News 500 Milliarden US-Dollar: Nvidia will GPUs zur Finanzanlage machen

Kunderico schrieb:
wie Geldgierig nvidia geworden ist. unfassbar unsympathisch, ums verrecken kaufe ich keine Nvidia Karte mehr......🤬
NVIDIA steckt so tief drin, wenn KI nicht den Erfolg und Gewinn bringt, der gehypt wurde, bricht es denen das Genick, so viel eigenes Geld des Unternehmens steckt da drin.

Und was viele nicht verstehen: Nur weil ein Unternehmen Billionen oder Billiarden an Börsenwert hat, ist das noch lange nicht der wahre Wert der Assets (physisch, Wissen und Patente), der liegt üblicherweise deutlich drunter, auch um die Steuern kleinzurechnen.

NVIDIA ist momentan der Ikarus, der hoch am Himmel fliegt. Aber die Sonne kommt näher. Es ist keine Frage ob, sondern wann.

AMD wird dann übrigens ebenfalls dran sein, aber zu einem geringeren Teil, weil AMD im Gegensatz zu NVIDIA noch viele andere Geschäftsbereiche hat.
 
foofoobar schrieb:
So wie die berĂĽhmte Schublade von Intel?
Ich verstehe ja worauf Du raus willst, und eventuell hat NVidia kein fertiges Nachfolge-Design für Gaming-GPUs in der Schublade. Es ist ja unstrittig, dass Gaming keine Priorität mehr im Unternehmen spielt, und rein wirtschaftlich betrachtet ist das auch nachvollziehbar.
Dennoch sehe ich da wenige Analogien zu intel.

Intel hat "es" ĂĽber Jahre schleifen lassen, in allen Bereichen, von der Fertigung bis zum Chipdesign, von der Consumer- bis in die Serversparte.

Nvidia kann man derzeit zumindest eins nicht vorwerfen - dass sie sich auf den Lorbeeren ausruhen - ganz im Gegenteil!
 
Der Mond ist erst der Anfang :D
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DevPandi schrieb:
Die Ziele der 25 - 30 % sind allgemein eines, was seit gut 10 - 15 Jahre in vielen Branchen ausgegeben wird. Der Unterschied ist, mit welchem Nachdruck es verfolgt wird.

Weil Microsoft zum Beispiel die Übernahme von Activision-Blizzard durchgeführt hatte. Dass Microsoft davor Bethesda Zenimax gekauft hat, dabei allerdings auf große Um- und Restrukturierungen verzichtet hat - mit denen man Kosten hätte deutlich senken können. Genauso, dass man quasi bis Anfang des Jahres auch alles hat so weiter laufen gelassen hat.

Auch die Preiserhöhungen nun im OEM-Markt und Co sowie der Blick in die Bücher zeigen aktuell, was da abgeht.
Ich vermute, dass Microsoft weder Zenimax noch AB nach der Übernahme abgefasst haben, hängt (vor allem bei AB) damit zusammen, dass die Kartelwächter der Übernahme nur unter bestimmten Voraussetzungen zugestimmt haben. Und um erstmal den Anschein zu wahren, dass sich an die Absichtserklärungen vor der Übernahme gehalten wurde, lief das erstmal so weiter

Die Massenentlassungen kommen jetzt ja gerade im Gaming mit 3600 Mitarbeitern. Zenimax hat ordentlich Leute entlassen mĂĽssen, die Umstrukturierung ist also da.

Vielleicht hat der Spencer Phil auch einen besonderen Stand unter den Führungskräften gehabt. Seitdem aber die Neue dort führt, scheinen sich auch die Strukturen zu ändern.
Ergänzung ()

Wichelmanni schrieb:
Hast du dafĂĽr eine Quelle?
Die 30% Gewinnmarge sorgte bei Bekanntwerden ~2025 fĂĽr ordentlich Aufmerksamkeit.

https://www.golem.de/news/medienber...te-zu-30-prozent-gewinnmarge-2510-201476.html
Laut einigen Quellen lag beim die Gewinnspanne bei 10%-20% bei XBox. Wobei der Gamepass und auch die Ăśbernahmen sicherlich ordentlich Geld verbrannt haben. Quelle IGN.

Wenn ich mir meine ganzen GamingPodcasts in Erinnerung rufe sind die Gewinne aber nicht so hoch gewesen.

Die 30% auch fürs Gaming waren dann seit 2025(?) tatsächlich die Forderung.
 
Zuletzt bearbeitet:
DevPandi schrieb:
[...]

Und was aktuell passiert? Wenn man sich die Bücher von Google, Amazon, Oracle und ebenso Microsoft ansieht, dann werden da teilweise alle möglichen noch legalen Register der Buchhaltung gezückt, bei der die Börsenaufsicht noch nicht das FBI vorbei schickt um alle Dokumente einzusacken. Das primäre Wachstum bei Microsoft in Azure-Cloud? Auf OpenAI zurücjk zuführen, Micrsoft betreibt hier zum Teil Zirkelzahlungen. Von Firmenkonto A zu Open AI um dann wieder auf Firmenkonto B gebucht zu werden. Teilweise werden hier Zahlungen sogar direkt als Gutschrift auf andere Konten gebucht als Guthaben von OpenAI beiu Microsoft für den Kauf von Rechenleistung.
Diese Geschichten sind wirklich absurd. Ich meine, dass Silicon-Valley-Firmen enorme Summen in Start-Ups stecken, um dann von deren künftigen Erträgen zu profitieren, die entwickelte Technologie abzuschöpfen oder diese Firmen später gleich ganz zu übernehmen, ist ja an und für sich nicht neu. In der Tat ist es ja ein wesentlicher Teil des Erfolgsrezept der amerikanischen Tech-Industrie, dass Risikokapital für zumindest solide Ideen relativ locker sitzt. Es ist eine Komponente, die Europa in diesen Dimensionen leider abgeht.

Hier wird die damit verbundene Risikofreudigkeit aber in der Tat an die äußerste Grenze getrieben. Nicht nur haben OpenAI und Anthropic bereits Billionen Dollar erhalten, ohne dass absehbar wäre, wann und wie eigene Erträge in ansatzweise diesem Umfang (oder in einem, der solchen Investments wenigstens halbwegs angemessen wäre) zu erzielen sein sollen. Es sind auch die größten Investoren selbst, die dieses Geld schlussendlich wieder erhalten, da sie den KI-Start-Ups die Infrastruktur zur Verfügung stellen, die diese benötigen, um überhaupt operieren zu können wie sie es tun.

Zugleich wandert der Blick nach China, wo Firmen vergleichbar starke Modelle zu mutmaßlich (denn so transparent ist es dort ja leider oft nicht) sehr viel geringeren Kosten trainieren. Den "Deepseek-Schock" gab es relativ zu Beginn des KI-Hypes ja schon einmal. Das hätte den Beteiligten demonstrieren können, dass gegebenenfalls relativ geringe Überraschungen ausreichen, um das Konstrukt, das da gebaut wurde, ins Schwanken zu bringen. Gestoppt hat diese Erkenntnis, so sie denn als solche auch verbucht wurde, aber niemanden.

Persönlich bin ich zwar absolut jemand, der daran glaubt, dass KI unsere Wirtschaft wesentlich verändern wird. Die Entwicklung in endlos vielen Bereichen wird sich verändern und sich beschleunigen. Als Technologie ist sie zweifellos gekommen, um zu bleiben, da sehe ich keine anderen Szenarien.

ABER: Das bedeutet nicht, dass es nicht dennoch eine (in großen Teilen amerikanische) KI-Blase gibt. Dotcom hat ja schließlich auch das Internet nicht getötet, die Finanzkrise von 2008 auch den Immobilienmarkt nicht.
Unternehmen, die sich von dem Betrieb dieser Technik abhängig gemacht haben, indem sie sich in enorme Unkosten stürzten und mit einer Art Scheincashflow ihre Bilanzen aufbliesen, könnten aber problemlos fallen. Und das tief.
Was passieren könnte, wenn die Billionenkolosse des amerikanischen NASDAQ ins Wanken geraten, ist kaum auszudenken.
DevPandi schrieb:
Es gibt genug Wirtschaftsanalysten, die aktuell vollkommen in Panikgeraten, weil aktuell im AI-Markt jede Redflag überschritten wird und gerade MS, Oracle, Amazon und Google sowie ebenso Meta als der letzte große Player in diesem Bereich merken den Gegenwind auf den Aktionärsversammlungen und so manche Aufsichtsräte besinnen sich darauf, dass sie im Namen der Aktionäre handeln müssen, was es immer schwerer macht, diese Ausgaben zurechtfertigen.
Google Amazon haben zwar auch schwer in KI investiert, ist vom Geschäftsmodelle her in meinen Augen aber weniger gefährdet als andere. Fast Nvidias gesamter Firmenwert etwa fußt mittlerweile auf KI-Investitionen. Da könnten hunderte Milliarden verloren gehen, wenn die Blase platzt.
DevPandi schrieb:
Was Nvidia hier nun macht ist - wie richtig festgestellt wird - die Absicherung der Investitionen durch breitere Streuung. Gleichzeitig ist das für Nvidia jedoch auch die Exit-Strategie, um einem möglichen Knall möglichst sanft zu entkommen - wie geschrieben, wenn wir hier von Infrastrkturprogrammen reden, zu denen das werden soll, reden wir von ganz anderen ROI-Zeiten. Nvidia versucht mit diesem Investment den Druck vom Kessel zu nehmen, denn so wie es aktuell läuft könnte das Erwachen echt böse werden.

Und im übrigen ist das, was sich jetzt andeutet auch genau das, was ich als ein mögliches Szenario für diese Blase genannt habe: Man versucht es in ruhigeres Fahrwasser zu bekommen.
Ich finde deine Analyse sehr gut. Es ist sehr interessant, Nvidia gewissermaßen als Anleger zu betrachten, der schleichend versucht, sein Portfolio zu diversifizieren, bevor der Kurs abstürzt - aber eben möglichst auf eine Art, die niemanden auf die Idee kommen lässt, man sähe einen Crash kommen. Man möchte einerseits Lachen und andererseits die fast schon perfide Art verurteilen, mit der einige wenige mit dem Geld und der Zukunft anderer spielen. Lederjacke wird's jedenfalls nicht sein, der am Ende zu leiden hat, sollte die Blase platzen.
 
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Zumindest gibt es jetzt erst (zarte) Versuche sich gegen den Bau von KI(-Sprachmodell)-Rechenzentren in Texas oder auf Kosten einer Farm in Kentucky bspw. zu wehren bzw. die Investoren (mit gebotenen 26 Millionen US$ fĂĽr Farmland) abblitzen zu lassen.


Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und wenn genügend Leute gegen die KI-CEOs/Bonzen von nVidia, der Hyperscaler-Konzerne, und KI-Unternehmen zusammen halten, dann wird deren Strategie auch nicht aufgehen, aber viele dürften sich auch kaufen lassen und solange Trump/MAGA noch das Sagen in den USA haben, wird sich wenig (bzgl. KI-Regulierung bzw. Anti-Trust/Kartellpolitik/Monopolisierung) ändern, so dass man die Entwicklung abwarten muss.
 
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Floxxwhite schrieb:
Ich bin weder Projektfinanzierungs- noch Asset-Backed-Securities-Spezialist. Ich habe beruflich aber schon den einen oder anderen Kreditvertrag für Rechenzentren gesehen und kenne mich zumindest „ein bisschen“ mit der Finanzierung solcher Assets aus.
Aber im Gegensatz zu Immobilien, Maschinen, Produktionshallen sind das ja keine wirklichen Assets. Dafür ist der Wertverlust zu schnell zu hoch, da die HW zu schnell getauscht werden muss. Bleibt noch Gebäude und Kühlung etcpp als wirklicher Asset.

Necareor schrieb:
Jeder einzelne Konzern, jede Bank, jeder Hedgefonds, in jedem Land dieser Erde mit genügend Kapital, sie alle investieren Unmengen in KI, in die Rechenzentren, in Energie…

…aber hier auf Computerbase ist man sich einig: KI ist eine Blase, diese ganzen Investoren sind alles Idioten, purer Kapitalismus!
Hast du nicht gelernt, dass wenn jeder und seine Mutter investiert der Zug abgefahren ist?
Ergänzung ()

Duggan schrieb:
Wenn die Rechnung aufgeht, hat Nvidia gerade etwas ziemlich Cleveres gemacht. Andere finanzieren die Infrastruktur, Nvidia verkauft die Hardware
WĂĽrde die Rechnung aufgehen, wĂĽrden sie die Karten selber betreiben und die Token verkaufen.

Die Asci Miner Entwickler habe auch nur alte Modelle oder gebrauchte Miner verkauft.
 
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ultravoire schrieb:
Einfach alles boykottieren und am besten auch AMD bis der Kommunismus kommt und bis dahin auf Bäumen leben!
Marx und Engels waren Deutsche und groĂźartige Vordenker.
Ihnen gebührt die höchste Ehre!
 
Bis auf Brookfield Corporation hocken alle anderen Teilnehmer in den USA. Die US-Regierung könnte eine solch gewaltige Investition allein in so kurzer Zeit niemals stemmen. Die meisten Rechenzentren werden weltweit in den USA gebaut gefolgt von China. Deswegen geht es m.E. einzig um die Summe dieser und deren Kosten, die bei Bedarf von einer einzigen KI zeitgleich beansprucht werden kann, für was auch immer. Das muß dauerhaft garantiert sein. Ob letzteres jedoch realistisch ist, kann ich nicht beurteilen. Nach Aussagen vieler Kommentatoren hier wohl eher nicht?
 
Den groĂźen Kunden geht langsam das Geld aus.... Die kleinen potentiellen Kunden hofften auf sinkende Nachfrage und sinkende Preise. Was macht Nvidia? Statt die Preise zu senken, noch mehr Geld auf Pump organisieren und den Markt weiter aufheizen.... GroĂźartig, darauf haben alle gewartet, NICHT.
 
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