Als erstes möchte ich mich bei computerbase.de und Acer für die Möglichkeit diesen Test durchführen zu dürfen bedanken. Dieser Umstand hat natürlich keine Auswirkung auf das Ergebnis und die Bemerkungen in diesem Test.
Windows on ARM fand ich seit der ersten Ankündigung spannend, doch konnte ich trotzdem noch kein Gerät in meine Finger bekommen. Dieser Test ändert glücklicherweise diesen Umstand.
Während der letzten beiden Wochen habe ich das Notebook in meinen Alltag integriert und ausgiebig getestet. Es ersetzte in dieser Zeit mein 16 Zoll "Lenovo Legion Gaming"- und mein kleines 13 Zoll "Dell XPS"-Notebook. Natürlich spielen diese Geräte nicht direkt in der gleichen Klasse. Ich denke ich konnte mir aber ein gutes Bild machen, was das Gerät kann oder vielleicht auch nicht kann.
Der Lesertest wurde komplett mit dem Testgerät verfasst und ebenso die Bilder bearbeitet.
In dieser war nun endlich das begehrte Stück, gepaart mit etwas Papier und einem angenehm kleinen und leichten 65 Watt USB-C-Netzteil.
An der Vorder- und Rückseite gibt es keine Schalter oder Anschlüsse. Durch das Gitter am Boden kann man einen kleinen Lüfter erkennen. Das Gehäuse fühlt sich wertig und stabil an. Dieser Eindruck wird auch durch die, von Magneten unterstützte, Arretierung des Displays verstärkt. Ist das Gerät aufgeklappt sticht dem Nutzer sofort das, für mein Empfinden, riesige TouchPad ins Auge. Darüber befindet sich die an der rechten Seite etwas gedrungene Tastatur im Chiclet-Design.
Der aufgeklappte Teil besteht aus dem Display mit darüberliegender Windows-Hello kompatiblen Kamera. Vorbildlich ist hier die physikalische Verriegelung dieser.
Nach Abschluss der 26-minütigen Einrichtung dann die Ernüchterung... kein Unterschied. Das Notebook fühlt sich im ersten Moment wie ein x86-Modell an. Windows sieht identisch aus, es bedient sich gleich, also müssen die Unterschiede tiefer gesucht werden.
Nach einem kurzen Moment poppten Meldungen zur weiteren Einrichtung der Acer Software auf. Hierbei kann u.a. die Systemnutzung eingestellt oder nach aktuellen Treibern gesucht werden. Als erstes führte mich ein Blick in die Liste der installierten Apps. Wie zu erwarten war hier einiges an sogenannter "Crapware" vorhanden. Acer bundelt eine dreimonatige Testversion von McAfee, welche sofort entfernt wurde. Der Deinstallation fiel auch der WebAdvisor von McAfee und der NordVPN-Client zum Opfer. Weiterhin waren noch Spiele und jede Menge Acer-spezifische Software vorhanden.
Beim Test der NVMe SSD machte sich etwas Ernüchterung breit. Maximal 4300 MB/s bei Lesevorgänge, doch nur knapp 270 MB/s beim sequentiellen Schreiben.
In dieser Konfiguration verwendete ich das Gerät als normalen Arbeitsplatz zum Bearbeiten von Excel- und Word-Dateien, sowie zum Internet surfen. Das Gerät bleibt dabei zu jedem Zeitpunkt leise und kühl. Der Lüfter ist nur wahrnehmbar, wenn man wirklich näher mit dem Ohr ans Gerät kommt.
Als zweiten Verwendungsort war der Arbeitsplatz meines Sohnes ausgemacht. Dieser verwendet normalerweise ein Dell Precision Notebook an einer Dell WD15 USB-C Dockingstation. Zusammen mit einem LG 21:9 Monitor, Razer Maus und EVGA Tastatur. Hierbei musste leider festgestellt werden, dass die Dell Dockingstation unter Windows on ARM nicht verwendbar ist. Das Notebook wird nur sporadisch geladen und das Display kann maximal mit 720x480 Pixeln auflösen.
Die angeschlossenen USB-Geräte verrichteten ihren Dienst ohne Einschränkungen. Das Netzwerk war verbunden, konnte dies aber nur mit 100 MBit bewerkstelligen.
Als nächstes Szenario benötigte ich das Gerät um u.a. Dokumentationen während der Durchführung von Änderungen an meinem Netzwerk zu tätigen. Dies mache ich normalerweise mit dem kleinen Dell XPS und somit musste das Gerät hier seine Mobilität unter Beweis stellen. Die letzten Tage habe ich ein neues Unifi Cloud Gateway in Betrieb genommen und musste dies noch in den zentralen Netzwerkknoten umbauen. Um die Dokumentation lückenlos und fehlerfrei eintragen zu können, muss das Notebook natürlich zum jeweiligen Schrank und die Vielzahl von Informationen auf dem Display darstellen.
Hierbei zeigte das Gerät mit seiner Größe, aber auch dem niedrigen Gewicht wie wohl es sich dabei anfühlt.
Als weitere Testumgebung baute ich einen HomeOffice-Arbeitsplatz auf. Leider habe ich derzeit nur Dell WD15-Dockingstationen, welche wie oben bereits erwähnt wurde, nicht mit Windows on ARM harmonieren. Durch den HDMI-Port und einem zusätzlichen USB-Displayport-Adapter konnten zumindest zwei externe Displays ohne Probleme verwendet werden. Einschränkungen beim Netzwerkanschluss haben hierbei keine großen Auswirkungen. Durch den fast lautlosen Betrieb ist ein schnelles und angenehmes Arbeiten möglich.
Also direkt die Downloads von Warcraft 3, ARC Raiders, PUBG und Pioneers of Pagonia angeworfen und wenige Augenblicke später waren diese auch schon installiert.
Warcraft 3
Von der Installation bis zum eigentlichen Spiel gibt es keinen Unterschied zu einem "herkömmlichen" Notebook. Einzig der Start des Games dauert gefühlt ewig. Knapp 60 Sekunden vergehen zwischen dem Klick auf "Starten" und dem Öffnen der Anwendung. Beim Lenovo Modell sind dies knapp fünf Sekunden. Natürlich benötigt das Spiel, geschuldet durch das hohe Alter, nicht bahnbrechende Leistung, doch kann das Acer hier durchgehend die maximal konfigurierten 200fps liefern. Der Lüfter dreht dabei zu keinem Zeitpunkt hoch.
ARC Raiders
Knapp 40GB an Daten mussten bei der Installation auf die SSD geschaufelt werden. Leider bricht der Startvorgang nach wenigen Sekunden ab - es wird nicht mal der Splashscreen angezeigt. Meine Vermutung nach liegt es am AntiCheat-Schutz.
PUBG
Mit knapp 46GB benötigt PUBG auch einen großen Anteil am Speicherplatz der SSD. Beim Startvorgang wird der BattleEye-Agent gestartet und nach einigen Sekunden bricht der Programmstart ohne Meldung ab.
Pioneers of Pagonia
Nach der Installation wird beim Start auf die inkompatible Grafikhardware "Qualcomm Adreno X1-45" hingewiesen. Mit Bestätigung der Meldung ist eine Ausführung trotzdem möglich. Mit niedrigen Grafikeinstellungen ist ein Spiel zwischen 10 und 30fps möglich.
Der Snapdragon hat für den typischen Office-Betrieb genügend Leistung und kann dabei mit der geringen Leistungsaufnahme und dem dadurch kaum benötigten Lüfter punkten.
Was ist die Hardware ohne der passenden Software. Und nun kommen wir zu Windows on ARM. Ja, Windows on ARM macht vieles richtig. Leider gibt es aber von vielen Programmen noch keine angepasste Version. Die Emulation von x86-Befehlen funktioniert erstaunlich gut, doch leider klappt dies nicht für jegliche Software.
Nun zu meiner persönlichen Meinung und meinen Einsatzgebieten. Ist das Gerät für mich die eierlegende Wollmilchsau? Nein, auf keinen Fall. Macht das Gerät vieles für mich richtig und lässt es sich damit vorzüglich arbeiten? Definitiv!
In den letzten beiden Wochen hatte ich kaum Einschränkungen. Sobald eine neue Dockingstation geliefert wird, sollten auch die Einschränkungen im HomeOffice der Geschichte angehören. Für Programme, die nicht durch funktionierende Versionen ersetzt werden können, verwende ich eine Remotedesktop-Lösung.
Abschließend nochmal vielen Dank an computerbase.de und Acer für den Test. Das Gerät hat mich angenehm überrascht und ich freue mich auf die kommende Zeit damit.
Windows on ARM fand ich seit der ersten Ankündigung spannend, doch konnte ich trotzdem noch kein Gerät in meine Finger bekommen. Dieser Test ändert glücklicherweise diesen Umstand.
Zum Gerät:
Acer Aspire A16-11M| Display | 16", 1920x1200 (WUXGA), 16:10, 142ppi, 120Hz, matt (non-glare), IPS, ~83,63% Screen-to-Body-Ratio (berechnet) |
| CPU | Qualcomm Snapdragon X - X1-26-100, 8x 2,97GHz (ARMv8.7/Oryon), 30MiB L2-Cache |
| NPU | 45 TOPS (Qualcomm Hexagon) |
| RAM | 16GB LPDDR5X Onboard, nicht erweiterbar |
| SSD | 512GB M.2 PCIe 4.0 |
| Grafik | Qualcomm Adreno X1-45 (iGPU), 1,70 TFLOPS |
| Betriebssystem | Windows 11 Home |
| Eingabe | Tastatur mit DE-Layout (beleuchtet, Nummernblock, Rubber-Dome, Copilot-Taste), Touchpad (Microsoft Precision Touchpad) |
| Anschlüsse | 2x USB4 mit DisplayPort 1.4 (40Gb/s, PD-Out 15W, Netzanschluss PD-In), 1x USB-A 3.1 (10Gb/s), 1x USB-A 3.0 (5Gb/s, BC), 1x HDMI 2.1, 1x 3,5mm Klinke Line-In/Out, 1x microSD |
| Wireless | Wi-Fi 7 (WLAN 802.11a/b/g/n/ac/ax/be), Bluetooth 5.4 |
| Authentifizierung | Microsoft Pluton |
| Kamera | 3,7 Megapixel |
| Lautsprecher | 2x |
| Akku | fest verbaut, Li-Ionen, 3 Zellen, 65Wh, 27h Laufzeit (Videowiedergabe) |
| Netzteil | 1x USB-C Netzteil (65W) |
| Besonderheiten | Sicherheitsschloss (Kensington Security Slot) |
| Gewicht | 1,7kg |
| Abmessungen | 354,9x15,9x250,1mm (BxHxT) |
| Farbe | grau, Herstellerbezeichnung: Steel Gray |
Während der letzten beiden Wochen habe ich das Notebook in meinen Alltag integriert und ausgiebig getestet. Es ersetzte in dieser Zeit mein 16 Zoll "Lenovo Legion Gaming"- und mein kleines 13 Zoll "Dell XPS"-Notebook. Natürlich spielen diese Geräte nicht direkt in der gleichen Klasse. Ich denke ich konnte mir aber ein gutes Bild machen, was das Gerät kann oder vielleicht auch nicht kann.
Der Lesertest wurde komplett mit dem Testgerät verfasst und ebenso die Bilder bearbeitet.
Unboxing:
Mit freudiger Erwartung sehnte ich der Ankunft des UPS-Fahrers herbei. Dieser brachte pünktlich eine dünne weiße Schachtel. Unscheinbar mit Acer-Logo und ein Hinweis auf "Testsieger Computer-Hersteller" von NTV. Darin befand sich ein persönlicher Brief, Ausdrucke der Produktdaten und natürlich das Notebook in einer braunen Schachtel mit Demo-Aufkleber.In dieser war nun endlich das begehrte Stück, gepaart mit etwas Papier und einem angenehm kleinen und leichten 65 Watt USB-C-Netzteil.
Optik und Haptik:
Nach dem Auspacken erscheint das Gerät in seinem schlichten Grau doch edel und modern. Mit weniger als 16mm ist das Notebook überraschend dünn und mit 1,7kg angenehm leicht. An der linken Seite finden sich die beiden USB4-, ein USB-A und der HDMI-Port. Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es die Öffnung fürs Kensington-Lock, einen weiteren USB-A-Port, eine kombinierte Klinkenbuchse, ein MicroSD-Kartenslot, sowie die Power- und Lade-LED.An der Vorder- und Rückseite gibt es keine Schalter oder Anschlüsse. Durch das Gitter am Boden kann man einen kleinen Lüfter erkennen. Das Gehäuse fühlt sich wertig und stabil an. Dieser Eindruck wird auch durch die, von Magneten unterstützte, Arretierung des Displays verstärkt. Ist das Gerät aufgeklappt sticht dem Nutzer sofort das, für mein Empfinden, riesige TouchPad ins Auge. Darüber befindet sich die an der rechten Seite etwas gedrungene Tastatur im Chiclet-Design.
Der aufgeklappte Teil besteht aus dem Display mit darüberliegender Windows-Hello kompatiblen Kamera. Vorbildlich ist hier die physikalische Verriegelung dieser.
Inbetriebnahme:
Endlich alles ausgepackt, konnte endlich der erste Start vollzogen werden. Also Netzteil ans Gerät und den Power-Button gedrückt. Als erstes wird man vom Acer-Logo begrüßt welches dann zu den weiteren Windows-typischen Screens der Einrichtung führt. Die OOBE läuft wie bei einer normalen Windows 11 Home x64 Installation ab. Das WLAN verband sich ohne Probleme und nach einem Neustart konnte direkt das Microsoft-Konto angemeldet und Windows Hello eingerichtet werden.Nach Abschluss der 26-minütigen Einrichtung dann die Ernüchterung... kein Unterschied. Das Notebook fühlt sich im ersten Moment wie ein x86-Modell an. Windows sieht identisch aus, es bedient sich gleich, also müssen die Unterschiede tiefer gesucht werden.
Nach einem kurzen Moment poppten Meldungen zur weiteren Einrichtung der Acer Software auf. Hierbei kann u.a. die Systemnutzung eingestellt oder nach aktuellen Treibern gesucht werden. Als erstes führte mich ein Blick in die Liste der installierten Apps. Wie zu erwarten war hier einiges an sogenannter "Crapware" vorhanden. Acer bundelt eine dreimonatige Testversion von McAfee, welche sofort entfernt wurde. Der Deinstallation fiel auch der WebAdvisor von McAfee und der NordVPN-Client zum Opfer. Weiterhin waren noch Spiele und jede Menge Acer-spezifische Software vorhanden.
kurzer Überblick:
Der Gerätemanager zeigte keine fehlenden Treiber oder Warnungen. Windows Update benötigte auch nur drei kleinere Aktualisierungen. Der Task-Manager zeigt neben der CPU und GPU auch die verbaute NPU. Diese zeigt, trotz deaktivierten Windows Recall, immer wieder Auslastungsspitzen an. Beim Prüfen der WLAN-Verbindung war ich positiv überrascht. Bis jetzt konnte sich noch kein Gerät mit meinem AVM Repeater 3000 mit den maximalen 1733 MBit verbinden.Beim Test der NVMe SSD machte sich etwas Ernüchterung breit. Maximal 4300 MB/s bei Lesevorgänge, doch nur knapp 270 MB/s beim sequentiellen Schreiben.
Verwendung:
Um meine bestehenden Geräte ersetzen zu können, sollte das Gerät natürlich auch mit der bestehenden Peripherie umgehen können. Als Netzwerkadapter verwendete ich einen Lenovo USB3.0-GBit-Adapter welcher umgehend erkannt und sofort einsatzbereit war. Die Razer DeathAdder V2 Pro lies sich sowohl per 2,4GHz-Adapter, als auch per Kabel verwenden.In dieser Konfiguration verwendete ich das Gerät als normalen Arbeitsplatz zum Bearbeiten von Excel- und Word-Dateien, sowie zum Internet surfen. Das Gerät bleibt dabei zu jedem Zeitpunkt leise und kühl. Der Lüfter ist nur wahrnehmbar, wenn man wirklich näher mit dem Ohr ans Gerät kommt.
Als zweiten Verwendungsort war der Arbeitsplatz meines Sohnes ausgemacht. Dieser verwendet normalerweise ein Dell Precision Notebook an einer Dell WD15 USB-C Dockingstation. Zusammen mit einem LG 21:9 Monitor, Razer Maus und EVGA Tastatur. Hierbei musste leider festgestellt werden, dass die Dell Dockingstation unter Windows on ARM nicht verwendbar ist. Das Notebook wird nur sporadisch geladen und das Display kann maximal mit 720x480 Pixeln auflösen.
Die angeschlossenen USB-Geräte verrichteten ihren Dienst ohne Einschränkungen. Das Netzwerk war verbunden, konnte dies aber nur mit 100 MBit bewerkstelligen.
Als nächstes Szenario benötigte ich das Gerät um u.a. Dokumentationen während der Durchführung von Änderungen an meinem Netzwerk zu tätigen. Dies mache ich normalerweise mit dem kleinen Dell XPS und somit musste das Gerät hier seine Mobilität unter Beweis stellen. Die letzten Tage habe ich ein neues Unifi Cloud Gateway in Betrieb genommen und musste dies noch in den zentralen Netzwerkknoten umbauen. Um die Dokumentation lückenlos und fehlerfrei eintragen zu können, muss das Notebook natürlich zum jeweiligen Schrank und die Vielzahl von Informationen auf dem Display darstellen.
Hierbei zeigte das Gerät mit seiner Größe, aber auch dem niedrigen Gewicht wie wohl es sich dabei anfühlt.
Als weitere Testumgebung baute ich einen HomeOffice-Arbeitsplatz auf. Leider habe ich derzeit nur Dell WD15-Dockingstationen, welche wie oben bereits erwähnt wurde, nicht mit Windows on ARM harmonieren. Durch den HDMI-Port und einem zusätzlichen USB-Displayport-Adapter konnten zumindest zwei externe Displays ohne Probleme verwendet werden. Einschränkungen beim Netzwerkanschluss haben hierbei keine großen Auswirkungen. Durch den fast lautlosen Betrieb ist ein schnelles und angenehmes Arbeiten möglich.
Gaming:
Natürlich will man neue Hardware auch mit den verschiedensten Spielen testen. Mein Lenovo muss momentan abends des Öfteren für die ein oder andere Runde Warcraft 3 TowerDefense, aber auch für Ausflüge in ARC Raiders herhalten. Also lag es auf der Hand, dass zuerst die Launcher von Steam und Battle.net den Weg auf das Gerät finden mussten. Für beide gibt es keine angepassten WoA-Versionen. Kurzerhand den normalen Installer heruntergeladen und mit der Erwartung von Fehlermeldungen ausgeführt. Jedoch nach dem üblichen "Weiter, Weiter, Weiter, Fertigstellen" liefen diese umgehend, das war ja einfach.Also direkt die Downloads von Warcraft 3, ARC Raiders, PUBG und Pioneers of Pagonia angeworfen und wenige Augenblicke später waren diese auch schon installiert.
Warcraft 3
Von der Installation bis zum eigentlichen Spiel gibt es keinen Unterschied zu einem "herkömmlichen" Notebook. Einzig der Start des Games dauert gefühlt ewig. Knapp 60 Sekunden vergehen zwischen dem Klick auf "Starten" und dem Öffnen der Anwendung. Beim Lenovo Modell sind dies knapp fünf Sekunden. Natürlich benötigt das Spiel, geschuldet durch das hohe Alter, nicht bahnbrechende Leistung, doch kann das Acer hier durchgehend die maximal konfigurierten 200fps liefern. Der Lüfter dreht dabei zu keinem Zeitpunkt hoch.
ARC Raiders
Knapp 40GB an Daten mussten bei der Installation auf die SSD geschaufelt werden. Leider bricht der Startvorgang nach wenigen Sekunden ab - es wird nicht mal der Splashscreen angezeigt. Meine Vermutung nach liegt es am AntiCheat-Schutz.
PUBG
Mit knapp 46GB benötigt PUBG auch einen großen Anteil am Speicherplatz der SSD. Beim Startvorgang wird der BattleEye-Agent gestartet und nach einigen Sekunden bricht der Programmstart ohne Meldung ab.
Pioneers of Pagonia
Nach der Installation wird beim Start auf die inkompatible Grafikhardware "Qualcomm Adreno X1-45" hingewiesen. Mit Bestätigung der Meldung ist eine Ausführung trotzdem möglich. Mit niedrigen Grafikeinstellungen ist ein Spiel zwischen 10 und 30fps möglich.
Anwendungen:
Primär benötige ich am Notebook Standardsoftware wie Browser und die Microsoft Office-Produkte. Diese sind integriert und voll einsatzbereit. Als weitere Produkte habe ich FreeCAD und Bambu Studio installiert. Beide Programme bieten keine nativen Versionen für ARM-CPUs. Nach der Installation von FreeCAD lud ich als Beispiel eine von mir konstruierte Baugruppe. Das Laden und die Bearbeitung laufen performant. Bambu Studio ist leider nicht so "stressfrei". Nach der Installation lässt sich das Programm öffnen und das Benutzerkonto anmelden. Eine Synchronisierung der Konfigurationen bzw. die Installation des Netzwerkmoduls war nicht möglich. Manuelles Importieren des Netzwerkmoduls machte die Software unbrauchbar, ein Starten war nicht mehr möglich.Fazit:
Das Fazit wird etwas zweigeteilt. Als erstes möchte ich über die Hardware, die Optik und Haptik sprechen. Acer hat hier einen tollen Job gemacht. Das Gerät fühlt sich hochwertig an. Es klappert und knarzt nichts. Die Tastatur ist leise und bietet einen guten Druckpunkt. Für den Office-Betrieb vermisse ich leider dedizierte Tasten für Pos1 und Ende. Auch der zusammengepresste Nummern- und Cursorblock benötigt Eingewöhnung. Das Touchpad ist riesig und bietet haptische Klicks. Gesten lassen sich darauf auch mit mehreren Fingern ohne Probleme ausführen. Das Display ist scharf, hell und bietet mit 120Hz auch beim Scrollen im Browser ruckelfreie Darstellung. Die integrierte Webcam löst bei Bildern mit 2560x1440 auf. Im Videomodus bietet das Gerät ebenfalls 1440p mit 30fps.Der Snapdragon hat für den typischen Office-Betrieb genügend Leistung und kann dabei mit der geringen Leistungsaufnahme und dem dadurch kaum benötigten Lüfter punkten.
Was ist die Hardware ohne der passenden Software. Und nun kommen wir zu Windows on ARM. Ja, Windows on ARM macht vieles richtig. Leider gibt es aber von vielen Programmen noch keine angepasste Version. Die Emulation von x86-Befehlen funktioniert erstaunlich gut, doch leider klappt dies nicht für jegliche Software.
Nun zu meiner persönlichen Meinung und meinen Einsatzgebieten. Ist das Gerät für mich die eierlegende Wollmilchsau? Nein, auf keinen Fall. Macht das Gerät vieles für mich richtig und lässt es sich damit vorzüglich arbeiten? Definitiv!
In den letzten beiden Wochen hatte ich kaum Einschränkungen. Sobald eine neue Dockingstation geliefert wird, sollten auch die Einschränkungen im HomeOffice der Geschichte angehören. Für Programme, die nicht durch funktionierende Versionen ersetzt werden können, verwende ich eine Remotedesktop-Lösung.
Abschließend nochmal vielen Dank an computerbase.de und Acer für den Test. Das Gerät hat mich angenehm überrascht und ich freue mich auf die kommende Zeit damit.
Zuletzt bearbeitet: