1-Spannungs-Mainboards?

jwka

Cadet 2nd Year
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Dez. 2011
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25
Hallo,

ich suche nach Mainboards, die "die normalen Eigenschaften" haben (also genügend Speed, Wake-On-Lan etc) aber mit nur einer Spannung auskommen.

Ich weiss nicht, wie ich da im Internet suchen muss, um auf die entsprechenden Ergebnisse zu kommen. Vielleicht kann mir da jemand helfen?

1000 Dank im Voraus
jwka
 
häää wie meinst du das ?
 
Meins du nur einen 4-Pol Stromanschluss? Oder gar nur den breiten 24er?

Und welche CPU möchtest du verbauen?
 
Oder meint der TE in diesem Fall hier die Anzahl der Phasen der Stromversorgung?

Nur eine Spannung ist leider eine sehr ungenaue angabe, das Spannung noch nicht mal ein Bauteil ist, sondern eine physikalische Größe.
 
So habe gerade mal ein bisschen geschaut, da ich bei Zotac mal etwas von externen Netzteilen gelesen habe. Hier zum Beispiel:
http://geizhals.de/612901
http://geizhals.de/612905
http://geizhals.de/668829

Aber Boards die wirklich nur eine 12V Rail benötigen und die restlichen Wandler Onboard haben sind sehr rar. Hier zum Beispiel eines von Kontron:
http://de.kontron.com/products/boar...erboards/miniitx+motherboards/ktqm67mitx.html
Ich habe mir eingebildet das es so etwas auch mal von Intel gegeben hat, nur leider finde ich dieses nicht mehr.
 
oder ähnlichem, auskommen und die Spannungswandler onboard haben.
g.gif
 
Erstmal: Großes Sorry von mir, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe - ich habe den Link einfach irgendwie versabbelt und versehentlich die mail BEnachrichtigung nicht eingeschaltet ... ich werd' alt.

Zur Sache (weil immer noch aktuell):

Ja, ich suche Mainboards, die mit einer einzelnen Spanung auskommen: 12V / 24V und sich die nötigen anderen Spannungen selbst erstellen (Up/Downstepper).

Es geht darum ein hochverfügbares System zu bauen, welches direkt an eine USV an deren Batterien angeschlossen werden kann, ohne die Hoch- und Runterwandelverluste in Kauf nehmen zu müssen (--> längere Laufzeit der USV)

Danke für den Link zu den Spannungsadaptersn - das hilft natürlich am meisten, weil dann die Auswahl des Mainboards wieder viel offener wird.

Auch die Zotak Dinger sehe ich mir genauer an.

1000 Dank für Euren Input!
jwka
 
Hast du ein Glück das ich den Thread noch abonniert habe ;)

Habe auch zufällig vor kurzem in der c't einen Artikel über Stromspar PCs gelesen, und dort wurde auch ein Intel Board mit integriertem Spannungswandler verwendet. Hier der Link.

Es gibt auch normale mITX Boards mit Spannungswandler onboard, allerdings eher im Embedded Bereich.
 
Embedded ist als Begriff gar nicht so schlecht, denn (und das ist auch gleichzeitig die Herausforderung):

Die Anwendung des angestrebten Systems ist HomeAutomation und Streaming Server (plus was in Zukunft vielleicht noch so ansteht in einem modernen Haushalt).

Hier hat man folgende Situation:

Meist wird so gut wie keine Leistung gebraucht. Aber WENN, dann MUSS die auch unbedingt zur Verfügung stehen.

Beispiel:

Man ist abwesend. Da schläft das Ding überwiegend. Vielleicht macht es ein bischen Anwesenheitssimulation und Fenter-Überwachung. Aber wenn das alles gut programmiert ist, läuft so ein Rechner (deutlich) unter 5% Auslastung. Ganz gering wird's nie, weil der PC eben auch Polling-Aufgaben auf Schnittstellen erfüllen muss, weil viele Geräte (oder Internet Services) keinen Push Mode haben und weil z.B. Buskommandos mitgelesen werden müssen.

Wenn aber gerade zwei (oder sogar drei?) Filme gestreamt werden sollen (Eltern & Kinder gucken zeitgleich aber etwas unterschiedliches), und dann irgendein Gerät reichlich Daten an den HomeServer schickt, auf die reagiert werden muss, dann ist ein Atom reichlich überfordert.

Ich "frickle" ich sehr rum (und habe noch andere Fragen im Kopf, die dann eher bei OS-Installation landen).

Idealerweise hätte man also ein Motherboard mit i3 / i5 oder sowas, das sich schnell in den Energieeffizienz- oder auch Schlafmodus legen lässt und auf dem man die Prozesse in der Prio sehr stark runter setzt, wenn man sie nicht braucht (um sie nicht komplett neu starten zu müssen, falls sie gebraucht werden).

Dummerweise in Windows was das angeht scheinbar nicht so wahnsinnig drauf ausgelegt und auch nicht so dolle kooperativ ... (?)

jwka
 
Okay, Aufgabenbereich verstanden. Allerdings stellen sich für mich mehrere Probleme in den weg.

- Von welchen Datenmengen bzw. Bandbreiten reden wir beim Streaming. Normale .avi Dateien oder .mkv's? Muss das ganze noch gerendert werden?
- Problem bei Streaming Servern ist das diese meist noch sehr unstabil sind. Rede dabei aus Erfahrung (PlayStationMediaServer unter Linux).
- Wie viele Festplatten sollen betrieben werden, Mainboards mit internen Spannungsreglern bieten meist nur 2 bis 3 Power Anschlüsse.

Des weiteren habe ich es nicht ganz verstanden, du bist abwesend. Ja schläft er dann oder soll er kleinere Aufgaben bei geringster Auslastung verrichten?

Die Frage ist ob bei solchen Aufgaben wie Überwachung etc. ein PC überhaupt die Lösung ist. Ich will jetzt nicht groß Controllerboards etc. vorschlagen, weiß nicht ob du in dem Thema bewandert bist.
Ich persönlich würde fast zwei Rechner zusammenstellen. Einen auf extrem geringen Verbauch und 24/7 Betrieb getrimmten (das besagte Board, Linux auf USB Stick oder kleiner SSD), und entweder ein fertiges NAS (halte ich nicht allzu viel davon) oder sich selbst einen Multimedia Server zusammenstellen.
 
Das mit dem "überwiegend schlafen" war eher auf Teilprozesse gemünzt, also man könnte bei Abwesenheit (bis vielleicht von extern ein eigeren Request kommt - Sonderfall) den Media Server entweder runterfahren, stillegen oder sogar sagen: mach' jetzt mal Dein Indexing und dann geh schlafen.

Zu Deinen Fragen/Ideen:
Streaming: HQ auf vier Streams dürfte eine realistische Hochleistung sein, HQ auf einem Stream defo zu wenig.

Mit zwei PC'S zu arbeiten ... ja, habe ich auch schon dran gedacht. Das Thema dabei ist, dass man Ressourcen verschenkt. Denn ist einer der beiden nahe "idle" und der andere rackert sich ab, dann werden keine Ressorcen "geshart".

Ausserdem: Auch die Hausautomation hat zu "Stosszeiten" reichlich was zu tun und würde einen "kleinen" PC überfordern, das zeigen Erfahrungen. Also bräuchte man dann auch noch ein "swap over" ... ich habe von sowas (zwischen ungleichen Geräten) noch nie gehört.

Früher habe ich mal als Consultant hochausfallsichere Systeme gesehen, wo mehere Server an einem Standort plus mehrere Standorte sich gegenseitig "gefailovert" haben. Aber da braucht's auch auf der Applikationsseite dann Replikationsmechanismen und so einfache Dinge wie "bedingtes Bedienen eines Kommunikationspartners", z.B. eines EIB Gateways.

Das ist nicht wirklich trivial und von der Software, die ich einsetze in keiner Weise unterstützt.

Daher:
Ich konzentrier mich darauf, EIN System zu bauen, das, wenn nötig vviel Power hat aber auch "runter zu fahren ist" wenn man es nur teilweise braucht.

Dabei ist mein Ziel keinesfalls, das letzte Watt zu sparen. Aber wenn man am Tag vielleicht 500 Wh oder gar 1kWh (ich weiss, das ist viel) einsparen kann, kommt über's Jahr hinweg doch viel einiges raus. Und es geht ja nicht nur um die verbrauchte Leistung. Wir sprechen auch von Wärme, Geräusche ...

Grundlegendes Ziel ist aber Zuverlässigkeit und (sofortige) Verfügbarkeit. Dann kommt Geräusch, Wärme, Verbrauch, Größe (ideal ist 1HE 19" aber wohl egen großer Lüfer [==> Geräusch] kaum machbar)

Wie gesagt: Es geht um Home Automation, wo solch ein Gerät potenziell auch bei einem Besitzer in dessen Office steht (nicht jeder hat einen Medianschrank oder Platz in der Verteilung).

Und last but not least: Das Ding muss bezahlbar sein und ohne grpße Wartung auskommen.

Sowas wie ne Wollmilchsau vielleicht ...
 
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