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News 41 Millionen „Gamer“ in Deutschland: Mobile Games und In-App-Käufe legen zu, PC abgeschlagen

Ja, diese Erhebung ist mal wieder so vereinfacht, dass sie gar nichts aussagt.
Wenn man keine Grenzen zieht, ist jeder ein Gamer, der mal aus Versehen auf seinem Nokia Snake gestartet hat..

Ich habe noch mein Microsoft Surface Pro 7, das ist ein Convertible, bzw. ein Tablet. Es ist aber ein x86-Rechner mit Linux... also bin ich damit ein Tablet-Gamer oder ein PC-Gamer?!

Man müsste mindestens die Schnittmengen betrachten, und nicht so tun, als spielten Leute ausschließlich entweder auf dem Smartphone oder dem PC...

Und ja, man sollte auch fragen, wer mindestens XY Stunden / Woche spielt.
Ich war mal eine Woche auf einer Yacht bei einem Segelkurs. Macht mich diese 1 Woche in meinem Leben jetzt schon zum "Segler"?

Persönlich meine ich, jemand, der nur auf dem Smartphone rumdaddelt, ist kein Gamer, auch wenn er das 12 Stunden am Tag tut. Wenn's Spaß macht, bitte, nur zu 🙂.
Aber "Gaming" ist für mich nicht erfüllt, wenn man maximal 2 Finger benutzt, also auf dem Smartphone niemals..

Und ich glaube kaum, dass jemand, der nur auf dem Handy daddelt, mit jemandem wie mir (und vielen in der CB-Bubble), der Hardware von mehreren Tausend € kauft, programmiert, modifiziert, viel Zeit investiert, und große Komplexität in Spielen mag,
im Hinblick auf Produkte und Marketing auch nur die geringste Schnittmenge hat - völlig unterschiedliche Zielgruppen.

Jeder soll das machen, was ihm Spaß macht. Aber diese Erhebung ist in ihrer Simplizität und Pauschalisierung 100% ohne Informationswert.
 
Für die Industrie mag dese Einteilung ja zielführend sein, da auch eine Menge Umsatz mit "Gaming"-Bereichen gemacht wird, die ich persönlich nicht zum Gaming hinzuzählen würde. Meine Frau spielt auf dem Handy so einen Tetris-Ableger und kommt da auf so ca. 10h die Woche. Für die Studie wäre sie ein weiblicher Gamer, sie selbst würde sich aber nicht so sehen! Vor allem weil sie allem was gaming angeht eher negativ gegenübersteht. :lol: Ich werde ihr das heute Abend mal unter die Nase reiben...und einen Fluchtweg offen halten! :evillol::heilig:
Ich halte es da auch eher mit dem Kommentar des Autors, das man da etwas mehr differenzieren sollte. Sicherlich gibt es auf mobilen Geräten auch "anspruchsvolle" Spiele abseits von Candy Crush und Clash Royale, dank der entsprechenden Leistung der Geräte...
Aber wie schon eingangs erwähnt, sind das für die Industrie natürlich willkomene Opf....äh Kunden, die man abzo...äh...wertvolle Inhalte verkaufen kann. :smokin:
 
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Kaufmannsladen schrieb:
Die Dame mag einen Führrerschein haben, würde aber nicht zu Autofahrern zählen.
Touché 😄. Ich glaube aber, Du weißt, was ich damit meine. Selbst wenn sie für einen Umzug alle 2 Jahre einen Tag ein Auto mietet, sollte man die beiden in fast jedem Fall unterscheiden.

Kaufmannsladen schrieb:
Wieso ist diese Erkenntnis wertlos? Mit dem richtigen Kontext ist diese Info sehr hilfreich.
Die ! Erhebung ! ist dann wertlos. Und zwar, weil sie keinen Informationsgewinn liefert. Die Erkenntnis "xxxx Personen haben einen Führerschein" lag auch ohne diese Erhebung vor (Daten vom Kraftfahrtbundesamt).
 
Nerdpatrol schrieb:
Die ! Erhebung ! ist dann wertlos. Und zwar, weil sie keinen Informationsgewinn liefert. Die Erkenntnis "xxxx Personen haben einen Führerschein" lag auch ohne diese Erhebung vor (Daten vom Kraftfahrtbundesamt).
Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast ;)
 
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Nerdpatrol schrieb:
… Und darum geht es hier in den meisten Kommentaren - die besagte Erhebung ist schlecht gemacht.

Das ist meiner Meinung nach der Kern, zumindest in der Zusammenfassung die hier auf CB zu lesen ist.

Die Studie liefert einen Hinweis im Sinne von: „Grundsätzlich sind X Millionen Menschen in Deutschland empfänglich für eine Form von Videospielen“.
Daraus ableitend: „Grundsätzlich gibt es eine Zielgruppe von Y Millionen Menschen, denen man Geld für Videospiele und Co aus der Tasche ziehen kann“.


Was daraus gemacht wurde, ist eine viel zu starke Verallgemeinerung und Gleichsetzung. Insbesondere wurde eine Definition des Begriffs „Gamer/in“ aus der Statistik abgeleitet.

Nach meinem Empfinden würde ich „Gamer/in“ definieren aus der jeweiligen eigenen Wahrnehmung der betreffenden Person heraus.

Ich fahre jede Woche knapp 100km Fahrrad, als Radsportler sehe ich mich nicht. Ich trainiere eine Jugendfußballmannschaft, weder sehe ich mich als Trainer noch als Fußballer. Ich habe einen schönen OLED und ein Dolby Atmos System, als Cineast sehe ich mich nicht. Ich mache unseren Garten regelmäßig, weder sehe ich mich als Gärtner, noch ist Gärtnern mein Hobby.

Ich habe keinen dediziertenGamingPC mehr, sondern nur ein Notebook, eine PS und ein Smartphone. Zeitlich komme ich auch nur noch maximal 1 Stunde die Woche zum daddeln. Gleichwohl würde ich mich als Gamer sehen.

Mein Vater daddelt zehn die Woche Solitär am PC und Soduko am Handy. Er würde sich nicht als Gamer sehen. -> Gehört aber trotzdem zur potentiellen Zielgruppe denen man Geld für Videospiele aus der Tasche leiern kann (wenn der Kaufprozess einfach genug ist :) ).

Wenn mein Teenie Nachbar sich aber in die Welt von diversen Mobilspielen einarbeitet. Taktiken entwickelt, mit seinen Freunden austauscht und so weiter und sich selber als Gamer sieht. Dann ist er das auch, auch wenn es Farmville und Clash of Clans sind. Es hängt für mich wie gesagt an der Eigenwahrnehmung. Da steht es mir auch nicht zu, zu sagen, dass sind aber die „falschen“ Spiele oder das ist die „falsche“ Plattform.
 
Dieser Elitismus, der hier im Thread mal wieder zur Schau gestellt wird, ist mit einer der Gründe, weswegen ich ganz froh bin, nicht zur "PC Gaming Master Race" zu gehören. Für mich ist ein solches Gebaren eher abstoßend.
 
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Ich spiele so gut wie kein Mobile Games, weil es es leid bin mit abscheuliche bunte Grafik, Werbebanner/Werbepausen und Pay to Win leiden zu müssen. Früher hatte ich gerne Minecraft genossen und zwar auf iPad. Das war früher in Ordnung. Sogar Max Payne hatte ich auf iPod touch damals gspielt. Es ist auch viel zu lange her und mein aktuellste iPhone läuft sogar die alte Max Payne die ich aus der iPod Touch her kenne. 😄

Es gibt kaum noch brauchbare Mobile Games die man zwischenzeitlich mal spielen kann wie zb die Wartezeiten überbrücken. Ne das verzichte ich lieber und ich habe eine Steam Deck, der kann es viel mehr :freak:
 
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@Fatal3ty Hattest du Bluetooth controller verwendet?
Wenn ja, welchen denn?

Ich finde, das klappt mit Handys & Tablets echt super heutzutage.
Einige denken da gar nicht dran.

Ich empfehle dafuer gerne den Xbox Wireless Controller ☝️😌
 
nipponpasi schrieb:
@Fatal3ty Hattest du Bluetooth controller verwendet?
Wenn ja, welchen denn?
Auf mobilen Geräte? Hatte bisher nur Touchscreen gewischt gehabt. Ich spiele aktuell so gut wie kein Mobile Games mehr, schon seit mehreren Jahre nicht mehr wegen den aggressive Werbung, Pay to Win und schreckliche Grafik. Steamdeck hat schon ein Controller festverbaut dass ich keine extra Bluetooth Controller brauchte.

Sonst spiele ich so gut wie nur PS5
 
Fatal3ty schrieb:
Steamdeck hat schon ein Controller festverbaut dass ich keine extra Bluetooth Controller brauchte.
Ja, das ist praktisch.

Ich hatte mal ne Zeit lang Fortnite auf m Handy gespielt. Ging mit dem Controller erstaunlich gut.
Touch kam ich hingegen gar nicht klar. Meine Kinder haben da allerdings auch wieder ne eigene Meinung zu.
Irgendwann wurde mir dann doch das Display zu klein und ich hab wieder aufgehoert.

Die Meisten Spiele die ich so im Laufe der Zeit mal irgenwie fuers Android Handy gekauft hab. zb Final Fantasy, GTA und so ein paar Konsolen klassiker, klappen echt wunderbar.
Ergänzung ()

vielleicht probier ich es nochmal irgendwann mit so nem Aufsteck-Controller, wo das Handy gleich oben dran kann. Aber aktuell so viel projekte, soviel tasks, Geldbeutel so leer. Ach egal.

Ich spar schon auf die Steam Machine 😌
 
nipponpasi schrieb:
Die Meisten Spiele die ich so im Laufe der Zeit mal irgenwie fuers Android Handy gekauft hab. zb Final Fantasy, GTA und so ein paar Konsolen klassiker. Klappen echt wunderbar.
Letze Spiel die ich für Apple gekauft hatte dürfte 2012 gewesen sein. Danach habe ich es nie mehr angerührt. Hatte sonst praktisch nur Minecraft am iPad gespielt und dann später auf PC gespielt. Die letzte Mobile Spiel die ich im Bett gesuchtet hatte war nur noch Genshin Impact auf dem iPad und das wars alles. Die Steuerung komme ich es mit dem Touchscreen am iPad gut klar, so lange es kein schnelle Shooter ist. Auf dem Handy sind mir zu winzig und da spiele ich es nie drauf :cool_alt:

Fortnite hab ich es nie gespielt und ich kann schnelle Shooter überhaupt nichts anfangen und zu alt dafür. Auf dem Android hatte ich noch nie irgend Spiele und Apps gekauft. Inzwischen hab ich ein iPhone und schaue seit Jahre kaum noch im Appstore weil es nichts interessantes gibt. Handy dient es für mich nur Informationsgeber (zb. leckeren Rezepte, Guide für meine Spiele) und Discord, das ist alles. ;)
 
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Fatal3ty schrieb:
Soll am Handy ja auch gut mit Controller laufen.

Ja ok, ich verstehe. 2012 waren auch andere Zeiten.
 
So viele Kommentare darüber, warum Menschen die Candy Crush spielen keiner Gamer sind, aber keine vernünftige oder ernsthafte Begründung dafür, warum das so ist. Stattdessen kommen Sprüche wie "ist ja klar" oder "Preis der Hardware", dem Bezahlsystem oder gar der Komplexität der Spiele. Dabei trifft keiner der Punkte zu, oder besser gesagt , lassen sich genauso auf bestimmte Core Games, oder Core Gamer anwenden.
 
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Detti55 schrieb:
Die weiblichen Gamer, können aber nur unverheiratete Frauen sein^^ Wenn das meine Frau machen würde, wäre die weg vom Fenster^^
Das sind nur Frauen die arbeitslos zu Hause hocken und den ganzen Tag zocken und Bier saufen^^
So wie man das von einigen Männern weiß.
Und ja, solche Frauen gibt es wirklich.
 
Manegarm schrieb:
Das sind nur Frauen die arbeitslos zu Hause hocken und den ganzen Tag zocken und Bier saufen^^
Also deine Frauen moecht ich auch nicht kennen.
Meine schaffen und zocken.
Wir kiffen halt alle bloss 🤫
 
Ich finde das die Frage "Wer ist ein Gamer?" immer zwiespältig zu beantworten ist. Weil man einerseits die Leute hat die einfach nur spielen und andererseits die die auch es nicht nur zur Überbrückung der Zeit tun und manchmal auch die Kultur leben.
Meiner Meinung nach gehören beide da rein und sind Teil der selben Medaille, weil spielen auch immer einen offenen und universellen Charakter hat und bestimmt einige der "Gamer" früher nur gespielt haben oder umgekehrt.


Zur topic fällt mir immer wieder ein, das mal jemand gesagt hat, das Gaming mal alle anderen Unterhaltungsformen in den Schatten stellen wird und das ist spätestens seit 2020 mehr als eingetreten. Wahnsinn was dort für Umsätze generiert werden.
 
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Wer Gamer ist oder nicht, dürfte einfach nicht wirklich zu beantworten sein, man kann da keine klare Trennlinie ziehen, außer zu denen, die überhaupt nicht spielen. Es dürfte eher eine subjektive Ansicht sein, ob man sich selbst als Gamer bezeichnet oder eben von anderen als Gamer gesehen wird. Und aus meiner sicht: Ist mir doch sowas von egal, ob mich jemand nicht als Gamer bezeichnen will. Bezeichne ich mich selbst überhaupt als Gamer? Ich spiele ab und zu Spiele am PC, manchmal auch etwas mehr, würde jetzt aber im Gespräch mich nicht als Gamer bezeichnen, sondern als jemand, der auch mal Computerspiele spielt. Ist genauso wie ich mich nicht als Metaler bezeichnen würde, aber hauptsächlich Metal höre und auf Festivals gehe. Mir doch egal, wie man es definiert, ich mach was mir gefällt.

Es gibt mit Sicherheit so einige Leute, die viel mehr am Handy spielen, als ich die letzten Monate am PC gespielt habe. Warum sollten dann die Leute, die auf Mobile spielen, nicht durchaus als Gamer bezeichnet werden. Natürlich gibt es auch genug Leute, die auf dem Handy nur mal als Zeitvertreib zwischendurch kurz ein Handygame starten. Das gibt es bei Leuten mit PC aber bestimmt auch, auch wenn die Tendenz nicht die gleiche ist. Kaum einer, der mal kurz ein Handygame für die Pause zwischendurch spielt, würde sich als Gamer bezeichnen.

Ich spiele mittlerweile "anti-cassual", wenn ich nur eine Stunde plus/minus Zeit habe, starte ich erst kein Spiel, auf dem Handy spiele ich nicht, vor fast 15 Jahren habe ich mal was auf dem Handy gehabt, aber es dann irgendwann komplett sein lassen. Für Zwischendurch lese ich dann lieber irgendwelche News oder in Foren. Mir sind die kleinen Displays und die dürftige Haltung bei mobilen Spielen einfach zuwieder. Hatte auch eine Switch gekauft, aber nach kurzem Ausprobieren wenn überhaupt im Dock am Fernseher genutzt. Für das Gamen mache ich es mir Gemütlich, idealerweise ohne wichtige Termine danach, sodass ich nicht zu ein abrupten Ende gezwungen bin, was zu Trinken und zu Knabbern in Griffweite und dann los. Am besten auch im Spiel mit möglichst wenig Stress, also kein Soulslike oder Competitive-Multiplayer, Schwierigkeit gerne auch mal auf sehr leicht.
 
Zuletzt bearbeitet: (link added by Kumiho)
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