2x Fritz!Box (WAN) Verhalten (Planung)

Vidarius

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Guten Tag,

erstmal danke für das öffnen des Links :)

Also, aktuell eine Fritzbox für 2 Häuser, recht heftige Belastung. Zweite Fritzbox für Haus 2 an WAN der Fritzbox 1... dazu Fragen:

angenommen die FritzBox an WAN bekommt mal eigenen Anschluß, wie verhält sich das mit den Einstellungen? Eigentlich nur Internet Anbieter Daten rein und Rest bleibt - oder?

das per WAN angeschlossene bekommt ja komplett eigenes Netzwerk, oder werden die Einstellung für Netzwerk von Fritz 1 übernommen? z.B. WLAN Name und PW..

Evtl. sind die Frage blöd geschrieben oder schlecht verständlich, tut mir leid, habe 0 Plan wie WAN ansich funktioniert, auf was man achten muss, was ändert sich später an neuem Anschluss und können z.B. beide den gleichen IP Pool haben (unabhängig von einander) was ist mit ggf. gleicher WLAN Name/PW?

Also für mich alles noch recht kryptisch um es harmlos auszudrücken.

Danke im voraus für teilen von Wissen und Weiterbildung meinerseits.
 
Vidarius schrieb:
Also für mich alles noch recht kryptisch um es harmlos auszudrücken.
Ja, ist echt schwer zu lesen.
Vidarius schrieb:
das per WAN angeschlossene bekommt ja komplett eigenes Netzwerk, oder werden die Einstellung für Netzwerk von Fritz 1 übernommen? z.B. WLAN Name und PW..
Genau, ist separiert zu konfigurieren. Es wird nicht durchvererbt.
Vidarius schrieb:
WAN ansich funktioniert, auf was man achten muss, was ändert sich später an neuem Anschluss und können z.B. beide den gleichen IP Pool haben (unabhängig von einander) was ist mit ggf. gleicher WLAN Name/PW?
WAN ist immer dieses komische Internet und hat genau nichts mit allem anderen in deinem lokalen Netzwerk zu tun. Wenn du möchtest, können die IP Pools, WLANNamen und Kennwörter gleich sein, da wird es dann im Übergangsbereich des WLAN zwischen den Häusern nur ein wenig hin und her springen.
Vidarius schrieb:
angenommen die FritzBox an WAN bekommt mal eigenen Anschluß, wie verhält sich das mit den Einstellungen? Eigentlich nur Internet Anbieter Daten rein und Rest bleibt - oder?
Es ist bleibt genau so, wie man es konfiguriert hat.


Vidarius schrieb:
Also, aktuell eine Fritzbox für 2 Häuser, recht heftige Belastung. Zweite Fritzbox für Haus 2 an WAN der Fritzbox 1... dazu Fragen:
Was ist mit Potentialausgleich? Elektrisch ist das halt ein Problem, eben 2 Häuser zu verbinden.
 
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Vidarius schrieb:
das per WAN angeschlossene bekommt ja komplett eigenes Netzwerk, oder werden die Einstellung für Netzwerk von Fritz 1 übernommen? z.B. WLAN Name und PW.
Wenn Du eine Router-Kaskade baust, dann übernimmt die FRITZ!Box die Einstellungen der FRITZ!Box davor nicht.
Vidarius schrieb:
angenommen die FritzBox an WAN bekommt mal eigenen Anschluß, wie verhält sich das mit den Einstellungen? Eigentlich nur Internet Anbieter Daten rein und Rest bleibt - oder?
Du kannst in der FRITZ!Box einzelne Einstellungen unabhängig voneinander ändern, also ja, die Internet-Einstellungen kannst Du jederzeit ändern (z. B. von DHCP auf PPPoE), ohne dass sich sonst was tut.
Vidarius schrieb:
Zweite Fritzbox für Haus 2 an WAN der Fritzbox 1.
Meinst Du eine Router-Kaskade? Dann solltest Du IA_PD einschalten (seit FRITZ!OS 8.2x Werkseinstellung).
Vidarius schrieb:
aktuell eine Fritzbox für 2 Häuser, recht heftige Belastung
Mir wäre lieber, Du würdest Dein eigentliches Problem beschreiben. Dann können wir Dir wirklich sagen, ob Du auf einem guten Weg bist und was der Weg für Nebenwirkungen hat.
 
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elo22 schrieb:
Wie soll das funktionieren?

LAN2–n von Fritzbox 1 mit LAN1 von Fritzbox 2 verbinden, nehme ich an. Fritzbox 2 dann so konfigurieren, dass sie weiß, dass sie per LAN1 an einem WAN angebunden ist.

@Vidarius Es bleiben fast alle Einstellungen erhalten. Der Standard-Adressbereich ändert sich automatisch: Fritzbox hat auf 192.168.178.1 spannt das entsprechende Subnetz, Fritzbox 2 hat dann 192.168.188.1 und eben das zugehörige Subnetz.

Wenn Du später Fritzbox 2 an einen eigenen Internetzugang hängst, sie also auch die Modemfunktion übernimmt, wechselt sie zu 192.168.178.1, alle Geräte, die ihre IP-Adresse von der Fritzboxu beziehen, wechseln mit. Dadurch musst Du sämtliche Portweiterleitungen neu konfigurieren und Geräte, bei denen Du die IP-Adresse am Gerät vergeben hast, sind nun in einem anderen Subnetz als der Rest, inkl. des Routers.
 
Wenn die beiden Häuser, die du verbinden willst, jeweils einen eigenen Stromanschluss haben, musst du das Thema Potentialausgleich beachten, ich würde für so eine Konstellation immer auf Glasfaserkabel setzen, damit die die beiden Gebäude nicht elektrisch miteinander verbindest.
Das kann im schlimmsten Fall zu einem Brand führen!

Dazu kannst du beispielsweise zwei Medienkonverter nutzen,
z.B. https://geizhals.de/trendnet-tfc-desktop-10g-medienkonverter-tfc-10gsfp-a3208229.html o.ä.
mit zwei SFP-Modulen und entsprechendem Glasfaserkabel.

Befinden sich beide Gebäude auf einem Grundstück und teilen sich einen gemeinsamen Stromanschluss, besteht das Problem nicht.
 
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norKoeri schrieb:
Dann solltest Du IA_PD einschalten (seit FRITZ!OS 8.2x Werkseinstellung).
Einschalten schadet natürlich nichts. Aber damit es nützt , muss der unbekannte Internet Anbieter ein ausreichend großes IPv6 Prefix zuweisen.

Aber ehrlicherweise ist das ein Detail, um das man sich kümmern kann, wenn man besser versteht um was es geht.

@Vidarius :
Beschreibe Doch erstmal Deinen bisherigen Aufbau, also welche Fritzbox Modelle, welcher Internet Anbieter, bauliche Situation, und was Du mit „recht heftiger Belastung“ meinst. Und ob Du nun zur Zeit eine oder zwei Fritzboxen im Einsatz hast, Dein Post ist auch da widersprüchlich.
 
Vidarius schrieb:
Zweite Fritzbox für Haus 2 an WAN der Fritzbox 1
Schlecht beschrieben oder falsch verkabelt. Kann so nicht funktionieren.
Weitere Kommentare gehen davon aus, dass du das schlicht verwechselt hast.

Vidarius schrieb:
angenommen die FritzBox an WAN bekommt mal eigenen Anschluß, wie verhält sich das mit den Einstellungen? Eigentlich nur Internet Anbieter Daten rein und Rest bleibt - oder?
ja, geht

Vidarius schrieb:
das per WAN angeschlossene bekommt ja komplett eigenes Netzwerk, oder werden die Einstellung für Netzwerk von Fritz 1 übernommen? z.B. WLAN Name und PW..
Es wird nichts übernommen.
Beim Umstellen der zweiten Fritzbox auf "bestehende Internetverbindung mitnutzen" ändert die Fritzbox automatisch die Netzwerkadresse von 192.168.178.0/24 auf 192.168.188.0/24
Alles Geräte hinter Fritzbox2 können auf alle Geräte hinter Fritzbox1 zugreifen. Umgekehrt jedoch nicht.
 
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gaym0r schrieb:
Internet ist ein WAN. WAN ist nicht immer Internet.
Ja, aber willst du ihm jetzt den Unterschied vermitteln? Für ihn ist sicher WAN = Internet.
 
Vidarius schrieb:
angenommen die FritzBox an WAN bekommt mal eigenen Anschluß
2 Fritzboxen 2 Häuser und 2 Anschlüsse wo genau soll da jetzt ein Problem bestehen? Den WAN Anschluss der Fritzbox benötigst du dann höchstens noch wenn es sich um Glasfaser handelt und vor der Fritzbox noch ein ONT hängt.

Oder habe ich die Frage falsch verstanden?
 
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Ja, OK. Es ist wirklich schwer verständlich ausgedrückt.

"angenommen die FritzBox an WAN bekommt mal eigenen Anschluß"
Wenn in dem zweiten Gebäude ein eigener Internetanschluss geschaltet wird, haben die beiden Router erstmal nichts mehr miteinander zu tun und müssen separat konfiguriert werden.

Es sei denn du willst die beiden Netzwerke miteinander verbinden, dann aber zwingend das hier beachten:
https://www.computerbase.de/forum/threads/2x-fritz-box-wan-verhalten-planung.2270429/post-31465721
Wenn du bisher die beiden Router mit einem Ethernetkabel verbunden hast, hast du bis jetzt einfach nur viel Glück gehabt das noch nichts passiert ist.
 
Vidarius schrieb:
Also, aktuell eine Fritzbox für 2 Häuser, recht heftige Belastung.
Warum? 2 Häuser mit mehreren Parteien oder 1 Familie bzw. Haushalt auf 2 Häuser? Du solltest ein paar Details zu Deinem Usecase, sprich Dein genaues Szenario mitteilen, nicht daß wir in ein XY-Problem laufen.
 
Man muss sich überlegen, was man erreichen will.
Am einfachsten baut man eine lan Infrastruktur auf mit netzwerkschrank. Wo man per patchkabel trennen und auch zusammen schalten kann.
Weil Häuser stehen über 100 Jahre und niemand kann einschätzen was in 10 bis 50 Jahren gebraucht wird.
Allein der Internet Zugang wird nicht bei xdsl bleiben.
Trennt man nun die Netze, ist gemeinsame Nuzung von Hardware ausgeschlossen. Keine gemeinsame Nas Drucker, Streaming usw.
Will jeder Teilnehmer Festnetz, ist eine Trennung zwingend notwendig, wg der Kosten.
Ich habe das bei meinem Bruder vor ca 12 Jahren gemacht, aus der Not heraus bei 2 Häusern und 5 Wohnungen. Weil im Funkloch bei allen Providern und nur DSL 2mbit verfügbar. Inzwischen auch Glafaser 50mbit.
Funktioniert bestens in einem Heimnetzwerk mit 5 Access Points. Alles alte Fritzboxen aber ohne Festnetz-Telefon.
Mit neueren Smartphones funktioniert sogar wlan call im Funkloch.
 
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Haus 2 hat aktuell Internet mit Router (7590 v2),
Haus 2 per LAN an Haus 1 inkl. dessen LAN-WLAN Bridges, also alles schön in einem Netz.
(Beide Häuser auf einem Grundstück, aber Unterschiedliche Post-Adressen sowie TAE Dosen).
Haus 2 zieht aus und nimmt Internetvertrag mit.

Haus 1 brauch nun eigenen Router (7690) und eigenen Vertrag an der eigenen ungenutzten TAE Dose.
Haus 1 möchte Konfiguration von Haus 2 nahezu komplett beibehalten (DynDNS und feste interne IP für NAS mit externen Zugang, IP Zuordnungen beibehalten für z.B. Server im Netzwerk.

Wenn dann übergangsweise beide TAE Dosen/Router aktiv sind... wie arbeiten beide Router mit gleichen WLAN Namen/Passwort ohne das dann Probleme auftauchen?

---

Ich würde halt auch gern vorher (bevor die neue TAE aktiv ist.) den neuen Router (7690) mit ins aktive Netz nehmen und bereits alle Einstellungen vornehmen die bleiben sollen und ggf. bei dem alten (7590 v2) Dinge rausnehmen, wie z.b. DynDNS und Port-Forwarding.

Idee war halt, beide Router vorher im selben Netz über WAN laufen lassen und jeweils so anpassen das bei TAE Wechsel schon alles läuft und getestet ist.

Hoffe das ist jetzt verständlicher...
 
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Die konfig der 7590 sichern und in neuem Router unter neuem Zugang wiederherstellen. Damit dürfte das meiste übertragen sein.
Dyndns braucht man bei fritzen nicht. Das macht der myfritz dienst besser.
Da must du die neue frize registrieren.
Nur so kannst Du die NAS von extern erreichen und auch VPN realisieren.
Das ganze nun zuvor irgendwie zu machen, das wird nix werden.
Klar kannst du die7690 ins Netz aufnehmen und die konfig bereits aufleben lassen was wlan, lan und sonstiges betrifft.
Wenn der xdsl Zugang dann geschaltet wird, kommt die Zugangs konfig dann vom Provider automatisch.
Dann must du testen, ob alles läuft. Das lan, wlan, ip konfig fasst der Provider nicht an. Nur Telefonie und Zugang.
 
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geht erst wenn beide TAE aktiv sind und DynDNS und myfritz.net auf der 7590 v2 deaktiviert ist, dann ist aber immer noch die Frage mit gleichen WLAN Namen/Passwort und IP-Adressen in beiden Netzen.
 
Vidarius schrieb:
dann ist aber immer noch die Frage mit gleichen WLAN Namen/Passwort und IP-Adressen in beiden Netzen.
Wenn Du zwei gleiche WLANs hast, dann können die Geräte sich halt zufällig (bzw. Abhängig von Entfernung/Signslstärke) in einem der WLANs anmelden. Solange es nur um Internet geht, ist das egal, da ja beide Netze Zugang bieten. Bei lokalen Zugriffen (wie NAS) ist es natürlich nicht egal.

Wenn Du die beiden Netze per Routing verbinden möchtest (dass meinst Du vermutlich mit WAN), dann wird es komplizierter: Natürlich müssen beide Netze dann unterschiedliche lokale IP Netze haben (also nicht beide 192.168.178.xx), und damit Du musst für die Verbindungen zwischen beiden Netzen explizite Port Weiterleitungen einrichten. Falls eingehende Verbindung vom Internet zu Servern in der per „WAN“ angebundenen Fritzbox gewünscht sind, muss Du in beiden Fritzboxen passende Weiterleitungen einrichten. Du hast dann überall doppeltes NAT, was auch mal Probleme machen kann.
Also viel Arbeit. Wahrscheinlich ist es schneller am Umschalttag alles sauber in der 7690 neu einzurichten.
 
TomH22 schrieb:
Also viel Arbeit. Wahrscheinlich ist es schneller am Umschalttag alles sauber in der 7690 neu einzurichten.
glaub auch, am besten warten bis beide TAE aktiv sind und dann was nötig ist aktivieren und deaktivieren und alles wird gut... also kein Backup Recover machen sondern doch alles neu aufsetzen. und was dann mit gleich WLAN ist... wird schon irgendwie klar gehen *g
 
Du kannst schon heute die Einstellungen von der alten FRITZ!Box auf die neue FRITZ!Box übertragen. Auch kannst Du die neue FRITZ!Box schon komplett verkabeln (DSL und LAN). Aber solange DSL nicht geschaltet ist, muss die neue FRITZ!Box stromlos bleiben.
Vidarius schrieb:
Haus 2 zieht aus und nimmt Internetvertrag mit.
Aber muss auch die FRITZ!Box mitgenommen werden? Ich würde fragen, ob man nicht eine neue FRITZ!Box spendieren kann. Dann musst Du vielleicht sogar am Tag der Umschaltung gar nichts in der bestehenden FRITZ!Box ändern. Welcher Internet-Anbieter war es und soll es für Dich werden?
Vidarius schrieb:
an der eigenen ungenutzten TAE Dose
Muss das denn sein? Normal hast Du irgendwo nicht nur eine „1. TAE“ sondern auch einen APL. Normal sind dort mehr als eine Leitung vorhanden. Du könntest also den neuen Internet-Vertrag machen, den auf Haus 2 schalten lassen und wenn Haus 2 ausgezogen ist, umklemmen, also die FRITZ!Box wieder in Haus 2 aufbauen.
 
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