2 Platten-Setup mit SSDs noch sinnvoll?

zweitnick schrieb:
merkt man da keinen Unterschied mehr?
Bei der Performance dürfte es keinen Unterschied machen, wobei es sogar schneller sein kann wenn man eine große und damit schnellere SSD für beides nimmt, statt eine sehr kleine und damit meist auch langsamere SSD als Systemplatte zu nehmen.

Bei HDDs bremsen sich parallele Zugriffe wegen der Kopfbewegungen gegenseitig massiv aus, bei SSDs ist dies anders, außer man überträgt ganz massiv viele Daten wie etwa beim Videoschnitt auf Rohmaterial. Aber auf das Systemlaufwerk wird nur im Betrieb nur wenig zugegriffen und daher bringen getrennte Laufwerke bei SSDs performancetechnisch nichts.
 
Danke, dann werde ich warten, bis sich ein Angebot bei der Crucial 2TB oder ähnlich ergibt und dann zuschlagen.

Noch habe ich ein Z68 Board und müsste mit der SSD Variante vorlieb nehmen.
Da ich heuer oder spätestens nächstes Jahr aber auf ein aktuelles System wechseln möchte, wäre eine NVMe Variante natürlich besser. Wenn ich so einen Adapter verwende: https://geizhals.at/raidsonic-icy-box-ib-pci209-60093-a1570562.html?hloc=at

klappt das mit meinem Board?

Danke!
 
zweitnick schrieb:
mit der SSD Variante vorlieb nehmen.
Du meinst mit der Variante: SATA SSD im 2.5" Formfaktor. M.2 ist nur ein Formfaktor, die SSDs sind entweder per PCIe oder SATA angebunden und die M.2 SATA SSDs sind nicht schneller aber i.d.R. auch kaum teurer als ihre Geschwister im 2.5" Formfaktor, da spart man also nur die Kabel sein, mehr Vorteile gibt es nicht. SATA SSD im M.2 Formfaktor können sogar langsamer sein:
zweitnick schrieb:
klappt das mit meinem Board?
Welches Board hast Du denn genau? Es muss ja wenigstens einen Slot haben der mechanisch x4 breit ist. Die SATA SSD im oberen Slot kannst Du auf jeden Fall nutzen, die wird ja über den SATA Port der Karte mit einem SATA Port des Mainboards verbunden und dann wie eine normale SATA SSD betrieben. In den unteren Slot kann man eine M.2 PCIe SSD stecken, die sind heute alle NVMe SSDs und davon kannst Du mit dem Board ohne Mod-BIOS nicht booten, außerdem hängt es dann von der Anzahl und Geschwindigkeit der Lanes ab, wie schnell die SSD sein wird. Da die Z68 Plattform keine PCIe 3.0 Lanes haben dürfte, wäre mit 4 PCIe 2.0 Lanes maximal so 1600 bis 1800MB/s drin.

Als Datenlaufwerk kannst Du sie nutzen, da reicht es wenn das Betriebssystem einen NVMe Treiber hat, was bei Windows ab Win 8 der Fall ist und als Systemlaufwerk sehr wahrscheinlich nur nach einem BIOS Mod, denn ist es recht unwahrscheinlich das der Hersteller eine (Beta) BIOS mit NVMe Unterstützung anbietet, bei ASRock sind die Chancen noch am größten.
 
Naja eigentlich sind SSDs am nötigsten um das letzte aus kleinen Prozessoren rauszuholen. Damit bei denen wertvolle taktzyklen nicht verstreichen, wenn die Daten nicht gerade im RAM vorliegen.
Aber so wirklich brauchts der 08/15 User nicht. Interessant ist aber auch der Punkt Komprimierung durch ssd Controller. Denn schon Doom 3 profitierte or 14 Jahren beim laden von HDD gewaltig davon, auch wenn idsoftware empfahl ist nicht zu aktivieren, evtl aus Rücksicht auf langsame cpus?Usw usf gibt immer mehr Techniken von Windows die dem Standard User das Leben mit hdd erträglich machen
 
Pitt_G. schrieb:
Interessant ist aber auch der Punkt Komprimierung durch ssd Controller.
Das ist daran interessant? Die Sandforce und (zumindest einige) Phison haben, dies, aber gerade bei den SATA Modellen bringt es nichts, da schaffen es auch die Controller ohne Kompression zumindest Lesen und beim Schreiben in den Pseudo-SLC Schreibcache i.d.R. auch schreibend Transferraten zu erzielen die von der Schnittstelle limitiert werden. Bei Games sind die Daten sowieso nur schlecht bzw. i.d.R. für die Controller gar nicht mehr komprimierbar, da sie schon in komprimierten Dateiformaten gespeichert werden.
Pitt_G. schrieb:
Denn schon Doom 3 profitierte or 14 Jahren beim laden von HDD gewaltig davon, auch wenn idsoftware empfahl ist nicht zu aktivieren
Eben weil die Daten ja selbst schon komprimiert sind und daher kann eine weitere Komprimierung, ob in Hardware im Controller (was die CPU des Rechners übrigens nicht belastet) oder über das Filesystem wie z.B. bei NTFS, eben auch nichts mehr. Bei allen Mediendateien außer den Rohformaten (bei Images also z.B. BMP) ist es eben nicht mehr möglich diese verlustfrei weiter zu komprimieren.

Genau da dürfte auch der Grund sein warum die meisten Games beim Laden kaum von der Performance einer schnellen NVMe profitieren, denn da bremst einfach die CPU zum Entpacken der Daten, dies passiert ja obendrein i.d.R. auch noch singlethreaded.
zweitnick schrieb:
Wobei es mir egal wäre wenn ich "nur" SATA Geschwindigkeit habe
Das Board hat folgende PCIe Slots:
Im ersten würde sie so maximal 1800MB/s schaffen (weil der PCIe 2.0 ist), aber der dürfte schon von einer Graka belegt sein, oder? In die anderen Slots, die ja auch nur x1 breit sind, bekommst Du keine Adapter sein und wenn sie hinten offen sind und der Adapter mechanisch passt, wirst Du mit der NVMe SSD an nur einer PCIe 2.0 Lane keine 400MB/s und damit als bei SATA 6Gb/s haben.

zweitnick schrieb:
Wenn Booten aber nicht möglich ist muss ich mir wohl etwas anderes überlegen
Was soll das überhaupt ergeben? Vergiss M.2 SSDs, denke erst wieder daran wenn Du auf ein aktuelleres System wie Intel Skylake oder AMD AM4/TR4 gewechselt hast, bei einem X99er könnte man ggf. auch noch eine NVMe SSD in Betracht ziehen.
 
zweitnick schrieb:
Das ich mir beim Wechsel auf das neue System keine neue SSD kaufen muss ;)

Musst du bei eienr Sata SSD auch nicht, die wird ja nicht shclechter, nur weil du das System wechselst. Ich würde mit dir wetten, dass du den Unterschied zwischen NVME und SATA nicht merken wirst.
 
zweitnick schrieb:
Das ich mir beim Wechsel auf das neue System keine neue SSD kaufen muss ;)
Lege das Geld zu Seite und dann kannst Du es Dir auch leisten beim Kauf des nächsten Systems endlich eine NVMe SSD einzubauen. Wenn der x16 Slot bei Dir belegt ist, dann kannst Du die jetzt ja nicht einmal einbauen, außer Du willst anfangen mit Riser Karten zu arbeiten, aber selbst wenn es damit dann keine zusätzlichen Probleme gibt wäre sie SSD an einer PCIe 2.0 Lanes zwar lauffähig, aber langsamer als eine SATA SSD.
 
@Holt nur wo war dann der Fehler, dass das Laden der Doom 3 Level von hdd entgegen den Aussagen von idsoftware so gigantisch schnell wurde, sobald die Ntfs Komprimierung des Doom Programmordners aktiv war?
Virenscanner? Prefetching ? die Maxtor war wie ausgewechselt, oder schaltete man da auf eine Art seq Lesen um ?
 
Keine Ahnung wie sie die Datenkompression auf das Lesen von Dateien auswirkt, aber ich könnte mir vorstellen das dann eher die ganze Datei gelesen wird, auch wenn das Programm nur Teile darauf anfordert. Da Windows wie alle mordernen OS sonst unbelegtes RAM als Diskcache nutzt, wäre dies mit "schaltete man da auf eine Art seq Lesen um" vielleicht irgendwie richtig. Vielleicht war es aber auch ein Einzelfall der damit zusammenhing wo die Dateien dann jeweils auf der Platte verteilt lagen, nach dem Komprimieren waren sie vielleicht weniger über die Platte verteilt.
 
@Holt Bei der Platte wurde ich eh nicht schlau, ein direkt Clon auf besagte HDD von einem alten Trennschleifer brachte schonmal was an Performance , temporär ausgelagert auf eine dritte Platte und dann Partitionen vorbereitet mit nem Maxtor Klon Tool, was glaub auf,Datei Kopier Basis geklont hat ließ XP So schnell Booten k.A. Was da los war. Im Normalbetrieb ist so eigentlich nichts aufgefallen. Wie wenn die Bootvis in die Maxtor Anwendung im MBR integriert hatten. Und ich hab vorher garantiert gut und oft deftagmentiert.
 
@Holt , ich glaub der spezielle Read Ahead Cache der Maxtor könnte mit ein Grund gewesen sein, dass die so gut Performance brachte wenn man die Ntfs Komprimierung oder ein File Copy Clon machte , sollte ja massiv die sequentielle Leserate steigern und könnte Windows Schnellstart , oder NAS Szenarien bzw gut defragmentierte Systeme , wär interessant zu wissen was heute besser ist, Maxtor mit Read Ahead und ncq vs wd raptor mit 10k und ncq,wobei ich nicht weiß, wieviel das extra 1gb RAM zur Zeit von Doom 3 auch noch reingespielt hat
 
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Read Ahead machen viele Platten und auch SSD Controller, die NTFS Komprimierung ist bei SSDs aber eher eine Bremse, zumal bei schnellen PCIe SSDs, aber dies hängt eben auch immer von der Komprimierbarkeit der Daten und der Geschwindigkeit (vor allem wohl der Singlethreadperformance) der CPU.
 
Den Read Ahead Buffer , den Sisoftware anzeigt, hatte ich bisher nur auf der Maxtor gesehen, kann mich aber täuschen, nichtmal ne Raptor oder ne Velociraptor haben den, die haben Read und Write Cache aber kei. Read Ahead , gab hier nen Benchmark, wo ne Diamond Max Plus 9 Platte relativ normal war, bis auf einen Ausrutscher nach oben , wo nicht ganz klar war warum die Konkurrenz plötzlich ein paar MB schlechter war.
https://www.computerbase.de/artikel....303/seite-6#abschnitt_arbeitsgeschwindigkeit
Es war beim Doom 3 damals nur der Doom Ordnern komprimiert, nicht die ganze Platte
Hing damals am all /Uli onboard IDE Controller eines A7a266-e
 
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