbrauch, was sich nach Nutzungsverhalten richtet.
 
Zuletzt bearbeitet:
JenZor schrieb:
4GHz * 1,3 = 5,2 GHz .. da hört schon etwas mehr dazu als "ein klick" ;-)

der läuft mit 3,5 Ghz (Turbo 3,9) !!! Jetzt rechne nochmal ;)

Edit: bei mir ist es ein klick 3 Stufe im Bios bei Auto Übertaktung =) = 4,4 Ghz
 
GRRRR FAIL!!.. ich war beim i7 xD ... der läuft Stock schon auf 4GHz.. Ok. Vergiss den Absatz :D .. bei 3.5GHz kann man noch das eine oder andere rausholen. 30% (3,5x 30% = 4,55 GHz) sind aber auch da nicht ganz trivial. Es kommt einfach aufs Sample an.
Wenn man so im OC Bereich mal die Erfahrungsberichte ließt gibt es Leute, die bei 4.7 oder höher erst deckeln. Andere sagen bei Intel sind 4.2 - 4.4 GHz die maximalen alltagstauglichen Taktraten und wieder andere gehen gar nicht erst höher als 4GHz.

Und wie gesagt es hängt ein wenig mehr dran als "ein Klick" .. Kühlung, Speicher, Kondensatoren, Mainboard, ...
 
Erstaunlich, dass noch keiner kam mit:

"Damals... bei Sandy Bridge... da war der Heatspreader noch verlötet... DA konnte man von OC reden...."
(Dabei wütend mit dem Zeigefinger in der Luft herumfuchteln und schauen wie ein Pirat)
 
@valin1984... ja die guten alten Zeiten :D

3.2GHz CPUs aufs P/ Z Board schnallen und auf 4.5GHz dreschen und ab und zu mal mit nem Fächer wedeln, damit der nicht all zu warm wird. Was waren das aber auch für CPUs :D

Mal Spaß beiseite. Wenn man sich das Risiko antun will, kann man die Haswells auch köpfen, dann kriegt man mit Flüssigmetall zum Teil Temperaturdifferenzen vorher-nachher von 20K zu Stande. WENN man denn das Risiko tragen will :D
 
Ok, dann bedanke ich mich vielmals für die vielen hilfreichen Antworten.
Besonderes Dank natürlich nochmal an JenZor, du hast dich wirklich ins Zeug gelegt. :)
Drückt die Daumen dass alles klappt mit meinem ersten Aufbau. :p
Liebe Grüße DizzyP
 
haswell OC ist nur mit köpfen sinnvoll und dem schraubstock am sichersten, alles andere macht da keinen spaß ;)

da kommt man dann auch teilweise besser weg als mit verlötetem heatspreader => bei mir teilweise 12°C unterschied vom wärmsten zum kühlsten kern
geht aber trotzdem von 6*3,2GHz auf 6*4,5GHz :D
 
JenZor schrieb:
GRRRR FAIL!!.. ich war beim i7 xD ... der läuft Stock schon auf 4GHz.. Ok. Vergiss den Absatz :D .. bei 3.5GHz kann man noch das eine oder andere rausholen. 30% (3,5x 30% = 4,55 GHz) sind aber auch da nicht ganz trivial. Es kommt einfach aufs Sample an.
Wenn man so im OC Bereich mal die Erfahrungsberichte ließt gibt es Leute, die bei 4.7 oder höher erst deckeln. Andere sagen bei Intel sind 4.2 - 4.4 GHz die maximalen alltagstauglichen Taktraten und wieder andere gehen gar nicht erst höher als 4GHz.

Und wie gesagt es hängt ein wenig mehr dran als "ein Klick" .. Kühlung, Speicher, Kondensatoren, Mainboard, ...


Hast vollkommen recht so war das auch nicht gemeint, wollte nur nicht schreiben es sind meist 26,5% möglich oder so :), AIDA 64 rundet da auch immer bei mir auf.
Ich hab noch einer ersten gleich September 2015 gekauft die scheinen eh besser zu sein.

Spart man beim RAM und nimmt ein günstiges Z Board kommt man schon auf nur 150€ mehr, übrigens der 6600k zieht bei mir unter 4,4 Ghz nur 65 Watt die 90 Watt sind hier wirklich nur zur Sicherheit spezifiziert.
 
Die "Skylake" Zusammenstellung von @JenZor aus Beitrag #16 sieht schon recht gut aus, trotzdem würde ich noch ein paar Dinge ändern.

RAM mit 2133 MHz, zB Crucial DIMM Kit 16GB, DDR4-2133, CL15 (CT2K8G4DFD8213) ist ausreichend, da CPU und Board ohnehin nicht mehr können.

Die langsame WD green würde ich nicht nehmen. Wenn WD, dann WD blue (Western Digital WD Blue 1TB, 64MB Cache, SATA 6Gb/s (WD10EZEX)) oder WD black (Western Digital WD Black 512e 1TB, SATA 6Gb/s (WD1003FZEX)), die schnell, aber laut ist.

Das Sharkoon VS4-S Gehäuse würde ich nicht nehmen; eine billige Plastikdose, die nicht einmal Front USB 3.0 hat. Gerade beim Gehäuse lohnt es sich mMn ein paar € mehr in die Hand zu nehmen. Ein gutes Gehäuse hat man doch länger. Meine Empfehlung wären da das Zalman Z3 Plus schwarz mit Sichtfenster oder noch besser das Nanoxia Deep Silence 3 schwarz, schallgedämmt (NXDS3B)
 
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