2 PC's täglich über USV runterfahren?

dooz schrieb:
Am Abend wird am Ort der Rechner der Strom abgestellt. Das manuelle runterfahren klappt leider nicht. (Es wird leider häufig vergessen bzw. einfach ignoriert)
Findet die Stromabschaltung IMMER statt nachdem alle Mitarbeiter weg sind? Dann könnte man vorweg bereits eine früheste Zeit für den automatischen Shutdown einstellen und könnte damit bereits die Wahrscheinlichkeit für den Einsatz der USV verringern.

Ansonsten würde ich es auch über zwei USV lösen, das macht es immer noch am Einfachsten.
 
Ich vermute mal, dass das Thema gar keines wäre, wenn die PCs bis zum Abschalten aktiv genutzt werden. Wahrscheinlich stehen die den halben Tag einfach nur rum und niemand arbeitet aktiv dran und deswegen denkt eben vor der Stromabschaltung auch niemand daran, noch die PCs runterzufahren.

@dooz hat mittlerweile ziemlich klar gemacht, dass sich die Zeiten täglich ändern können. Somit gestaltet sich eine zeitbasierte Lösung denkbar schwierig bis unmöglich, auch mit Leerlauf-Zeiten.
 
Sephe schrieb:
IDEE
Wie wäre es in der Aufgabenplanung einen Task zu definieren, der die PCs z.B. AB 17 Uhr herunterfährt, wenn sich der PC für 15 Minuten im Leerlauf befindet?
(D.h. keine Mausbewegung/Tastatureingabe)

Ansonsten USV:
Persönlich halte ich das aber für eine ziemliche Ressourcenverschwendung. (Tägliche Ladezyklen)

Die Rechner laufen für sich völlig im Autopilot und haben keinerlei Ein/Ausgabe. Die fahren hoch, lassen ihr Programm laufen und das war's. Das sind Rechner in einer Ausstellung.


@Palomino
Ja, "der letzte macht das Licht aus" und damit bekommen die Rechner auch kein Strom mehr. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die aber noch laufen.
Meist bis ~18Uhr, aber an verschiedenen Tagen auch bis 21 oder 23Uhr. Das lässt sich leider vorab nicht immer bestimmen wann die mal länger laufen müssen und es sind auch keiner widerkehrenden Tage, sondern recht willkürlich.


@Raijin
völlig korrekt. Nur mit dem Unterschied das wirklich niemand an den Rechnern arbeitet. Die rödeln den lieben langen Tag vor sich hin und zeigen bunte Bilder ;)
 
Auzug aus Benutzerhandbuch der APC-Software:

die USV geht nach einer Verzögerung von einer Minute in den Ruhezustand über.
Im Ruhezustand ist die USV abgeschaltet, sie wird aber automatisch gestartet, wenn wieder Netzstrom
verfügbar ist. Durch den Ruhezustand wird Batteriestrom für zukünftige Stromausfälle gespart und
außerdem die Lebensdauer der Batterie erhöht.

Wenn Sie den Computer erneut starten, werden Sie darüber informiert, dass die Stromschutzlösung
von American Power Conversion in den Ruhezustand übergegangen ist

https://download.schneider-electric...Ref=SPD_PMAR-8PAGKH_DE&p_enDocType=User+guide


Also ist die USV nicht das Problem - wobei sich ja nach USV-Hersteller die Reaktion auf Dauerstromabschaltung unterscheiden kann (früher sind die Dinger einfach leergelaufen..)
 
dooz schrieb:
Ja, "der letzte macht das Licht aus"
Kann man den Befehl zum abschalten nicht an das Stromabstellen koppeln? Es würde zunächst ein Countdown ausgelöst während dessen die Rechner runterfahren bevor der Strom weg ist. Evtl. noch gekoppelt an die Rückmeldung dass die Rechner auch aus ist.
 
Theoretisch könnte man die PCs aber auch gegen Stromausfall härten, indem man einen WriteFilter einsetzt. Bei Panel-PCs für Maschinenbedienung in der Industrie ist das häufig der Fall. Dabei wird mindestens die Windows-Partition mittels Unified Write Filter (UWF) geschützt. Das heißt, dass jedwede Schreib-Aktion nur virtuell geschieht und tatsächlich erst Daten auf die Partition geschrieben werden, wenn man dies aktiv mit einem Commit auslöst. Ohne Commit gibt es keinen Schreibvorgang auf der Platte und selbiger kann auch nichts passieren, wenn der Strom weg ist.
Nach jedem Neustart startet das System wie im ursprünglichen Zustand - ähnlich wie bei einer VM, die immer von einem Snapshot neu startet. Somit sind im übrigen auch Kaputtspielereien der Anwender weitestgehend ausgeschlossen, da das System immer wieder im quasi-Werkszustand hochfährt.

Ob das hier in Frage kommt, kann ich nicht beurteilen. Ich wollte es nur erwähnen. Wir setzen das bei uns im Konzern für unsere Maschinen-PCs ein, weil dort auch niemand rumläuft und jeden PC ausschaltet und sich eine USV-Lösung bei bis ~20 PCs über bis zu 150 Meter verteilt ebenfalls schwierig gestaltet bzw. alles andere als günstig wäre.
 
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Mein Vorschlag geht auch in Richtung Raijin & falls es sich um Windows-Systeme handelt:

Wir haben einen Schulungsraum mit Dell-Rechnern. Da gibt es einen zentralen Not-Aus-Schalter.

Bei den Dell-Rechnern ist im BIOS AC Recovery an (bedeutet : sobald sie Strom bekommen, schalten sie sich ein)

In den Rechnern sind Dr. Kaiser PC-Wächter-Karten verbaut. Siehe
Die Rechner stellen immer denselben Systemstand her.

Am Dozenten-Rechner ist am Desktop ein Batchskript, welches einen Remote-Shutdown ausführt. Ansonsten gehen die Rechner über den Not-Aus stromlos ^-^
 
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