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BGB § 305 definiert, was unter "allgemeinen Geschäftsbedingungen" zu verstehen ist

Allgemeine Geschäftsbedingungen sind alle für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierten Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (Verwender) der anderen Vertragspartei bei Abschluss eines Vertrages stellt.

Gleichgültig ist, ob die Bestimmungen einen äußerlich gesonderten Bestandteil des Vertrages bilden oder in die Vertragsurkunde selbst aufgenommen werden, welchen Umfang sie haben, in welcher Schriftart sie verfasst sind und welche Form der Vertrag hat.

Allgemeine Geschäftsbedingungen liegen nicht vor, soweit die Vertragsbedingungen zwischen den Vertragsparteien im einzelnen ausgehandelt sind.

Die Klausel über die Kosten im letzten Satz fällt also unter diesen Begriff. Und das gefakte Bild von Gauder entwertet nicht mein Argument, warum die Klausel als "versteckt" oder "überraschend" zu werten ist.

Estragon
 
also ich seh auf der seite nicht wo da steht dass das was kosten soll

desweiteren:
WIDERRUFSRECHT

Sie können Ihre Vertragserklärung innerhalb von einem Monat ohne Angaben von Gründen
in Textform (z. B. Brief, Fax, e-mail) widerrufen. Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung.
Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung.
Der Widerruf ist zu richten an die folgende Adresse, und zwar per Brief, e-mail oder Fax:

VitaActive Ltd.
Zeil 22
D-60312 Frankfurt (Main)
Director: Ronny Neugeboren

Telefax: 0180 / 5335011784 (12 Cent / Minute)
Mail: info@lebenserwartung.de

WIDERRUFSFOLGEN

Im Falle eines wirksamen Widerrufes sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren
und gegebenenfalls gezogene Nutzungen (entgangene Zinsen) herauszugeben.
Können Sie uns die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht
oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, müssen Sie uns insoweit ggf. Wertersatz leisten.
Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen sie innerhalb von 30 Tagen
nach Absendung ihrer Widerrufserklärung erfüllen.

BESONDERE HINWEISE

Ihr Widerrufsrecht bezüglich der Dienstleistung erlischt vorzeitig,
wenn die VitaActive Ltd. mit der Ausführung der Dienstleistung mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung
vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder Sie diese selbst veranlasst haben.
 
carlos1991 schrieb:
Ich hab den jetzt mal eine E-Mail geschrieben... Vonwegen dass das alte Betrüger sind!

Na ja mal sehn was du darauf antworten :lol: :jumpin:

Wenn Du Glück hast werden sie deine Mail nicht beachten.
Aber Vorsicht bei diesen Aktionen, das kann auch nach hinten losgehen!
Gerade solche Firmen setzen alles daran ihren Ruf zu verteidigen. Da hast Du ganz schnell mal eine Klage wegen Verleumdung und Rufschädigung am Hals.
Soll nur ein kleiner Tip sein, damit Du dir weiteren Ärger ersparst.;)
 
Da würd ich echt aufpassen. Immer wissen wo man surft. Außerdem sollte man immer zu Sicherheit anonym surfen. Ich wette FB würde mich nicht so schnell kriegen. :D
 
@Fenriswolf,
irgendwie verstehe ich nicht was dein Beitrag aussagen soll. Schreib dochmal etwas Neues, und nicht irgendwas, was hier schon zig mal gepostet wurde. Da der Threadersteller die Dienstleistung schon in Anspruch genommen hat ist sein Widerrufsrecht erloschen.

@Estragon,
was ist daran ungewöhnlich? Das eine Dienstleistung Geld kostet ist für mich weder überraschend noch mehrdeutig. Wer bestätigt diese AGB gelesen zu haben und dann noch behauptet er wisse nichts von Kosten die auf ihn zukommen, sorry, der hat selber Schuld.
aus den AGB schrieb:
6. Pflichten des Nutzers, Preise, Zahlungsbedingungen

Der Nutzer ist zur Entrichtung des einmalige Nutzungsentgelts von 30 Euro verpflichtet.
Die Mehrwertsteuer ist in diesem Betrag enthalten.
Das Nutzungsentgelt ist vorbehaltlich des Widerrufsrechts des Nutzers unter Abbedingung von §614, BGB, sofort mit Vertragsschluss fällig.
Über diesen Betrag wird dem Nutzer eine Rechnung zugesandt.
Als Zahlungsbedingung besteht ohne besondere Vereinbarung die Möglichkeit der Überweisung nach Rechnungstellung.

Der Nutzer ist für den Inhalt seiner Anmeldung und damit für die persönlichen Informationen,
die er über sich bereitstellt, verantwortlich.
Der Nutzer hat die Registrierungsbestätigung auf offensichtliche Schreib- und Rechenfehler
sowie auf Abweichungen zwischen Anmeldung und Bestätigung zu überprüfen.
Fehler oder Ergänzungen sind dem Betreiber unverzüglich mitzuteilen.

Sollten falsche Angaben einen Schaden verursachen,
behält sich der Betreiber entsprechende Ansprüche vor.
Ferner ist der Betreiber ist bei bestehenden Unklarheiten über die Registrierung
oder die Identität des Nutzers zum Rücktritt berechtigt
und behält sich zudem in solchen Fällen auch eine strafrechtliche Anzeige vor.
Ich meine, wie oft sollen sie denn noch schreiben das der Service nicht umsonst ist? Es steht auf der Webseite, es steht sogar in den AGB. Was soll er denn nochmachen? Vielleicht noch drei Mails schicken mit fetten Lettern: ACHTUNG DIESER SERVICE KOSTET GELD!
Wenn du zum Frisör gehst dann ist doch auch klar, daß es Geld kostet. Da gehst du ja auch nicht so wieder raus und beschwerst dich darüber, daß die Preisliste viel zu klein geschrieben ist.

Was das Scrollen angeht, dann dürften ja Leute die mit einer 640 x 480 Auflösung surfen immer schön aus dem Schneider sein. Die sehen ohne zu scrollen nie einen Preis. ^^
Und dann würde ich gerne wissen, was an dem Bild von Gauder gefaked ist? Ich kann da nichts erkennen, sieht genauso aus wie auf der Webseite.
 
Estragon schrieb:
Und das gefakte Bild von Gauder entwertet nicht mein Argument
Was ist da gefaked? Höchstens retuschiert :rolleyes: Kannst ja selbst nachschauen, was da steht (oder Angst, 30 € zahlen zu müssen ..).


Wenn dieser Hinweis versteckt und überraschend sein soll, dann verrat mir mal, was das Kleingedruckte bspw. auf Seiten von Providern ist?

Oben groß und fett die mega günstige Flatrate für 4,99 € und ganz unten, in Schriftgröße "1" der Hinweis, dass man einen DSL-Anschluss der Telekom für 20 €/Monat benötigt.

Abzocke? Vermutlich ja, oder?
rofl.gif


Des weiteren wird über dem Formular mit einem * auf die "Fußnote" am Ende der Seite verwiesen. Das kann ja nur Betrug sein, besser kann man den Preis ja kaum verstecken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also die Moral von der Geschicht?

Auch im Netz unterschreibe nicht.

Leute sobald ihr eure Adresse angeben müsst solltet ihr auf der Hut sein, auch wenn man ein Fake angibt. Ich weiche allem aus, wo eine E-Mail oder eine Adresse verlangt wird.

Es ist auch klar, dass wir nicht jedes Mal die AGB lesen, wenn wir was kaufen. Wer liest schon die Copyrights beim Installieren von Games durch, aber doch sollte man wissen, wo unsere Rechte anfangen und wo sie enden.

In diesem Sinne, ob du bezahlts oder nicht guck selber, aber fall nicht ein zweites Mal auf so einen Scheiss rein ;)

Peace
 
Stewi schrieb:
Das eine Dienstleistung Geld kostet ist für mich weder überraschend noch mehrdeutig. Wer bestätigt diese AGB gelesen zu haben und dann noch behauptet er wisse nichts von Kosten die auf ihn zukommen, sorry, der hat selber Schuld.

Ich meine, wie oft sollen sie denn noch schreiben das der Service nicht umsonst ist? Es steht auf der Webseite, es steht sogar in den AGB. Was soll er denn nochmachen?

Der Anbieter sollte klar herausstellen, dass sein "Test" nicht kostenlos ist, und nicht die entscheidende Passage in einem umfänglichen separaten Text verstecken oder so auf der Seite plazieren, dass sie erst durch vollständiges herunterscrollen sichtbar wird. Angesichts der vielen kostenlosen immatriellen Dienstleistungen im Internet ist es keineswegs zu erwarten (im Gegensatz zum Frisör, zum Kauf von Hardware o.ä.), dass sie mit Kosten verbunden ist. Die Angelegenheit ist ein recht klarer Fall einer "überraschenden Klausel" und dürfte vor Gericht keinen Bestand haben, abgesehen von dem schon an Lächerlichkeit grenzenden Widerrufsrecht, das pratisch nicht in Anspruch genommen werden kann, weil die Dienstleistung schon erbracht wurde. Angesichts dessen dürfte der Anbieter eher mit einer Abmahnung oder sogar mit einer Betrugsanzeige zu rechnen haben.


Und dann würde ich gerne wissen, was an dem Bild von Gauder gefaked ist? Ich kann da nichts erkennen, sieht genauso aus wie auf der Webseite.

Man sieht die Seite nicht so, wenn man sie aufruft, sondern erst dann, wenn man sie ganz herunterscrollt. Abgesehen davon ist es massiv retuschiert.

Gauder schrieb:
Was ist da gefaked? Höchstens retuschiert :rolleyes:

Ein Euphemismus :freak:

Oben groß und fett die mega günstige Flatrate für 4,99 € und ganz unten, in Schriftgröße "1" der Hinweis, dass man einen DSL-Anschluss der Telekom für 20 €/Monat benötigt.

Abzocke? Vermutlich ja, oder?

Bzgl. irreführender Werbung gab es da auch schon einige Abmahnungen. Bei Vertragsabschluss selbst wird aber mehrfach ausdrücklich auf die Gesamtkosten hingewiesen und man muss sie auch explizit bestätigen.


Des weiteren wird über dem Formular mit einem * auf die "Fußnote" am Ende der Seite verwiesen. Das kann ja nur Betrug sein, besser kann man den Preis ja kaum verstecken.

Eben.


Estragon
 
Zuletzt bearbeitet:
Übrigens wenn du in der Schweiz leben würdest hättest du 0 Problemo da dein Provider nicht gezwungen werden kann, deine Daten anzugeben. =)

Was mich aber verwundert ist, wie die Problematik behandelt wird von:

" Ich war dann gar nicht am PC, ich habe mit 10 Freunden bei mir zu Abend gegessen und es kann einer von denen sein...." was wäre dann?
 
Estragon schrieb:
Man sieht die Seite nicht so, wenn man sie aufruft, sondern erst dann, wenn man sie ganz herunterscrollt. Abgesehen davon ist es massiv retuschiert.
und was genau ist bitte FALSCH? Nichts - es wurde nur von der Person der Paragraph hervorgehoben den hier ne Menge blinder Nüsse zu übersehen scheinen - und seit wann hat scrollen was damit zu tun? Klar, es ist dumm realisiert das der Preis in einem Text erwähnt wird, der weiter unten steht, aber er ist Fett markiert und würde der Nutzer auch nur mal die Hälfte von dem Lesen was auf der Website steht und ned nur auf den scheinbaren Haben-Haben-Haben-Knopf im Netz drücken wär hier vieles einfacher...

Ich will ned sagen das die keine Abzocker sind - aber einfach mal LESEN, ist das zuviel verlangt?

Sich auf seine Rechte und Pi pa po zu berufen macht vlt. spass, aber Denken würde ab und zu auch nicht schaden.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab mal ne frage,
und zwar wenn ich jetzt auf die seite gehe und mich anmelde und mit geänderter ip (Anonymouser) und fantasierte angaben machen, also z.b. bei name: max mustermann, wohnort: entenhausen, können die mich immernoch indentifizieren?
und wie ich gehört habe wird der test erst gestartet wenn man in der email den einen link folgt, können die dann einen immernoch indetifizieren?
 
wenn du über einen proxy ins internet gehst, müssen sie halt mit der selben richterlichen verfügung den proxy dazu bewegen ihnen deine richtigen daten zu nennen.

ich fass es nicht wie annonym sich manche im Netz halten - es gibt _immer_ einen Weg, auch wenn manche Proxy's angeblich keine Userdaten speichern.
 
AndrewPoison schrieb:
ich fass es nicht wie annonym sich manche im Netz halten - es gibt _immer_ einen Weg, auch wenn manche Proxy's angeblich keine Userdaten speichern.
nicht wenn du einen proxy auf den osterinseln benutzt!
 
AndrewPoison schrieb:
wenn du über einen proxy ins internet gehst, müssen sie halt mit der selben richterlichen verfügung den proxy dazu bewegen ihnen deine richtigen daten zu nennen.

Das ist bei einer Mixkaskade wie JAP nur dann möglich, wenn alle Mixe die Aktionen des Users loggen. Das ist gewöhnlich aber nicht der Fall, siehe etwa

Im Regelfall werden die Zwischenstationen (Mixe) von unabhängigen Institutionen betrieben, die in einer Selbstverpflichtung erklären, dass sie weder Log-Files über die geschalteten Verbindungen speichern, noch derartige Daten mit den anderen Mix Betreibern austauschen.

http://anon.inf.tu-dresden.de/

Eine richterliche Verfügung könnte also bestenfalls die Mixe, die in dem jeweiligen Rechtsraum liegen, verpflichten, zukünftig die Daten eines bestimmten Users zu loggen. Durchkreuzt wird das aber schon dann, wenn einer der Mixe in den USA liegt.


Estragon
 
Ach die Leutz werden scho auf Cookies und sonst was setzen, um auch so an ihre Daten zu kommen. Wie gesagt: wenns so einfach wär, wirklich 100% anonym zu surfen....
 
nur mal so als anmerkung ein paar fakten (übrigens habe ich die 15 seiten bei netzwelt komplett gelesen, link irgendwo hier im thread):

- die seite wurde kürzlich geändert. der fettgedruckte hinweis auf die 30,- € ist nachträglich zugefügt worden und existiert so noch nicht lange.

- die seite war so programmiert (ist nun geändert worden), dass bei eingaben in die maske die seite zurück an den anfang sprang, so dass man die 30,- € gebühr nicht sehen konnte.

- es wurde bereits in den medien vor dieser seite gewarnt.

- verstösst die seite gegen geltendes recht, da auf die kosten nicht deutlich genug hingewiesen wird, explizite bestätigungen zum vertragsabschluss und dadurch entstehender kosten fehlen (oder nicht gesetzeskonform angebracht waren) und so weiter.

- eine versprochene, wissenschaftliche auwertung findet überhaupt nicht statt (eine lebenserwartung von >120 jahren - der höchste wert lag bei 162 jahren - soll glaubhaft und wissenschaftlich fundiert sein ... ROFL).

- viele, die reingefallen sind, gaben an, dass nirgendwo (bei einer version der seite anfang juli) ein hinweis auf kosten angebracht war

- nach mahnungen kam nix mehr... klar dass die mutmaßlichen abzocker nicht riskieren ein mahnverfahren einzuleiten, um dann bei wiederspruch selbst aufzufliegen



vorsichtshalber eine rücktrittserklärung schicken und auf keinen fall zahlen lautet daher mein rat!
 
auf keinen fall bezahlen sag ich. die kriegen niemals deine daten über die staatsanwaltschaft!
wenn die mit ihrer seite anzeige erstatten wegen "betrugs" gegen dich wird der staatsanwalt müde lächeln und die selbst anzeigen :-)

genau wegen idioten die bei sowas bezahlen stirbt der scheiss wohl nie aus :-(
 
Worüber macht Ihr Euch hier nen Kopf ?

Non-Sense. Das naht ja schon fast Off-Topic hier.
Wollt Ihr wirklich dieses Thema weiter spammen ?

/edit : Ansonst nimm Dir doch nen Anwalt. Dafür musst Du zahlen ! grins
 
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