Abspaltung der Lokführergewerkschaft - Der richtige Weg?

@adam
mir scheint, dass du dich schwer damit tust das ergebnis hinzunehmen...ist es doch einfach nur eine folge des angeblichen "gleiches recht für alle", dass du ja selber in diversen threads hier propagierst als ein adept von adam smith.
wurmt aber schon wenn es nicht im eigenen sinne ausgeht oder? ;)
 
Adam_Smith schrieb:
Richtig ... ist echt was feines, wenn unsere ganze Volkswirtschaft in Mitleidenschaft gezogen wird, weil ein paar Lokführer meinen sie müssten ihre haltlosen Forderungen notfalls mit brachialer Gewalt durchpressen...

Man mag davon halten was man will, man mag der GDL sogar das Recht zugestehen den Fern- und Güterverkehr zu bestreiken. Dieses Vorgehen als "was feines" zu bezeichen ist allerdings einfach ohne Worte!

Ich finde es auch fein :) Und zwar das der arrogante Bahnvorstand endlich mal unter Druck geraten wird auch wenn er schon wieder um sich schlägt und vors Verfassungsgericht rennen will. :lol:

Die Folgen für die Wirtschaft werden natürlich in den Medien dramatisiert und selbst wenn nicht die AN müssen schon seit jahren sinkende Reallöhne hinnehmen da kann das Kapital auch mal ein bissel bluten. Bei der Konjunktur zZ wird sich das eh kaum auswirken, ist alles nur Stimmungsmache.

Adam_Smith schrieb:
Recht ist Recht und dass muss man akzeptieren.

Schön das du immerhin noch das akzeptierst ;)
 
Kurz und bündig: ich halte es für legitim, daß die Lokführer mit ihrer eigenen Gewerkschaft um einen eigenen Tarifvertrag kämpfen, da sie ja in ihren Belangen offensichtlich von den beiden anderen Bahngewerkschaften nicht im notwendigen Maße vertreten werden. Denen schein der Schmusekurs zum Bahnvorstand wichtiger zu sein.
 
Die Bahn scheut keine Mühe und Unkosten Stimmung in der Bevölkerung zu machen und nimmt Verluste durch Streiks hin, anstatt dass sie den Lokführern den Tarifvertrag gibt, schon irgendwo trauriges Verhalten. Ich begrüße die Entscheidung des Arbeitsgerichts, da es einerseits den Nahverkehr entlastet und mal kräftig Druck auf die Bahn macht.
 
@th3o:

Ich habe die rechtmäßigkeit des Urteils mit keinem Wort angezweifelt. Lediglich die Folgen die aus diesem Urteil resultieren können habe ich dargelegt.

@Benjamin_L

Irre ich mich, oder widersprichst du dir selbst?
Den Lokführern gestehst du ein umfassendes Streikrecht zu, wirfst der Bahn aber vor, dass sie sich nicht einfach den Forderungen der GDL beugt? So weit ich informiert bin ist es das gute Recht beider Streikparteien Forderungen aufzustellen bzw. den Forderungen der Gegenseite nicht nach zu geben...

@frankpr:

Was nun die Gewerkschaften TRANSNET und GDBA angeht so habe ich ja bereits mehrfach erläutert, dass diese Gewerkschaften durchaus das Wohl der Arbeitnehmer im Auge haben könnten, da sie vermutlich erkannt haben, dass übertrieben hohe Tarifabschlüsse für die Mitarbeiter keinen dauerhaften Vorteil bringen.

Anstatt also immer wieder die selben Phrasen zu dreschen wäre es doch mal interessant auf diesen Aspekt einzugehen um dann vielleicht danach besser beurteilen zu können ob die Gewerkschaften TRANSNET und GDBA denn wirklich im Sinne der Arbeitnehmer gehandelt haben.
 
Adam_Smith: Naja, das Argument dass die Bahn sich das nicht leisten kann zieht ja offensichtlich nicht. Und versuche nicht irgendwo Widersrpüche zu konstruieren, die es nicht gibt.
 
Die Bahn selbst kann es sich durchaus leisten ein paar Wochen auf den Güterverkehr zu verzichten ...

Wenn die DB AG als Arbeitgeber die eigenen wirtschaftlichen Interessen besser gewahrt sieht indem sie den Forderungen der GDL nicht nachgibt, dann ist dieses Verhalten durchaus erklärbar...
 
Adam_Smith schrieb:
Die Bahn selbst kann es sich durchaus leisten ein paar Wochen auf den Güterverkehr zu verzichten ...

Fragt sich nur ob das andere Großunternehmen auch können. ;) Wenn erstmal bei Bayer, BASF und der Automobilindustrie die Bänder stillstehen weil ja Lagerhaltung heutzutage nicht mehr da ist wird es denen recht schnell scheißegal sein was die Bahn will hauptsache die Züge fahren wieder :evillol:
 
Dann könnte sie sichs genauso leisten die Lokführer besser zu bezahlen. Erklärbar ist so vieles in diesem Land, aber verständlich wohl kaum.
 
Richtig ... man könnte auch den Lokführern einfach 100% mehr Lohn geben und die Preise für die Dienstleistung Transport von Personen und Gütern entsprechend anpassen. Möglich ist vieles, wirtschaftlich sinnvoll wohl weniges.

Wie ich bereist ausführlichst aufzeigte muss die DB AG daran interessiert sein ihre Konkurenzfähigkeit in ihren 3 großen Geschäftsfeldern dauerhaft und nachhaltig zu sichern. Die kurzfristigen Einnahmeverluste durch Streiks muss sie in Kauf nehmen um längerfristig ihre wirtschaftliche Stärke zu sichern.

Wie ich ebenfalls sehr detailliert darlegte müsste auch den Arbeitnehmern an dieser Konkurrenzfähigkeit gelegen sein, denn nur ein Unternehmen welches stark ist kann auch dauerhaft Löhne zahlen die zu den höchsten in der jeweiligen Branche zählen.

Wie ich ebenfalls aufzeigte ist die Konkurrenzfähigkeit der DB AG durch zu hohe Tarifabschlüsse gerade im Regionalverkehr durchaus in Gefahr.

Das ihr bisher nicht auf diese Argumente eingeht macht eine Diskussion müßig und führt dazu, dass immer wieder die selben kurzsichtigen Argumente gedroschen werden...

@smacked2:

Damit gibst du selbst all jenen recht die sagen, dass der Streik der GDL eben kein Streik zwischen gleichberechtigten Tarifparteien ist. Die GDL kann mit einem längeren Streik nicht der DB AG sondern der ganzen Nation die Pistole auf die Brust setzen.
Mit freien Tarifverhandlungen hat dies dann nichts mehr zu tun! Mit Wahrung der Tarifautonomie auch nichts!
 
Ich habe dir nichts in den Mund gelegt.
Du sagtest, dass letztendlich die Firmen die von der DB AG abhängig sind darunter leiden werden, wenn die DB AG und die GDL sich nicht einigen. Du sagtest ferner, dass dadurch dann der Druck so hoch werden würde, dass es dann zwingend zu einer "Einigung" kommen müsse.

Also ist auch deine Schlussfolgerung, dass letztendlich nicht die Tarifpartein selbst frei über den Tarifvertrag verhandeln können.

Sollte das nicht die Aussage deiner Worte sein, dann bitte ich dich uns mitzuteilen, was du denn sonst mit deinen Aussagen in Post #68 sagen wolltest.
 
Adam_Smith schrieb:
Wie ich ebenfalls sehr detailliert darlegte müsste auch den Arbeitnehmern an dieser Konkurrenzfähigkeit gelegen sein, denn nur ein Unternehmen welches stark ist kann auch dauerhaft Löhne zahlen die zu den höchsten in der jeweiligen Branche zählen.

natürlich ist das korrekt, dass jedem arbeitnehmer was daran liegt, dass sein unternehmen ihm auch in 10 jahren noch ermöglicht das geld für die eigenen brötchen zu verdienen. nur: macht es sinn in einem unternehmen zu arbeiten, was es mir fast unmöglich macht genug geld für meinen lebensunterhalt zu verdienen? und 1200€ sind für eine familie mit kindern einfach zu wenig. dass die frau ebenfalls arbeiten muss steht wohl außer frage, und viel möglichkeiten hat man bei dem gehalt auch nicht. sprich: auch die bahn macht sich durch geringe löhne die eigene arbeiterschaft kaputt. die heutige jugend ist sehr sensibel auf die einkommensmöglichkeiten geworden, wenn die bei der bahn nicht stimmen wird spätestens dann wenn diese jugend groß geworden ist die bahn die löhne erhöhen müssen, um überhaupt noch arbeiter zu bekommen.
es geht ja nun auch nicht darum, dass wenn man 31% mehr fordert, es 31% mehr lohn werden, dass hat die GDL selbst gesagt und damit kompromissbereitschaft gezeigt. diese kompromissbereitschaft kann ich indes bei der bahn nicht feststellen.

um aber dann auch mal bezug auf die überschrift des threads zu ziehen: wenn du von der schwächung der volkswirtschaft sprichst, dann ist eine privatisierung so ziemlich das allerdümmste, was man tun könnte um eine solche zu verhindern.

beispiel großbritannien: dort wurde ebenfalls die privatisierung der bahn vorgenommen. ergebnis: nach wenigen jahren musste der staat das vollkommen ausgenommene, zu einem scherbenhaufen zuerfallene unternehmen zurückkaufen, und kann nur mit hunderten von milliarden euro den schaden wieder richten, den die privaten investoren da angerichtet haben.

vor diesem hintergrund: es ist ja immer das leitmotiv der CDU, man muss "das pflänzchen investor pflegen" (das hat irgendein CDU-politiker aus der kommunalpolitik mal gesagt). weißt du, wie sehr die investoren bei diesem spruch anfangen zu lachen? die lachen so laut, das man es auf dem mars noch hören kann. dass läd praktisch dazu ein, ein unternehmen zu kaufen, wie eine heuschrecke abzugrasen und die reste zurückzulassen.

gäbe es also solche gegenströmungen wie die GDL nicht, wäre der volkswirtschaftlcihe schaden immens größer als ohne solche.

das heißt natürlich nicht, dass dies ein freifahrtsschein für die GDL ist, den bahnverkehr komplett lahmzulegen. das wäre so ziemlich das dümmste, was die GDL tun könnte, und würde auch dem urteil der chemnitzer richter widersprechen, die ausdrücklich die verhältnismäßigkeit in ihrem urteil angemaht haben, dass dem grundsätzlichen streikrecht jedoch nichts entgegenzusetzen ist. meint die GDL also jetzt, sie könne nach belieben alles lahmlegen, so wäre ich mit einem erneuten streikverbot im fernverkehr durchaus einverstanden, weil es nicht sinn eines streiks ist, solch kollateralschaden zu verursachen. allerdings denke ich dass die GDL wohl schlau genug ist, es nicht soweit kommen zu lassen.

so long and greetz
 
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Adam_Smith schrieb:
Also ist auch deine Schlussfolgerung, dass letztendlich nicht die Tarifpartein selbst frei über den Tarifvertrag verhandeln können.

Sollte das nicht die Aussage deiner Worte sein, dann bitte ich dich uns mitzuteilen, was du denn sonst mit deinen Aussagen in Post #68 sagen wolltest.

Wieder mal ein bemitleidenswerter Versuch von dir anderen deine eigene Meinung aufzuzwängen um stur andere Meinungen einfach nicht zur Kenntnis nehmen zu müssen. :freak:

Natürlich wollte ich mit #68 nicht mehr und nicht weniger sagen als das jetzt wahrscheinlich auch der Druck von außen auf die Bahn größer werden wird was ich durchaus begrüße.
 
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macht es sinn in einem unternehmen zu arbeiten, was es mir fast unmöglich macht genug geld für meinen lebensunterhalt zu verdienen? Und 1200€ sind für eine familie mit kindern einfach zu wenig.

Ich bitte dich etwas auf dem Teppich zu bleiben. Der Lokführer bei der DB AG hat einen Brutto Stundenlohn von round about 20€ (je nach Alter, Erfahrung, ...).
Das Jahreseinkommen eines Lokführers bei der DB AG liegt zwischen 31.000 und 33.000 Euro im Jahr. Das macht im Monat 2583 bis 2750 Euro brutto. Netto kommen da selbst bei einem Single ohne Kinder ca. 1600 Euro raus.

Also bitte, von einem Lohn der nicht zum Lebensunterhalt reicht, kann keine Rede sein! Hier wird gerne von Seiten der GDL überdramatisiert.

die heutige jugend ist sehr sensibel auf die einkommensmöglichkeiten geworden, wenn die bei der bahn nicht stimmen wird spätestens dann wenn diese jugend groß geworden ist die bahn die löhne erhöhen müssen, um überhaupt noch arbeiter zu bekommen.

Ich denke die heutige Jugend hat vielfach eine völlig falsche Einstellung zum Lohn! Wer 1600 Euro als wenig empfindet, der muss sich wirklich mal fragen in was für Relationen er eigentlich lebt.

wenn du von der schwächung der volkswirtschaft sprichst, dann ist eine privatisierung so ziemlich das allerdümmste, was man tun könnte um eine solche zu verhindern.

Die Bahn ist bereits privatisiert. Diese Entwicklung konnte weder ein Herr Mehdorn noch die TRANSNET, GDBA oder GDL beeinflussen. Alle diese Parteien müssen sich nun aber mit den Gegebenheiten abfinden und auf Basis der heutigen Rahmenbedingungen Lösungen finden.

gäbe es also solche gegenströmungen wie die GDL nicht, wäre der volkswirtschaftlcihe schaden immens größer als ohne solche.

Sorry aber das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen!
Was haben die Tarifforderungen der GDL mit der Privatisierung der DB AG zu tun?
Wenn es keine privatisierte DB AG gäbe, dann hätte die GDL nichts zu melden. Die GDL profitiert also von der Privatisierung und wirkt ihr nicht entgegen.

meint die GDL also jetzt, sie könne nach belieben alles lahmlegen, so wäre ich mit einem erneuten streikverbot im fernverkehr durchaus einverstanden, weil es nicht sinn eines streiks ist, solch kollateralschaden zu verursachen. allerdings denke ich dass die GDL wohl schlau genug ist, es nicht soweit kommen zu lassen.

Wollen wir hoffen, dass die GDL dies auch so sieht. Allerdings befürchte ich, dass es anders kommen wird.
Die DB AG hat bereits mehrfach deutlich klar gemacht, dass es keinen vollkommen losgelösten Tarifvertrag für die GDL geben wird. Damit bewegt sie sich im Rahmen der Vereinbarungen die Resultat des Moderatorenverfahrens waren, denn dies beinhaltete, dass die GDL mit der TRANSNET zusammen eine Lösung findet.

Die DB AG selbst wäre auch gerne bereit weitere Streiks in Kauf zu nehmen um dieses Ziel zu erreichen. Letztlich wird es wohl die einzige Chance für die GDL sein wenn sie den Druck auf die DB AG erhöht indem sie dafür sorgt, dass nicht nur die DB AG Opfer des Streiks wird. Und daher denke ich, dass es wohl zu derartigen Kollateralschäden kommen wird, wenn die Bahn nicht vorher klein bei gibt und sich die Tarifforderungen der GDL aufzwingen lässt.

Die GDL zeigte ja bereits bei den letzten Streiks, dass sie diese Schäden auch in Kauf nimmt. Oder denkst du es gab keine "Opfer" bei den Streiks im Regionalverkehr? Was meinst du wie viele Arbeitnehmer an den Streiktagen nicht zur Arbeit kommen konnten bzw. mehrere Stunden Anfahrtsweg in Kauf nehmen mussten.

/edit:

Zur Kompromissbereitschaft der Bahn:

Die Bahn war bereit die Tarifabschlüsse mit TG und GDBA noch zu erhöhen. Sie war ferner bereit Lokführern die durch ihre Arbeit besonders belastet werden (unregelmäßige Arbeitszeiten, viele Fahrten ins Ausland, ...) Sonderleistungen zukommen zu lassen. Ferner hat sie immer erklärt, dass dies ihre Verhandlungsbasis ist und alles weitere am Verhandlungstisch entschieden werden soll.
Einziger Punkt wo die DB AG nicht kompromissbereit war und ist: Es wird keinen eigenständigen Tarifvertrag für die GDL geben.

Nun die GDL verharrt seid Monaten auf ihren Forderungen. Sie fordert offiziell noch immer 31% mehr Lohn und lässt selbst nach den Morderationsgesprächen nicht von der Forderung nach einem völlig losgelösten Tarifvertrag nicht ab.

Ferner ist die GDL seid Wochen nicht bereit Verhandlungen mit der DB AG aufzunehmen.

In meinen Augen ist es die GDL die sturr und nicht Kompromissbereit ist, nicht die DB AG.
 
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Mh ... Lokführer saßen da also, die 2000 Euro als Bruttolohn angaben. Bei der DB AG können sie dann aber nicht gearbeitet haben.

Gerne will ich natürlich meine Auflistung der Einkommen eines Lokführers bei der DB AG durch Quellen belegen: http://www.diw.de/documents/publikationen/73/73197/07-43-1.pdf

Bleibt also bei ca. 20€ Stundenlohn. Eine Zahl die niemand anzweifelt (auch die GDL nicht). Wäre das Einkommen eines Lokführers also wirklich nur 2000€ brutto, dann würde er ja nur 25 Stunden in der Woche arbeiten ...

Passt irgendwie nicht zu den Angaben der GDL über die Arbeitszeiten eines Lokführers.

/edit: Nach etwas Recherche kommt dann auch ans Tageslicht wie sich der scheinbare Widerspruch erklärt:

Das Grundeinkommen eines Lokführers liegt tatsächlich bei ca. 2000€ Brutto (Einstiegsgehalt). Hinzu kommen dann allerdings noch Zuschläge wie Verpflegungsgelt (bezahlt bei weitem nicht jeder Arbeitgeber in Deutschland), Urlaubsgeld, ...
Diese machen dann auch noch einmal im Schnitt ca. 600€ brutto im Monat aus.

So einfach lässt sich überdramatisieren ... einfach mal einen großen Abschnitt des Lohnzettels vergessen :freak:
 
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Okay, bitte bleibt bei Fakten und Argumenten und verzichtet am Besten auf persönliche Beurteilungen des anderen. Wenn es nichts mit dem Thema zu tun hat, dann hilft es auch der Diskussion nicht weiter. Ich denke die meisten Beteiligten wissen das und trotzdem muß immer wieder darauf verwiesen werden.
 
die bahn positiniert sich als wettbewerber zum flugzeug, möchte mit den ice3 in d und grenzüberschreitend dem flugzeug u.a. die business kunden abjagen im bereich von bis zu 4h gesamt-reisezeit city to city.

und den leuten, die das fahren, dasselbe geld zahlen, wie einem "vorortzug-lokführer von gestern".

meiner meinung nach passt das nicht zusammen.

und genau daher passt auch das angebot mit dem "externen vertrag" nicht:

wenn der gegenwärtige bahnvorstand das vorschlägt, dann ist es schon nicht richtig u.a., weil dann weitere, parallele gesellschafen gegründet werden könnten.

m. e. n. gibt es nur eine bahn, und die beschäftigten müssen unter dem einen dach bleiben. und zukünftige, nachfolgende vorstandsgenerationen werden es den mitarbeitern letztendlich danken, wenn die gewerkschaft das hoffentlich und richtigerweise durchsetzt.

eben auch, weil die zugführer und zugbegleiter sehr direkt mit verantwortlich sind für umsatz (kundenkontakt) und sicherheit. und das auslagern hiesse... .

p.



meiner meinung nach ist das ganze aber eh bloß ein weitere verfügungsmasse des arbeitgebers in den verhandlungen, um den gegner später und geschwächter zum eigentlichen kern der sache kommen zu lassen. wir werden sehen.

.
 
perfekt!57 schrieb:
und den leuten, die das fahren, dasselbe geld zahlen, wie einem "vorortzug-lokführer von gestern".
Da magst Du Recht haben, aber das ist Sache der Gewerkschaften, die dem Bummelzugführer das gleiche Geld zugestehen, wie dem ICE-Führer. Da kann die Bahn nix dafür. ;)

Ich finde es ist an der Zeit, dass die Bahn ein Signal setzt, und alle Mitarbeiter für die Streikdauer aussperrt. Mal sehen, wie begeistert die in Transnet und GDBA organisierten Kollegen sind, wenn sie plötzlich kein Geld mehr bekommen. :evillol:

Imho ist es untragbar, einem Unternehmen mehr als einen Tarifpartner zuzumuten, und 20€/h sind auch nicht gerade wenig Geld in einem defizitär arbeitenden Unternehmen. :rolleyes:
 
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