Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Jemand Erfahrungen wie lange Überweisungen zu TR dauern, angegeben werden bis zu zwei Tage, User geben an das es schneller geht, teilweise taggleich? Ich hatte gestern überwiesen online.
 
Bei mir hat es 2 Werktage gedauert. Leider unterstützen sie keine Echtzeitüberweisung.
 
Ah ja 😃 Hatte gestern mein zweites Depot dort eröffnet, das hat gut geklappt. Der Preis von 1€ ist halt attraktiv, soll ne Ergänzung zu meinem jetzigen Broker sein über den ich doch einfach den besseren Service habe.

Mal sehen wie die sich in Zukunft schlagen werden.
 
Thane schrieb:
Das ist tatsächlich die typische Reaktion hierzulande. Die meisten Deutschen haben wohl keine Aktien, nur etwa 15% haben welche, habe ich kürzlich irgendwo gelesen (finanzen.net?).

Davon kannst du gut und gerne nochmal ein drittel abziehen, da dieser Teil Aktien nur über Fondsparpläne via Lebensversicherungen oder Riester laufen haben. Die haben von Aktien keine Ahnung oder wissen oft selbst nicht einmal, dass Sie überhaupt in Aktien investieren ^^
 
Plant einer von Euch den Einstieg in JDE Peets?
Börsengang in NL ist morgen geplant.
 
Klingt interessant.
 
Mich wundert es nicht, dass nicht viele Deutsche Aktien haben bzw. bewusst damit handeln.

Wenn ich so an mich denke, dann wurde mir von klein auf vom Familien-/Bekanntenkreis eingetrichtert, wie böse böse Aktien doch sind und dass man da mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit all sein Geld verliert.

Vor 3 Jahren habe ich dann aber meine Sparkassenberaterin gefragt, was ich mit meinen paar Tausend Euro erspartem anstellen kann, weil Zinsen kann man ja knicken.
So habe ich bewusst begonnen Geld in zwei Deka Fonds zu investieren.
Dieses Jahr im Januar hatte ich erneut ein Gespräch, ich hatte viele Fragen zu dem Thema, die Fonds liefen die Jahre über halt so nebenbei (mit Sparplan). Seit diesem Termin verfolge ich aktiv den Aktienmarkt.

Dann kam Corona, und ich habe gezögert, obwohl es mir in den Fingern gejuckt hat, ein paar Euro in die ganzen Videoconferencing Dienste (Zoom, BlueJeans, Teams, Cisco WebEx, LogMeIn, usw.) zu pumpen. Chance verpasst.
Nun stehen weitere Lockerungen an, Reisebeschränkungen werden größtenteils aufgehoben. Diesmal will ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen und habe mir ein Depot eröffnet.

Sicherlich sind Aktien nichts für jedermann, für mich persönlich ist das aber mittlerweile ein Hobby geworden. :)
Ich betreibe den Aktienhandel mit Vernunft und relativ sicher, ich investiere nur Geld was ich die nächsten Jahre nicht benötigen werde, da juckt es mich auch nicht, wenn ich mal im Minus bin. Ich hab Zeit.
Man darf sich keinen Druck machen und vor allem nicht gierig werden.

Weiterhin sollte man sich für "Weltnews" interessieren, die Wirtschaft im Rahmen seiner Möglichkeiten beobachten. Zusammenhänge erkennen und abschätzen, welche Auswirkungen das haben könnte.
Logisch denken - das geht einher mit den Zusammenhängen.
Man kann relativ sicher sein Geld investieren, dafür aber mit niedrigerem Ertrag. Aber hey, in der Regel ist der (geringe) Ertrag immer größer, als ein regulärer Gewinn über Zinsen. :D

Wie gesagt, ich sehe das als Hobby was spannend ist und Spaß macht, auch, wenn das Depot mal ins Minus rutscht.

Jetzt ist der Beitrag länger geworden, aber so sehe ich das ganze Thema "Aktien".
 
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Gut so. Regelmässig kontrollieren, ist Pflicht.
Ich bin zb. Anfang Januar bei Hapag-Lloyd eingestiegen, habe regelmäßig am WE kontrolliert, und am 18.05 Montag verkauft.
Wenn ich da jetzt nicht gehandelt hätte, und mir den Kurs heute anschaue, kann ich nur sagen, dass ich Goldrichtig gehandelt habe.
 
@Khaosprinz
Diese ganzen Aktien, die stark von den Lockdown-Maßnahmen profitiert haben, sind aber auch nicht alle zwingend für langfristige Anleger gut. Klar hätte man damit eine schnelle Mark machen können, wenn man die früh genug gekauft hätte.
Aber bei wie vielen hat der Aufschwung auch wirklich langfristig Substanz?
Da wäre langfristig so etwas wie Cisco, Microsoft, Alphabet, Amazon interessanter, weil die alle sicher weiteres Wachstumspotential haben.

@Ponderosa
Regelmäßig neu bewerten ja, aber auch nicht alle paar Tage oder jeden Tag das Depot in Frage stellen :D

@BridaX
Damit hast du vermutlich Recht. Das passt auch eher zur allgemeinen Meinung der Deutschen zum Thema Aktien. Aus der Perspektive meines Mikrokosmos heraus kommen 10% auch eher hin als 15% ;)
 
@Thane
Langfristig werden diese Aktien zunächst höchstens wieder, wenn alles gut läuft, auf den alten Stand vor Corona zurückgehen. Bei den Videoconferencing Aktien ist der Hype schon rum, da ging das Wachstum von Anfang März bis vor paar Wochen. Mittlerweile stagniert es oder sinkt sogar.

Für langfristige Optionen sollte man in was anderes investieren, da gebe ich dir recht. Aber auch hier gibt es aktuell attraktive Optionen.
 
Man kann auch ohne wenig Zeit invest in Aktien einsteigen. Dafür gibt es doch die ETFs. Die werden ja einem empfohlen, wenn man sich nicht so viel damit beschäftigen möchte. Sind ja breit gestreut, einfach sparplan und lass laufen das ganze.

Aber ich glaube, dass man es gar nicht bei manchen beibringen kann aber gut. Ich muss ja auch keinen bekehren für Aktien, habe davon eh nichts.

Aber das meinte ich ja, die Eltern sagen immer Aktien böse. Aber vielleicht ändert es sich ja nun mit der neuen Generation durch YouTube Kanäle wie finanzfluss etc. Und die Jugend hinterfragt dann das ganze, was die Eltern einem dazu sagen. Gut so viel haben meine eltern mir dazu nie was gesagt und meine erste Berührung war in der Schulzeit als die Sparkasse so ein Planspielbörse gemacht hat und wir mit Spaß Geld um die Wette gehandelt haben und wir dann dritter Platz wurden in ganz Deutschland oder Niedersachsen oder wie auch immer das nochmal war. Da hat jeder von meiner Gruppe 50€ gewonnen.



BTW: find es auch gut, dass hier jetzt das Thema auch aufkam und es einen Thread dazu gibt, um sich mal auszutauschen
 
Zuletzt bearbeitet:
@Ponderosa
Ich meinte damit nicht, dass man sich nicht auf dem Laufenden halten sollte. Ich habe auch mehrere Apps mit Watchlist, wo ich wichtige Nachrichten direkt erhalte. Und wenn etwas Schwerwiegendes passiert, sollte man natürlich handeln.
Ich meinte eher, dass man nicht ständig das Depot umkrempeln sollte, nur weil es mal Schwankungen der Kurse gibt :)
 
@ Thane
Ja, hatte ich auch so verstanden. ;)
Ich bin nur froh, wenn ich mir den Kurs vom 18.05 ungefähr 186 €, und jetzt momentan 86 € (meiner Meinung nach, noch weiter fallend) anschaue, gehandelt zu haben.
Und ich habe da nicht nur 1000€ für den Wert im Depot gehabt. Bei der Summe hätte ich nicht unbedingt gehandelt.
Ergänzung ()

Thane schrieb:
Ich habe auch mehrere Apps mit Watchlist
Darf ich fragen, welche Apps du nutzt? Im PC oder im Smartphone?
 
Ich denke, darunter sind mehr oder weniger die gängigen Anwendungen wie Finanzen.net und Finanznachrichten.
Ich will mir aber die hier vor ein paar Beiträgen genannte Anwendung nochmal genauer ansehen. Scheint ganz brauchbar zu sein.
 
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Wenn du Portfolio Performance meinst, ja die ist sehr brauchbar.
Danke für deine Tipps.
 
Wenn jemand plant mit Aktien anzufangen empfehle ich sich auf einer der gängigen Seiten anzumelden, bei so gut wie jeder kann man Musterdepots anlegen. Das sind "Demodepots" wo man kaufen kann was man will und folglich Änderungen mittracken kann, ohne Echtgeld investiert zu haben.

Ich persönlich nutze nur investing.com, die Seite kann alles was ich brauch und hat die meisten Realtime Kurse.
Wobei Realtime Kurse eher nice to have sind. :)
 
Ich würde von Demo Depots immer abraten. An der Börse handeln hat was mit mindset zu tun und die psychologischen Effekte sind gerade für Anfänger teils sehr überwältigend. Ein Demo Depot ohne downside Potenzial bringt genau das nicht rüber und am Ende klopft man sich auch noch auf die Schulter.
Börse heißt vor allem seine psychische Belastungen zu erfahren um einzuschätzen, was für eine Art Anleger man ist.

Nimm kleine Summen. Dank Trade Republic, JustTrade und Degiro kann man auch mal nur mit 200 euro handeln und stirbt nicht an den Kosten.
 
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Ich halte Demo-Depots auch nur für begrenzt sinnvoll. Was will man denn da "üben"? Wie man eine Order aufgibt? Das geht auch "by doing" mit einem echten Depot. Oder man schaut sich auf youtube Tutorials an wie der Kauf eines Wertpapiers praktisch abläuft. Bei einem Demo-Depot besteht höchstens das Risiko, dass man irgendwelche undurchdachten und riskanten Dinge macht, weil "kostet ja nichts". Und wenn das aus purem Glück vielleicht sogar noch funktioniert, bildet man sich vielleicht noch ein man könnte das mit echtem Geld wiederholen.

Wenn man sich mal die Grundlagen angeeignet hat und die eigene Strategie steht, würde ich so früh wie möglich mit einem echten Depot anfangen.
 
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Ein Demo Depot kann natürlich auch ins Minus gehen.
"Kostet ja nichts" habe ich mir nie gedacht, eher "da hab ich beschissen eingekauft bzw. zu spät verkauft".

Für mich fand ich das recht interessant und hab auch jetzt noch ein paar Combos nebenbei laufen. :)
 
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