2 Häuser,2Provider und die Bandbreite

Sitting Frog

Lt. Junior Grade
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Tag zusammen
Folgendes,möchte ich gern wissen.Ich war gestern beim Nachbar von meinen Eltern und habe ihm Windows7 installiert.Zufällig ist mir der Vetrag aufgefallen,der auf seinem Schreibtisch lag.DSL 6000 Flatrate wurde beantragt.Auf dem Vertrag steht nachträglich hinzugefügt,dass nur 3578kbps möglich sind.Nun war ich doch etwas verblüfft,da meine Eltern ebenfalls DSL 6000 Flatrate haben.Die Bandbreite ist voll da,nur mit dem Unterschied,dass sie bei Arcor(jetzt Vodafone) sind.Da Haus meiner Eltern ist keine 10 weit weg.Kann das sein?Woran liegt´s?
 
Vllt wird die Arcor Leitung mit einer besseren Dämpfung befeuert...
 
Vllt wird die Arcor Leitung mit einer besseren Dämpfung befeuert...
Vorallem weil Acor an den verteilerkästen der Telekom auch nur irgendwas einstsellen dürfe...

Der grund ist einfach.

Die Leitungen der Telekom sind unergründlich, ein Haus kann an einem komplett anderen verteiler hängen als das nachbarhaus die Telekom hat oft nicht eine komplett Straße an einem verteiler sonder nur die Hälfte davon oder der Kabelweg des Nachbarhauses ist viel länger da auf dem Weg zum verteiler noch ein paar ander Häuser mitgenommen werden.

Das ist aber nicht ganz so warscheinlich vermutlich ist die Leitung einfach schlechter hat einen Knick oder ihr wurde durch witterungeinfüsse mehr zugesetzt.


EDIT:
Adoptive Data Rate kann was ausmachen meiner meinung nach aber nicht das doppelte auch wenn es hierfür beispiele gibt :D das sind eher die groben außnehmen, und bei der Technik kann der schuss auch nach hinten losgehen und man hat weniger Bandbreite.
 
Zuletzt bearbeitet:
Timmi schrieb:
Vllt wird die Arcor Leitung mit einer besseren Dämpfung befeuert...
:confused_alt:

Wird wohl daran liegen das Arcor rate adaptive schaltet und sich die Telekom an die ihre Dämpungsgrenzen hält. Leitungstechnisch dürfte wohl bei beidem das gleiche möglich sein.
 
Die Anbieter sind unterschiedlich streng in ihren Maßstaben. Die Telekom schaltet nur dann DSL6000 wenn sie durchgehend DSL6000 liefern kann und noch etwas Luft nach oben hat, ansonsten gibts nur 3000. Anderen Anbieter reicht es vielleicht wenn die 6000 knapp geschafft werden.

Und manchmal sind das einfach die 10m die zuviel oder zu wenig sind. Und da gilt nicht immer Luftlinie. Es geht auch darum wie die Leitung vom Verteiler zum Haus geschaltet ist. Das kann bei einem der kürzeste Weg sein und beim Nachbarhaus aus diversen Gründen ein längerer Weg und deshalb weniger Bandbreite.

Ich würde dann durchaus auch mal bei nem anderen Anbieter nachfragen.

EDIT: Mist zu lahm :-)
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Kann alles ein.
A) Der eine Provider macht es aus "vertragsrechtlichen" Gründen nicht.
Es ist doch schön flexibles DSL anbieten zu dürfen.
Es gibt Provider, die einen unbedingt einen neuen Tarif andrehen wollen, damit man nachher in der Bandbreite beschränkt wird (da man nun einen flexiblen Bandbreiten Tarif hat) und damit sie für andere oder neue Kunden zumindest in der Anfangszeit mehr Bandbreite vortäuschen.
Dämpfungsgrenzwerte werden bei den Providern auch unterschiedlich gehandhabt.

B) Beide Häuser benutzten unterschiedliche DSLAMs, da die Leitungen woanders hinführen.

Ich hoffe für Dich, dass dein Nachbar nicht eure Leitung zusammenbrechen lässt.
Aus Erfahrungswerten kann man nur sagen, je mehr Kunden an einer Leitung hängen desto schlechter sieht es aus.
 
Kenn genug Beispiele wo bei der Telekom nur DSL 2000 aber bei einem anderen Anbieter problemlos 6 Mbit erreicht werden.
 
Die Leitungsdämpfung ist nicht zwingend unterschiedlich, gerade wenn Vodafone die letzte Meile anmietet. Aber Vodafone hat definitiv andere Dämfungsgrenzwerte als die Telekom und damit bekommst du dann meist ne höhere Bandbreite.
Rate Adaptive würde mich interessieren, denn ich bin bei Vodafone und bekomme keine.
 
Die Leitungen der Telekom sind unergründlich, ein Haus kann an einem komplett anderen verteiler hängen als das nachbarhaus die Telekom hat oft nicht eine komplett Straße an einem verteiler sonder nur die Hälfte davon oder der Kabelweg des Nachbarhauses ist viel länger da auf dem Weg zum verteiler noch ein paar ander Häuser mitgenommen werden.
Ist mit dem Verteiler,dieser grosse graue Kasten gemeint,die überall draussen zu sehen sind?Wenn ja,so einer steht direkt vor dem Haus meiner Eltern.
Ich hoffe für Dich, dass dein Nachbar nicht eure Leitung zusammenbrechen lässt.
Aus Erfahrungswerten kann man nur sagen, je mehr Kunden an einer Leitung hängen desto schlechter sieht es aus.
Meine Eltern haben sich bisher noch nicht beklagt,also wird das wohl kein Dauersurfer sein;)
Ich bin am Montag nochmal bei ihm.Dann werd ich mal in den Router schauen was der so für Werte ausspuckt.Die werde ich dann Posten.
Danke erstmal für eure Antworten.
Eine Sache wäre da noch.Könnte man eigentlich Verlangen 6000 freizuschalten?Nur um mal zu sehen,dass es eventuell doch geht.Oder ist das Gesetz,dass die Telekom sagt mehr ist nicht möglich?Wenn es mit der 6000er nicht störungsfrei läuft,kann die Telekom ja wieder zurückschalten.Oder würde das keinen Sinn machen?
 
Man kann es versuchen bzw. die Telekom net bitten, solange der aktuelle Vertrag DSL 6000 einschließt. Soll schon etwas gebracht haben.
DSLAMs sind solche grauen Kästen. Ich denke aber nicht, dass dieser Kasten einer ist.
Wenn dem so wäre, und es sich um einen Outdoor DSLAM handelt, an dem ihr auch noch angeschlossen seit, dann solltet ihr ohne Probleme DSL 16000 oder je nach Ausstattung des Kastens VDSL 25000 bekommen.
Voraussetztung ist, dass eure Hausleitung in Ordnung ist.

Man müsste den aktuellen Orca Plan (Googlen) haben, um dies genau zu sagen.
Und selbst die Telekom hat ihre Pläne nicht voll im Griff, seit der Öffnung des Marktes für andere.
 
Ich hab mal nach DSLAM gegoogelt.Bei Wikipedia war ein Bild mit zwei Kästen drauf.Der Kasten links auf dem Bild steht bei meinen Eltern vor dem Haus.Nur ein bisschen älter und dreckiger :D
Ich hab schon mal beim dem Nachbar angerufen,um zu fragen,ob er bereit wäre zu wechseln.Wäre er,da er doch gern ne 6000er Leitung hätte.Wie stehen die Chancen eine gute Bandbreite beim anderen Anbieter zu bekommen?Garantien gibt es wohl nicht,da es ja so schön heisst:"bis zu......"
 

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Ihr habt einen Kabelvezweiger stehen. Jetzt müsstet ihr nur noch die Techniker zwingen, auch den DSLAM daneben zu setzen.
Zu den Chancen. Auch nicht viel besser. Frag lieber erst bei der TKom an, bevor Du den vertragt wechselst.
 
Rate Adaptive würde mich interessieren, denn ich bin bei Vodafone und bekomme keine.

vodafone schaltet immer RA-mode sogar auf ADSL2+ basis bis 6mbit oder als 2mbit profil, t-home bietet hier nur adsl1 an mit ihren lächerlichen dämpfungsgrenzen, bei der die halbe kapazität der leitung meistens brachliegt.

der große vorteil bei vodafone ist jedoch, dass man auf risiko schaltung bestehen kann, sofern bei der leitung noch reserven sind ;>
 
Ich gebe die Informatione erstmal weiter und besorge morgen die Daten vom Router.Die helfen euch sicher weiter.Habt erstmal vielen Dank.
 
Um da mal ein bisschen ORdnung rein zu bringen:

-- Die Telekom schaltet ihre Leitungen nach: Dämpfung der Leitung und Stabilität.

Ích selber bin bei Arcor (jetzt Vodafone) mit einer 16er Leitng, wenn ich bei der T-Com nachfrage bekpomme ich von der T-Com nur eine 6er Leitung.
Warum? Sher einfach.
Die Telekom hat feste Dämpfungsgrenzen, an welche sich gehalten wird, während es anderesn Anbietern egal ist, wenn bei der Telekom die erste Messung 16Mbit, hat es nicht zwingend zu bedeuten das diese auch geschaltet werden.
Denn zuerst wird geschaut, ob die Leitung mit den 16 Mbit auch dauerhaft stabil läuft.
Dann wird geschaut mit welcher Dämpfung die Leitung steht.
Sollten diese Dämpfungswerte zu hoch sein wird die Leitung automatisch runtergeregelt auf die nächst schaltbare Bandbreite.

Währenddessen bei ARcor die Dämpfungsgrenzen wesentlich höher gesetzt werden.
Die Stabilität steht hierbei allerdings im Hintergrund.
Denn eine 16er Leitung soll bei der Telekom maximal mit 16 bis 18 dB laufen. Bei ARcor hat meine Leitung 22,4 dB.

Somit macht jeder Anbieter "was er will", sofern es schaltbar ist.

Dennoch muss man sagen, das die Telekom leitungen die stabilsten sind.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kasten in der nähe kann auch ein Problem sein dann sind die siginale zu stark und die DSL geschwindigkeit wird dadurch geringer.
 
Genau das wird ja durch die Eigendämpfung im Router geregelt.
Bzw. durch Porteinstellungen, weig dämpfung kann es nicht geben.
Denn selbst wenn eine Leitung mit 2db Dämpfung läuft wird sie im Router imernoch aufgefangen, durch eine Geräteeigendämpfung werden somit eventuell sogar 6db erreicht.
Und schon ist alles wieder im Lot.

Kurz und bündig:
Ein zu starkes DSL Signal kann nicht anliegen.
 
Doch das geht schau mal in die ADSL2+ spezifikation da steht alles drin.
 
Sorry, will jetzt keine dicke Lippe raushängen lassen, aber ich arbeite selber bei einem Grossen Internet/Telefonanbieter.
Von daher beziehen sich meine Aussagen auf Fakten und Tatsachen.

Sollte dir dies jedoch nicht in den Kram passen, kannst du dich gerne an die Hotline wenden und dort nachfragen.
 
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