AW: 7-Jähriger Pro-Gamer...
ich war selber über 4 jahre im schützenklub. es ist keine frage dass es eine enorme leistung ist, fehlerfrei zu schiessen, aber viele dinge fehlen einfach bei diesem sport.
- man muss auf keinen gegner direkt eingehen. das schwerste in einem wettkampf ist wenn man direkt auf einen gegner eingehen muss. das ist beim sportschiessen nicht der fall. man ist abgekapselt, sicht wie gehör. man ist alleine mit sich und dem ziel.
- sportschiessen stellt wohl enorme anforderung an konzentration und körperbeherschung, allerdings nicht an kraft, reaktion, koordination und ausdauer.
- unemotional. eine weitere wichtige komponente des wettkampfes fehlt. es gibt kein momentum. man geht möglichst kühl und konzentriert in den wettkampf. grosse anspannung, sicher, aber keine emotionen.
- statisch, beim sportschiessen bewegt sich in den meisten disziplinen weder schütze noch ziel.
- unspektakulär, es treten schlussentlich zahlen gegeneinander an. für zuschauer ist es mit das langweiligste. angehörige können wenigstens mitfiebern, aber das ist bei jedem wettkampftyp so.
aber wir gehen OT. aber ich wollte nur aufzeigen, dass esport bisweilen bei weitem mehr anforderungen, geschick und können verlangt als einige bereits jetzt olympische disziplinen.
und um den rank zum topic zu finden. es durchaus -in zukunft- sinn machen kann bereits im kindesalter eher professionell an das "gamen" ranzugehen. da es bereits heute preisgelder von bis zu 60'000$ für einen sieg in einem einzelturnier zu gewinne gibt. und die akzeptanz des esports stetig wächst.