Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Ich bewohne das Haus bereits selbst. Anstatt zukünftig Miete, zahle ich dann meinen eigenen Kredit ab. Ja theoretisch habe ich einen leichten Nachteil, weil ich ja in der Zeit noch irgendwie 30.000€ Zinsen zahle und somit eher bei 180.000€ Kosten liege auf 10 Jahre, aber ich vermute das zieht sich durch Wertsteigerung vom Haus dann wieder halbwegs glatt.

Meine Eltern wohnen in einem anderen, abbezahltem Haus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hypocrisy
Daumen gedrückt, dass du nen guten Zins kriegst. Klingt ja alles ganz gut durchdacht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Stock86
Stock86 schrieb:
Ich wohne aktuell bereits in dem Haus und zahle per Miete im Prinzip den noch offenen Kreditabtrag meiner Eltern. Da sind noch irgendwie ~10.000€ offen, die aber vor der Überschreibung an mich von meinen Eltern noch vollständig getilgt werden würden. Der Kredit da läuft im Prinzip nur noch, weil < 1% Zinsen.

Ich hatte verschiedene Angebote und das beste war ING mit 3,98%. Wobei das noch Dezember 2025 war. Wenn ich mir jetzt genauere Gedanken gemacht habe, wie ich das mit dem Eigenkapital regeln möchte, würde ich nochmal konkretere Angebote bekommen.
Naja die 10k€ 1% würde ich lassen. Billiger wirds nimmer... Klar wollen dir die Banken hier noch schnell was andrehen in dem Zuge... Wenn du dort wohnt, was erklärt wie du an die 4% kommst, würde ich die Schwester auszahlen und gut ist. Alle die ich kenne, haben sich früher oder später in die Wolle gekriegt wg. sowas. Wenn es sie und alle jetzt glücklich macht, würde ich es machen. Gehe mit Angebot zu deiner Hausbank und schaue was geht.
150k€ in zehn Jahren sind jetzt nicht die Welt...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Stock86
TheGreatMM schrieb:
Naja die 10k€ 1% würde ich lassen. Billiger wirds nimmer...
Grundsätzlich hast du natürlich Recht, aber das ist ja eine Grundschuld auf dem Haus, die vor oder spätestens beim Verkauf gelöscht werden muss. Zumindest ist das bisher meine Info. Hatte dazu auch mit der Bank gesprochen, ob ich den Kredit ggf. übernehmen kann. Aber leider nein.
 
Stock86 schrieb:
Hatte dazu auch mit der Bank gesprochen, ob ich den Kredit ggf. übernehmen kann. Aber leider nein.
Natürlich nicht... (Ironie)
naja am besten machst aber eigenen Thread auf^^
Banken wollen eh immer gerne ins Grundbuch damit immer alles über die laufen muss... Das ganze kann man im Verkauf regeln oder auch vorher. Löschungsbestätigung rückten die bei mir aber raus da der Kredit ja zum Großteil abbezahlt wurde...
 
Stock86 schrieb:
noch irgendwie 30.000€ Zinsen zahle und somit eher bei 180.000€ Kosten liege auf 10 Jahre, aber ich vermute das zieht sich durch Wertsteigerung vom Haus dann wieder halbwegs glatt.
Ja, das muss jeder selbst wissen, wie man sich da familienintern einigen will.
Bedenke aber, dass deine Schwester diese Wertsteigerung durch ihre Immobilie auch hat, aber für diesen Anteil eben keine Zinsen zahlen muss.
Ich pers. hätte hier keiner glatten 50/50-Wertteilung zugestimmt und in jedem Fall noch die Hälfte der Zinsen abgezogen. Aber wenn du mit der Lösung fein bist - alles gut.
Zum Thema "Depot auflösen oder laufen lassen und lieber Kredit": Es ist auch immer die Frage, womit du dich wohler fühlst. Manche Menschen haben nicht gerne Schulden bzw. bauen diese einfach lieber schnell ab.
Daher kann die wirtschaftlich bessere Entscheidung auch die sein, mit der man sich persönlich unwohler fühlt.

Ich pers. würde bei über 4% Zinsen (je nachdem, was du jetzt konkret geboten bekommst) wohl auch lieber etwas vom Depot auflösen und auf Sicherheit fahren.
Die Märkte sind durch die ganzen Krisen schon gefühlt etwas angespannt und wielange der KI-Boom hält, weiß auch keiner so recht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Stock86
TheGreatMM schrieb:
ist heute Black Monday? Naja gehe jetzt mal wieder im Nasdaq 100 2x rein...
Also immer wenn Trump was dummes vorhat/sagen muss, wie jetzt in Davos - jeder hat drauf gewartet - alle Börsen fahren ins minus ... (da denke ich mir zumindest gehe ich 2fach gehebelt im nasdaq 100 rein... Realität/Verhandlungen später sind eh wieder was anderes...
 
Nur mal rein Interesse halber, wie funktioniert das mit den Hebeln? Bzw. wo ist eine brauchbare Seite, wo das gut beschrieben wird?
 
TheGreatMM schrieb:
Also immer wenn Trump was dummes vorhat/sagen muss, wie jetzt in Davos - jeder hat drauf gewartet - alle Börsen fahren ins minus ... (da denke ich mir zumindest gehe ich 2fach gehebelt im nasdaq 100 rein... Realität/Verhandlungen später sind eh wieder was anderes...

Gib da ein Bild zu:
 

Anhänge

  • IMG_6869.jpeg
    IMG_6869.jpeg
    113,8 KB · Aufrufe: 75
  • Gefällt mir
Reaktionen: Strahltriebwerk, Hypocrisy und xpower ashx
Irgendwann geht’s mal in die Hose 😆 Bin gespannt wo wir am Ende seiner Amtszeit börsentechnisch stehen, die letzten sechs Jahre ging es ja stetig bergauf, selbst der Corona Rücksetzer war schnell wieder im Sack. Kann natürlich gerne bis zur Rente so weitergehen. Und immer wenn man denkt die Börsen sind heiß gelaufen, das muss doch mal knallen, Neues ATH.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Hypocrisy und Kazuja
Für mich ging es auch unter Trump bergauf mit langfristigen Anlagen.
Am Anfang seiner Amtszeit ging es kurz runter aber danach nur noch bergauf.

Im Prinzip muss man sich nur am Krieg bereichern - ich weiß, eigentlich traurig.
Gibt es gute Grönländische Aktien? :freaky:
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kazuja
snickii schrieb:
Für mich ging es auch unter Trump bergauf mit langfristigen Anlagen.
Am Anfang seiner Amtszeit ging es kurz runter aber danach nur noch bergauf.
:freaky:
naja er redet zwar ständig quatsch (mit Absicht natürlich)... Aber sowas wie in Venezuela hätte auch kein Demokrat einfach so easy machen können... Daher ist die Stimmung eigentlich relativ gut m.E.
Denke anyway
  • vermute in zwei Jahren kommt Gavin Newsom, kalifornische Gouverneur 2028 an die Macht oder Trump kratzt vorher ab (auch wahrscheinlich)... Beides wird die Börsen beflügeln...
  • ebenso muss Trump künftig/2026 die Füße/Mund stillhalten wg. Midterms...
  • 2027 wird er jedoch raushauen was geht...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lurandil und Kazuja
So, abgeknalt es klingt, aber Politik hat kurze Beine an der Börse,
wie oft hab ich schon gedacht: Jetzt ist es rum, jetzt ist wirklich alles anders.
Kann mich noch gut an 2008/9 erinnern oder den Brexit, da dachte ich jetzt aber wirklich,
oder Corina, so schnell konnte man gar nicht nachkaufen :confused_alt:

P.png


Grüße Kazuja
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Strahltriebwerk, Lurandil und florian.
Och, der Aktienmarkt hat schon ganz andere Krise durchstanden
1769292773029.png
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Strahltriebwerk, Lurandil, florian. und eine weitere Person
Beim Ansparen ist das alles easy. Richtig heikel wird es erst in der Entnahme Phase. Da reichen dann durchaus 3-4 schlechte Jahre oder 2 Krisen kurz hintereinander und das Vermögen ist verbraucht.

Habe ich den letzten Tagen einige Simulationen gefahren, sowohl mit Zufallsdaten, als auch mit historischen Daten des MSCI World. Die Wachstums raten die man damals in den 70-90er hatte - wahnsinnig. Da brauchte man sein Depot nur ein paar Jahre liegen lassen und es hatte sich verdoppelt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Strahltriebwerk und Kazuja
Micha- schrieb:
Richtig heikel wird es erst in der Entnahme Phase. Da reichen dann durchaus 3-4 schlechte Jahre oder 2 Krisen kurz hintereinander und das Vermögen ist verbraucht.
Man muss die passende Strategie haben, dann passierte historisch auch nicht viel. Wobei für mich der Beginn der Entnahmephase kein unplanbarer, plötzlich auftretender Zeitpunkt ist. Wollte ich im April 2000 in Rente gehen, dann wäre nicht der Depotstand von 04/2000 meine Berechnungsgröße gewesen, die ich zum Überleben benötige.

Mit viel mehr wie 2000-2014 rechne ich jedenfalls nicht ohne dass die Altersvorsorge aus anderen Gründen in der Entnahmephase irrelevant wird. Bleibe ich im Alter an meinen Finanzen interessiert und fähig, Entscheidungen zu treffen, reichten ca. 4 Jahre Cash-Puffer, um über die 15 Jahre mit ca. 15-20% Mehrentnahme zu kommen wir sowieso verplant.

Die Pleiteszenarien sind für mich immer für die Leute aufgesetzt, die ihre Entnahme auf den letzten Euro planen und die Pleite nur abgewendet wird, wenn das Restvermögen jedes Jahr mind. die bisherigen Marktrendite abwirft.

Micha- schrieb:
Die Wachstums raten die man damals in den 70-90er hatte - wahnsinnig.
Woher hat man damals in D einen ETF auf den MSCI World o.Ä. bekommen? Gibt es einen aktiven Fonds (in D als Privatinvestor zu erwerbe), der schon 1970 aufgelegt war und auch nur ansatzweise bis heute die Rendite des MSCI World abgebildet hätte? Dann hätte ich wenigstens einen Grund, mich darüber so zu ärgern wie über meine falschen Arbeitgeberentscheidungen Anfang 2001 und nochmals Mitte 2003.

Ich finde diese hist. Betrachtungen zwar interesant, aber für mich persönlich irrelevant. Ich war selbst 1999 nicht in der Lage, einen entsprechrechenden Fonds auszuwählen. mein Sparkassen-Verkäufer natürlich auch nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kazuja
Zurück
Oben