2 Betriebsysteme - 2 Taktfrequenzen

Tzuy

Ensign
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Sep. 2006
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214
Hi,


ich habe zurzeit Windows Vista und MacOSx auf meinem Rechner installiert. Das Problem ist, dass ich in MacOSx kein AMD cool'n'quiet benutzen kann. Und weil es mich nervt, wenn mein PC so laut ist, habe ich zurzeit im BIOS die Taktfrequenz und Kernspannung des CPUs reguliert. Wenn ich Windows starte, würde ich aber gerne wieder die volle Geschwindigkeit des CPUs ausnutzen können (mit aktiviertem cool'n'quiet). Allerdings habe ich auch keine lust jedes mal im Bios die Werte manuell zu ändern.
Daher bin ich auf der suche nach 2 Tools:

Tool A soll unter osX beim start die taktfrequenz und kernspannung runterschrauben.

Tool B soll unter Windows beim start die taktfrequenz und kernspannung wieder hochschrauben.

Ich möchte die Tools also nach Möglichkeit nur einmal konfigurieren. Beim Start des jeweiligen Betriebssystems sollen die Werte dann jedes mal automatisch übernommen werden. Könnt ihr mir weiterhelfen?
 
Ist mir nicht bekannt dass es sowas gibt,

entweder du kaufst dir einen gescheiten Kühler oder ein FoxConn Board - meines Wissens haben die so genannte "Profile" die du beim Systemstart wählen kannst (Bios)
 
soviel ich weiss gibt es keine Tools die einen solchen Eingriff ins Bios vornehmen können. Die einzige Möglichkeit, die mir gerade in den Sinn kommt, wäre, wenn du im BIOS 2 Profile erstellst, sofern dein MB das unterstützt.
 
RightMark CPU Clock Utility läuft unter Windows. Damit könnte es gehen.

BIOS so einstellen, dass er immer runtergetaktet startet. Das bleibt bei OSx so, wärend bei einem Windows-Start die Frequenz hochgeschraubt wird.
 
Tzuy schrieb:
[...]kein AMD cool'n'quiet benutzen kann. Und weil es mich nervt, wenn mein PC so laut ist, habe ich zurzeit im BIOS die Taktfrequenz und Kernspannung des CPUs reguliert.
Du könntest doch auch statt die CPU runter zu takten im BIOS eine ggf vorhandene Lüftersteuerung aktivieren und einfach die Finger vom Takt der CPU lassen.

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Das angesprochene Tool RightMark CPU Clock bietet unter Windows lediglich Einstellungen zur Spannung und zum Multi im Bereich dessen, was vom Hersteller vorgegeben ist (also zwischen min aka c'n'q und max aka standard).
D.h. möglich wäre es vielleicht, wenn du im BIOS den Multi manuell etwas tiefer festlegst und dann unter Windows wieder höher taktest. Sicher bin ich mir dabei allerdings nicht, ob bei fest eingestelltem Multi im BIOS Rightmark unter Windows noch was zu sagen hat.
 
Da OSx für AMD Systeme nicht lizensiert ist, ist das ganze hier eh ne illegale sache...
 
versteh ich nicht...es gibt doch auch tools zum übertakten...mit denen kann man dann doch wohl auch runtertakten?!
 
Hi,
ich nutze dieses Programm um unter Windows meinen Muliplikator und die Spannung je nach Last zu verändern. Funktioniert wunderbar, obwohl mein Multi im Bios fest auf 7 steht, wird er bei Last dann bis auf 12 erhöht.

MfG Psylo
 
@Tzuy
Klar kannst du mit den Tools auch runter takten. Aber da die Tools für Windows sind, bringt das ja nichts. Du willst es unter Windows ja schnell haben.
D.h. im BIOS runter takten, was dann generell gültig ist für beide OS und individuell unter Windows dann wieder höher takten auf Standard.

Das wäre doch der Effekt, den du suchst.
 
muss ich für cpucrystalid im bios cool'n'quiet deaktivieren?
 
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Ja, da Crystalcpuid und Rightmark erst ihre Wirkung zeigen, wenn Windows und das jeweilige Tool selbst gestartet ist.
Also alles ungleich Windows & Tool richtet sich nach der BIOS-Vorgabe.

Ob du jetzt im BIOS selbst bist, ein anderes OS installierst und das nutzt, in OS X werkelst oder in Windows bist aber das Tool zum höher takten nicht gestartet hast, ergibt genau das gleiche: Nämlich den Takt, der im BIOS eingestellt ist (und ggf. C'n'Q).

Erst der (Auto-)Start des Tools und die Einstellung, dass es den Multi auf normal hoch setzen soll, ergibt wieder den Standard-Takt der CPU.

edit: C'n'Q ist nicht notwendig bzw. ich habe es aus, da ich über Rightmark eigene Vorgaben zum untertakten und Strom sparen eingestellt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab eine andere Lösung für das Problem gefunden: Ich habe im Bios manuell den Multiplier von 16 auf 13 und die Kernspannung von 1.4 auf 1.3 reguliert. Zusätzlich habe ich Cool'n'Quiet aktiviert. In osX läuft das System dann auf der niedrigen Taktfrequenz. Und unter Windows sorgt cool'n'quiet dafür, dass der Multiplier unter Last wieder auf 16 ansteigt. Die Kernspannung wird leider nicht mehr gesteuert. Dadurch könnte mein System evt. instabil werden. Bisher läuft aber noch alles gut.

PS: Die Werte habe ich mit Everest auslesen lassen.

Und zum Thema "Da OSx für AMD Systeme nicht lizensiert ist, ist das ganze hier eh ne illegale sache... ":
Windows ist der letzte ****. Apple hat es geschaft ein Betriebssystem zu entwickeln, welches Windows in Sachen Benutzerfreundlichkeit, stabilität, sicherheit und innovation um Längen vorraus ist.
Aber leider nur für die mitgelieferte Hardware. Und ich sehe nicht ein, warum ich mir die Hardware kaufen soll, wenn ich doch zuhause quasi schon die gleiche Hardware stehen habe.
Sobald Apple dazu bereit ist, ein Stück von ihrem hohen Ross runter zu kommen und sich den PC-Usern zu erbarmen indem sie osX für den PC veröffentlichen, werde ich es auf der Stelle kaufen. Das könnt ihr mir glauben. Ich denke, dass wenn es schon irgendwelche gelangweilten IT-Studenten (die ihre Arbeit sicherlich gut machen) schaffen, osX für den PC zugänglich zu machen, dann werden es die erstklassigen Programmierer bei Apple wohl erst recht schaffen. Solange das Apple aber nicht macht, werde ich wohl auf die "illegalen" Version von iDeneb und co zurückgreifen müssen.
 
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