News AI-Tools nicht länger optional: Microsoft verpflichtet Mitarbeiter, KI-Assistenten zu nutzen

tiga05 schrieb:
Ehrlich gesagt bin ich von Github ziemlich angenervt.
Abseits von KI, macht das nicht irgendwo Sinn, nicht mehr Github zu nutzen sondern Alternativen?

DeusoftheWired schrieb:
Manchmal läßt sich sogar am gestiegenen Börsenwert einer Firma ablesen
Dass der Inder den laden an die Wand fährt, ist aber bei Betrachtung der Fakten im besten Fall Spekulation.
 
pseudopseudonym schrieb:
KI-Tools zu forcieren, ergibt IMHO durchaus Sinn. Man wäre ja auch etwas verwirrt, wenn Mitarbeiter mit notepad.exe ihren Code schreiben und dann Effizienz verschwenden, weil sie sich "neuen" Tools gegenüber verweigern.
Ob man jetzt unbedingt die internen und teilweise schlechteren Tools forcieren sollte... Ich weiß ja nicht.
Ergänzung ()


Ungefähr bei meinem Mauszeiger wurde er CEO:
Anhang anzeigen 1633763
Ja, und? Das heißt überhaupt nichts! Schau' Dir den Kurs von Boeing an, als Harry Stonecipher CEO wurde.

Allenfalls heißt es, dass die Mehrheit der Akteur/innen an den westlichen Finanzmärkten kognitiv maximal bescheuert sind (nicht wenige haben ja auch mit Flüssigkeiten, Pulver oder Tabletten nachgeholfen) und von den Geschäftsgrundlagen von Unternehmen rein gar nichts verstehen -- aber das sagt uns ja schon der gesunde Menschenverstand.

Nach der amerikanischen Finanzkrise der Realgüter vor fünfzehn Jahren hat man sich in der westlichen Finanzwelt allerorten auf Hochstapler gestürzt, siehe P&R, Wirecard, Lilium, Signa usw., und man kann Microsoft wegen seiner luftleeren Unternehmensstrategie inzwischen locker mit dazu zählen.

Der Unterschied zu Boeing mag vielleicht sein, dass Boeing stets suggeriert hat, dass sie mit erstklassiger Qualität zu drastisch verringerten Kosten weitermachen könnten. Microsoft hingegen hat es nie mit erstklassiger Qualität versucht, da sie per Gesetz von Produkthaftung freigestellt sind. Was Microsoft unter Nadella hingegen seit zehn Jahren macht, ist gezielt die unteren Grenzen der Qualität auszutesten, die die Kund/innen noch akzeptieren. Dass das jetzt zehn Jahre zähneknirschend funktioniert hat, heißt noch lange nicht, dass das nochmal zehn Jahre lang klappt. Denn ein "zurück" zu Qualität und Codeverständnis ist auch bei Microsoft völlig ausgeschlossen, dafür wurde die Strategie schon zu lange konsequent angewandt. Und wenn man als Software-Firma nicht mehr weiß, welchen Code man produziert und nur noch "trial & error" verkauft, sowohl unternehmensstrategisch als auch konkret produkttechnisch, somit aber zu systematischen und zielgerichteten Entwicklungen gar nicht mehr fähig ist (anders als z.B. Apple), dann ist die Firma im Grunde bereits "geliefert" und das langfristige Kursziel Null.

Und selbst das ist amerikanisch-westlichen Finanzmärkten egal: siehe Bitcoin. Ein Kunstprodukt ohne jeglichen realen Gegenwert. Wobei wir wieder bei meinen einleitenden Sätzen sind.

Und was den ganzen A.I.-Blödsinn mit den LLM angeht: Das, was die A.I.-Firmen, egal ob Start-ups wie OpenAI oder Traditionskonzerne wie Adobe, Oracle oder Salesforce, uns im Grunde wirklich verkaufen wollen, ist Faulheit. Denkfaulheit, Recherchefaulheit, Kreativfaulheit.

Und das, sprich Faulheit, soll DAS Geschäftsmodell für die nächsten Jahrzehnte sein? Damit soll man Billionen verdienen können? DAS glauben die?
 
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KlaasKersting schrieb:
Jetzt ist der Chat AI und weigert sich, dich an einen Mitarbeiter zu verbinden, wenn dein Anliegen als gelöst betrachtet wird.
Na dass wäre doch mal ein wunderbare Aufgabe für eine Ki.
"Ruf mal bei xxx an und formuliere mein Anliegen so kompliziert das ich im 2nd Level Support und einem menschlichen Mitarbeiter lande.
Bei Erfolg übergib das Gespräch an mich. Andernfalls wiederhole den Vorgang."

Das wäre der erste Fall wo ich ein Nutzen für Verbraucher sehe. :D
 
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Wenn ich früher in der Schule für die Hausaufgaben den Taschenrechner verwendet hätte und den Lösungsweg nicht kannte, dann gab's eine Rüge...
 
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Finde auch das KI-Tools als Schulung angeboten werden sollten und das auch in Deutschland für die Verwaltung dringend KI eingesetzt werden sollte. Selbst wenn die Mitarbeiter nur 20 % effektiver arbeiten würden wären das Millarden Steuerersparnisse. Wenn man so hört das manche 16 Arbeitsstunden für eine E-Mail brauchen....
 
Insbesondere diejenigen, die die Tools wie die Copilot-Assistenten entwickeln, sollen auch mit diesen arbeiten, um ein besseres Verständnis zu haben.
Das finde ich sollte Grundvoraussetzung sein, das Produkt, das man entwickelt, auch selbst zu nutzten. Muss ja nicht ausschließlich sein.

Was im Artikel auch felt, was genau soll wie genutzt werden. Auch die ersten Kommentare hier hätte man sich sparen können.
Zumindest zum GitHub Copilot, der bei der Programmierung hilft kann ich sage, er ist eine Bereicherung in meiner Softwareentwicklung.
Und zwar als Code Vervollständigter bzw. Auto-Complete. Er nutzt nur meinen Code als Basis, keine GitHub Repositories, und schreibt mir auch nichts neu. Sonder hilft quasi beim tippen.
Es ist eine Bessere Version von IntelliSense (dem nicht "KI" Auto-Complete)

Nutzt man KI, wie ChatGPT für kompett neuen Code, finde ich es zu anstrengend. Die Qualität, Logik, der Aufbaue und auch Korrekturen daran sind noch ein gutes Stück weg um für die Produktion genutzt zu werden.
Als erste Basis kann es ok sein, sollte aber nie einfach so übernommen werden.
Wir haben heute schon viel zu viel Glue-Code, der mehr Open-Source Pakete nutzt als Kommentare im Code sind. Das ganz kommt mit unkontrollierbaren Abhängigkeiten. Programme sind aufgebläht und verschlingen unnötige Ressource.
 
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Irgendwie muss man wohl all die absurden Investments in komplett nutzlose Technologie rechtfertigen. Wenn man schon die Kunden nicht dazu zwingen kann, dann doch zumindest die Leute die man dafür bezahlt.
Zeigt aber nur wieder, wie nutzlos das Zeug wirklich ist, wenn nicht mal IT Profis das nutzen wollen
 
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Chaosbreed schrieb:
Finde auch das KI-Tools als Schulung angeboten werden sollten und das auch in Deutschland für die Verwaltung dringend KI eingesetzt werden sollte. Selbst wenn die Mitarbeiter nur 20 % effektiver arbeiten würden wären das Millarden Steuerersparnisse. Wenn man so hört das manche 16 Arbeitsstunden für eine E-Mail brauchen....
Ich habe jetzt ganz viele Fragen. Warum so dringend? Woher kommen Milliarden Einsparungen genau? Wo hört man von 16 Arbeitsstunden für das Verfassen einer E-Mail?

Irgendwie klingt das alles nach schwer halluzinierender KI 😉.
 
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pseudopseudonym schrieb:
KI-Tools zu forcieren, ergibt IMHO durchaus Sinn. Man wäre ja auch etwas verwirrt, wenn Mitarbeiter mit notepad.exe ihren Code schreiben und dann Effizienz verschwenden, weil sie sich "neuen" Tools gegenüber verweigern.
Ob man jetzt unbedingt die internen und teilweise schlechteren Tools forcieren sollte... Ich weiß ja nicht.
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Ungefähr bei meinem Mauszeiger wurde er CEO:
Anhang anzeigen 1633763
Als ob der Börsenwert irgendwas über die Stabilität und Zukunft des Unternehmens aussagt …
 
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Spock37 schrieb:
Ja, und? Das heißt überhaupt nichts! Schau' Dir den Kurs von Boeing an, als Harry Stonecipher CEO wurde.

Allenfalls heißt es, dass die Mehrheit der Akteur/innen an den westlichen Finanzmärkten kognitiv maximal bescheuert sind
Er war keine zwei Jahre CEO.
Nadella ist seit über 10 Jahren CEO. Da brauchts dann doch ne gewisse Nachhaltigkeit, um den Trend beizubehalten.
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Salamimander schrieb:
Als ob der Börsenwert irgendwas über die Stabilität und Zukunft des Unternehmens aussagt …
Der gesamte Trend seit einem Jahrzehnt geht bergauf. Das ist kein Strohfeuer, bei dem man mal 2-3 Jahre alles rausquetscht.
 
Ach schön dass Microsoft es seinen Mitarbeitern genauso aufzwingt wie seinen Kunden. Geteiltes Leid und so.
 
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Spock37 schrieb:
Und das, sprich Faulheit, soll DAS Geschäftsmodell für die nächsten Jahrzehnte sein? Damit soll man Billionen verdienen können? DAS glauben die?
Das ist im Prinzip seit jeher das Geschäftsmodell von Computern.
 
Enurian schrieb:
Aus einer Entwicklerbude kommend: Unsinn. Die meisten benutzen es aktiv, nur die ganz alten Säcke nicht.
Aus einer Entwicklerbude kommend mit einem großen Entwicklerumfeld im Bekanntenkreis (weil man da irgendwie hängen geblieben ist) - Akkurat. Bei uns benutzen ein bis zwei Leute ab und an AI, aber der Großteil findet es fürn Arsch. Bei uns ist der Altersdurchschnitt btw. so ca 30.
Enurian schrieb:
Jeder, der es ernsthaft ausprobiert hat, blieb dabei. Man lernt die Stärken und Schwächen kennen, aber am Ende hilft es bei der Produktivität.
Nicht meine Erfahrung.
Enurian schrieb:
Und genau deshalb wird es von den Chefetagen gepushed.
Unsere lässt das offen. Wir haben Copilot, aber unseren Chefs ist egal ob wir das Angebot nutzen.
Enurian schrieb:
Copilot funktioniert nach meiner Erfahrung besonders gut bei Dingen, die "Fleißarbeit" sind. Er erkennt Muster, er bekommt mit, was ich gerade geändert habe und was deshalb als nächstes auch geändert werden muss. Man muss nur noch tabben oder drauf klicken.
Wie gesagt. Bei allem was mehr ist als ein paar Configs zu generieren kommt bei dem Ding so viel Scheiße raus, es ist unfassbar.
Enurian schrieb:
Wenn man es dafür einsetzt, wo es gut funktioniert, beschleunigt es die Arbeit und lässt einem mehr Zeit fürs Wesentliche. Wer das nicht nutzt, schadet der Firma in gewisserweise, ähnlich als würde ich jeden Tag ne Stunde früher nach Hause gehen.
Was ein Blödsinn. Zumal die Fehler die durch AI passieren oft subtil und ekelhaft sind und damit sehr viel Zeit kosten und die Sicherheitsrisiken auch nicht unbedenklich sind.

Wir haben sogar einige Kunden die uns die Nutzung von AI in ihren Projekten deswegen untersagen.
Enurian schrieb:
So wie in der Landwirtschaft nach und nach immer bessere Maschinen kamen, die Arbeit abnahmen und einen Menschen mehr Nahrung produzieren ließen, gibt es das nun analog in der Entwicklung.
Bessere Toolings in der Entwicklung gibt es schon lange und werden immer wieder neue Technologien kommen die Dinge verbessern. AI ist halt nur einfach eine Luftpumpe.
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Zhan schrieb:
Das ist falsch formuliert. Ich persönlich denke, dass AI für sehr viele Anwendungsfälle sinnvolle Unterstützung liefern könnte, wenn die Leute nicht einfach die falschen Usecases drauf werfen würden.
Das sind dann die 10%. Weil du es spezifisch erwähnst - für Prototypen kann es ok sein wenn man den Code eh wegwirft oder nur eine Vorlage für eine UI-Webapp oder so haben will. Aber auch da wäre ich vorsichtig irgendwas außer Optik zu übernehmen.


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Ich lass das mal zur allgemeinen Erheiterung hier:
https://www.reddit.com/r/Experience...new_hobby_watching_ai_slowly_drive_microsoft/
 
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Naja. KI ist an gewissen Stellen bestimmt sinnvoll. Im medizinischen Bereich z.B. aber heute können die Wenigsten noch selber eine vernünftige Mail schreiben und ihr Anliegen korrekt formulieren. Chat GPT macht das schon. KI wird dafür sorgen, dass die Menschen dümmer werden, nicht mehr lernen und alles KI machen lassen. Ich würde mich nicht zwingen lassen, eher kündige ich.
 
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Sinnvoller als Zwang wäre gewesen sinnvolle Workflows zu definieren: wenn die Tools wirklich sinnvoll wären und den Angestellten in ihrer Alltags-Arbeit helfen würden, würden sie genommen werden, trotz Halluzinationen und starken Limitierungen weil "KI" eben nicht verstehen kann was sie liest.

Dafür hätte man aber seine Angestellte Fragen müssen, Erhebungen anstellen wo tatsächlich Arbeit anfällt die man grob als "Boiler Plate" bezeichnen würde und wo Leute eventuell in einer Kombination aus Senior-Angestelltem + "KI" die speziell für interne Prozesse/Code abgestimmt ist effektiv eingearbeitet werden könnten.

Mit quasi 100%iger Sicherheit ist dass aber nicht passiert, man bleibt bei den gleichen Prozessen ohne Analyse wo "KI" wirklich sinnvoll ist und so ändert sich dann halt kaum was weil wieso auch?


"KI" könnte eventuell Produktivität steigern. Dafür muss man aber wahrscheinlich mehr tun als "weiter wie bisher, nun halt mit KI". Unabhängig davon werden Firmen wie MS, Google, Meta & Co. aber versuchen weiter ihre "KI" als Allheilmittel zu verkaufen weil "Sunk cost fallacy". Sprich, selbst wenn MS behauptet "wir haben Produktivität um XX% erhöht!", sollte man diese Zahlen sehr, sehr skeptisch sehen und lieber auf tatsächliche Studien zum Thema warten. Aktuell sieht es ja eher danach aus, dass weder Devs "KI" wollen noch Nutzer "KI" für vertrauenswürdig halten... Was keine gute Ausgangslage für den Verkauf eines Produkts ist, aber nun ja...
 
Da werden sie gezwungen halbherzige queries zu loggen für die compliance. Das macht doch bestimmt eine KI ganz gut.
 
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Ich denke dadurch erhofft sich Microsoft, schneller einige Mitarbeiter mehr entlassen zu können und durch KI zu ersetzen. Das geht nur wenn die Mitarbeiter ihr Wissen möglichst schnell und umfangreich in die KI übertragen. Aber das ist nur mein Gedanke.
 
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Nadja... schrieb:
Das trifft nicht nur auf KI zu, sondern alle Produkte!
Hygieneartikel Entwickler sollten auch gezwungen sein ihre Hygieneartikel zu nutzen.
Lebensmittelhersteller sollten ihre eigenen Lebensmittel konsumieren.
Autohersteller sollten ihre eigenen Autos fahren, usw...

Natürlich nicht alles 100% schwarz-weiß, aber es zu einem signifikantem Anteil!
Genau so.

Wie oft ärgert man sich im alltäglichen Leben über Produkte oder Designentscheidungen und denkt sich "Verdammt, nutzen die ihr Produkt auch mal selber? Das muss doch jemandem auffallen, dass das Mist ist...". Wenn die Leute beim Hersteller das selber nutzen, ist die Chance groß, dass die selber genervt sind und da was ändern.
 
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iGameKudan schrieb:
Anstatt zu akzeptieren dass KI offenbar auf wenig Nutzen oder zumindest wenig Gegenliebe stößt zwingt man die Mitarbeiter zur Nutzung dieser Tools.

Das sagt eigentlich viel über die Nötigkeit und den Nutzen von KI aus.

Ein überzeugter wiegt mehr als zehn gezwungene.

Offenbar sind die Mitarbeiter bei Microsoft nicht überzeugt. Könnte das etwas an fehlender harter KI (echte KI) liegen? Oder an dem fehlenden wohl definiertem Verhalten?

Ich habe letzthin mal ein paar tausend Zeilen Quellcode in ChatGPT getan. Dann gefragt wie das Menü aufgebaut wird. Antwort komplett falsch, hat API-Aufrufe mit Zeilennummern erfunden. In den Zeilen war…etwas ganz anderes.

Die Textgeneratoren sind ein Problem für Google. Weil sie viel besser sind als Google das seit 2005 sich nicht mehr bewegt hat. So nutze ich das auch, als besseres Google. Aber ich muss alles selbst wissen und wenn ich es nicht weiß jede Kleinigkeit nachschlagen.
 
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