News 58 Prozent nutzen US-Mail-Anbieter: Proton warnt vor „gefährlicher Abhängigkeit“ von Big-Tech-Konzernen

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Wen interessieren die Mailprovider?

Es wird zeit dass die Leute mal verstehen dass unsere gesamte IT Infrastruktur zu 80% auf US Lieferanten aufbaut. AWS, Oracle, IBM, RedHat, Microsoft, Google etc. etc. etc.

Absolut beunruhigend.
 
FrAGgi schrieb:
Ich gehöre privat zu diesen Irren die für ihren E-Mail-Account zahlen.
Posteo ist hier mein Freund.
Ich finde das gar nicht irre. Von Anfang an war mir klar: There is no such thing like a free meal. Es gibt kein "kostenloses" E-Mail-Konto. Man zahlt entweder in Währung oder in Daten. In Daten zahlen war für mich nie eine Option. Demzufolge bin ich auch bei posteo. :)

Allerdings ist der Mail-Hoster aus Berlin keine Alternative für große Firmen, das funktioniert nur als Privatperson.
 
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Das überrascht mich jetzt aber auch gar nicht, ich meine Google (YouTube, Chrome usw.), Twitch / Amazon, Steam, Netflix, Facebook, Reddit, Windows, Apple, Adobe, Nvidia, AMD, Intel, Epic, EA, Whatsapp - das nutzen garantiert auch sehr viele Deutsche und alles kommt aus den USA!
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibung)
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Wie hier schon mehrfach angemerkt wurde sind die Alternativen eben aktuell auch meistens eher schlechtere bzw. nicht wirklich gleichwertig, was mMn aber leider auch ein Henne Ei Problem ist. Ohne Nachfrage kein Geld für Entwicklung und ohne Entwicklung geringe Nachfrage...

Proton hatte ich z.b. auch schon öfter auf dem Schirm, aber selbst das große Paket bietet bei Mails immer noch nicht alles was ich will und das kleine Paket ist komplett beschnitten. Dagegen dann iCloud+ was alles bietet, u.A. 5 Domains, unbegrenzt Hide me Adressen und das für lächerliche 99ct. Also 10€ für weniger Leistung, ja da wechsel ich doch gerne :freak:
 
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IBISXI schrieb:
Du suchst Dir einen europäischen Mailanbieter und erstellst ein Konto in der zentralen Verwaltung für jeden MA.
Kann der auch Zugriffsregelungen für Vertretungsfälle im Urlaub? Kann man den easy rechtssicher wegsichern? Bietet der Sicherheitsfunktionen wie Warnungen zu externen Mails, Impersonation-Schutz für den CEO etc.? Spielt das sauber damit zusammen, wenn man noch eine On-Premise-Lösung braucht? Es gibt ne Menge Überlegungen, da der Bedarf der meisten Firmen über "irgendwie Mails rein und raus schicken" hinausgeht.

Für Exchange (Online) kriegt man zudem fast immer eine Anleitung, wenn man irgendwelche Anpassungen oder Integration machen will. Bei anderen Anbietern steht man dann ggf. doof dar.

Also klar, gerade für viele kleinere Firmen wäre es überhaupt kein Problem, einen europäischen Anbieter zu nutzen, aber die fahren eh oft genug mit elektromeistermueller@web.de auf dem Van rum.
 
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Vor allem seit dem Amtsantritt der neuen Trump-Administration

Jedem nicht naiven Mensch war das auch schon vorher klar, und auch nicht erst seit Snowden.
Da nehmen sich die beiden Parteien da drüber nichts.

Aber die Gesellschaft ist halt technisch "nicht intelligent" und verhält sich halt wie Lemminge bzw. Schweine die gern von ihrem Halter zum Schlachthof geführt werden.

Daher habe ich auch meine Aktivitäten im Internet auf das "notwendige Übel" eingeschränkt und meide nach Möglichkeit US Unternehmen.
 
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Ich kann allen nur empfehlen sich die Proton Dienste anzuschauen. Ich nutze sie seit Jahren udn möchte mir eine Welt ohne ProtonMail udn ProtonPass vorstellen. ;)
 
Spoiler Alert: von irgendwem ist man immer abhängig, wenn man die Technologien anderer nutzt. Ob die nun in den USA beheimatet sind, in der EU oder meinetwegen in China, spielt dabei eigentlich kaum eine Rolle. Man macht sich abhängig und alles wird durchleuchtet. Das Gras ist auf der anderen Seite nicht grüner, auch wenn das viele gerne glauben...
 
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Gute Werbung für sich macht Proton da, gefällt mir 😁
Ich nutze in der Tat keine US Mailanbieter :-)
 
Mein Onkel hat eine alte Hotmail Adresse. Auf einmal ist die IP bzw. der ganze lokale Provider gesperrt und er kann wochenlang auf seine Email Adresse nicht mehr zugreifen. Stattdessen soll das neue Kennwort an die Zweitadresse gehen. Die Adresse bzw. das Feld wurde schon damals leer gelassen, weil es keine zweite Adresse gibt. Auf einmal geht es dann wieder...
Also geht man zu Web.de oder GMX, aber die wollen eine Smartphone Nummer und ne Menge realer Daten. Dann bleibt nur noch Gmail, dass nicht viel will und sofort geht.

Man stellt nur am Ende fest, dass ein Emailkonto über die Jahre mit zahlreichen, wichtigen Diensten verknüpft ist und immer funktionieren sollte. Und dann für die ältere Generation auch ohne Mobilnummer und ohne Zweitmail.
 
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user_zero schrieb:
Ich sehe keine andere Möglichkeit, als Geld in die Hand zu nehmen und heute mit der Entwicklung einer europäischen Alternative zu beginnen. Also so, wie es mit dem Nextcloud Workspace gerade passiert.
In Deutschland leider nicht möglich. Für alles haben wir Geld, aber für sinnvolle Dinge nicht. Dabei hat dieses Land einer der höchsten (wenn nicht sogar höchsten?) Steuereinnahmen.
 
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FrAGgi schrieb:
Ich gehöre privat zu diesen Irren die für ihren E-Mail-Account zahlen.
Posteo ist hier mein Freund.
Weshalb soll das irre sein?
Ich bezahle jetzt, mit Rabatt, 7.99CHF (7.99€ im EU Raum) pro Monat. Was ist das schon, mein Mittagessen hat heute 13CHF gekostet, ein Döner mit Kalbfleisch. Eine Schachtel Zigaretten 6.40€ hier umgerechnet ~9.20€. Netflix 27.90CHF, YT Premium 17.90CHF, das ist es mir Wert.
*CHF x 1.07 = €
  • Proton Mail mit Aliasse und SimpleLogin
  • Proton Drive mit 500GB Speicher
  • unbegrenzt VPN für 10 Geräte
  • Kalender und Wallet
  • Proton Pass
und überall noch Kleinigkeiten, so habe ich eine gute Lösung für uns gefunden. Auch wenn sie nicht perfekt ist. Das merkt man vorallem beim Drive.
Wenn die Funktionen von Google Drive eine 9 sind ist Proton eine 5... noch 🤞.

Ich hoffe ja, dass CB da noch weitere europäische Lösungen vorstellt.
 
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aid0nex schrieb:
Proton skizziert hier ein Problem und bietet quasi direkt die Lösung dafür an. Das ist letztlich nichts anderes als Werbung.

Und? Macht es ja nicht weniger richtig/relevant. Und Proton ist ja auch nicht der einzige Anbieter, der bessere Alternativen anbietet.
Wenn man etwas kritisieren sollte, dann ist es die Tatsache, dass Proton gerüchteweise ebenfalls Richtung Kanada abhauen will, weil eine Verschärfung (im negativen Sinne) des Datenschutzes in der Schweiz droht.

Persönlich habe ich Domains gemietet, an denen meine Mails hängen, bei einem deutschen Anbieter mit Servern in Deutschland. Die paar Euro sollte man sich leisten.
 
Ich nutze seid vielen Jahren meine verschieden eigenden Domain bei einen Deutschen Anbieter auch für meine Emails !

frankkl
 
aid0nex schrieb:
Im Prinzip richtig, aber: Proton skizziert hier ein Problem und bietet quasi direkt die Lösung dafür an. Das ist letztlich nichts anderes als Werbung. 😅
Was den Inhalt der Botschaft aber nicht weniger wichtig werden lässt.

Wobei Proton und die Schweiz auch nicht mehr so gut harmonieren, nach dem die Schweiz zuletzt versuchte, Gesetzesänderungen einzubringen, welche die bisherige strikte Handhabung des Datenschutzes aufweichen würde.
 
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Fliz schrieb:
Es gibt halt kaum Alternativen.. Ich war auf der Suche nach einer Alternative für den Umstieg auf Exchange SE. Fazit: gibt kaum was, was nicht mit basteln zu tun hat. Lotus Notes ist tot und allen Usern was komplett anderes zu geben, funktioniert nur so semi..

Sendmail, Qmail, Postfix für den Mail Transport.
Dahinter ein lokaler pop3, imap oder auch lokaler Exchange Server.
 
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Hab sogar meinen eigenen Mailserver. Allerdings Vertrauen viele Systeme dem nicht; Mails landen da im Spam und werden nie gelesen. Deshalb greif ich dann doch häufig auf eine Gmail-Adresse zurück. Der wird von den Diensten der Empfängern viel mehr getraut.

Klingt komisch, ist aber so. =D
 
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