400€ CPU, Board, RAM

B

BadHabit

Gast
Hallo ihr lieben Leute!

Ich bin auf der Suche nach einem Nachfolger für meinen treuen und geliebten Gefährten Q6600. Er begleitet mich bis heute und wird im Grunde ausschließlich für Spiele genutzt. Er läuft zwar auf 3,2 Ghz aber im Vergleich zu Freunden, mit moderneren Systemen sind diese 3,2 Ghz leider nicht mehr viel wert. Vor ein paar Monaten gab es eine frische GTX960 aber ich denke die niedrigen Frameraten werden in Spielen wie GTA 5 und DayZ (die ich hauptsächlich spiele) eher dem alten LGA775-system geschuldet sein.

Da es mit einer frischen CPU aufgrund des alten Sockels nicht getan ist benötige ich zudem ein Board mit entsprechendem Sockel und RAM der meinen 800mhz DDR2 ablöst.

Mein Budget liegt bei ca. 400€ wenn es ~50€ mehr werden, aber dafür ein deutlicher Leistungsunterschied rumkommt, wäre auch das kein Problem.

Auch würde ich mich darüber freuen, wenn mir jemand nochmal versichern könnte, dass ein Brandneues System mit 3,2 GHZ einen definitiven Leistungsunterschied in Spielen gegenüber meinen "alten" 3,2 GHZ bringen würde. Dass also nicht nur der reine Takt sondern auch die Architektur einen großen Unterscheid macht?


Ich habe mich hier lange nicht mehr blicken lassen aber hoffe dennoch auf eure Hilfe bei meiner Suche und bin auf eure Vorschläge gespannt. Ich habe mich selbst schon wieder halbwegs eingelesen aber es geht nichts über die Erfahrung der Community.
Vielen Dank schonmal!
 
Unterschiede
http://www.3dcenter.org/news/neuer-artikel-launch-analyse-intel-skylake

Dein altes System taugt nur noch für den Elektroschrott.

So z.B.
1 x Intel Core i5-6500, 4x 3.20GHz, boxed (BX80662I56500)
1 x Crucial DIMM Kit 8GB, DDR4-2133, CL15-15-15 (CT2K4G4DFS8213)
1 x ASUS H170M-Plus (90MB0MT0-M0EAY0) 70€ abzgl. 25€ Cashback

Oder den i5-6600, 16GB RAM oder ein "besseres" Mainboard.
Übertakten kannst du da nicht.
Wenn du das willst wirst du bei intel extra geschröpft.
400€ könnte sich aber gerade so ausgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Intel Core i5-6600(k) - 230 (255)
Mainboard z.B. MSI H170 Gaming M3 (ATX) oder das vom Vorposter, wäre mATX (non-K) oder Asus Z170-P - beide mit Cashback ~90 Euro
16GB DDR4 - ~80 Euro

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Endabrechnung: 400 Euro für die "non-K"-Variante.
Etwa ~25-50 Euro mehr, für die K-Variante (wenn du noch ein anderes Z170-Board nimmst).
 
Hey! Danke für die Antworten

Ich verstehe die Tabelle nur nicht ganz. Heißt alleine von Core 2 Refresh zu Nehalem waren es schon +31% und dann zu Sandy wieder +15% und so geht das bis heute durch? Das ist ja wirklich ein vernichtendes Resume :D
Allerdings möchte ich mich sehr gegen das Wort Elektroschrott wehren, mein 14 Jähriges ich, das das System vor gut 10 Jahren zusammenbaute wäre zutiefst beleidigt.
 
Hi,

Dein altes System taugt nur noch für den Elektroschrott.

das würde ich nicht so sagen.....
Für Spiele ist die CPU zwar nicht mehr das beste, aber als Office-Rechner geht der immer noch
 
10 Jahre ist halt... alt. Verkauft bekommst das wahrscheinlich nicht mal mehr an einen, der sich nur einen Office-Rechner zusammenschraubt :D

Für Spiele ist die CPU zwar nicht mehr das beste, aber als Office-Rechner geht der immer noch

In einem Office-Rechner schraube ich mir doch keine 105W TDP, wenn ich billig einen Celeron haben kann, der wohl sogar mehr Leistung liefert inzwischen *g*

Und ja. So kann man das sehen. Oder anders gesagt: Im Vergleich zu deinen alten Core 2 Duo hast wahrscheinlich über 70% Leistungsgewinn. Der Rest sollte natürlich auch passen.
 
tja

die gute Wegwerfgesellschafft , neu kaufen anstatt funktionierende Sachen weiter zu benutzen
 
Bei einem Office-Rechner schaut man halt auch auf den Verbrauch... Klar nehmen ich dann die moderne Plattform mit dem geringen Verbrauch und keine alte Zockerkiste, die null Effizienz hat. Ich hab hier jetzt auch noch einen Agena-Phenom rumliegen, nachdem ich vor kurzem aufgerüstet habe. Ich habe erst überlegt, mir das Ding als "Media Player" für meine Fansubs an den TV anzuschließen. Aber ne... dafür muss echt nicht das Uralt-Ding herhalten. Und kaufen würde es wohl auch niemand mehr für 50 Euro (CPU, RAM, MB)....
 
Hello,

Also ich denke, dass ich mich für den 6600k entscheiden werde, da mir die Übertaktungsmöglichkeit schon wichtig ist.
Und diese Cashback-Aktion hört sich auch sehr gut an zumal ich Asus sehr schätze.

Frage 1
Zum RAM: Da ich mit DDR4 bisher noch gar nicht zu tun hatte:
DDR4-2133 DDR4-2400 DDR4-2666 DDR4-2800 DDR4-3000?
Was nehmen für einen Spielerechner mit den angegebenen Komponenten?

Frage 2
Mit welchem Stromverbrauch lässt sich rechnen? Was für ein Netzteil wäre nötig?

Bin für Kommentare und Vorschläge sehr offen!
Danke :)
 
Netzteil: Kommt auf die Grafikkarte an. Wahlweise 450-550W.

RAM: Ein 16 GB Mit 2133 kostet schon 80 Euro. Mit einem K bist schon fast an deiner absoluten Grenze von 450 Euro. Würde da max. Nach 2666 schauen. Defacto ist das in den seltensten Fällen ein wirklicher Performance Schub. Also würdest wohl kaum merken ob du 2133 oder 2666 verbaut hast.
 
Zum Netzteil:

Beachte hier vor allem zwei Dinge. Es muss a) den/die passenden 6-Pin Stecker für PCIe Grafikkarten haben und b) auf der 12V Lane die Stromstärke liefern, die deine Grafikkarte braucht (das kann je nach Grafikkarte schon mal deutlich über 30A liegen, was alte NTs häufig nicht liefern).

In einem Gaming-PC ist die Grafikkarte immer der mit Abstand größte Stromfresser. Wenn du diese ordentlich mit Leistung versorgst, kannst du den Stromhunger der anderen Komponenten mehr oder weniger vernachlässigen; natürlich nicht die Anzahl der benötigten Anschlüsse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay dann wirds 2133er, danke :)

Zum PSU: Habe derzeit ein Netzteil mit 450 Watt verbaut. Ohne nennenswerte marke. Das ist allerdings seit Jahren zuverlässig in der Lage mein system zu versorgen.

Q6600 @ 3,2
8Gb 800er DDR2
1x HDD 1x SSD 1x DVD
dazu kommt eine gainward phantom GTX960 mit nur einem 6 Pin

Die neuen Komponenten leisten natürlich deutlich mehr aber spielt der gesunkene Stromverbrauch der neuen Technik genügend gegen?

Kann ich das einfach ausprobieren und dann gegebenenfalls ein Netzteil im zweiten Schritt kaufen? Woran merke ich dass die Leistung nicht ausreichen ist?
 
Klar kannst du das ausprobieren, wenn du gerne das Risiko eingehst, brandneue Hardware zu schrotten :D
(übertrieben gesagt)
Ich denke, an den paar Euronen für n Netzteil sollte es hier nicht scheitern, zumal die meisten alten Netzteile auch z.B. die C6/C7 power states nicht unterstützen (Deep Sleep).

Wenn ich davon ausgehe, dass du das Netzteil mit deinem Q6600 gekauft hast, dann solltest du wechseln. Ich hatte bis vor Kurzem auch noch ein Enermax Liberty aus meinem Core2Duo E8400-Rechner im Einsatz ("ist ja noch gut"), hatte aber viele nicht-behebbare Probleme, die seit dem Austausch weg sind.

Empfehlungen und Tests zu Netzteilen bekommst du bei CB in der Testsektion und kannst dir was nach deinen Ansprüchen (Preis, Lautstärke, Qualität) aussuchen.
 
Okay du hast wohl recht. Bei aller Nostalgie - irgendwann muss wohl Schluss sein ;)

Wovon soll ich denn ausgehen? 450 Watt?

i5 6600K
GTX960 Phantom
Z170-P
8GB
SSD,HDD,DVD
 
Ja das passt schon. 450W-550W reicht normalerweise immer.
Ich würde eines von diesen wählen:

Cooler Master G450M 450W
Super Flower Golden Green HX 450W
Enermax Revolution X't 530W
Seasonic G-Series G-550 550W <-- Meine Empfehlung!
be quiet! Straight Power 10-CM 500W

Liegt Preislich im mittelfeld ist aber auch für vllt ne Größere Grafikkarte in 2 Jahren oder so noch mit reichlich Reserven versehen.

Edit//

Vielleicht noch was zum Thema rund um die Cpu usw...

Was ist mit CPU-Kühler? Und wenn man jetzt mal nen Netzteil noch dazu rechnet, mit 400€ im hinterkopf...

Ich hab einfachmal zusammengepackt:

Seasonic G-Series G-550 550W ab 73€
Intel Core i5-6400 Boxed ab 186€
8GB Crucial 2133MHz CL15 (2x 4GB) ab 40€
ASRock B150M Pro4 ab 81€
EKL Alpenföhn Sella ab 18€

Würde genau aufgehen mit 398€

mit einem Intel Core i5-6600 + 45€ und mit einem Intel Core i5-6600K nochmal +15€ (+weitere 15€ für ein Z170-P) Der i5 6600K ist alerdings auch ne ganze Ecke schneller... ca. 30% --> Benchmark!

Dann sind wir aber auch bei mindestens 473€
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke Shugo für den Gegenvorschlag! Genau wegen solcher Posts bin ich hier da ich mir ja schließlich helfen lassen will :)
Von den Netzteilen werde ich mir eins aussuchen.

30% schneller + Übertaktungsmöglichkeit ist ja schon echt ein Wort, für das ich auch bereit wäre mehr Geld auszugeben.

Neue Frage: Lohnt sich das? Es geht wie gesagt nur um Gaming. Kein Videogeschnippel, kein Rendern. Der PC ist neben normalen Officeanwendungen ein reiner Spielekonsolenersatz. Ist es dann nicht tatsächlich so, dass dann eher wieder die GTX960 (ist nunmal keine 970/980) am ende ist bevor ich einen neuen Skylake an der Auslastungsgrenze habe?

CPU-Kühler: Kann erstmal vernachlässigt werden. Habe ein gut gelüftetes Gehäuse und bin an einen relativ lauten PC gewöhnt, boxed Kühler wäre also erstmal okay. Wenn es irgendwann ans OC gehen wird, würde ich dann zuschlagen.

Edit: okay sehe gerade, der Alpenföhn für 18€ macht den Kohl jetzt auch nicht fett. Hatte jetzt eher 40-50€ gefürchtet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Welches Netzteil genau ist es denn?

"Ohne nennenswerte Marke" klingt schon so nach... 20€ no-name china-kracher. An sowas würde ich ehrlich gesagt keine 400€ hardware betreiben.
Besonders, wenn es nicht nur ein no-name billig Produkt ist, sondern evtl auch noch 10 Jahre alt.

Nur mal so, ein 750 Watt no-name netzteil hat schon Probleme, 300-400 Watt wirklich stabil zu halten. Und selbst dann gibts schlechtere Filterungen, spannungsspitzen, fehlende Schutzschaltungen, zu stark schwankende Leistungsversorgung etc.

Wenn es damals ein gutes war, wäre es noch okay :p Aber sonst würde ich auf jeden Fall tauschen ^^
 
Ja, erwischt :D Es ist austauschwürdig, halten wir das fest :p

Wer kann etwas zu meinem vorherigen Post sagen?
 
Der 6600k ist definitiv keine 30% schneller. In seinem Link ist auch der 2,7 Ghz 6400 aufgeführt, um den es hier doch garnicht geht. Der 6400 kostet nämlich 185€, und das macht hier knapp 70€ aufpreis. Schon etwas mehr als die 15, oder? ;)
Aber da er nen deutlich niedrigeren Takt hat, sollte man ihn eh nicht nehmen. Mindestens den 6500 darf man schon nehmen, wenn man will, für 20€ mehr auch den

Der 6600k und 6600 haben beide die selben turbo-stufen, damit takten beide unter Last identisch, und sind daher auch identsich schnell (bis du den 6600k übertaktest).
Zudem gibt's auf der seite nur synthetische Benchmarks, die mit der Realität nix zu tun haben ;)

Übertaktung lohnt sich nicht wirklich, außer du bist wirklich hinter den aller letzten fps her. Solange die CPU nicht limitiert, wird sich der fps sprung in games aber sehr stark in Grenzen halten... Oft wird er sogar nicht viel^^

Sieh es mal so: Wenn du deinen jetzigen Q6600 noch übertakten könntest... Denkst du, du könntest da nen nennenswerten Sprung rausholen, durch den sich ein Upgrade auf Skylake nicht mehr Lohnt? :P Ich denke, man würde nicht mehr wirklich was reißen können..
 
Schaut doch nicht alle nur auf den Basistakt - im Turbo (4-Core) ist der 6400 nur 100 MHz langsamer als sein "Vorgänger", der 4460 und auch etwa 10% schneller. Der 6400 ist ein solider Prozessor. Einstiegsklasse halt. So wie der 4460 empfohlen wurde, kann man den 6400 auch weiter empfehlen. Steht halt nicht 3,2 als Basistakt dort, sondern nur 2,7. Am Ende leistet er trotzdem mehr.

Mit dem K behältst du halt die Option, in 3-4 Jahren vielleicht doch noch ein bisschen Leistung rauszukitzeln. Ich glaube aber, dass man aktuell mit einem 6500 oder normalen 6600 vollkommen ausreichend ausgestattet ist. Auch in den nächsten Jahren. Soviel Leistung kitzelt man aus dem K letztlich auch nicht, so dass man ja am Ende schon sagen kann: Wenn der normale 6600 nicht mehr reichen sollte, könnte der K letztlich auch schnell seine Grenzen erreichen.

Also ich würde - je nach Budget - zum 6600 oder 6500 raten.
30% ist btw. tatsächlich übertrieben. Lass es 15%-20% zum 6600(k) sein. Sind halt ~45 Euro Aufpreis für den 6600.

Budgetsache ;)
 
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