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100m Lan Kabel funktioniert nicht

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Cat5e sind die Beipackstrippen von Routern. Die nehem ich nur her, wenn ich mich vom Laptop aus der Strippe an einen Router hänge.
Zum verlegen nehme ich seit 2006 CAT7.

@TO: LAN-Kabeltester kaufen oder leihen. Alles andere ist Spekulation.
 
Revolution schrieb:
Kostet dann auch etwas mehr als 20 € hält dafür auch länger als sechs Monate.
Kenne genug die normale Patchkabel über die Außenwand ziehen und es funktioniert seit über 10 Jahren.. Also so schlimm wie alle meinen ist das auch nicht. Genauso sind normale UTP Kabel nicht so schlimm. Die wurden damals ohne Ende verlegt und da sagt auch niemand da funktioniert nix.
 
"Jetzt ist der eine DLAN Adapter kaput gegangen " sicher das alles was daran angeschlossen war noch funktioniert? Ich würde das Kabel mal am Lappi vor Ort ausprobieren ohne switch etc.
bzw. den switch mal mit kurzem Patch-Kabel am Router testen.
 
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ja sicher weil der Adapter im Haus ist kaput gegangen und da hing ja der Speedport dran das geht alles noch.
 
Audi 80 schrieb:

wundert mich nicht das dieses Kabel keine 100m schafft.

Audi 80 schrieb:

besser, wahrscheinlich gehts damit.


Eco / Green Mode der Switche ausmachen und das Kabel nicht in der Nähe einer Stromleitung verlegen.
Im Idealfall in ein Leer-Rohr schieben.
 
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Was immer alle mit ihrem Schirm haben.
Kann mir mal einer von Euch Schirmspezialisten erklären, wozu für eine 1000BASE-T Verbindung über 60m ein geschirmtes Kabel generell besser geeignet sein soll als ein ungeschirmtes, von dem nichts weiter bekannt ist, als die Länge und Einstufung in CAT6 250MHz?
Ich würde das ungeschirmte sogar bevorzugen, da gerade bei billigen Kabeln ohne vernünftiges Datenblatt der Schirm auf so eine Länge eher Probleme verursacht als verhindert. Als Stichworte für Interessierte sei hier Beispielhaft die Leitungskapazität erwähnt. Gleichtaktstörungen, die eine Schirmung effektiv unterdrücken kann sind im hier gegebenen Anwendungsfall eher nicht zu erwarten. Potentialunterschiede und resultierende Ausgleichsströme sind hingegen wahrscheinlicher, was zusätzlich gegen eine Schirmung spricht, da diese durch die Schirmung überhaupt erst auf die gesamte Leitungslänge wirken.
@Audi 80
Beide von dir verlinkten Kabel sind billigster Sorte. Das 1. dürfte einem Test nach CAT5 Kriterien kaum standhalten, das 2. ist laut Angaben aus Installationskabel gefertigt und somit für flexible Verlegung nicht geeignet. Die massiven Innenleiter können bereits nach ein paar mal hin- und herbiegen brechen.
 
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Ic3HanDs schrieb:
Nein, bei CAT-Kabeln ist die Spezifikation von 50cm - 100m. Alles was darüber geht ist außerhalb der Spezifikation und alles darunter genauso. Das man 25cm Kabel beim Patchen so oft nutzt darf eigentlich nicht sein.

Sorry für den Necro aber das wird immer wieder falsch erklärt:

Es gibt für Cat5/6/7 KABEL keine genormten Längen.

Es gibt allerdings Normen für die NUTZUNG dieser Kabel.

Als Stromkabel funktioniert das auch über 100 Kilometer.

Die genannten 100 Meter beziehen sich auf die COLLISION DOMAIN von passiven Ethernet-Segmenten. Das hat garnichts mit der Signalstärke zu tun sondern damit dass das Erkennen einer Datenkollision nicht länger dauern darf als das kürzeste Versenden eines Datenpaketes. Was zu Zeiten von BNC-Kabeln und Hub-Basierten CAT-Netzwerken tatsächlich vorkam.

Seit 15 Jahren habe ich keine Netze mit Collision Domains mehr gesehen. Bei geswitchten Netzten gibt es keine Kollisisonen.

Noch härter formuliert, ich habe nie 1000MBit-Hubs im Einsatz gesehen, nur Switches. Ich habe genau einmal einen 100MBit-Hub erlebt. Das war zu dieser Zeit schon extrem selten. Lediglich im Zeitalter von 10MBit-Ethernet waren Hubs und Collision-Domains noch häufiger anzutreffen.

Nimmt man die Collision-Domain raus dann sind die 100 Meter mehr ein Gentlemen-Agreement denn eine Norm. Sicher, es mag Kabel geben die das Signal nach 150 Metern zu Tode dämpfen. Ethernet-PHys die nicht genügend Saft für 200 Meter haben oder eine zu schlechte Empfangsverstärkung. Aber wenn man Markenkomponenten nimmt sind 200 Meter fast immer drin.

Mein Rekord: 1GBit/s bei 600 Meter über ein Cat6-1Ghz-Kabel mit zwei direkt verbundenen Switches mit PoE-Support. Fehlerrate unter 0,1% im Schnitt. Das ist zwar mehr als üblich aber stört in der Praxis exakt Null. PoE ist anscheinend sehr hilfreich wenn man WIRKLICH lange CAT-Kabel verwenden will.

Aber ja, Glas ist besser wo man es legen kann. Ich darf garnicht daran denken wenn da mal ein Blitz in der Nähe runterkommt, das dürfte kaum eine Gegenstelle überleben. Ich hatte mal ein 150m-Kabel das schlicht über terrestrische Potentialunterschiede auf 1000V und 50mA kam. An trockenen Tage. Bei Gewitter sprangen ungelogen Funken zwischem der Kabelabschirmung und den Nachbarkabeln. Wohlgemerkt, EDV-Ethernetkabel. Daten flossen ganz normal aber beim Umstecken der Kabel bestand Lebensgefahr. Die restliche elektrische Installation war einwandfrei. Gut dass ich damit nichts weiter zu tun hatte.
 
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Der Thread ist zwar schon alt, aber hier wurde nicht auf CCA-Ethernetkabel (Copper coated Aluminium) hingewiesen.

Die billigen Vertreter bei Ethernet-Kabel nutzen überwiegend nur kupferbeschichtete Aluminiumadern statt reines Kupfer.
Das bedeutet etwa 55% mehr Dämpfung, höhere Reißempfindlichkeit bei Zugbelastung, häufiger Aderbrüche im Bereich der Crimpung, reagiert bruchempfindlicher auf enge Biegeradien.
Hiervon hatten wir in der Firma vor Jahren mal das ein oder andere 10m lange CCA-Kabel, was schon bei der ersten Benutzung wegen Aderbruch nicht funktionierte (war ein schneller „Notkauf“ im MediaMarkt).

Leider kann man den eBay-Links nicht mehr folgen, um festzustellen, ob es sich um CCA-Kabel handelte.
Wenn es aber sehr preisgünstig war, ist davon auszugehen.
 
FarmerG schrieb:
Der Thread ist zwar schon alt, aber hier wurde nicht auf CCA-Ethernetkabel (Copper coated Aluminium) hingewiesen.

Danke, der Fachbegriff ist mir Nicht-Verleger noch garnicht geläufig gewesen. Sowas überlassen wir Administratoren normalerweise dem Elektroknecht und geben lediglich eine maximale Dämpfung pro Meter vor.

Das muß aber schon richtig billiges CAT-Kabel sein, selbst mein 20 Jahre altes Billig-Cat5 ohne E-Kabel ist reines Kupfer. Andererseits, ich hab auch schon erlebt dass Aufträge wegen fünf Cent pro Kabelmeter an andere Elektriker gingen.

Bei mir haben sich "teure" Kabel bisher immer gelohnt. Meine ersten und damals sauteuren Cat5e-Kabel laufen heute noch prima mit 10Gbit. Das billige Cat6 eines Kunden macht schon bei 5GBit/s Ärger.
 
Bei kabelscheune.de, Produktgruppe „Ethernet“ das erste Produkt:
(siehe Bild ganz unten)

C5A3C7D9-0806-4350-88F9-8D5BFA26B0A3.png


Ist im Consumerbereich sehr verbreitet (siehe unser Schnell- bzw. Notkauf im MediaMarkt vor ein paar Jahren. Von 15 Kabeln waren 2 von Beginn an defekt, 3 weitere sind im ersten Jahr (wohl durch Bewegung) ausgefallen.
Danach sind alle Kabel durch Kupfervarianten ersetzt worden -> kein Ausfall zu Beginn und jetzt nach über 3 Jahren Einsatzzeit auch noch kein Ausfall.
 
Das ist typisch für cca Kabel. Ich habe bei mir im Haus cat5e teilweise seit 2006 liegen. Damals bezogen von Reichelt bislang problemlos. Googelt man heute nach cat5e kommt man immer zu cca.
Habe gerade für meinen Bruder 100m billig (46€)cat7 gekauft Fabrikat b.e.s.t. und mal getestet, bevor ich das auf Dachboden einziehe und es dann Probleme macht. Heist auf beiden Seiten des 100m Rings lsa Dose ran und Patch-kabel und mit iperf3 gemessen. Keine Probleme zwischen 890 und 950Mbit/s kamen selbst bei einer Länge von 102m und auf Ring.
 
Hey!

Sorry wenn ich den Thread wieder eröffne.. Ich habe im Moment das Problem, dass ich einfach nicht mehr weiter weiß.
Ich habe im Erdgeschoss meinen Router und möchte im 3. Stock (ca. 30m) eine Netzwerkdose für ein Büro anbringen.
Ich habe mir dazu ein S/FTP CAT7 Kabel gekauft. Dazu habe ich 2 Netzwerkdosen für CAT6A. (Sollte eigentlich kein Problem sein.)
Alles angeschlossen und aufgelegt.. Jedoch bekommt mein Rechner einfach kein Netz. Mit dem Laptop bekomme ich über das Kabel 100MBit.

Alle 8 Drahtpaare sind richtig über Anschluss Typ A verbunden. Kabeltester zeigt auch nichts weiter an.
Ich habe auch das Kabel nochmal komplett geprüft indem ich das Kabel wieder aufgerollt habe und es direkt am Router mit meinem PC probiert habe. Jedoch alles ohne Erfolg.

Hat jemand zufällig eine weiter Idee? Ich verzweifle im Moment extrem. :confused_alt:
 
Das klingt aber nach schlechter oder falscher Auflegung der 8 Adern. Ja. Reine Kabeltester sagen nicht viel aus.
 
Zeige bitte mal die genaue Belegung anhand von Fotos.

Nach deiner Beschreibung sind die Kabel falsch aufgelegt, Dosen und oder Kabel defekt. Wenn ein Tester nichts anzeigt, ist dieser defekt.

Cu
redjack
 
Ich habe dieses Kabel geholt. Jeweils auf beiden Seiten mit dem Keystone verbunden, was wirklich keine Kunst ist. Was ich noch nicht probiert habe ist, auf beiden Seiten einen RJ45 Anschluss zu crimpen.

Schlagt mich bitte nicht, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich habe aber locker schon 20 Anschlüsse in den Sand gesetzt.
 

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