Im November 2002 führte Intel Hyperthreading beim Pentium 4 ein, verwarf die Technik bei Core-2-Prozessoren, nur um sie mit den Core-i-Modellen wieder aufleben zu lassen. Hyperthreading gaukelt dem Betriebssystem mehr Rechenkerne vor, als eigentlich vorhanden sind, um die Auslastung der Ausführungseinheiten zu verbessern. Das hört sich in der Theorie gut an, doch im Spiele-Alltag bringt die Technik kaum etwas. In den meisten Spielen kosten die virtuellen Kerne eher Leistung. So sinkt in Crysis die durchschnittliche Bildwiederholrate um annähernd zehn Prozent! Auch Splinter Cell: Conviction läuft fünf Prozent langsamer. Nur Anno 1404 kann von den virtuellen Kernen profitieren und den sonst bestehenden Rückstand des Sechskerners auf die Vier-Kern-Variante aufholen.