2 sperate Netzwerke hinter einem Modem

onkel_axel

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Ich wollte kurz nachfragen, ob das ganze so funktioniert wie ich es mir denke oder ich irgendwo einen Denkfehler habe.

Es handelt sich um Internet über Satellit, weil nicht anders möglich ist.
Das Modem ist ein https://www.gilat.com/technology/skyedge-ii-c-gemini/
Das ganze sieht wie ein Kabelmodem aus. Auch per


Das Modem hat nur einen WAN/LAN port.
Also hinter das Modem kommt ein Switch und daran dann 2 Router, die jeweils ein eigenes Netzwerk haben.
Es sollen aber beide DHCP Sever sein, damit die IP Adressen automatisch bezogen werden und das ganze routing automatisch funktioniert.

Vorher hing eine Fritzbox 7490 direkt am Modem und nachdem der Switch davor geschaltet wurde hat das Netzwek auch weiterhin wie zuvor funktioniert. Allerdings konnte ich mit dem 2. Router am Switch keine IP automatisch beziehen. Ich gehe davon aus, dass es eher an den Zugangsdaten für den Internetzugang liegt. Diese sollten in der Fritzbox ja noch eingestellt sein. Allerdings kennt der Besitzer des Netzwerks sein Passwort zur Fritzbox nicht. Heute ist Feiertag und die Firma, die das normal verwaltet, nicht am arbeiten. Ich konnte also nicht Erfahren ob und wie genau der Zugang zum Internetprovider geregelt ist. Es könnte ja eine statische IP sein und deswegen funktionierte das ganze nicht!?
Die Fritzbox hängt im IP Bereich 192.168.188.
Der Switch ist ein ganz normaler unmanaged und auch ohne VLAN oder solche Späße.


Aber grundsätzlich ist das ganze so möglich und man kann 2 Router so an ein Modem hängen?
Oder bleibt nur die Option eines Gast Netzwerkes an der Fritzbox über den Lan Port 4?
Ein komplettes Netzwerk mit nur statischen IPs wäre zu viel Aufwand und eher nicht realisierbar.


Bin für jeglichen Input dankbar.
 

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Wenn ihr vom Provider nur eine IP-Adresse bekommt (Normalfall) könnt ihr nur ein Gerät an das Modem hängen.
 
Was soll der Sinn sein dort 2 Router dranzuhängen ?
Reicht nicht einer der dann für alle weiteren LAN/WLAN Geräte zuständig ist ?
 
Du erhälst nur 1 IP vom Provider/Kannst dich nur 1 mal einloggen daher ist die Lösung so nicht machbar wie du sie vorhast.

Jedoch die einfachste Lösung ist einfach denn 2ten Router an ein Lan Anschluss von der Fritzbox zu hängen. Die Fritzbox gibt den denn 2ten Router eine IP. Selbstverständlich muss Router Nummer 2 auf IP von DHCP beziehen gestellt sein." also der WAN Anschluss.
Sollte aber natürlich nicht gerade bei Profi Netzwerken so verwendet werden ;) und denn sin dahinter verstehe ich auch nicht genau.
 
Jedoch die einfachste Lösung ist einfach denn 2ten Router an ein Lan Anschluss von der Fritzbox zu hängen.

Ja, und dann hat er 2. LAN Segmente die aber, bedingt durch NAT des 2. Router, ohne weitere Konfiguration nicht aufeinander zugreifen können.
Von daher sollte zuerst geklärt werden warum dort 2 LANs mit 2 Routern erzeugt werden sollen.
 
Dazu müsste man zuerst wissen was eingerichtet ist.
Es kann sein, dass das Satmodem auch als Router konfiguriert ist oder die Fritz!Box die Einwahl übernimmt. Wenn die Fritz!Box die Einwahl macht ist noch fraglich ob beim Tarif eine Mehrfacheinwahl Bestandteil ist? Ob mehrere öffentliche IP Adressen genutzt werden sollen/Vertragsbestandteil sind?
 
Nilson schrieb:
Wenn ihr vom Provider nur eine IP-Adresse bekommt (Normalfall) könnt ihr nur ein Gerät an das Modem hängen.
steve14 schrieb:
Du erhälst nur 1 IP vom Provider/Kannst dich nur 1 mal einloggen daher ist die Lösung so nicht machbar wie du sie vorhast.

Jedoch die einfachste Lösung ist einfach denn 2ten Router an ein Lan Anschluss von der Fritzbox zu hängen. Die Fritzbox gibt den denn 2ten Router eine IP. Selbstverständlich muss Router Nummer 2 auf IP von DHCP beziehen gestellt sein." also der WAN Anschluss.
Sollte aber natürlich nicht gerade bei Profi Netzwerken so verwendet werden ;) und denn sin dahinter verstehe ich auch nicht genau.
Das sollte klar sein. Das Modem sollte doch die einzige IP sein, die am Anschluss hängt.
Allerdings ist es bei Kabel z.B. so, dass die IP nach dem Gerät und dessen Mac vergeben wird, welches hinter dem Modem hängt. Hier bin ich noch nicht sicher, es könnte aber genauso sein.

Sonst gäbe es noch die Möglichkeit ein Router ans Modem zu klemmen und dahinter dann 2 separate Router als eigenständige Netzwerke zu schalten. Aber noch ein 3. Router wäre eine schwachsinnige Anschaffung und eigentlich sollte das Modem einfach die Aufgabe übernehmen. Falls es so klappt.

deo schrieb:
Die Fritzbox kann über den Gastzugang (LAN Port 4) ein separates Netzwerk bereitstellen.
https://avm.de/service/fritzbox/fri...w/949_LAN-Gastzugang-in-FRITZ-Box-einrichten/
Das ist mir bewusst und werde ich auch machen, falls alles andere nicht klappt. Ich hatte mir schon fast gedacht, dass es darauf hinaus laufen wird.

eigs schrieb:
Dazu müsste man zuerst wissen was eingerichtet ist.
Es kann sein, dass das Satmodem auch als Router konfiguriert ist oder die Fritz!Box die Einwahl übernimmt. Wenn die Fritz!Box die Einwahl macht ist noch fraglich ob beim Tarif eine Mehrfacheinwahl Bestandteil ist? Ob mehrere öffentliche IP Adressen genutzt werden sollen/Vertragsbestandteil sind?
Das werde ich alles erst heute erfahren.

leipziger1979 schrieb:
Ja, und dann hat er 2. LAN Segmente die aber, bedingt durch NAT des 2. Router, ohne weitere Konfiguration nicht aufeinander zugreifen können.
Von daher sollte zuerst geklärt werden warum dort 2 LANs mit 2 Routern erzeugt werden sollen.
Welche Nachteile hat man als normaler user mit einem eingeschränkten NAT? Kenne das nur vom zocken auf der Xbox.

Es ist halt ein Haus in der Pampa, Sat Internet ist sehr teuer also kein 2. Zugang realistisch. Aber jeder möchte ja sein eigenes Netzwerk haben, wo der andere nicht einfach drauf zugreifen kann. Es herrscht schon ein gewisses Vertrauensverhältnis, aber eine komplett getrennte Lösung wäre eben die beste Option. Ansonsten ist wie gesagt ein Gast LAN an der Fritzbox auch eine option.
Es sind wirklich nur 2 standard Heimnetzwerke. Nichts extrem besonderes. Wenn auch geschäftlich noch genutzt. Aber nichts IT relevantes.



Eine weitere Sache ist noch die, dass das mögliche Gastlan und normale am besten anderes herum sein sollten.
Das ist aber nicht möglich so zu legen ohne alles komplett neu einzurichten. In dem Fall hätte dann nämlich der technisch versiertere Haushalt den eingeschränkteren Gastzugang und der andere Haushalt könnte ja immer noch auf die Fritzbox zugreifen und dort auf das Gastnetzwerk zugreifen. Oder ist das ganze komplett verschlüsselt und z.B. nicht auslesbar in dem Fall?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, also es sollte möglich sein zwei Router über einen Switch an ein Modem zu hängen. Das Modem baut die Verbindung ins Internet auf über seinen WAN Port und am LAN Port hängt der Switch. An dem Switch hängen dann noch beide Router und haben auf ihren outside Ports eine andere IP, diese sollten sich im selben Subnetz wie die IP vom Modem-LAN-Port befinden. Beide Router bekommen die IP vom Modem als Standard-Gateway. Klappt das nicht?
 
modron schrieb:
Hm, also es sollte möglich sein zwei Router über einen Switch an ein Modem zu hängen. Das Modem baut die Verbindung ins Internet auf über seinen WAN Port und am LAN Port hängt der Switch. An dem Switch hängen dann noch beide Router und haben auf ihren outside Ports eine andere IP, diese sollten sich im selben Subnetz wie die IP vom Modem-LAN-Port befinden. Beide Router bekommen die IP vom Modem als Standard-Gateway. Klappt das nicht?
Genau so habe ich es mir in der Theorie gedacht. Beim ersten Testen und einstecken beider Router bekam Router Nummer 2, der nicht die schon genutzte Fritzbox ist, aber keine IP.
Deswegen will und muss ich heute ja mal in den Router um dort die IPs und art des Anschlusses herauszufinden.

Allerdings sollte noch gesagt sein, dass das Modem nur einen Port hat. Es ist wie gesagt ein Sat Modem und hat Ähnlichkeiten zu einem Kabelmodem. Ist das Indiz dafür, dass es einen Client hinter dem Modem braucht um eine (wirklich nur eine) IP zu beziehen, wie auch bei Kabel Internet?


Ich kenne ja die IP und das Sub netz der Fritzbox. Also den 2. Router bis zur 3. Stelle gleich einstellen? Dahinter dann eindach eine andere wählen? Subnetz natürlich komplett identisch. Die Client dahinter bekommen dann hinter den Routern per DHCP ihre IPs automatisch?!
 
Dann ist vielleicht das Modem auf "transparent" gestellt und stellt nichts weiter als die physische Verbindung bereit und vergibt genau eine einzige IP an den ersten DHCP-fähigen Client der sich meldet. Dann musst du tatsächlich über einen dritten Router gehen für das gewünschte Szenario. Ein Router direkt am Modem, an den zwei weitere Router angeschlossen sind.
 
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