24/7 Betrieb von IDEPlatten, abschaltfrage ...

[Moepi]2

Lt. Commander
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Hey,

mein jetziger Server (Dual PIII 1GHz) läuft seit ca. einem Jahr ununterbroch durch. Er war nur ein einziges mal kurz aus zum aufrüsten des ram von 512 auf 2gb, also vielleicht 5 minuten ... seit dem läuft er ca. 8 monate komplett durch.
Natürlich auch die Festplatten.

Mein Ihr es könnte Probleme geben, wenn ich den Server später ausser betrieb nehme, um die Hauptkomponenten aufzurüsten ... mit den Festplatten

ich denke mir das so, weil die sind jetzt warm die platten und laufen eben schon lange ...
kann es probleme geben wenn die platten kalt werden ?

sind übrigends mehrere Maxtor platten mit 40gb und 7200 rpm ...

gruß,

Michi
 
Ja, es ist nach so einer langen Zeit sogar rel. wahrscheinlich dass es zu Problemen kommt. Am besten die Platten während der Umbauzeit an einen anderen Rechner hängen, zumindest die Stromversorgung damit sie laufen und nicht abkühlen.
Auch die Einbaulage darfst du nicht ändern. Also nicht auf einmal hochkant betreiben oder sowas. ;)
Wenn du das beachtest, sollte es keine Probs geben.
 
hab ich mir fast gedacht ...

na dann werde ich die platten am laufen halten, während des umbaus, wird sich ja doch schätz ich mal min. ne stunde hinziehen ... (umrüstung auf lga775 mit pci-express)

ohje, ich freu mich schon auf win2003 sb server umrüsten auf das neue board ...
 
Warum sollte man die Platten am laufen halten ?

Die Kühlen ja nicht bis auf Minus grade runter sondern höchstwahrscheinlich nur auf 20°c wenn überhaupt.

Und nach dem neustart erhitzen sich die Platten nicht innerhalb von wenigen sekunden, es dauert bestimmt 20 Minuten bis die wieder auf Max 40°c laufen.

Ich habe in meinem Server eine WD800JB am laufen die wird nicht wärmer wie 27°c warum sollte sie bei 20°c kaputt gehen.

Naja vorsicht ist die Mutter der................................. man kann es auch übertreiben.

Also ich habe noch nie davon gehört oder gelesen das platten nach einer pause defekt waren.

Warum sollten sie kaputt gehen ?
 
Ist nunmal so mit Serverplatten die lange Zeit im Dauerbetrieb waren. Unterhalt dich mal mit einem Admin der Umzüge mit großen Servern hinter sich hat. Selbst SCSI-Platten verweigern danach teilweise den Dienst. ;)
Man kann das nicht damit vergleichen wenn man täglich seinen Rechner ein- und ausschaltet. Es kann gut gehen, aber die Chancen stehen relativ gesehen gut dass was schiefgeht.
 
genau,

haben mal an einem externen HP Server Scsi-Raid, bestehend aus 8 x 76,4 GB 10000 rpm Platten nen Netzteil ausfall gehabt ...

Das Teil war zum Unglück des Kunden erst am nächsten Tag da, pech auch weil der Kunde an der Redundanz des Netzteiles gespart hat.
Nach einem Tag liefen 3 der 8 Platten nicht mehr an und weitere 2 mussten mittlerweile ausgetauscht werden, wegen datenverlust und defekten sektoren ...

wusste das bis jetzt zwar nur von scsi-platten, aber dank mamba hab ich jetzt die bestätigung, dass das ide platten auch betrifft
 
SCSI-Platten sind ja generell wesentlich belastbarer, daher würde ich das Risiko bei normalen Platten mal noch eher höher einstufen. :)
 
werde versuchen die offline zeit der platten so kurz wie möglich zu halten ... das blöde ist nur, das ich die platten fast aus dem gehäuse ausbauen muss um die an ein netzteil anschließen zu können, damit ich genug platz zum basteln habe und nicht durch die noch laufenden platten im selben Gehäuse behindert werde ...

na muss ich mich beeilen ... was schlägst du als unterlage für die laufenden platten vor ? ist da ne esd-schutzmatte sinnvoll oder eher nicht, da die ja geerdet ist ...
 
@Green Mamba
Hi, woran soll das denn liegen? Meinst du etwa das Problem mit dem kleben bleiben der S-/L-Köpfe auf der Platteroberfläche? Da Festplatten schon seit einiger Zeit die Ramp-Loading-Technik nutzen, sollte dies wohl kaum mehr ein Problem darstellen. Oder meinst du irgendwas anderes? Gehe bitte mal tiefer ins Detail :).
 
Also SCSI Platten drehen mit 10.000 rpm und werden viel schneller heiss als normale IDE Platten!
Da wird sicher nichts passieren die Platten mal eben auszuschalten und danach wieder in Betrieb zunehmen, hab ich bei IDE Platten noch nie gehört sowas :rolleyes:
 
@Moepi
Eine geerdete Unterlage könnte, vor allem wenn sie weich ist einen Kurzschluss verursachen. Ich würde sie einfach auf den Tisch legen. Auf wenige Minuten kommts dabei nicht an, sie sollten eben nur nicht zu arg abkühlen. Das tun sie ja nicht in 5 Minuten, also besser Ruhe bewahren, sonst macht man Fehler in der Hektik. ;)

@Madnex
Über die genaue Ursache kann ich auch nur spekulieren. Ich denke durch die konstante Temperatur und die Ständige Betriebsamkeit der Platte laufen sich die Lager schon extremer ein, als wenn man die Platte jeden Tag abschaltet. Sie halten dadurch auch i.d.R. länger als wenn man sie immer hoch und runter fährt. Allerdings neigen solch eingelaufene Platten eben dazu auszufallen. Obs an den Lagern liegt, oder am Lesekopf, ich weiß es nicht genau.

Du kannst ja auch mal versuchen eine Platte die du Jahrelang in Horizontal-Lage betrieben hast, mal in der Seitenlage zu betreiben. :D
Kanna auch schon schief gehen. Neue Platten hingegen kann man in jeder Lage betreiben.
 
warum passiert soetwas?
Werden die platten durch die andauernde wärme verformt (also der motor etc) und können dann nicht mehr anspringen wenn das metall abgekühlt ist?

Wird die reibung mit der zeit zu groß? also wenn ich die platten wieder einschalte dass dann die reibung zu groß ist und sie nicht drehen`?

Ich versteh das nicht so ganz, kann mir das bitte wer erklären?
 
Ich denke durch die konstante Temperatur und die Ständige Betriebsamkeit der Platte laufen sich die Lager schon extremer ein, als wenn man die Platte jeden Tag abschaltet.

Du kannst ja auch mal versuchen eine Platte die du Jahrelang in Horizontal-Lage betrieben hast, mal in der Seitenlage zu betreiben.
Kanna auch schon schief gehen.
Ich denke mal, dass bei den aktuellen Platten mit Flüssigkeitslager, das Problem, sofern es denn daran liegt oder lag, wohl kaum noch vorhanden ist. Bei kugelgelagerten Laufwerken könnte ich mir das noch vorstellen, aber nicht bei flüssigkeits- bzw. gelgelagerten Festplatten. Stellt sich jetzt nur die Frage, ob die Platten von [Moepi]2 noch Kugellager verwenden oder schon FDB-Lager nutzen.
 
So etwas habe ich noch nie gehört ok platten die oft aus und eingeschaltet werden gehen schneller kaputt das kenne ich ja aber platten die nach dem dauer betrieb nicht mehr hochfahren davon habe ich noch nie etwas gehört.

Gut vieleicht bin ich unwissend las mich gerne durch einen Test belehren ;)

Mal sehen was meine 80 GB platte nach einem Jahr in meinem Server macht der im dauerbetrieb ist. Ich Wette sie funzt noch genau so gut wie am ersten Tag. Seit meinem 486 hatte ich keinen Platten ausfall mehr und das war eine billig platte von Conner mit 600 MB und die war Minimum 4 Jahre alt.

Vieleicht kann sich mal einer melden der sowas schonmal hatte.

P.s. Gut dann scheidet meine 80 GB Platte aus, die ist FDB :rolleyes:
 
6 kugelgelagerte und 2 flüssigkeitsgelagerte ...

das problem was mir mal ein techniker von seagate auf ner schulung erklärte hatte, wäre das, wenn die platte nach langem betrieb anfängt abzukühlen, es zu spannungen im material und zu strukturschwächen sowie rissen kommen kann, was natürlich im extremfall vom komplettausfall bis zu einem ausfall einige zeit nach wiederinbetriebnahme passieren kann ... sofern das alles stimmt (und mit scsi-platten habe ich ja solche ausfallerfahrungen schon gemacht) möchte ich das natürlich vermeiden ...

genau weis ich es auch nicht, aber durch die lange betriebszeit erwärmt sich das material selbst mehr als im sagen wir mal 8 stunden betrieb ...
dadurch wird es halt weicher ... wenn es dann abkühlt zieht sich das material wieder zusammen ...

inwieweit das ganze auswirkungen haben kann usw. kann ich natürlich nicht sagen, genausowenig ob das alles so passt

aber da ichs nicht genau weis, mache ich es so wie mamba mir es geraten hat
 
wie siehts mit zb meinem pc aus?
Der lauft ich sag mal gute 20 tage durch dann hat er eine nacht ruhe
Kann da auch soetwas auftreten?
 
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