Absegnung: Z77 Extreme4, Win7, HDD gegen SSD

Eckmaster3000

Ensign
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Moin Moin,

ich möchte meine "Seagate ST3000DM001 3 TB (Barracuda 7200)" zum Datengrab machen und deshalb durch eine Samsung 860 EVO 500 GB ersetzen.
Ich habe i-wie im Hinterkopf das es mit Windows 7 nicht ganz so passt, deshalb werde ich nach Diesen hier arbeiten:

Windows für SSDs optimieren
So optimieren Sie Ihre Windows 7 SSD mit 10 Tipps
SSD unter Windows einrichten: Zehn Tuning-Tipps für Speed und Haltbarkeit

Das Ganze mit:
Intel Xeon E3 - 1240v2
AsRock Z77 Extreme4
Windows 7 Ultimate 64 SP1
Sapphire AMD Radeon RX 580 Nitro+ OC 8GB (nochmal Danke für euren Rat ^^)
Crosair Vengeance LP 16GB

Würde das so passen, oder gibt es da irgendeine Unverträglichkeit ala: OH MEIN GOTT, dein Netzteil wird schmelzen! ^^


Dank' im Voraus
Eckmaster
 
Wenn Du Windows neu installierst, dann musst Du gar nichts machen. Auch Windows 7 stellt sich auf SSDs ein. Einzig drauf achten, die SSD an einen Intel SATA Port und AHCI im Bios aktivieren. Und eventuell den Intel SATA / AHCI Treiber installieren, wenn Win installiert ist.

Vergiss die Tutorien. Die sind für die Tonne.
 
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Reaktionen: BassCatBall und Nickel
was genau soll da "nicht so ganz passen"? SSD einbauen, win drauf installieren, spaß haben.

wobei ich über nen wechsel auf win10 nachdenken würde. der support für 7 endet in weniger als zwei jahren.
 
Du kannst dies beschleunigen das Windows 7 die Einstellungen für eine SSD automatisch anpasst
in dem du den Windows-Leistungsindex startest. Es dauert nämlich eine weile bis Windows 7 z.B. "Superfetch"
und ähnliches für die SSD abschaltet.
 
Die Hinweise von den Seiten sind sinnvoll, sind aber nicht alle notwendig, es schadet aber sicher nicht, zumindest mal die gezeigten Punkte zu prüfen.
Prefetch/Superfetch/Readyboost kann in jedem Fall aus, Ruhezustand/Auslagerungsdatei/Systemwiederherstellung je nach Platz und persönlichen Präferenzen lassen oder abstellen.
 
Unsinn Opa Hermie, hab ich dir letzte Woche schon mal gesagt.
Windows 7 erkennt eine SSD, da brauchst du nichts zu unternehmen.
Auch die Auslagerungsdatei abzustellen ist Unfug.

Diese gehört natürlich dann auch auf die schnelle SSD und sollte nicht verschoben werden
auf eine lamgsame HDD.
 
Zuletzt bearbeitet: (ergänzt)
Siehe Zwierbelkatz.
Am Beginn der SSD Zeit sorgte man sich um deren Haltbarkeit und hat deswegen diese ganzen Maßnahmen ergriffen um die Schreibzugriffe zu reduzieren (Ich habe auch die ersten Jahre den User Ordner und alles andere was ging von der SSD ausgelagert). Heute ist das nicht mehr nötig.
Also einbauen und sich freuen :)
 
Bei Windows 7 dauert es eine Weile bis alle Anpassung vom OS für die SSD abgeschlossen sind.
 
Wow,

17min. - Sieben Antworten (wahrscheinlich noch mehr, ich brauche immer ewig zum Schreiben ^^). Habt Dank.

was genau soll da "nicht so ganz passen"
Wenn Alles passen würde bräuchte es nicht die angegebenen Seiten. ;)

Windows 10? Niemals. Lieber hole ich mir dann einen China- oder Russland-Klon.

Nochmals Danke!

Moin
Eckmaster (der jetzt bestellt ^^)
 
Eckmaster3000 schrieb:
AsRock Z77 Extreme4

Achte darauf dass du beim "AsRock Z77 Extreme4" die SSD am "Intel Sata 3 Controller anschließt, am SATA 0 (1) der beiden oberen schwarzen. Das Board hat nur zwei Intel Sata 3 Anschlüsse.
Die beiden grauen darüber sind vom ASMedia und die laufen über PCIe und
sind für eine SSD eher nicht geeignet.
Die 4 unteren schwarzen sind nur Intel Sata II.
 
Die Tipps dort (ich hab's überflogen) sind out-off-date. Es findet sich viel im Internet an dem was dran ist, sich aber gelegentlich auch wiederspricht. Etwas sehr Sinnvolles ist dennoch dabei. Die Auslagerung/Verschieben der Profilordner von Firefox oder Thunderbird. So hat man das Profil an einem zentralen Ort und kann es den entsprechenden Programmen auf anderen Geräten oder anderen Betriebssystemen leicht zuordnen.
 
@Eckmaster3000

Übrigens, es gibt ein UEFI Update für das "ASRock Z77 Extreme4" vom 02.05 dieses Jahres, für
das doch recht alte ASRock Board. Dieses enthält die neuen Microcodes (Spectre) für die CPUs
Sandy Bridge u. Ivy Bridge. Würde ich dir empfehlen zu flashen, gerade bei Windows 7.
 
Nickel schrieb:
Achte darauf dass du beim "AsRock Z77 Extreme4" die SSD am "Intel Sata 3 Controller anschließt, am SATA 0 (1) der beiden oberen schwarzen. Das Board hat nur zwei Intel Sata 3 Anschlüsse.
Die beiden grauen darüber sind vom ASMedia und die laufen über PCIe und
sind für eine SSD eher nicht geeignet.
Die 4 unteren schwarzen sind nur Intel Sata II.

Ja, das hatte ich hier tatsächlich auch irgendwo gelesen, als Jemand fragte wieso seine SSD so langsam sei. ^^

Nickel schrieb:
es gibt ein UEFI Update für das "ASRock Z77 Extreme4" vom 02.05 dieses Jahres

Ist aber eine Beta: Beta-BIOS ...
Ohhh, gleich darunter: "Supports NVMe Configuration". Für PCIE-SSD's? Reine Neugier. ^^

Moin
 
Eckmaster3000 schrieb:
habe i-wie im Hinterkopf das es mit Windows 7 nicht ganz so passt, deshalb werde ich nach Diesen hier arbeiten:
Das ist Quatsch, vor Win 7 war dies noch sinnvoll, da Windows erst ab Win 7 SSDs unterstützt und es bencht diese bei der Installation (bzw. beim Neuerstellen des Leistungsindex) um die Service darauf zu optimieren. Also vergiss die Anleitungen, die sind Verschlimmbesserungen, wie dieser zwar schon alte aber immer noch aktuelle Review auch zeigt. .
Eckmaster3000 schrieb:
Wenn Alles passen würde bräuchte es nicht die angegebenen Seiten. ;)
Weil sie Klicks bringen und darum geht es jeder Seite im Netz, denn Klicks sind Geld! Der Ursprung dieser "Optimierungen" um Schreibzugriffe zu minimieren ist auch gar nicht die Schonung der SSDs, die halten mehr als genug geschriebene Datenvolumen aus wie zahlreiche Endurancetests im Netz beweisen bei denen die SSDs regelmäßig viele Hunterd TB bis einige PB überlebt haben (nur wenige Heimanwender schaffen mehr als 10TB pro Jahr), sondern die mies Schreibperformance der ersten SSDs, die ähnlich wie heute noch bei normalen USB Stick oder SD Karten war und die schaffen auch meist deutlich unter 1MB/s bei 4k schreibend. Der JMicron JM602 konnte sich bis zu 2s Bedenkzeit beim Schreibvorgängen gönnen und dann würde auch ich Schreibvorgänge möglichst vermeiden. Ab den ersten Intel SSDs wurde es dann aber anderes, die waren dann bei 4k Schreibend Dank Cache und eines guten Controllers dann plötzlich sauschnell, schneller als bei 4k QD1 lesend und so ist es bis heute bei allen SSDs, soferrn deren Schreibcache aktiv ist.

Statt aber zu schreiben das die allermeisten Tipps sich damit schon erledigt haben, hat man diese Tipps dann der Schonung der SSD verschrieben, die aber eben unnötig ist und seit Windows mit Win 7 nun auch die SSDs unterstützt, also z.B. der Scheduler des Defragmentierdienstes diese gar nicht erst aufnimmt bzw. nach dem Klonen sofort rauswirft sobald der Dienst gestartet wird, ist es z.B. totaler Unsinn diese zu deaktivieren, sollte man auch noch eine HDD im Rechner haben die defragmentiert werden soll. Ab Win 8 werden dann die SSD im Rahmen dieses Dienstes optimiert, was einem Batch TRIM entspricht, da gehört der Service also auch bei SSD only Rechnern aktiviert und die SSDs da auch eingetragen, aber in wie vielen Anleitungen steht das auch so drin? Leider in kaum einer, die wollen schlauer wirken als sie sind und wenn man jemandem der keine Ahnung hat eine lange ToDo Liste angeblich nötiger Maßnahmen gibt, dann wirkt dies schlauer als ehrlich zu sagen, dass er alles so lassen sollte wie Windows es eingestellt hat! Zumal Leute die Microsoft sowieso nicht zutrauen irgendwas richtig zu machen.
Eckmaster3000 schrieb:
gleich darunter: "Supports NVMe Configuration". Für PCIE-SSD's?
Ja, da NVMe zwingend eine PCIe Anbindung der SSD erfordert, sind alle NVMe SSDs auch PCIe SSDs. NVMe ist ein Softwareprotokoll und in gewissem Sinne der Nachfolger von AHCI, dem Softwareprotokoll welches SATA HDDs und SATA SSDs verwenden, es gibt aber auch ein paar, vor allem ältere PCIe SSDs die AHCI statt NVMe nutzen. Die 860 Evo ist aber eine SATA SSD und damit ist dies für Dich irrelevant und eine NVMe SSD kann man als Datenlaufwerk auch ohne eine NVMe Unterstützung im UEFI Nutzen, nur dann nicht von ihr Booten und bei Win 7 muss man erst noch einen NVMe Treiber installieren, denn das hat ab Werk noch keinen.
 
Holt schrieb:
NVMe SSD kann man als Datenlaufwerk auch ohne eine NVMe Unterstützung im UEFI Nutzen, nur dann nicht von ihr Booten

Und genau dies wurde dem "UEFI-Update" von ASRock hinzugefügt.
Die Möglichkeit des bootens von einer "NVMe SSD".
 
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