Damit mag der aktive Fonds durchaus seinen positiven Einfluss auf die pers. Gesundheit haben. Ein ganz neuer Aspekt in der Kostenbetrachtung und der Wertschätzung des Bankmitarbeiters.florian. schrieb:wenn man einen Sparplan über 200€ hat, dann machen die 4% einen Döner aus.
da kann man jetzt argumentieren: was ist schon ein Döner, das muss es einem Wert sein.
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Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen
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Magellan
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Ripperz schrieb:Will aber auf einen ftse all world umschreiben.
Bei solchen "Beratern" kann man eigentlich nur eines sagen: Nicht umschreiben sondern einen guten Broker auswählen und das Depot übertragen.
Ob sich dann eine Umschichtung in einen anderen ETF lohnt hängt auch davon ab wie viel Gewinn auf dem MSCI liegt - wenn man da viel durch Kapitalertragsteuer verliert ist es oft lohnender einfach laufen zu lassen und nur neue Investitionen in den neuen ETF zu stecken.
@Ripperz Hier zum Rechnen. https://www.zinsen-berechnen.de/fondsrechner.phpMagellan schrieb:Kapitalertragsteuer
Gerade weil die Freibeträge seit Jahren nicht erhöht wurden und in manchen Depots die Vorabpauschale bereits am Jahresanfang den Großteil davon auffrisst.Magellan schrieb:Ob sich dann eine Umschichtung in einen anderen ETF lohnt hängt auch davon ab wie viel Gewinn auf dem MSCI liegt - wenn man da viel durch Kapitalertragsteuer verliert ist es oft lohnender einfach laufen zu lassen und nur neue Investitionen in den neuen ETF zu stecken.
AV-Depot: falsche Versprechen vom Staat?
Altersvorsorgedepot-Rechner
Zur Info. Schöne Sonntag.
Grüße Kazuja
Altersvorsorgedepot-Rechner
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xpower ashx
Rear Admiral
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Da wo der Staat seine Finger im Spiel hat gehe ich auf Abstand, als wenn er uns was schenken würde 
Wen ich alles selbst manage bin ich maximal flexibel und erlebe hinterher nicht irgendeine böse Überraschung.
Wen ich alles selbst manage bin ich maximal flexibel und erlebe hinterher nicht irgendeine böse Überraschung.
Das eine schließt das andere ja nicht aus. Sinnvoll erscheint, die staatlichen Förderungen anzunehmen und darüber hinaus selbst noch etwas zu tun. Der Staat gibt Anreize und schafft Rahmenbedingungen, nimmt aber keine Eigenverantwortung ab.
Micha-
Commodore
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Als Landwirt wärest du mit der Einstellung längst pleite. Und viele andere Unternehmen leben auch gut von den Subventionen des Staates.xpower ashx schrieb:Da wo der Staat seine Finger im Spiel hat gehe ich auf Abstand, als wenn er uns was schenken würde
Nazrael
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Der Vergleich ist allerdings nur sehr eingeschränkt tauglich: Einmal ausgezahlte und verbrauchte Subventionen (wir gehen dabei von einer legalen Verwendung aus, bei der sie nicht faktisch als Kredit genutzt wurden) kann der Staat nicht erneut verwenden. Sie sind schließlich bereits ausgegeben worden.Micha- schrieb:Als Landwirt wärest du mit der Einstellung längst pleite. Und viele andere Unternehmen leben auch gut von den Subventionen des Staates.
Ganz anders verhält es sich mit noch vorhandenen Vermögenswerten. Wir sprechen hier von einem Staat, der vergleichbare Zugriffe beispielsweise bei den Sozialkassen seit Jahrzehnten de facto praktiziert und dem in den kommenden 20 bis 30 Jahren, gemessen an seinen Leistungsversprechen und seiner tatsächlichen Leistungsfähigkeit, ein Defizit von mehreren 100 Milliarden Euro droht, möglicherweise deutlich mehr.
Unter diesen Voraussetzungen wäre ich sehr vorsichtig mit der Annahme, dass nichts passieren werde und am Ende alles genauso komme wie versprochen. Umso wichtiger wird es sein, das Kleingedruckte genau zu lesen und mit den gesetzlichen Regelungen abzugleichen. Näheres wird man vermutlich 2027 wissen, wenn alle Details auf dem Tisch liegen.
Darin könnte immerhin ein Vorteil gegenüber der damaligen Riester-Rente liegen: Der Zugang zu Informationen über genau diese Aspekte wird erheblich einfacher sein. Man wird z.B. lediglich Youtube, ChatGPT und ein wenig eigenen Verstand benötigen, um das Modell beurteilen zu können und keinen Versicherungsmakler im engeren Familienkreis, der jeden Kniff kennt.
Genau deshalb wundere ich mich (schon länger) über die Videos zum AV-Depot von Finanztip. Die bereits bekannten gesetzlichen Möglichkeiten zur Auszahlung eines AV-Depots werden dort immer "dezent" ignoriert. Da braucht man an die bisher unbekannten Kosten bei Umwandlung des AV-Depots in eine Rente (oder X Einmalzahlungen) noch garnicht zu denken. Und trotzdem meint FT immer, jetzt schon irgendwelche Steuervorteile erraten zu können, wenn man nur mit der Gebrurt mit dem Sparen anfängt.Nazrael schrieb:Umso wichtiger wird es sein, das Kleingedruckte genau zu lesen und mit den gesetzlichen Regelungen abzugleichen.
Mit diesen Voraussetzungen hätte man auch die allermeisten Riester-Verträge vor 20 Jahren selber bewerten können.Nazrael schrieb:ein wenig eigenen Verstand benötigen, um das Modell beurteilen zu können
Warten wir mal ab, wann die KAP auf den pers. Steuersatz umgestellt wird. U.U. kombiniert mit einem Mindeststeuersatz von 25% ohne Günstigerprüfung.xpower ashx schrieb:Wen ich alles selbst manage bin ich maximal flexibel und erlebe hinterher nicht irgendeine böse Überraschung.
Ich werde das Altersvorsorge Depot auf alle fälle annehmen.
Vorausgesetzt es gibt Angebote welche maximal 0,5% kosten werden.
Einfach wegen der Risiko-Streuung.
Klar, die 1800€ pro Jahr und 500€ Zulage (+Steuerersparnis ) macht einen im Alter nicht reich.
Aber es ist ein Block, welcher einem niemand vor der Rente wegnimmt.
Was aber sicher ist, ich nehme auf alle fälle die Variante mit den geringsten kosten.
Beitragsgarantien sind der Tot einer jeden Rentenvorsorge.
Vorausgesetzt es gibt Angebote welche maximal 0,5% kosten werden.
Einfach wegen der Risiko-Streuung.
Klar, die 1800€ pro Jahr und 500€ Zulage (+Steuerersparnis ) macht einen im Alter nicht reich.
Aber es ist ein Block, welcher einem niemand vor der Rente wegnimmt.
Was aber sicher ist, ich nehme auf alle fälle die Variante mit den geringsten kosten.
Beitragsgarantien sind der Tot einer jeden Rentenvorsorge.
Wenn Du heute noch jung genug bist, um dort garantiert bis zum Auszahlungsbeginn im Plus zu sein, könnte das hinkommen. Eine Beitragsgarantie (das AVD als als Spardepot für den Geldmarktfonds vor Rente nutzen) wolltest Du ja nicht.florian. schrieb:Aber es ist ein Block, welcher einem niemand vor der Rente wegnimmt.
Mir ist bisher noch nicht einmal klar, ob eine der Varianten mir die Möglichkeit geben wird, nicht zwingend mit Regelaltersgrenze die Auszahlung zu starten sondern warten zu können, wenn der Markt gerade schlecht steht und ich aus Renditegier nicht schon 3 Jahre vor Auszahlungsbeginn mit der Umschichtung begonnen habe.
Bei 10 Jahre Horizont und 6% Rendite (0,2% Kosten) kommt der AVD-Rechner auf 25.000€ Netto (wie auch immer ich gesamthaft an das Geld komme ohne 20 Jahre zu warten, aber 1260€ im Jahr dürften auch in 20 Jahren noch für ein paar Döner reichen) und im ETF (5,8% Rendite p.A.) auf 23.200€ Netto. Dort kann ich bei schlechten Kursen mit der Auszahlung aber einfach warten, bis sie wieder gestiegen sind.
Eine lebenslange Verretung gäbe selbst ohne Zusatzkosten und dem guten Rentenfaktor meiner PRV auf einen nicht wirklich relevanten Brutto-Betrag im Monat. Einen RF von 56 wird einem aber heute niemand mehr geben, laut Google liegt der aktuell eher bei 22-26.
Zuletzt bearbeitet:
Micha-
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Im Zweifel nicht, weil Du das Geld benötigst für den Lebensunterhalt.gymfan schrieb:Dort kann ich bei schlechten Kursen mit der Auszahlung aber einfach warten, bis sie wieder gestiegen sind.
Das ist auch eine sehr gute Neuerung beim AvDgymfan schrieb:Mir ist bisher noch nicht einmal klar, ob eine der Varianten mir die Möglichkeit geben wird, nicht zwingend mit Regelaltersgrenze die Auszahlung zu starten sondern warten zu können,
es wird nicht mehr zum Stichtag des Rentenbeginns geschaut, wie das Depot steht, und anhand dessen ein Auszahlungsbetrag festgelegt.
Sondern man kann einen Auszahlungsplan machen.
z.B. jedes Jahr werden über 25 Jahre immer 4% der Aktien verkauft.
die stehen dann eben wie sie stehen.
Die restlichen Aktien erwirtschaften weiterhin Rendite.
Und was am Ende übrig bleibt, geht in die Erbmasse über.
Es ist also nicht so, dass sich der Staat bei einem frühen ableben einfach alles krallt.
"Warten" kann man mit dem AvD nicht, es soll ja für die Rente verwendet werden.gymfan schrieb:Dort kann ich bei schlechten Kursen mit der Auszahlung aber einfach warten, bis sie wieder gestiegen sind.
Man kann sich aber mit Rentenbeginn eine Einmalzahlung auszahlen.
Zuletzt bearbeitet:
Dein Leben hängt also von ca. 125€ Netto im Monat ab, falls die Rente aus dem AV-Depot überhaupt so hoch ausfallen sollte? Oder Du bist enscheidend jünger, dann gilt meine Rechnung natürlich nicht.Micha- schrieb:Im Zweifel nicht, weil Du das Geld benötigst für den Lebensunterhalt.
Meine Lebenshaltungskosten im Alter sind durch DRV+BAV mehr wie gedeckt. Sollten diese in 10 Jahren beide extrem gekürzt werden, wird meine private RV halt mit RF von 56 lebenslang ausgezahlt und liefert mir selbst mit 100 und infaltionsbereinigt noch mehr, wie mir das AV-Depot zahlen könnte.
Für mich (Alter 56 und nicht 26) ist das wieder ein Grund für das privat besparte ETF-Depot, genauso wie die max. 30% Einmalzahlung bei einer lebenslangen Verrentung.florian. schrieb:Sondern man kann einen Auszahlungsplan machen.
z.B. jedes Jahr werden über 25 Jahre immer 4% der Aktien verkauft.
Bei dem Betrag von 25k€ sind das gigantische 1000€ im Jahr, wenn die Rendite gemäß Rechner aufgeht und das Depot nicht die ersten Entnahmejahre im Minus ist. Ich rechne in den kommenden 10 Jahren nicht mit 20% p.A. und mehr Rendite, damit der Unterschied zwischen AV-Depot und ETF-Sparplan größer wird.
Es geht hier gerade mal um 1800€ zusätzlich im AV-Depot, die mit einer Entnahmeblockade belegt sind. Sowas tue ich mir max. 10 Jahre vor Entnahmebeginn nicht mehr an.
Paladin301
Lieutenant
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- 540
Und das ganz noch zum persönlichen Steuersatz und nicht zu Kapitalerstragssteuer.
Hab das Thema AV-Depot für mich auch begraben und setze meinen privaten Sparplan fort (werde 46 dieses Jahr).
Hab das Thema AV-Depot für mich auch begraben und setze meinen privaten Sparplan fort (werde 46 dieses Jahr).
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