News 25 Jahre iPod: Wie ein MP3-Player den Weg zum iPhone ebnete

Ich hatte damals den Classic mit 20-GB-Platte und habe diesen nach einer Woche wieder verkauft. Ich hatte noch nie einen Player, der für mich so schlecht geklungen hat. Darüber hinaus konnte man bei diesem nicht wirklich eigene Klangeinstellungen vornehmen, sondern nur aus vorgefertigten Presets wählen, die ebenso mehr schlecht als recht waren. Dazu kam der damalige Zwang mit iTunes.

Ein oder zwei Jahre später bin ich auf den Cowon D2+ gestoßen, der in der Hinsicht schon fast eine Offenbarung war. Klanglich hat er den iPod sowas von an die Wand gespielt, dazu noch massive Einstellungsmöglichkeiten und zudem konnte der Speicher mit einer SD-Karte erweitert werden. Darüber hinaus wurder der Player einfach an den Rechner angeschlossen und als Massenspeicher erkannt.

Das Teil nutze ich heute und nach rund 17 Jahren immer noch fast täglich, erst die Tage hat er einen neuen Akku bekommen. Ich hoffe, dass er es noch lange machen wird, auch wenn er langsam etwas klapperig wird.

@Asimo
Gute Entscheidung!
 
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Ich hatte den iPod Classic, glaube mit 80GB oder 120GB Festplatte und man konnte sich auch Videofiles vom iTunes Store auf den iPod laden. War und ist bisher mein einziges Gerät von Apple. Damals noch mit JBL Lautsprecherdockingstation. War schon toll für die Zeit.
 
Habe mir vor 3-4 Jahren sogar einen mit SDCard-Umbau mit 1TB gekauft, nachdem die 160gb-Version schon länger nicht mehr gereicht hat. Benutze den allerdings nur im Auto. Da liegt er in der Mittelkonsole per USB angeschlossen.
Die Einbindung in das Entertainmentsystem des Autos funktioniert wunderbar - kann ihn über den Drehregler in der Mittelkonsole und den Bildschirm einwandfrei steuern. Den kann ich dann auch nicht vergessen. Im Gegensatz zu meinem Smartphone - das vergesse ich gelegentlich zu Hause.
 
Incanus schrieb:
Weil man seine Musik (wie sollte die bei einem Kumpel auf dem Computer sein?) eh schon auf dem Mac mit iTunes verwaltetet hat und dann einfach synchronisieren konnte, später beim iPod sogar per WLAN.
Ich habe meine gekauften CDs digitalisiert, danke der Nachfrage.
Mac kam und kommt für mich genausowenig in Frage. Ich habe einfach etwas gegen Käfighaltung.
 
iPod war damals ein Traum für mich. Hätte gerne einen mit Festplatte gehabt, was mir aber stets verwehrt bliebt.

Ach was war das für eine Zeit, in der man den PC mit Viren verseuchte um unterwegs Musik zu hören. Ich hatte sogar einen Walkman und einen billigen Discman. Mein erster MP3 player hatte 256mb :freak:. Rückblickend gar nicht so geil.

Ich habe aber schon mit meinem 2. Handy einem Sony Ericsson K800i nicht auf einen iPod gesetzt sondern Alles aufs Handy. da waren 2 oder gar 4gb richtig viel.

Einen kurzen Schwenker habe ich mit dem iPhone 3g zu Apple gemacht. Dort hat mich iTunes bis zum iPhone 11 vergrault.
Inzwischen streame ich fast nur Musik. Da braucht es kein Gefriere mehr. Ich möchte mir aber mal wieder Gedanken darüber machen wie ich mal normal Musik über mein Iphone hören kann.
 
Das waren noch zeiten.
Ich hatte zu erst einen Creative ZEN Vision M mit 60 GB das müsste so um 2006 gewesen sein.

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Der hatte dann aber irgendeine Macke und lief nicht mehr ~2007. Als Ersatz hab ich dann bei Mediamarkt einen Ipod Classic mit 80GB bekommen. Hab mir dann damals auch die Kabelfernbedienung geholt.
Hatte davon noch zwei und hab die erst vor ein paar jahren verkauft.

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War damit wirklich sehr lange zufrieden und hab damit noch Jahre lang ein paar Ultimate Ears befeuert.
Aber als die Smartphones kamen wurde es halt eher sinnlos zumal ich schon ein paar jahre danach meine ersten Bluetooth Kopfhörer hatte wo noch niemand wusste was Bluetooth ist und alle sich gewundert haben das meine Overears kein Kabel haben. so um 2012 :freak:
Da hatte man dann PowerAmp und deutlich mehr Flexibilität wenn auch keine 80GB am Anfang.

Nun liegt er irgendwo in seiner Original Verpackung und wartet darauf das ihm jemand die Rückseite Poliert. 🫡
 
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TiKu schrieb:
Mac kam und kommt für mich genausowenig in Frage. Ich habe einfach etwas gegen Käfighaltung.
Hatte ich früher ja auch immer kategorisch ausgeschlossen, aber spätestens seit den M-Prozessoren war ich einfach scharf auf die CPU-Leistung. So ein großer Käfig ist ein Macbook nicht, macOS ist im Vergleich zu iOS oder iPadOS relativ offen. Meine komplette externe Peripherie, die ich teilweise Jahre vor dem Macbook gekauft habe, ist kompatibel, und die Softwareauswahl ist groß, es gibt durch das auf UNIX basierende Betriebssystem nahezu alles aus der Linux-Welt und die kommerzielle Software, die unter Linux größtenteils fehlt.

TiKu schrieb:
Ich habe meine gekauften CDs digitalisiert, danke der Nachfrage.
Das geht heutzutage unter macOS im Übrigen super easy, ich habe mal aus Neugierde ein USB-CD-Laufwerk an mein Macbook angeschlossen. Wenn man eine Audio-CD einlegt, kommt direkt ein Dialog, der fragt, ob man die CD in die Bibliothek importieren möchte. Ein Klick, mehr ist das nicht. Und von der Bibliothek gehts direkt auf den iPod.

Melvyn schrieb:
Sich über ein 800€ Laptop beschweren und dass ein MacBook für 2500€ viel besser ist.
Ja hoffentlich ist es spürbar besser bei dem deutlich höheren Preis! :D
Aber es ist dann nicht mehr unbedingt besser (je nach Anforderungen natürlich) als ein anderes 2500€ Laptop.
Kommt drauf an, was man haben möchte. Ein Macbook Air ist passiv gekühlt, super dünn und hat trotzdem ordentlich CPU- und GPU-Leistung. Suche mir mal ein 2.500-€-Laptop eines anderen Herstellers, der passiv gekühlt ist, und die CPU-Performance trotzdem gut ist. Dazu fehlt es sowohl Intel- als auch AMD-CPUs ja schon an der nötigen Effizienz, um bei 10 Watt Leistungsaufnahme noch zu performen.
 
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Als mein Bruder und mein Vater ihre Modelle ersetzt haben, hatte ich damals zugeschlagen, so dass ich heute sowohl einen iPod Touch Gen1, Gen2 und Gen4 habe. Tatsächlich kommt letzterer jede Woche zum Einsatz, weil ich tatsächlich gerne beim Sport lieber nur mit Musik unterwegs bin und kein Handy oder ähnliches will, was mich ablenkt. Das Ur-Modell funktioniert zwar auch noch, hat allerdings kein Bluetooth. Ins WLAN lasse ich die Teile sowieso nicht mehr.

Ich wollte zwischenzeitlich mal nach einem neueren Modell schauen mit mehr Speicherplatz und dass ich mir die Windows-VM wegen itunes sparen könnte, aber ich habe im Grunde nichts wirklich ansprechendes gefunden. Und warum sollte ich auch unbedingt etwas funktionierendes ersetzen...?
 
mein erster und es folgten einige weitere

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mario_mendel34 schrieb:
Kommt drauf an, was man haben möchte. Ein Macbook Air ist passiv gekühlt, super dünn und hat trotzdem ordentlich CPU- und GPU-Leistung. Suche mir mal ein 2.500-€-Laptop eines anderen Herstellers...
Das ist richtig, ich sage ja auch, dass es auf die jeweiligen Anforderungen ankommt. Man aber eben nicht mit pauschalen besser/schlechter Aussagen kommen kann, wenn man sich außerhalb vergleichbarer Preiskategorien bewegt.

Ist dir leise und ausdauernd wichtig, kann ein MacBook durchaus das passende Gerät sein.
Willst du voll auf gaming mit viel Herz und/oder austauschbarer SSD, RAM etc. dann wirds zB. eher ein XMG oder anderes mit ähnlichem Preisschild.
 
Damals einen Ipod Shuffle besessen und dann mit einem python program vernünftig nutzbar gemacht.
 
Hatte diverse iPods, so richtig anfreunden konnte ich mich damit aber nie, vor allem wegen iTunes, einfach schrecklich.
 
Ich hatte einen Ipod Nano und letztlich war er auch für mich bis heute Entscheidungsträger dafür, dass ich niemals weiter in die "Apple-Welt" abgesunken bin :-D. Ich weiß, dass vieles, dass früher kritisiert wurde, heute besser ist, aber ich fühle mich im Android-Ökosystem wohl und sehe keinen Grund für einen Wechsel.
 
Das Erscheinen des iPod markiert die Mitte von 50 Jahren PC-Geschichte bis heute. Und gleichzeitig einen technischen Höhepunkt.
 
Mein erster und letzter iPod war der iPod classic mit 80 GB. Dieser wurde später vom iPhone 3G abgelöst. Die Restriktionen von Apple und iTunes waren mir dann einfach ein zu großer Dorn im Auge, sodass ich in das Android-Lager gewechselt bin.
 
TiKu schrieb:
Ich hab nie einen besessen. Meine Frage war schon damals: Warum sollte ich für viel Geld einen MP3-Player mit fest verbauten Akku kaufen, für den ich obendrein die iTunes-Seuche brauche anstatt dass man einfach ohne irgendwelche aufgeblähte Zusatzsoftware Dateien rüberkopiert?
Ich habe 2007 noch als wirklich finanziell sehr, sehr eingeschränkter Doktorand mit halber Stelle nach Ost-Tarif meiner damaligen Studiums-Fernbeziehungs-Freundin (über 500 km Distanz, über drei Jahre durchgehalten) einen gekauft, nachdem sie unerkannt in eine lebensgefährliche Depression gerutscht war und sich eines Tages auf der Krankenhaus-Aufnahmestation im Mehrbettzimmer wiederfand, und aus der Ferne irgendwie mittels etwas ausgewählter Musik und ein paar pixeligen Digitalfotos von Familie und Freunden auf dieser Seite gehalten werden musste. Das wäre mit einem billigen Plastikteil mit kruder Bedienung nicht gegangen. Aber mit dem schneeweißen iPod 5.5 für schmerzhafte 249 € ging das. Es war tatsächlich ein kleiner Baustein, der geholfen hat.

Vier Jahre später ging's leider trotzdem auseinander, aber ich bin bis heute der Meinung, dass das Gerät seinen Zweck erfüllt hat.
 
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Das Clickwheel war schon super. Ich hatte zunächst einen Sony Atrack Player mit 20gb und dann sogar den ersten Zune mit 30GB oder so gehabt (2007). Der Zune läuft heute noch ab und zu. Die Software zum Überspielen wurde aber leider eingestellt.
 
Incanus schrieb:
Wenn man nichts illegales machen wollte schon.
Falsch. Bis 2003 war die Privatkopie im Freundeskreis legal, egal ob gerippt, auf Kassette kopiert oder gebrannt. Musik kam damals von überall her, auch vom Fernseher oder Radio aufgenommen, digitalisiert und dann kopiert. Auf LAN Partys hat man nicht nur gezockt, Internet hatten viele noch nicht. Also hat man dort unter Freunden Musik & andere Dinge kopiert. Verkauf und öffentliche Verbreitung waren illegal. Erst 2003 änderte sich das, dass man zumindest einen wirksamen Kopierschutz nicht umgehen durfte für die Kopien - aber die Privatkopie war weiterhin erlaubt. Und hat man es doch getan war im privaten Bereich die Strafverfolgung ausgesetzt.
Und auch Napster war nicht illegal. Lizenzrechtlich geschützte Musik darüber anbieten war illegal. MP3 herunterladen eben nicht, da das Gesetz nicht ausdrücklich nannte, ob die Vorlage rechtmäßig erstellt werden musste oder nicht.
Dazu kommt, dass auf Napster lizenzfreie Musik angeboten wurde wie auch Künstler ihre Musik dort selbst anboten.

Zu der Zeit hatten wir genug Musik. Wenn du in der Schulzeit der einzige mit Brenner warst, haben selbst die schwächsten Mitschüler schnell kapiert, dass ein CD Rohling für 6-10 DM günstiger war als ein Album für 25-30 DM.
 
Mein iPod mit 32GB und ERGO Werbung, den ich wirklich damals™ günstig auf ebay geschossen habe, lebt heute noch und funktioniert noch. Und das, obwohl mir der gute mal ausm 3. Stock auf Steine gefallen ist.
War einfach ein geiles Teil, mega praktisch und quasi ein Handy.
 
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