Ab welchem Benzinpreis geht ihr zu Fuß?

Ab wann geht ihr zu Fuß?


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Der Vermutung kann ich mich nur anschließen, wenn ich mich mal in meiner Berufsschulklasse (Düsseldorf) umgucke, die Hälfte kommt mit dem Auto. Ich könnte so auf Anhieb keinen nennen, von dem ich glaube, dass er drauf angewiesen ist.
Meistens nur pure Faulheit.

Man sollte sowas wie Kilometergeld und co. nur gegen Vorlage einer ÖV-Karte durchgehen lassen oder in Ausnahmefällen wenn der Weg sonst unzumutbar wär (>4 Stunden/Tag).

Das wär sinnvoller als generell hohe Spritpreise, ich möchte nicht wissen, was morgens im Berufsverkehrsstau so sinnlos an Energie verbrutzelt wird.
 
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b-runner schrieb:
Ich kenne Situationen und Fahrpläne wie die von Der Daedalus geschilderten sehr gut.
Der ÖPNV kann in vielen Gegenden das Auto in keinster Weise ersetzten, auch wenn man noch so guten Willen zeigt!
Wo es funktioniert, ist es eine feine Sache, aber in ländlichen gegenden eher unmöglich!


Wahre Worte. Dafür sollt ich Karma vergeben. Ich wohn aufm Land. Ohne Auto geht nichts. Bus, der fährt nur zur Schule das wars auch schon . Ausserdem 3.80€ für nen Tickett ist schon happig. Vorallem wenn es dann auch noch 12 Umwege macht. Aber auf dem Lande gehts ohne Auto nicht. Schlímm ist für mich nicht das die Privat-Leute soviel bezahlen müssen schlimm ist es für mich das die Firmen seeeehr viel Kosten tragen müssen. Schon wird am falschen Eck gesparrt. Ausbildungsplätze fehlen auch deswegen. Naja vllt. werd eich irgendwann mal einen finden....
 
Wanted schrieb:
schlimm ist es für mich das die Firmen seeeehr viel Kosten tragen müssen.... Ausbildungsplätze fehlen auch deswegen.
Da blicke ich jetzt nicht ganz durch: Firmen müssen hohe Kosten tragen, weil der Sprit teuer ist? Das trifft doch eigentlich nur auf Speditionen zu; willst du denn LKW-Fahrer werden und findest keinen Ausbildungsplatz? ;-)
 
hehe, nein nein aber müssen z.b auch Tischler etc. diese Kosten tragen da diese Firmen heutzutage auch schon Aufträge von weiterher holen müssen .... Das sind alles wohl Kosten ...
 
Ihr vergesst eines (oder auch nicht, wenn es schon erwähnt wurde ;)):

Jeder hat das Recht, soviel und sooft zu fahren, wie er will! Wenn es jmd. danach verlangt, um die Ecke zum Bäcker mit dem Auto zu fahren, dann ist das auf jeden Fall dumm, aber leider seine Sache...

Äussere Massnahmen bringen nix, die Leute müssen für sich selber ein Umweltbewusstsein entwickeln!
 
@ denjenigen der hier mir eien schlechte bewertung gegeben hat

ich kann das gut beurteilen weil das Auto schon meien mutter fährt udn ich weiß was die bezahlt
und außerden wenn man keien Hintergründe kennt dann fragt man nach und gibt nicht gleich schlechte Bewertungen ohne wirklich richtig Plan zu haben

und dann ist es auch noch feige nichtmal seinen namen zu nennen


sorry aber das musste mal sein weils net angeht das man schlechte Bewertingen vergibt ihne überhaupt mal nachzufragen
ich hätte hier schon nicht gepostet wenn ich nicht wüsste was das kosten wird im monat also frag nach oder hör auf son scheiß zu amchen

mfg

Schnuffi5

/edit: So ist das nun mal mit dem Karma: Man braucht weder seinen Namen, noch eine Begründung abzugeben. Also bringt es rein gar nichts, sich hier auszuweinen. Wenn Du noch Fragen zum Thema hast, schreib mir eine PN. Der nächste post, der nur Karmagejammer beeinhaltet, wird versenkt! [olly3052] edit end/
 
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Die banale Antwort: Wenn ich es mir nicht mehr leisten kann. Zur Zeit nutze ich das Auto für grössere Einkäufe oder wenn mal ne ausgedehnte Wochenend-Tour ansteht. Auch im (inländischen) Urlaub ist das Auto meine Nr. 1.

Ansonsten nutze ich schon den öffentlichen Nahverkehr. Hier in der Großstadt ist es meistens sogar die besssere Wahl. Ich habe sogar eine Abo-Karte.

Aber... den öffentlichen Fernverkehr, wie die Deutsche Bahn, den meide ich inzwischen wie der Teufel das Weihwasser. Lieber stehe ich im Stau als auch nur 5 Minuten in einem Zug zu verbringen. Die Bahn stellt keine Alternative dar, die Bahn ist eine Zumutung. Als ehemaliger leidgeprüfter Bahnpendler kann ich Horrorstorys zum besten geben, die toppen alles. Da sind die völlig überzogenen Preise nur die Spitze des Eisbergs.

Hier mal ne kleine Gruselstunde aus dem Kabinett "Die Bahn":

- Bis ich meine Bahncard bekam dauerte es 9 Monate, kostete mich 4 neue Anträge, 3 Mahnschreiben meinerseits und viele Nerven. Am Ende hatte ich 3 Bahncards, aber mit falschem Namen.
Knüller hierbei: Den 3ten Antrag durfte ich erneut ausfüllen, weil (blumenreiche Entschuldigung) mir vorher ein angeblich veralteter Vordruck zugesendet wurde, die könnten nicht mehr verabreitet werden. Ich legte also alten und neuen Vordruck nebeneinander. EINZIGER Unterschied: Im neuen Vordruck bestand die Möglichkeit Bahncards mit Zahlungsfunktion wie VISA zu bekommen. Ich hatte aber schon erklärt, ich wolle nur einen 0815 Bahncard.

- Ich wollte mein Fahrrad mit der Bahn transportieren. Ich reservierte den entsprechenden Zug mit Fahrradabteil und zahlte auch dafür.
Blöd nur, das der Zug kein Fahrradabteil besaß. Vom Schaffner durfte ich mich noch dumm anmachen lassen. Seine Gesichtzüge (welch Wortspiel) entgleisten als er meine Reservierung, Fahrtverbindung und die Tickets sah.

- Der Sardinentest. Sieht folgendermassen aus: Man nehme: Einen Anschluss-Pendlerzug mit 5 Waggons mit Fahrtrichtung Großstadt. Dazu kommt eine Anzahl Pendler, die mindestens ein Zug in doppelter Grösse bräuchten. Als Sahnehäubchen garniere man das ganze mit einem knackigen Sommer so bei 30 Grad. An diesem altbewährten Rezept trotz zahlreicher Beschwerden bitte nichts ändern!
Ergebnis: Ich kaufte mir nicht mal mehr Fahrkarten. Ein 3/4 Jahr fuhr ich umsonst Bahn. Der Zug mag zwar nur klein gewesen sein, ein Schaffner hätte den sicher in weniger als 15 min abgearbeitet... Wenn er denn irgendwo durchgekommen wäre.

- Der Eskimotest. Sieht so aus: Man nehme: Einen norddeutschen Winter. Ein Pendlerzug mit defekter Heizung + 2 Stunden Fahrtzeit. Yeeaahhhh, Frischluftfeeling pur!

Von anderen Bahn-Normalitäten will ich gar nicht erst reden:
- Unpünktlichkeit
- verdreckte Züge
- unhöfliches & unfähiges Personal
 
Was soll eigentlich das ganze Gejammere über die hohen Spritpreise??? Wer am Wochenende unterwegs war konnte sich selber in Bild davon machen. Alle Autobahnen waren dicht. Da kann mir doch keiner sagen die Preise sind zu hoch. Eher im Gegenteil. Die Preise sind noch zu tief. Ich halte eine Preis von 2,50 Euro pro Liter für richtig, wie schon vor Jahren von den Grünen gefordert. Erst dann lassen die Leute auch ihr Auto stehen. Daher sage ich: Freie Fahrt für reiche Bürger!!! Benzinpreis auf 2,50!!!!!
 
WOW !!! Ich hätte ja nicht damit gerechnet, dass mein Thema so viele CB'ler zum Posten bewegt. Respekt. Ist wirklich interessant eure vielen unterschiedlichen Meinungen zu lesen. Aber zu dem letzten Beitrag fällt mir ja alles aus dem Gesicht!
Mal ganz davon abgesehen, dass das nicht realistisch wäre einen Preis von 2,50 € zu fordern, wäre das für viele Menschen ein richtig großes finanzielles Problem und in einigen Fällen sicherlich nicht zu finanzieren. Darf man fragen wie alt du bist???
 
Mal ganz davon abgesehen, dass das nicht realistisch wäre einen Preis von 2,50 € zu fordern, wäre das für viele Menschen ein richtig großes finanzielles Problem und in einigen Fällen sicherlich nicht zu finanzieren.
Was würdest du denn machen wenn der Spritpreis morgen auf 2,50 € steigt? Vermutlich auch nur drüber meckern. Und da lässt sich keiner von Beeindrucken.
 
Habt ihr euch schon mal überlegt, dass unsere Wirtschaft extrem darunter leiden würden, wenn die Spritpreise auf 2,50 Euro steigen? Neh, neh, die Preise sind schon hoch genug und die Wirtschaft liegt schon zu weit am Boden...:rolleyes:

Ganz davon abgesehen, finde ich, dass es doch schon positiv ist, dass die Leute anfangen darüber nachzudenken, eventuell mal ihr Auto stehen zu lassen, allerdings trifft das leider nicht auf alle zu. Jeder muß selber wissen, wann für ihn die Schmerzgrenze erreicht ist.
 
bissl was zum Nachdenken! Derzeit kostet der Barrel Öl ca. 36-38 Dollar...vor.ca nem halben Jahr wars bei 25 Dollar und der Zielpreis der Opec lag bei 24-26 Dollar!

An den Tankstellen kostet der Barrel ca. 143 Dollar!! *tss*
 
TURRICAN schrieb:
Was würdest du denn machen wenn der Spritpreis morgen auf 2,50 € steigt? Vermutlich auch nur drüber meckern. Und da lässt sich keiner von Beeindrucken.

... ja, dann würde ich noch mehr meckern ... ich bin aber schon einer der die bahn nutzt! da ich mit dem auto täglich 160 km zwischen der arbeit hin und her pendeln muss. erstmal spare ich hier alleine schon bei den reinen spritkosten pro monat. wenn du aber mal weiter rechnest komme ich auf 3.360 km bei 21 Arbeitstagen am Monat. macht wiederrum über 40.000 km pro Jahr nur bedingt durch die arbeit. so und nun kommen noch die privaten Kilometer dazu. Das im nachhinein erhöhte kosten durch inspektion, verschleiß, versicherung etc. dazu kommen brauch ich ja wohl net weiter ausschmücken. und ich habe nicht die lust und das geld mir alle 2-3 jahre ein neuen wagen zu kaufen.
 
Marco Du hast Turri missverstanden er hat Trebor gemeint...der eh nur Öl in die Diskussion werfen wollte und nen Kind ist.

Wir haben grad eh nur wegen der Irak-Krise so hohe Ölkosten...und was der Staat am Benzin verdient ist wirklich pervers...naja pervers ist eigentlich nur das wir noch Schulden machen.

Leider ist sind hohe Ölkosten ne kettenreaktion,dadurch wird nämlich ALLES!!! Teurer-"Essen,Strom,CDs,Wasser,etc"
In Wirklichkeit ist das dat Problem!
 
LaNa19 schrieb:
Marco Du hast Turri missverstanden er hat Trebor gemeint...der eh nur Öl in die Diskussion werfen wollte und nen Kind ist.

Wir haben grad eh nur wegen der Irak-Krise so hohe Ölkosten...und was der Staat am Benzin verdient ist wirklich pervers...naja pervers ist eigentlich nur das wir noch Schulden machen.

Leider ist sind hohe Ölkosten ne kettenreaktion,dadurch wird nämlich ALLES!!! Teurer-"Essen,Strom,CDs,Wasser,etc"
In Wirklichkeit ist das dat Problem!

jo, sorry zu spät gesehen.
 
Das die Ölpreise zZ ein bischen hoch sind macht vielleicht ein paar cent aus aber ich habe neulich gerade wieder an einer Aral Tankstelle gelesen, daß auf 1 Euro Benzin 73 cent Steuern fallen.

Da muss man sich doch mal an den Kopf fassen. Alle Produzenten, die Rohöl fördern und Benzin draus machen bekommen 27 cent. Alle zusammen! Und der Staat nimmt dann mal just knapp das 3 Fache ein...


Das regt mich nur so auf - wenn die Produzenten meinen der Preis steigt um nen paar cent weil die Nachfrage zZ höher ist bzw weniger geförert wird - ok, aber daß ist nicht wirklich oft der Fall.

In Ägypten kostet der Liter Benzin 1 Ägytisches Pfund (ca 1 zu 7,5)...
 
Die Sache ist doch die das wenn die Kraftstoffsteuern nicht wären das Geld von irgentwo anders kommen müsste.So hat ein grosser Teil der Leute wenigstens die Möglichkeit durch sinnvollen Einsatz des Autos Geld zu sparen.Mit Kraftstoffsteuern runter und Mehrwertsteuer rauf wäre auch keinem geholfen.Und gegen den stetig steigenden Rohölpreis kann man nichts machen (der Scheich will sich doch noch den 50sten Bentley kaufen ;) ).Ist halt Marktwirtschaft.Angebot und Nachfrage.
 
Fändet ihr es denn gut, wenn der Liter Diesel nur einen Viertel des aktuellen Preises kosten würde? Das hätte mit Sicherheit zur Folge (siehe USA), dass sich die Leute massiv stärkere Autos kauften, die dann auch mehr Sprit verbrennen würden. Zudem würden noch weniger Leute den ÖV benützen, sondern das Auto nehmen. Das widerum würde zu noch grösseren Verkehrsproblemen und vor Allem einer gigantischen Umweltverschmutzung führen.

Darum finde ich die Vergleiche mit Billigspritländern müssig. Eben: extrem tiefe Preise haben mehr Probleme als Vorteile.

Ich sehe es ein, dass viele Leute auf das Auto angewiesen sind, aber tiefere Spritpreise wären ein falsches Signal...ergo sind steigende Preise grundsätzlich gut...

Man muss das nur mal aus einer objektiven Perspektive anschauen und nicht nur seinen kurzfristigen Vorteil sehen. Unsere Kinder werden uns dankbar sein...
 
Wer hat die Strassen gebaut, auf denen ihr mit euren Autos fahrt? Richtig, der Staat. Also darf man es ihm wohl kaum verübeln, das Geld über die Mineralölsteuer wieder herein zu holen. Der Staat "verdient" kein Geld. Seine Aufgabe ist es, dem Bürger die Lebensumstände so angenehm wie nur möglich zu gestalten. Mit dem Geld der Bürger - wie denn sonst?

Wir können die Steuern ja gerne senken. Reicher wird der Staat davon nicht. Besser gehen wird es uns mit Sicherheit auch nur bedingt. Aber diese Frage beschäftigt seit Jahrzehnten die hochgelobtesten Wirtschaftswissenschaftler. Das Modell ist zu komplex - es gibt keinen richtigen Weg.

Bei sowas schnürt es mir übrigens immer wieder die Kehle zu und ich merke auf's neue, wie egal mir die immer noch nicht zu hohen Spritpreise sind.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,301363,00.html

Es geht hier auf dieser Welt schon lange nicht mehr um das Wohl des Einzelnen. Es geht um das Wohl der Menschheit. Und das sollte jedem von uns - verdammt nochmal - ein kleines Opfer wert sein!
 
Das wird jetzt hier beinahe Off-Topic!
Weisste Jan...aber was der Staat macht ist trotzdem ne Schweinerei..warum du ihn verteidigst...verstehe ich beim besten Willen nicht.Als würde ein Cent von der Mineralölsteuer zum Straßenbau benutzt :o (naja vllt 1 % von der Steuer!).

Das Problem ist das der Staat Geld ohne Ende verschwendet...es ist vollkommen schnurz egal ob wir 1Euro oder 10 Euro Steuern zahlen...verschwendet wird es doch so oder so.

Und das Opfer was wir bringen sollen? *lol* Wirklich ich finds ja auch nicht toll,dass das Eis schmilzt...aber denkst du wirklich das das EIN TYP in der Politik juckt und sie deshalb die Steuer erhöhen.

Finde deinen Post hier grad sehr blauäugig-sodele und nun gebt mir das neg. Karma! Nix Neues...

Außerdem wurde hier schon nen paar Mal erklärt,dass die hohe Mineralölsteuer eher das Umweltproblem erhöht...mal drüber nachdenken.


/edit: Deine Anspielung auf das Karma spar Dir bitte das nächste Mal. Ist mehr als überflüssig :rolleyes: ! edit end/
 
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