Ab welchem Benzinpreis geht ihr zu Fuß?

Ab wann geht ihr zu Fuß?


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forca1983

Lieutenant
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Feb. 2004
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543
Hallöchen,
wahrscheinlich bin ich weiß Gott nicht der Einzigste. Wo sollt das mit unseren heutigen Benzinpreisen eigentlich noch hinführen? Mal ein kurzer Rückblick: Vor den Osterferien hat bei mir in der City 1 Liter Super bleifrei 1,134 Euro gekostet. Und das war schon viel. Über die Ferien kam dann wieder diese lächerliche Rechfertigung, das die Ölfördermengen verringert würden und in den USA eine hohe Nachfrage herscht. Komisch, ist aber immer vor den Ferien so?! Seltsam... Die Preise steigen aber weiter. Heute morgen: 1,249 Euro!!! Hallo? Und vor den Sommerferien sind wir dann bei 1,40 Euro oder wie? Im durchschnitt ist das eine Erhöhung von über 10 Cent.

Ich habe schon meine Kosequenz darauf gezogen. Meine 160 Km täglich zur Arbeit wird seit 3 Wochen mit der Bahn und nicht mehr mit dem Auto abgefahren.

Wie seht ihr das alles? Ab wann steigt ihr auf öffentliche Verkehrsmittel um oder geht zu Fuß oder nehmt das Fahrrad? Stimmt mal fleißig ab . . .
 
Die Amis werden weiterhin ihre SUVs mit billigem Sprit füttern wollen. Dabei gibbet
dort sogar noch Steuererleichterungen, wenn man so 'nen Spritfresser fährt.
Und die Spritpreise sind dort sowieso lächerlich gering. $US1.85/gallon.
Die Gallone zu 4.546 Liter und der € zu $US1.20. Macht währungsbereinigt
lächerliche 34 Eurocents pro Liter!!!
Und im asiatischen Raum (China) läuft 'ne größere Mobilitäts-Offensive. Man steigt
vom Fahrrad auf's Auto um. Dazu wird Benzin gebraucht. Und 1.2mrd Chinesen
brauchen 'ne Meeeeeeenge Benzin. Hinzu kommt, daß der Anteil an billig/
preiswert zu förderndem Öl doch langsam etwas knapper wird als noch vor 10
oder 20 Jahren. Und dann ist da noch das Loch in unserem maroden Staatshaushalt,
also wird die Mineralölsteuer wohl eher steigen anstatt gesenkt zu werden...

Rechne also für die nächsten Jahre bitte erst mal nicht mit fallenden Benzinpreisen.
Ich selbst lege inzwischen alle Strecken unter 5km mit dem Rad zurück, und wenn
sich 'ne günstige Gelegenheit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bietet, nutze
ich die.

Ohh... google mal nach 'Peak Oil', da gibbet so einiges interessantes zu dem Thema
zu lesen.

-Ronny
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin umgezogen. Und zwar von zuhause raus in die Nähe der FH. Weil das war billiger als jeden Tag die 40 Kilomterer hin und zurück mit dem Auto zu fahren. :(

Allerdings habe ich ein doppeltes Problem: Ich liebe mein Auto und möchte auch kein langsameres fahren, anderseits kann ich mir manchmal fast den Sprit nicht leisten. Deswegen schaue ich das ich es nur dann benutze wenn es wirklich Sinn macht. Und solange es noch das Wort "fast" in dem nicht-leisten-können Satz gibt, kann ich damit leben da ich mein Auto mit einem Stück lebensqualität verbinde und den Spaß nicht opfern möchte. Tja, manchmal beisst man halt auf Granit für seine Hobbies ... :rolleyes: ;)
 
Ab welchen Betrag ich das Auto stehen lasse, möchte ich nicht fixieren.
Soweit es geht, nutze ich für private Kurzstrecken das Fahrrad.
Bei notwendige Fahrten versuche ich den Verbrauch durch meine Fahrweise so weit wie möglich zu reduzierten.
Zur Zeit habe ich nach das Glück, einen großen Teil meiner beruflichen Tätigkeiten zu Hause ausüben zu können.
 
Also ich bin auf mein Auto angewiesen! Ich wohne auf dem Lang, und habe 15 km zu fahren, wenn ich nur etwas einkaufen will, auch meine ganzen freunde wohen um die 15 km entfernt...
Den weg zur schule lege ich auch mit dem Auto zurück (25 km) da wenn ich mit dem Zug fahren will doppelt zahlen mus.. (Buss zum bahnhof fährt 15 km in die entgegengesetzte richtung) Wenn man Fahrgemeinschaften bildet, kommt das ohnehin billiger als Zug fahren.

Aber wenn die Benzinpreise weiter so steigen, werde ich mir die schule nicht mehr leisten können! und das ist wie ich finde extrem unfair!

könte man nicht einen Steuernachlass auf Benzin für schüler einführen!?
 
da ich in der grenzregion zwischen deutschland und tschechien wohne gehe ich schon seitdem ich autofahre den hohen spritpreisen aus dem weg und tanke im ausland. pro liter spart man in tschechien circa 30 bis 35 cent ... das macht ordentlich was aus, bei 60 litern tankvolumen !
 
Nennt mich stur, aber wenn ich mich noch mehr ohne Auto bewegen soll, melde ich die Mühle ab und verkaufe sie.
Ist doch idiotisch! Das Auto, besser: seine Fahrer sind die größte Steuerkuh in D. Wenn die Regierung die Preise noch eine Weile höher dreht, schießt sie sich ins eigene Bein. Außerdem: vom Arbeitnehmer erwartet man räumliche Flexibilität, gernt diese aber gleichzeitig ein! Paradox!
Ich fahre in der Stadt meist Fahrrad, aus Kostengründen bleibt der 50er Roller diese Jahr erst einmal abgemeldet. Zur Arbeit nehem ich das Auto, da ÖPV auf der Strecke unzumutbar ist und ich sowieso diesen nur in Notsituationen nutze.
Ist ja auch dreist, was man sich da für sehr teures Geld bieten lassen muß. *fluch* :(
Zum Glück haben wir zwei recht ökonomische Wägelchen, 1x Beziner, 1x Diesel, je 75PS, da bleibend ie Kosten derzeit noch(!) überschaubar!
 
Ich lasse die Frage auch mal unbeantwortet ich fahr immernoch überall hin mit meinem Auto. Nur hab ich den Vorteil, dass mir mein Chef in der Firma den ganzen Benzin zahlt :)

Sind schließlich täglich fast 40km hin und retour.
 
@KRambo
was kost der sprit den in Österreich? mal zum vergleich...
ich fahr übrigens nur Rad oder Bus. Das liegt daran das ich kein Auto hab, keines brauch und mir keins leisten kann.:D
Wenn ich mal eins brauch nehm ich das meiner eltern. Wobei wirklich brauchen tu ich nur alle paar monate mal eins.
cu all
lufkin
 
Bei mir spielt Geld LEIDER keine Rolle, denn ich brauch mein Auto.
Sicher spart man wo es nur geht, nur 120 auf der Autobahn, möglichst wenig fahren, aber wenn man trozt allem 20.000km im Jahr fährt dann machen sich auch die kleinsten Preiserhöhungen schmerzhaft bemerkbar.
 
Also langsam reicht es mit den Preisen wirklich. AUTO ist kein Luxusgut mehr, sondern ist notwending für unsere Gesellschaft.

Etwas Schuld an dem Ganzen gebe ich auch der Opec.... Höchstkurse seit ende der 80er... Aber die Chinesen sind auch durstig

US Gal = 4.546 Liter. Jedoch sind in den USA nun die Preise auch auf lächerliche 2,10-2,25 US Dollar gestiegen. 4,5 liter für ca.2 euro. das sollte in der EU auch wieder sein!!!
 
20.000 km pro Jahr? Damit komme ich gerade mal knappe 4 Monate hin. Ich bin extrem
auf mein Auto angewiesen und kann es mir nicht erlauben mit einer Alternative, wie
Bus, Bahn oder sonstwie an meine Ziele zu gelangen. Die hohen Spritkosten muss ich
wohl oder übel in Kauf nehmen, weil es einfach nicht anders geht. Ich denke dadurch,
dass das Auto, wie Simple Man richtig sagt, kein Luxusgut, sondern ein notwendiges
Gebrauchsgut ist, wird so sehr an der Preisschraube gedreht. Es kann einfach kaum
noch jemand aufs Auto verzichten.
 
Vorerst gar nicht (diese Meinung könnte sich aber mal ändern).

Beruflich bin ich auf ein Fahrzeug angewiesen da es mir beispielsweise anders nicht möglich ist, pünktlich um 5.30 Uhr zum Dienstbeginn die Arbeitsstätte zu erreichen.

Ich bin im unregelmäßigen Schichtdienst beschäftigt und oftmals kann ich mit dem Zug fahren. Bei den Frühschichten bleibt mir jedoch nur ein Fahrzeug um auf die Arbeit zu kommen - öffentliche Verkehrsmittel scheiden hier leider aus.

Ok, ich fahre einen TDI - mit meiner Jahreslaufleistung komme ich auch ganz gut in den rentablen Bereich und außerdem braucht der nicht viel Sprit auf 100 km. Ich habe aber schon Überlegungen angestellt, den TDI zu verkaufen und ein Motorrad anzuschaffen. In der Versicherung und Steuer käme ich schon mal deutlich besser weg, allerdings müßte ich auf einen Großteil an Fahrten verzichten und mich stärker auf öffentliche Verkehrsmittel ausrichten. Hinzu käme das Problem mit dem Namen Winter - wie soll ich im Winter zur Frühschicht auf die Arbeit kommen?

Naja, mal schauen wie sich das entwickelt.


Bye,
 
Mein Problem: Fahrräder gehen bei mir immer kaputt. Genauer gesagt: wenn auf den 5 Kilometern zu meiner FH auf den verschiedenen, möglichen Wegen ein Nagel/Glasscherbe/sontiges liegt, ich finde es und ramme es mir in den Reifen. Da hat man doch irgendwann die Schnauze voll.

Aktuell fahre ich kein Auto, ich spreche also im Konjuktiv. Ich kann mir noch nicht mal die Anschaffung eines solchen leisten, geschweige denn den Unterhalt. (Außer ich gehe nicht mehr ins Internet, damit kein FB mehr, und das wollt Ihr doch nicht... oder?)

So schlecht finde ich die hohen Bezinpreise eigentlich gar nicht. Denn dadurch wird unsere Autoindustrie dazu gebracht, in alternative Antriebsmöglichkeiten (oder wenigstens sparsame, aber auch da sind uns die Japaner mal wieder voraus, der Mazda RX-8 mit extrem sparsamen Wankelmotor geht ab wie Schmidt's Katze; hat den mal einer gefahren?) zu investieren. BMW brachte (wollte bringen) einen 7er mit Wasserstoffantrieb heraus. Sein einziges Abgas war Wasserdampf, und der damalige BMW-Chef hat sogar ein Glas voll davon getrunken.
Die Idee war genial, eine Kombination aus Benzin- und Wasserstoffmotor. Man konnte jederzeit auf Wasserstoffbetrieb umschalten, was zwar ein wenig Leistung kostete, bei >200PS aber nicht wirklich dramatisch war.
Was ist nur daraus geworden?
Jedenfalls existiert diese Technologie, sie ist ausgereift und marktfertig. Sie kommt allerdings flächenübergreifend erst dann, wenn die Benzinpreise noch höher steigen und die Käufer den leicht höheren Kaufpreis akzeptieren. Außerdem sollte es als Standard definiert werden.

Gruß
Morgoth
 
hi bin zwar noch kein Autofahrer aber ich würde ab 1,50 das fahren dann einschrenken und ab 2 total drauf verzichten wenn es immer geht
 
Ich (21) hab kein Auto, ich komm mit Bus und Bahn prima klar. Bin dann vielleicht 3,5 statt 2 Stunden/Tag unterwegs, aber alleine vom Streß morgens im Stau her seh ich nicht wirklich, dass ich das ändern werde.
Zumal man die zeit im Zug wenigstens sinnvoll nutzen kann, dafür gibts schließlich Laptops ;)

Der Spritpreis müsste noch höher sein, vielleicht weniger hier sondern weltweit, es kann nicht sein, dass in 50 Jahren kein Öl mehr da ist, nur weil heute jeder meint unbedingt ein Auto zu brauchen.
 
So, wie die Umfrage bisher aussieht, ist das Benzin in Deutschland noch immer viel zu billig. Glücklicherweise gehen die Öl-Vorrate der Welt schneller zur Neige, als das wir einen CO2-Kollaps befürchten müssen. Denn: Er würfelt doch nicht ^^
 
Das Bezin viel zu billig?! Na spinnst du?!

Es gibt halt viele, die auf das Auto angewiesen sind und deswegen der Preis keine Rolle spielt.

Das Bezin ist hier zu Lande schon viel zu teuer. Außerdem schadet das ganze nur unserer Wirtschaft. Weniger Geld in der Tasche für andere Dinge, Transporte werden teurer, ... !

Dass die Alternativen (Wasserstoffantrieb) nicht zum Durchbruch kommen ist auch die Schuld der Politik... Sollen sie doch die umweltfreundliche Technick fördern. Tankstellen unterstüzen, wenn die auch Wasserstoff Zapfanlagen anschaffen. Den Kauf von solchen Autos für den Bürger interessant machen (keine Steuern, ...)
 
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