4 vektoren im Raum, Vektorraum

Alpenbruder

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hallo, ich hab eine Frage bezüglich der Definition eines Vektorraumes.

In der Schule haben wir gelernt dass Vektoren einerseits Veschiebungen sind( geometrisch) die meisten denken immernoch es sind Pfeile. Jetzt hab ich mir eine "andere" Def. angeguckt weil ich wissen wollte inwiefern 4 vektoren zueinander linear abhängig sind. Jetzt bin ich folgendes gestoßen und kann damit nichts anfangen:


Ein Vektor ist ein Element eines Vektorraums.

(X,+,*) heisst Vektorraum über einem Körper (K,#,°) (d.h. # und ° sind die Addition und Multiplikation in K) mit Vektoraddition + und skalarer Multiplikation * wenn gilt: (X,+) ist eine abelsche Gruppe und für x,y aus X und a,b,1=DIE EINS aus K gilt:

(a#b)*x = a*x+b*x
a*(x+y) = a*x+b*y
a*(b*x) = (a°b)*x
1*x = x.

Ein sehr einfacher Vektorraum ist R (über sich selbst) wobei Körpermultiplikation und skalare Multiplikation gleich sind. Dann gibt es da noch die ganzen R^n und eine Menge weiterer endlichdimensionaler Vektorräume, die aber alle langweilig sind, weil jeder Vektorraum der Dimension n isomorph (also strukturell gleich sag ich mal ) zum R^n ist. Zum Beispiel X = {a*x^2+b*x+c | a,b,c aus R} wird mit der "normalen" Addition und Multiplikation ein dreidimensionaler Vektorraum.



Ich versuche mir gerade selber dass irgendwie zu erschliessen aber irgendwie hab ich das Gefühl als hätten wir den Vektorraum nicht genügend behandelt. Generell würd ich sagen gerichtere Strecoe die man beliebig verschieben kann.
-skalare Mutliplikation, denk ich mir grob einen Winkel zwischen Vektoren.
-abelsche Gruppe wtf?

Ich hoffe ich nerve niemanden^^
 
eine skalare Multiplikation ist einfach ein Vektor multipliziert mit einem Skalar.
Das Skalrprodukt ist aber ein Vektor multipliziert mit einem anderen Vektor, wo natürlich auch der Winkel berücksichtigt werden muss, zwischen beiden Vektoren.
 
Ein Vektorraum ist z.B. das Kartesische Koordinatensystem im R³ mit den Basen - so nennt man sie im V - (1 0 0), (0 1 0), (0 0 1).
Das bedeutet, dass die x-, y- und z-Achse die "Basis" bilden, weil sie linear unabhängig sind. Linear unabhängig bedeutet, dass du einen Vektorraum auf ein Minimum der benötigten Vektoren für die Basis reduzierst; die Anzahl der Vektoren geht mit der Dimension Hand in Hand. Im R² brauchst du nur mehr 2 Vektoren.

Uns in diesem Vektorraum kannst du nun ganz normal Vektoren darstellen - das kartesische um darauf zurückzukommen ist eben eines, nur hat man es nie so erklärt bekommen... - nur sieht ein V unter der Basis (1) anders aus als unter der Basis (2).

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Die Probe auf lineare Unabhängigkeit geht so:
v... Vektoren der angenommenen Basis
a, b, c... Koeffizienten/Faktoren

a*v(1)+b*v(2)+c*v(3)=0 bzw. Nullvektor

EDIT #2:
a*|1|+b*|0|+c*|0|=|0|
a*|0|+b*|1|+c*|0|=|0|
a*|0|+b*|0|+c*|1|=|0|

Die Zahlen in Klammer deuten nur, dass du alle drei Basisvektoren - für's R³ - nehmen sollst und nicht immer einen.

Also, du erhältst nun drei Gleichungen, wenn du die Vektoren als Matrizen anschreibst; die Koordinaten nach unten, statt von links nach rechts.
Musst du für a=b=c Null einsetzen, so sind diese Vektoren l. u. und bilden eine Basis; sind sie es nicht, können - z.B. - aus den zwei Vektoren der dritte gebildet werden und daher ist es ein R² und kein R³ um es auf das obere Beispiel zu beziehen.

EDIT:
...wobei es sich hier um Mathematik aus Höheren Technischen Schulen bzw. einer Hochschule handelt und das für den durchschnittlichen Schulunterricht zu viel ist, wenn auch nicht schwer zu verstehen. ^^

---------------

Bei der skalaren Multiplikation erhältst du als Ergebnis keinen Vektor, sondern eine Länge. Vorstellen kann man sich das so:

Stell' dir vor, zwei Vektoren gehen aus einem Punkt aus und die Sonne scheint, dann bildet der eine Vektor seinen Schatten auf dem anderen ab und das ist die Skalargröße. Stehen sie beiden Vektoren im rechten Winkel zueinander, ist der Schatten nicht vorhanden und daher ist die Größe auch Null.
 
Zuletzt bearbeitet:
cartridge_case schrieb:
ein vektorraum ist einfach was drei oder merhachsiges :D

Es hat nichts mit den Dimensionen zu tun. Ein Vektorraum kann auch eindimensional sein.

Wie du eingangs schon gesagt hast ist ein Vektorraum nur eine Menge von Vektoren in dem bestimmte Regeln gelten. Du hast für das Schulniveau meiner Meinung auch schon viel zu tief gegraben.
 
Man, du schreibst das aber auch kompliziert cookie.
Du stellst einfach ein lineares Gleichungssystem mit den Vektoren auf, löst mit dem gaußschen Eliminationsverfahren auf: eine Lösung=linear unabhängig, mehr Lösungen= linear abhängig...fertig
 
-skalare Mutliplikation, denk ich mir grob einen Winkel zwischen Vektoren.
-abelsche Gruppe wtf?

1.Allgemein Normen bzw. Normierte Vektorräume
2.abbelsche Gruppe ist, wenn die Verknüpfung kommutativ ist.
Natürlich muss sie noch die anderen drei bis vier Gruppeneigenschaften erfüllen.
Sprich Assoziativität, neutrales Element, Inverses, etc.

edit:
Bevor du mit Vektorräumen anfängst, solltest du dir die grundlegenden algebraschen Strukturen ansehen. Gruppen, Ringe, Körper und deren Homomorphismen.

Hier mal ein Beispiel.
Wenn man mit Vektorräumen anfängt braucht man die von mir genannten algebraschen Strukturen. Beispiel wäre der sogenannte K-Vektorraum (Körper)

Und ein Köper ist bekanntermaßen ein kommutativer Ring mit Eins. Um einen Ring zu erhalten müssen zudem dann verschiedene Gruppenkriterien eingehalten werden. z.B. Verknüpfung einer Abbildung einer Menge mit "+" muss abelsch sein.

natürlich, aber seltenst spricht man im ein oder zweidimensionalem raum schon vor vektoren, vor allem in der schule
Klar spricht man davon.....
In der Schule wird immerhin ab der 7 Klasse oder so schon im zweidimensionalen Raum gerechnet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geh auf Matheplanet.de und stell die frage dort.

Sonnst:

Du hast dort nichts weiter als die Mathematische Abstrahierung des Begriff "Vektorraum" wie du ihn kennst, als Pfeile die man aneinanderlegen( addieren) kann, und mit einer rellen Zahl multiplizieren.

Wenn du für K einfach die Rellen zahlen nimmst, und für X die menge von "Pfeile" in der Ebene oder im Raum, wie du sie kennst. Die Pfeile sind jetzt deine Vektoren.
Du kannst Pfeile Aneinanderlegen, also Addieren und findest ein ein Pfeil in X mit der länge der pfeile und deren Ausrichtung.

nun sagt:
(a#b)*x = a*x+b*x

Sagt, es kommt das selbe raus wenn du:
a+b mal Pfeil x aneinander legst.
oder
a mal Pfeil x aneinander legst und dann noch b mal Pfeil x daran legst.

a*(x+y) = a*x+b*y ist falsch, da muss:
a*(x+y) = a*x+a*y stehen.

Sagt, es kommt das selbe raus wenn du:
erst Pfeil x und y addierst und dann diese gebilde a mal an sich selbst dran legst.
oder
a mal Pfeil x aneinander legst und dann noch a mal Pfeil y dran legst.

a*(b*x) = (a°b)*x

Sagt, es kommt das selbe raus wenn du:
b mal Pfeil x aneinander legst, und diesen sich ergebenden Pfeil dann noch a mal an sich selbst anlegst.
oder:
a mal b Pfeil x aneinander legst.

1*x = x.
Sagt
wenn du ein mal den Pfeil x hinlegst, dann ist ist das immer noch der selbe Pfeil x.

Der Trick an der sache ist: Angenommen du hast etwas abstraktes, etwas, was du dir nicht mehr als Pfeile vorstellen kannst, es aber die obrigen Regeln erfüllt, dann verhält er sich wie Pfeile auch wenn du dir es nicht mehr als einzelnen pfeile vorstellen kannst.
z.B. können die pfeile selber Funktionen sein.
Die Menge der stetigen und beschränkten Funktionen bildet ein Vektorraum mit gewöhnlicher addition über den R.
Mit anderen worten, wenn du zwei in einem zeichenbare funktionen addierst, bzw viel fach addierst, dann kannst du sie immernoch zeichen. Dieser Vektorraum ist unendlichdimensional. d.h. du hast keine chance ihn dir mit pfeilen auf einem Blatt papier vorzustellen, egal wieviele ebenen das blatt papier hat.

Aber frag dort mal bei Matheplant.de die haben bestimmt noch viel bessere beispiele für Schuhlmathematik.

Ob du einen Vektor als Verschiebung, oder als Pfeil ansiehst ist erst einmal egal, sollange er die oben genannten eigenschaften erfüllt. Das ist alles vorauf es annkommt, im Mathematischen sinne.

Dein Leere will nur gerne das es als verschiebungen anseht, weil er damit linen etc beschreiben will.

Ps:Also, verspätestes Ostergeschenk ist in jeder zeiele ein Rechtschreibfehler drin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der vollständigkeithalber:
Vektorräuem können auch 0-dimensional sein.

Ich denke aber nicht dass es notwendg ist, dass doch das recht abstrakte Konzept der Gruppen notwendig ist um Vektorräume im R^n zu verstehen.
Man sollte evtl eine spezifischere Definition für den R^n nehmen und die Skalarmultiplikation einfach als Komponentenweise Multiplikation definieren.
Die verschiedenen Verknüpfungen können am Anfang sehr verwirrend sein
 
Quickbeam2k1 schrieb:
Der vollständigkeithalber:
Vektorräuem können auch 0-dimensional sein.

Jup stimmt, aber vollständig ist hier nix. :D


Ich nehm mal den Satzt:

Ein Vektorraum ist z.B. das Kartesische Koordinatensystem im R³ mit den Basen - so nennt man sie im V - (1 0 0), (0 1 0), (0 0 1).

Erstmal ist ((1 0 0), (0 1 0), (0 0 1)) die Koordinatenschreibweise bzw. die Koordinatenmatrix bezüglich einer Basis, und zwar der "Standartbasis".
Über die Basisvektoren selber ist damit noch nix gesagt.
Und selbst mit kartesische Koordinatensystem muss man vorsichtig sein. Da müsste man zwischen der Punktmenge und dem Vektorraum unterscheiden, wenn man es ganz genau nimmt. dann brauchst du noch ne Positiv defininite Bilinearform, als dein Skalarprodukt, was eine Norm und Metrik definiert... etc bla blub....

darum meinte ich ja, er soll auf Matheplanet gehen.

gute nacht...
 
Ich verstehe nicht warum ein warum n+1 vektoren in einem r^n koordinatensystem immer linear abhängig sind. Räumlich vorstellen kann ich es mir, bei einem dreidimensionalen Koordsys. bewirkt der vierte vektor die lineare abhängigkeit. Aber das ist doch kein mathematischer Beweis, ich hab das gefühl dass ich die Erklärung nicht greifen kann...
 
Alpenbruder schrieb:
Ich verstehe nicht warum ein warum n+1 vektoren in einem r^n koordinatensystem immer linear abhängig sind. Räumlich vorstellen kann ich es mir, bei einem dreidimensionalen Koordsys. bewirkt der vierte vektor die lineare abhängigkeit. Aber das ist doch kein mathematischer Beweis, ich hab das gefühl dass ich die Erklärung nicht greifen kann...
Ich gehe mal du meinst die Mächtigkeit der Basismenge ist n ?
Dazu gibt es mathematische Beweise, die du dir als Schüler vielleicht nicht antuen willst.

edit:
Ich such den mal raus.

edit:

Als Quote scheint es nicht zu funktionieren, daher mal BIlder.
 

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Was mir gerade einfällt. Das hat jemand mal in einem Hochschulgruppenforum von einem Kommilitonen gepostet, was so ungefähr die Inhalte von Mathe I für Informatiker zusammenfasst (naja gut, sagen wir eher 2/5 ).
Ich glaube damit solltest du besser arbeiten können als am trockenen Skript.

Tutorial | Wie Funktioniert Mathematik
http://www.youtube.com/watch?v=0erIqxRYXZU&playnext=1&list=PLD8A7FBB829107A1B


Vorwort
http://www.youtube.com/watch?v=0erIqxRYXZU&playnext=1&list=PLD8A7FBB829107A1B

AussagenLogik
http://www.youtube.com/watch?v=boyFwvwiZcg&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=2
http://www.youtube.com/watch?v=sM1sTOX3yhQ&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=3
http://www.youtube.com/watch?v=ENqquwpGC_0&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=4

Mengenlehre
http://www.youtube.com/watch?v=dpKA7JF6Te4&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=5
http://www.youtube.com/watch?v=EDIFvKgOsxk&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=6
http://www.youtube.com/watch?v=QORH9YMXA6A&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=7
http://www.youtube.com/watch?v=8xsfC03FRZ8&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=8
http://www.youtube.com/watch?v=5E1K9cQjYrg&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=9

Relationen, Äquivalenzrelationen
http://www.youtube.com/watch?v=bC_1_ITCoZw&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=10
http://www.youtube.com/watch?v=elTFQT1Smsg&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=11
http://www.youtube.com/watch?v=vN25bza-7n8&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=12
http://www.youtube.com/watch?v=RfWUZeeISHg&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=13
http://www.youtube.com/watch?v=Ib1fvz-8SK0&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=14

Abbildungen, Funktionen
http://www.youtube.com/watch?v=tQI8-i1pr6Y&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=15
http://www.youtube.com/watch?v=BzeOV9YqBWw&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=16
http://www.youtube.com/watch?v=hVm38OfB3B0&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=17
http://www.youtube.com/watch?v=VbCvKpwXhxw&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=18

Übungsstunde
http://www.youtube.com/watch?v=mlP4QyETmAo&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=19
http://www.youtube.com/watch?v=o6xK-6Qv6J0&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=20

Die Natürlichen Zahlen
http://www.youtube.com/watch?v=Q8OZMULNauc&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=21
http://www.youtube.com/watch?v=_Pnm77jXUSQ&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=22

Die natürlichen, ganzen und rationalen Zahlen
http://www.youtube.com/watch?v=1nwbhA5yG3w&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=23
http://www.youtube.com/watch?v=FslSmMl34h4&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=24
http://www.youtube.com/watch?v=gAPkFCptUH0&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=25

Folgen und Konvergenz
http://www.youtube.com/watch?v=tXXluAG_ces&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=26
http://www.youtube.com/watch?v=2wvUr_pt9g4&feature=BFa&list=PLD8A7FBB829107A1B&index=27


I
 
Zuletzt bearbeitet:
Alpenbruder schrieb:
Ich verstehe nicht warum ein warum n+1 vektoren in einem r^n koordinatensystem immer linear abhängig sind. Räumlich vorstellen kann ich es mir, bei einem dreidimensionalen Koordsys. bewirkt der vierte vektor die lineare abhängigkeit. Aber das ist doch kein mathematischer Beweis, ich hab das gefühl dass ich die Erklärung nicht greifen kann...

Anschaulich bekommst du probleme. Unser Hirn kann nicht ohne weiteres Objekte mit mehr als 3 räumlichen Dimensionen vorstellen.

Kennst du das Gausverfahren, bzw. erweiter Gausverfahren zum lösen lineare Gleichungen?.
Wenn nein, so schau es dir hier an:
http://matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/article.php?sid=1000
Es ist Schulstoff. Zumindest war es das mal.


Erstmal die Definition von linear unabhängig:

Eine Menge von Vektoren ist genau dann linear abhängig (kurz l.a), wenn du einen von ihnen als linearkombination der anderen darstellen kannst.

Das heißt:

Wenn {v1,v2,v3....,vn+1} die n+1-Vektoren bezeichnen, so läßt sich einer von ihnen als, sagen wir z.B. Vektor v2, wie folgt darstellen:
a1*v1+a3*v3+a4*v4+a5*v5...+an+1*vn+1=v2
Die punkte heißen dabei, dass es nach dem selben Schema wie vorher weiter geht
Dabei sind , a1 und a2 bis an+1 relle Zahlen.

Nun zu dem Beweis:

Wenn man nun n+1 n-dimensionale Koordinatenvektoren vn hat, also Tupel mit n Einträgen, so kann man sie in einer Koordinatenmatrix S der Form
S=(v1,v2,v3,...vn) anordnen.
Also so, das in jeder Spalte die Koordinaten der einzelnen Vektoren stehen.

Wenn man nun das erweiterte Gausverfahren mit Umordnung auf diese anwendet, kann die Matrix immer in eine Form überführt werden, die wie flogt aussieht:
Die in den ersten r Spalten, wobei 0<=r<=n gilt, haben jeweils eine 1 in der k-ten Zeile und sonnst nur Nullen.
Die restlichen (n-r)-Spalten haben in den Zeilen 1 bis r beliebige Zahlen, und auf den letzen n-r Zeilen Nullen.
----------------------------
Beispiel:
Hier ein Beispiel mit Gausellimination für 4 Vektoren im R^3.
Die Vektoren sind hier:
v1=(-1,2,3)
v2=(-2,1,3)
v3=(4,3,1)
v4=(6,5,-2)

7723_matrix3.JPG

r ist hier 3.
(Für den weiten Beweis nicht weiter wichtige Anmerkung: Die Größe r heißt "Rang der Matrix" Man schreibt r=Rang(S))
(Ist geklaut von Matheplanet)
------------------------------
Nun sieht man, dass der r+1-te Koordinatenvektor über die ersten r Koordinatenvektoren darstellbar ist.

Dafür multiplizierst man den ersten Vektor v1 jeweils mit der ersten Zahl der r+1-ten Spalte (also der Zahl in der ersten Zeile), den zweiten Vektor v2 mit der Zahl in der zweiten Zeile der r+1-ten Spalte, usw bis dies mit allen ersten r vektoren gemacht wurde.(*) Da hast und addierst diese auf.
(*Man kann auch noch die restlichen Einträge mit den restlichen Vektoren multiplizieren und aufaddieren, es macht kein unterschied. Frage:Warum?)
-------------------------------
Im Beispiel:

Wenn du Obriges auf das Beispiel anwendest ergibt sich:
2*(-1,2,3)+(-2)*(-2,1,3)+1*(4,3,1)=(6,5,-2)
--------------------------------

Nun der finale Schritten für den Beweis(*):
Da maximal n Zeilen zu Verfügung stehen, aber n+1 Spalten, wirt es immer eine Spalte geben, die durch die ersten n (oder weniger) darstellen werden können.

=>
Du kannst also immer einen Vektor als linearkombination der anderen darstellen.
=> n+1 Vektoren im R^n sind immer l.a.

q.e.d.
 
Zuletzt bearbeitet: (allgemeine tippfehler)

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