Bei einem System, dass nicht ausschließen für Office genutzt wird (wo also CPU und GPU hin und wieder gefordert werden) hat ein NoName Netzteil nichts zu suchen.
Wir sind hier aber nicht auf eine Marke fixiert.
Um ein paar aufzulisten, die man ohne größere Bedenken in solche non-Office-System nehmen kann:
be Quiet
Seasonic
Enermax
Tagan
Einfach mal in die FAQ von soulpain gucken.
Die Nachteile von NoNames liegen auf der Hand. Geräte, auf denen 500W drauf stehen, sterben bei 300W Belastung und reißen andere Geräte oft mit in den Tot.
Die Stabilität ist zum Teil katastrophal.
Ich muss zugeben, dass ich bis Ende 2006 auch ein 550W LC-Power im System hatte (dann aber noch ohne Quad-SLI oder dergleichen, also bei weitem weniger Belastung).
Die Schwankungen bei der VCore lagen bei 0,1V. Um meine 1,4V für den X2 zu bekommen, musste ich 1,45V einstellen, wodurch die VCore dann zwischen 1,4 und 1,5V (!!!) schwankte. Damit war das System zum Teil gerade so stabil und andereseits wieder CPU-killend durch die 1,5V.
Seit meinem Netzteilwechsel hat meine CPU wieder "Urlaub". Ich stelle die 1,4V ein und bekomme sie auch mit einer Schwankungstolleranz von ca. 0,015V (davon unbeunrücksicht bleiben immer die VCore-Absenkung durch das Board, beachtet werden nur die Schwankungen bei gleichbleibender Belastung, meist im Idle).
Somit kann es sein, dass ein NoName-Netzteil bei vielen System hält, die Komponenten aber enorm darunter leiden und die Effizienz schlimm ist.
Das nur als "kleiner" persönlicher Erfahrungsbericht.
MfG Campino