4790k - Welchen P/L-Kracher als Nachfolger?

MojoMC

Lieutenant
🎅Rätsel-Elite ’24
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Jan. 2008
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Hallo zusammen,

bei mir läuft momentan
  • geköpfter 4790k @ 4,4 Ghz Boost auf allen Kernen
  • MSI Z97 Gaming 5
  • 2 x 8 GB Corsair Vengeance DDR3-1866
  • 2080ti

Rein von der Leistung her würde ich nicht umsteigen, selbst auf 1440p ist das für mich noch in Ordnung - wobei Cyberpunk das aktuellste meiner Spiele mit den höchsten Anforderungen ist.
Aber ich habe das Gefühl, der Arbeitsspeicher schwächelt (manchmal Bluescreens & abgestürzte Browser-Tabs, Windows-Speicherdiagnose findet Fehler).

Neuer DDR3-Speicher lohnt sich in meinen Augen eigentlich nicht, mit gebrauchtem habe ich schon einmal Pech gehabt.
Andererseits rüste ich normalerweise erst auf, sobald man einen deutlichen Leistungssprung bemerken würde und dann gerne auf die knauserige Art & Weise (gutes P/L-Verhältnis und OC, z.B. E2180 50%, Q6600 25%, Xeon L5640 50%).
Ich würde gerne mit CPU + 32 GB RAM + Mobo unter 500€ bleiben.

Mir ist klar, dass ich unter Ryzen 5 3600 bzw. 10400F gar nicht erst gucken sollte, wenn ich mich nicht verschlechtern will.
Aber sind das schon die interessantesten Möglichkeiten, eine 7 Jahre (!) alte Basis zu ersetzen?
 
Bei 32 GB RAM liegt man schon ca.bei 180 Euro, da bleibt nicht viel für CPU und Mainboard.
Entweder Budget hoch oder Ansprüche runter.
 
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Bin von 4670K (3,9 all core boost) auf 3600 und war schon nochmal merkbar. Evtl. mal Benchmarks (min FPS low res) checken.

Evtl. Gebrauchtmarkt 3600, 3800x etc... weil der 5600 grad start vergünstigt wurde.
 
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Ich würde mich zwischen RyZen 3700X und Intel Core i7-11700F entscheiden. Sollte mit akzeptablen, preiswerten Mainboard und normalen RAM noch gerade so in das Budget passen. Wobei ich den i9-10850K mit seinen 10 Kernen für 399€ auch interessant finde.
 
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Also ich verstehe was du meinst, aber die Marge bzw. der Spielraum, den die Hardware einmal hatte, wird heute ab Werk verkauft. Die Hersteller von Mainboards, Blubberkühlungen usw. machen ihren Reibach damit. Fast alles läuft an oder oberhalb sinnvoller thermischer und ökonomischer/ökologischer Grenzen.

Der 5600x für ca. 240€ desletzt ist nicht übel, aber hat gerade mal 6 Kerne. Fraglich wäre allerdings auch, ob du von dem Xeon L5640 mit 12 Threads hättest auf eine CPU mit 8 Threads gehen müssen :) Also wo fängt man an und wo hört man auf ...

AlderLake mit DDR5 wird es ebenfalls nicht geschenkt geben, wäre aber der nächste, rationale Schritt, wenn man eine lange Laufzeit befürwortet.

Ich persönlich finde, dass die aktuellen 3700x, 10700, 11700 nichts wirklich Besonderes sind. Gute CPUs, aber keine, nach denen man sich in 3 Jahren umdrehen wird.

Nicht zu vergessen ist diese News:
https://www.computerbase.de/news/pr...apelt-l3-cache-bei-ryzen-auf-192-mbyte.76743/

MojoMC schrieb:
Aber sind das schon die interessantesten Möglichkeiten, eine 7 Jahre (!) alte Basis zu ersetzen?
DDR4 gabs halt 7 Jahre. Die Vorgänger waren deutlich knapper dran. Wenn du das nicht möchtest, bleibt eigentlich nur, weiter zu warten.

MojoMC schrieb:
Aber ich habe das Gefühl, der Arbeitsspeicher schwächelt
Wenn man ehrlich ist, ist es zu 95% am günstigsten, die Kompenente einfach zu ersetzen, die kaputt geht.
 
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Ist das Netzteil auch 7 Jahre alt?
 
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Gigabyte aorus b550 elite V2 ~140€
32gb Ram 3200Mhz ~140€
Ryzen 5600x ~280€

Summe : 560€
 
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yannickgond schrieb:
Gigabyte aorus b550 elite V2 ~140€
32gb Ram 3200Mhz ~140€
Ryzen 5600x ~280€

Summe : 560€
+ Kühler vermute ich mal.
 
MojoMC schrieb:
Rein von der Leistung her würde ich nicht umsteigen
du hast doch schon eine bemerkenswerte Haltung.

Spar die Kohle, für wenn was kaputt geht oder du so viel gespart hast, dass sich ein ordentliches Upgrade ergibt.
 
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Ja mei, man macht mit so manchen Dingen mal schlechte Erfahrungen. Das ist doch aber noch lange kein Grund, direkt komplett von etwas Abstand zu nehmen.
Stell dir vor, jeder Autofahrer, der schonmal nen Unfall hatte, würde nie wieder in ein Auto steigen oder noch krasser, nie wieder in ein Fahrzeug überhaupt.

Wenn die Leistung des Systems grundsätzlich noch reicht, warum dann viel Geld in ein neues System investieren, wenn man evtl. wirklich nur den Speicher tauschen muss?
Dann versucht man es eben nochmal mit gebrauchten Modulen zum gümnstigen Preis und wird damit glücklich, wenn sie problemlos funktionieren.

Ich kaufe seit Jahren viel Gebrauchtware, weil das einfach deutlich günstiger ist und hatte bisher nur zwei Fälle in denen etwas nicht funktioniert hat, wie es sollte. Bisschen Risiko ist halt auch dabei.
 
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sr-71 schrieb:
Bei 32 GB RAM liegt man schon ca.bei 180 Euro, da bleibt nicht viel für CPU und Mainboard.
Ein Ryzen 5 5600X (aktuell 250€ im Mindstar) und ein günstiges Motherboard (MSI B550M Pro-VDH) wären schon möglich. Bleibt die Frage, ob dem TE so ein günstiges Motherboard ausreicht.
elchue schrieb:
Evtl. ist es möglich, für den bereits vorhandenen Kühler Montagezubehör für AM4 zu bekommen. Der TE hat zum Kühler leider keine Angaben gemacht, aber ich nehme an, dass er den geköpften 4790K nicht mit dem Boxed-Kühler kühlt.
 
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Ich bin nen ähnlichen Schritt gegangen von 4790k auf 5800x und bin voll zufrieden noch dazu habe ich für mb/cpu/ram noch 200€ bekommen womit ich bei 500€ war die ich für das upgrade noch obendrauf legen musste
 
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Danke schon mal an alle.

Kühler, Gehäuse, SSD, Netzteil, Tastatur, Monitor, etc. ist übrigens alles schick, schön, ausreichend und bleibt auch. Nur CPU, RAM und Mainboard stehen unter Beobachtung.

sr-71 schrieb:
Bei 32 GB RAM liegt man schon ca.bei 180 Euro, da bleibt nicht viel für CPU und Mainboard.
Ich hätte nach kurzer Recherche gesagt, dass man auch bis 150€ schon Kits findet, je nach Anspruch. Wobei ich übrigens auch kein mega ausgestattetes "Gaming"-Mainboard für 200€ benötige - die jetzige Basis hab ich halt nur für einen sehr fairen Preis bekommen.

Zwirbelkatz schrieb:
Fraglich wäre allerdings auch, ob du von dem Xeon L5640 mit 12 Threads hättest auf eine CPU mit 8 Threads gehen müssen :)
Der Xeon ist aus 2010, und das Board auch. Und tatsächlich war der 4790k in Spielen schon deutlich flotter als der alte 6-Kerner, auch auf 3,4 Ghz.

Zwirbelkatz schrieb:
Wenn man ehrlich ist, ist es zu 95% am günstigsten, die Kompenente einfach zu ersetzen, die kaputt geht.
Vielleicht sollte ich mir die Mühe machen, alle im Haushalt vorhandenen DDR3-Riegel mit Memtest86 einzeln durchzutesten, um auf Nummer sicher zu gehen...

AlanK schrieb:
Ist das Netzteil auch 7 Jahre alt?
Straight Power 11 850W, seit 2018 auf dem Markt.

das_mav schrieb:
Wäre auch noch wichtig und sollte miteinkalkuliert sein. Wenn das alte mitunter jetzt schon schwächelt.....
Wie kommst du darauf, dass mein Netzteil schwächelt?
 
Wenn dir die Leistung noch reicht und du den RAM im Verdacht hast, würde ich versuchen den stabil zu bekommen. Vielleicht läuft er ja auf 1600 MHz, mit etwas höheren Timings oder etwas mehr Spannung stabil. Das kostet kaum Leistung und du könntest noch warten.

Mit dem Intel 10400F und dem Ryzen 3600 vergleichst du CPUs für unter 200 Euro mit der schnellsten CPU deiner Serie für 300-350 Euro. Wenn man die Inflation berücksichtigst, müsstest du den Vergleich eher mit dem Intel 11700K oder Ryzen 5800x anstellen. Da würdest du schon auf deutlich mehr Leistung kommen. Dann wäre aber dein Budget von 500 Euro überschnitten.
 
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MojoMC schrieb:
Wie kommst du darauf, dass mein Netzteil schwächelt?

MojoMC schrieb:
Aber ich habe das Gefühl, der Arbeitsspeicher schwächelt (manchmal Bluescreens & abgestürzte Browser-Tabs, Windows-Speicherdiagnose findet Fehler).

.... Ohne Analyse bei der Hardware und unbekanntem NT und dessen Alters nicht auszuschließen, oder?
Sagt mir jedenfalls mein Gefühl bei sowas ;)
 
SJAFNWEIF schrieb:
Ein Ryzen 5 5600X (aktuell 250€ im Mindstar) und ein günstiges Motherboard (MSI B550M Pro-VDH) wären schon möglich. Bleibt die Frage, ob dem TE so ein günstiges Motherboard ausreicht.
Ich hab 80€ für mein B450 Tomahawk Max gezahlt und später ne 425€ CPU draufgesetzt.
(Okay war aber auch ein Black Friday Deal) ;)
Wie alle VDH Boards ist die VRM-Kühlung bei dem Brett aber unter aller Sau.
https://geizhals.de/msi-mpg-b550-gaming-plus-7c56-003r-a2308973.html?hloc=de
Das hier wäre meine Empfehlung für ein günstiges B550 Brett.
 
Ich habe Anfang des Jahres auch meinen altgedienten 4790k in Rente geschickt.
Ich war auch lange der Meinung die Rohleistung des Devils Canyon reicht noch Dicke....bis ich umgestiegen bin. Moderne Architekturen legen doch ordentlich was an Leistung drauf - sprich, mach es - es lohnt sich.

Und selbst der 5600X als 6-Kerner hat ausreichend Potential - auf Sockel AM4 später auch gut aufrüstbar. Nachteil eben, letzte Generation AM4
 
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MojoMC schrieb:
Vielleicht sollte ich mir die Mühe machen, alle im Haushalt vorhandenen DDR3-Riegel mit Memtest86 einzeln durchzutesten

Es würde auch reichen wenn man das direkt nach dem Gebrauchtkauf mit den Riegeln macht die man als heil gekauft hat - oder eben die testet die man stabil benutzen möchte. Wann und wie sie hinterher vielleicht kaputt gehen wäre ja rein spekulativ, die Überprüfung einer Beschaffenheit eines gekauften Artikels hat man aber generell als Käufer zu machen imo.

Ich kaufe und verkaufe "viel" Hardware privat, gebe dann meist an das der RAM ungetestet ist. Einfach weil ich ihn nicht selbst testen möchte, dazu noch dann ehrlich bin und wenn er Fehler wirft ihn maximal als defekt verkaufen dürfte und aus dem Punkt heraus, dass es mir auch einfach wurscht ist, weil ich ihn eh zurück nehmen würde wenn er bei dem Käufer wider erwarten nicht funktioniert. Dasselbe erwarte ich aber auch andersrum, also wenn ich etwas kaufe. Wenn der Käufer aber nichts von sich hören lässt bezüglich eines Umtauschs oder einer Anfrage und lieber Totalverweigerer für Gebrauchthardware wird kann ich ihm dabei auch nicht helfen ;)

Ich meine: Wenn du einen Staubsauger gebraucht kaufst der nach 2 Minuten von allein ausgeht würdest du den wieder zurück bringen und klar deutlich machen, dass du das nicht so wolltest. Beim RAM hat man dann aber einfach "Pech"?
 
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