Hallo,
Ich bin der festen Überzeugung das dein "Festplattensterben" etwas mit dem Dauerbetrieb zu tun hat. Ich hab es auch geschaft, mein einzige, gut belüftete Festplatte (Samsung SpinPoint mit 160GB) innerhalb von einem Monat dank dauerbetrieb auf 56% Health-Status zu drücken. Seit ich damit aufgehört habe, also nachts den Computer ausgeschaltet habe, und er nur noch am tagsüber ungefähr 12-15 h am Stück läuf, ist dieser Wert konstant geblieben.
Dieses Problem hatte ich mit meiner Samsung SpinPoint 80GB nicht, obwohl diese 2 Jahre im dauerbetrieb lief, hatte sie danach immer noch einen Health-Status von 73%.
Weiterhin haben wir daheim einen Linux-Server stehen gehabt (das Board ist zur Zeit kaputt), der mit 2x 120GB Samsung SpinPoint bestückt ist, (auf einer Platte wird gespiegelt). Dieser lief jetzt ungefähr 6 Monate am Stück und am Ende habe ich ganze 15 Minuten gebraucht, um eine 3MB große Datei vom Server zu ziehen.
Ich denke das Problem mit der Langlebigkeit bei Dauerbetrieb haben viele Hersteller. Das liegt aus meiner Sicht an zwei Gründen: immer höhere Kapazität bei immer höherer Geschwindigkeit bedeutet auomatisch immer höhere Belastung. Zugleich muss die Mechanik schneller, aber auch genauer werden, da die Spuren immer enger zusammen liegen.
Daher mein Tipp: Besorg dir eine schnelle, aber kleine Platte für dein System (so 7200 umdrehungen mit 80GB) und 2 große, aber langsame (zb. 5400 umdrehungen, 100-200 GB) und schließe diese zu einem Raid-System, damit die Daten auf beide Platten verteilt werden, und die Performance sich wieder erhöht, zusammen.
Ich hoffe, ich habe helfen können.