FAT nutzt den Speicherplatz keineswegs besser aus, das einzige, was FAT spart, ist die Dateisystemstruktur, die bei NTFS im Extremfall einige hundert MiB groß werden kann, was bei kleinen USB-Sticks zwar eine Rolle spielt, aber auf einer OS-SSD vollkommen vernachlässigt werden kann. Darüberhinaus dürfen Dateien auf FAT32 maximal 4 GiB groß sein, was heutzutage doch zu einigen Problemen führen kann. Wenn du die ca. 150 MiB Dateisystemstrukturplatz unbedingt sparen willst, wäre die einzige brauchbare Alternative, da du ja sicherlich auch mal mit Dateien größer als 4 GiB (z.B. DVD-ISOs) in Berührung kommen wirst, exFAT, aber exFAT existiert erst ab Windows Vista (und Windows Mobile 6) aufwärts und es gibt dafür, im Gegensatz zu NTFS, auch keine Unterstützung durch andere Betriebssysteme.
FAT32 erfordert, weils verglichen mit modernen Disk-Dateisystemen fast nichts tut, weniger Prozessorzeit und ist deswegen auf SSD auf Rechnern mit langsamen Prozessoren sicherlich sogar messbar schneller als NTFS, bei dem der Prozessor ordentlich Zeit rechnet um die Daten für schnelle Zugriffe auf einem Scheibenlaufwerk zu optimieren, aber die Nachteile sind einfach nu heftig, als das man einen Gebrauch von FAT32 auf desktop- oder Laptop-Computgern noch gutheißen könnte.