Acer SSD FAT-oder NTFS?

Baweng

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Heya

ich hab vor auf mein neues Acer Aspire One mit ner 8 GB SSD XP drauf zu klatschen, und nun hab ich web gelesen das es empfohlen wird die SSD in Fat zu formatieren anstatt in NTFS....

was is da dran? Ist es Sinnvoll oder eher nicht?

greetz baweng
 
Ja, da ist was dran.

Fat nutzt den Speicherplatz besser aus als NTFS.
Nur ist es so, dass NTFS ne höhere Datensicherheit bietet. Es kommt bei FAT-Systemen manchmal zu Datenverlusten, vor allem bei Abstürzen.
Fat lohnt sich richtig, wenn du auf dem Laufwerk Daten von dem einen ins andere Betriebssystem trauschst. Vor allem wenn Linux zum Einsatz kommt. Bin mir eigentlich sicher, dass das auch mit NTFS gehen müsste. Aber sonst.... lohnt sich FAT meiner Meinung nach nicht mehr.

Kann man nicht mit 100%-iger Sicherheit sagen. Würde es mal mit NTFS probieren, ist glaube ich besser. FAT kannst du dann noch immer drauf machen, wenn es zu massiven Problemen kommt, was ich jetzt nicht glaube :D
 
hmm hab sie jetzt in FAT formatiert.... ist FAT irgendwie langsamer als NTFS?

Daten werden keine ausgetauscht - OS wurde ja frisch aufgesetzt und alle nötigen Progs frisch installiert.

Soll ich sie nachträglich in NTFS konvertieren?
 
Auf meinem EeePc 901 mit 4 + 8 GB SSDs habe ich bereits XP SP3 sowohl mit NTFS als auch mit FAT32 installiert. Dabei läuft FAT32 nicht nur mess- sondern auch fühlbar schneller, selbst im Vergleich mit einem NTFS, dessen Indizierung, Last Access Stamp und 8.3-Kompatibilität ausgeschaltet war.
Die Kehrseite ist das Absturzverhalten, denn während mit NTFS nie Datenverluste auftraten habe ich bei einem Freeze, ausgelöst durch einen Firefox-Bug, meine Firefox-Profileinstellungen verloren. Auch chkdsk konnte da nichts mehr retten.

Dennoch nutze ich FAT32 aufgrund der deutlich besseren Performanz, lege von wichtigen Daten aber gerne eine Kopie auf meiner zweiten SSD oder meiner SDHC-Karte ab. Die Firefoxcrashes bin ich durch den Umstieg auf Opera losgeworden... ;-)
 
FAT nutzt den Speicherplatz keineswegs besser aus, das einzige, was FAT spart, ist die Dateisystemstruktur, die bei NTFS im Extremfall einige hundert MiB groß werden kann, was bei kleinen USB-Sticks zwar eine Rolle spielt, aber auf einer OS-SSD vollkommen vernachlässigt werden kann. Darüberhinaus dürfen Dateien auf FAT32 maximal 4 GiB groß sein, was heutzutage doch zu einigen Problemen führen kann. Wenn du die ca. 150 MiB Dateisystemstrukturplatz unbedingt sparen willst, wäre die einzige brauchbare Alternative, da du ja sicherlich auch mal mit Dateien größer als 4 GiB (z.B. DVD-ISOs) in Berührung kommen wirst, exFAT, aber exFAT existiert erst ab Windows Vista (und Windows Mobile 6) aufwärts und es gibt dafür, im Gegensatz zu NTFS, auch keine Unterstützung durch andere Betriebssysteme.

FAT32 erfordert, weils verglichen mit modernen Disk-Dateisystemen fast nichts tut, weniger Prozessorzeit und ist deswegen auf SSD auf Rechnern mit langsamen Prozessoren sicherlich sogar messbar schneller als NTFS, bei dem der Prozessor ordentlich Zeit rechnet um die Daten für schnelle Zugriffe auf einem Scheibenlaufwerk zu optimieren, aber die Nachteile sind einfach nu heftig, als das man einen Gebrauch von FAT32 auf desktop- oder Laptop-Computgern noch gutheißen könnte.
 
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ahh ok dank euch für die Beiden Erläuterungen :)

Naja der intel Atom ist schon ne üble Krücke, und das Ganze netbook im prinzip ebenfalls,

von daher bin ich über jedes Fünkchen mehr Prozessor leistung dankbar, und dementsprechend werd ich wohl FAT drauflassen. Mehr als 4 gb files werden eh NIE auf dem Ding landen, soviel Platz ist auch gar nicht mehr drauf, wichtige Daten sind ebenfalls net drauf.

hmm Opera, wäre zu überlegen, jedenfalls danke für den Tip :)

greetz baweng
 
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