Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

Der Wechsel der LH vom DAY in den MDAY zeigt gerade mal wieder wo das Problem von ETF liegt, denn der DAX ist eben ein Portfolio der genau das macht, was Buy&Hold entgegensteht: Wenn eine Aktie zu sehr abrutscht fällt sie raus, steigt sie dann wieder deutlich, kann sie wieder in den DAX zurückkehren. Damit kauft man solche Aktien im Prinzip beim Aufstieg in den DAX immer teurer als man sie verkauft, wenn sie wegen schwacher Kurse wieder aus dem Index fliegen.

Dabei ist die gute Performance von MDAX und SDAX eigentlich darauf begründet das sich dort die Aktien der aufsteigenden Unternehmen befinden die durch ihr Wachstum im besten Fall vom SDAX über den MDAX in den DAX aufsteigen, während die Unternehmen auf dem absteigenden Ast die Performance drücken.
 
Das ist doch kein wirkliches "Problem". Wenn ein Unternehmen rausfliegt, dann war es in der Regel vorher schon sehr gering gewichtet. Der Einfluss des Kurses auf den DAX-Wert ist also sehr gering. Ein ETF ist zudem auch überhaupt nicht dazu gedacht, besser als Einzelaktien abzuschneiden. Das ist ja rein mathematisch bei einem Index mit breiter Streuung nicht möglich. Der Sinn und Zweck ist eine solide Durchschnitts-Performance zu liefern und eine Alternative zu Einzelaktien zu bieten.
 
Kommt halt drauf an, was für eine Strategie man verfolgt. Da es ETFs gibt, die schon ab 0,09% TER den DAX abbilden macht echt (fast) keinen Unterschied ob ich mir die 30 DAX Aktien einzeln kaufe oder als ETF.
Wenn ich aber eine Aktie behalten will, obwohl die nicht mehr im DAX ist, mache ich meine Kaufentscheidung ja nicht mehr (nur) daran fest ob die Aktie im DAX ist oder nicht und dementsprechend ist der DAX-ETF auch nichts für einen. Man sich höchstens noch einen mDAX ETF kaufen, dann "tauschen" die zwei Firmen einfach den Index/ETF.
 
Man sollte überhaupt auf den DAX verzichten. Wirklich kein guter Index in eigentlich allen Punkten. Niedrige Diversifikation und schlechte Performance - das schaffe ich auch selbst... Die totale Schlaftablette.

Grundlegend ist das Prinzip, dass Firmen aus einem Index fliegen und besser performende diese ersetzen, unerlässlich. Nur so kann es ein immerwährendes Wachstum geben.

Beim DAX liegt das Problem beim DAX und dessen niedriger Volatilität. Ein Dinosaurier geht und ein anderer Dinosaurier löst ab. Da kommt wenig Bewegung in's Spiel. Beim S-, M- oder Tec-DAX bringt das ganze wiederum viel mehr Bewegung in den Index - da ein viel größeres Wachstumspotenzial einer jeden AG besteht.
 
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Burner87 schrieb:
Das ist doch kein wirkliches "Problem". Wenn ein Unternehmen rausfliegt, dann war es in der Regel vorher schon sehr gering gewichtet.
Wenn eine Aktie rausfliegt, dann war sie zwar vorher schon gering gewichtet, aber diese Gewichtung ist ja genau das gleiche Problem, die Gewichtung steigt wenn die Aktien auf einem Höhenflug ist, der Verwalter des ETF muss sie also nachkaufen wenn sie teuer ist und die Gewichtung fällt, wenn der Aktienkurs am Boden liegt und dann muss sie ihre Anzahl im Depot reduziert werden, wenn wieder billig ist.
Nilson schrieb:
Da es ETFs gibt, die schon ab 0,09% TER den DAX abbilden macht echt (fast) keinen Unterschied ob ich mir die 30 DAX Aktien einzeln kaufe oder als ETF.
Das hängt nur von dem Depotvolumen ab, ein Wertpapierdepot kostet meist nur 10€ im Jahr, egal wie viele Aktien drin oder ETFs drin liegen.
 
Wie findet ihr den YouTube Kanal Aktien mit Kopf? Lohnenswert da mal reinzuschauen? Auch wegen den Aktienanalysen und allgemein?

Wie sieht es eigentlich mit dem Steuer Thema aus? Muss man sich damit direkt beschäftigen sobald man ETFs (Thesaurierend) hat? Lande eh unter der Steuergrenze. Müsste ich dann ein Steuerfreistellungsantrag bei der comdirect anfordern?
 
Zuletzt bearbeitet:
Aktien mit Kopf finde ich gut, der Mann dahinter wirkt zwar immer etwas uberheblich, aber das Know How zählt ja. Freistellungsauftrag kann man bei seiner Bank beantragen. Ich glaube bei Thesaurierung wird es am Jahresanfang vorab berechnet und besteuert, das dürfte ja entfallen bei einem Freistellungsauftrag. Ich bin aber noch kein Jahr dabei, deswegen weiss ich es nicht genau. Kursgewinne und Dividenden wurden bei mir aber schon mit dem FSA verrechnet.
 
Bei Thesaurierern wird die Vorabpauschale fällig. Das hier in allen Details zu erklären ist recht umfangreich, da finden sich aber genug Internetseiten dazu.

Grob zum Grundprinzip: Es wird jeweils ein Jahr betrachtet, mal als Beispiel 2020. Wenn der Fonds im Jahr 2020 einen Kursgewinn hatte und die Summe aller Ausschüttungen in 2020 unterhalb eines Basisertrags lagen (in den letzten Jahren etwa 1%), dann wird die Vorabpauschale fällig. Diese wird Anfang Januar 2021 verrechnet und geht entsprechend zulasten des Steuerfreibetrags 2021. Die Pauschale ist deswegen "Vorab", weil damit schon ein Teil der Kursgewinne versteuert werden. Beim tatsächlichen Verkauf wird vom Kursgewinn die bereits geleistete Vorabpauschale abgezogen.

@KamikazeOli : Eine häufige Empfehlung ist, zu Beginn ein paar Ausschütter zu kaufen, damit man den Freistellungsbetrag nutzt. Notfalls hat man immer noch die Möglichkeit, ein paar Papiere, die Kursgewinne haben, zu verkaufen. Dabei sollte man aber auf Kosten achten, nicht dass die am Ende höher sind als die Steuerersparnis.
 
Holt schrieb:
Wenn eine Aktie rausfliegt, dann war sie zwar vorher schon gering gewichtet, aber diese Gewichtung ist ja genau das gleiche Problem, die Gewichtung steigt wenn die Aktien auf einem Höhenflug ist, der Verwalter des ETF muss sie also nachkaufen wenn sie teuer ist und die Gewichtung fällt, wenn der Aktienkurs am Boden liegt und dann muss sie ihre Anzahl im Depot reduziert werden, wenn wieder billig ist.
Das ist kein Problem. Nach deiner Aussage dürfte man Einzelaktien dann ja auch nur beim niedrigsten Kurs kaufen und nicht mehr, wenn sie schon gestiegen sind, weil sie dann teurer sind und prinzipiell wieder fallen können. Dass das für 99 Prozent aller Privatanleger keine sinnvolle Strategie ist dürfte ja klar sein.
 
Das klappt auch nicht, der Crash jetzt war wohl die größte Chance sich mit guten Aktien einzudecken.

@KamikazeOli Guck dir mal die Kanäle von Aktienlust.tv oder Markus Koch Wall Street an, die finde ich neben den aktuellen Entwicklungen des Marktes auch noch relativ unterhaltsam. Markus macht jeden Tag eine kurze Opening Bell ab 14:30 Uhr.

Hier noch ein wenig Nostalgie:
 
Burner87 schrieb:
Das ist kein Problem.
Doch, denn durch die Umgewichtungen werden ebenso wie beim Auf- und Abstieg von Aktien mehr Aktien eines Unternehmens aufgenommen wenn sie hoch stehen und wieder verringert/rausgeworfen, wenn ihr Kurs gefallen ist. Durch die dabei immer entstehende Verzögerung verkauft man automatisch immer billiger (zumindest im Verhätnis zum Markt) als man eingekauft hat.
Burner87 schrieb:
Nach deiner Aussage dürfte man Einzelaktien dann ja auch nur beim niedrigsten Kurs kaufen und nicht mehr, wenn sie schon gestiegen sind, weil sie dann teurer sind und prinzipiell wieder fallen können.
Wo behaupte ich dies? Wenn du dies aus meiner Aussage gelesen hast, dann solltest die Finger von Aktien lassen und wenn du nur trollen willst, denn Trolle unterstellen anderen gerne etwas behauptet zu haben um dann ihre eigene Unterstellung ins lächerliche zu ziehen, dann sag es gleich, meine IL hat noch einen Platz frei, denn da gehören Trolle hin!

Bei Depot mit Einzelaktien kann man selbst entscheiden wann man ein- oder nachkauft und wann man verkauft und muss eben nicht automatisch nachkaufen wenn die Bewertung einer Aktie hoch und verkaufen wenn sie niedrig ist. Genau dies passiert aber bei einem ETF wenn die Gewichtung der Aktie im Index sich ändert, sie aufgenommen wird oder rausfliegt.
 
xpower ashx schrieb:
Das klappt auch nicht, der Crash jetzt war wohl die größte Chance sich mit guten Aktien einzudecken.

Solche Prognosen gab es des öfteren. Genau so kann es passieren, dass (wenn z.B. die Corona-Auswirkungen bewusster werden) man auf ein Niveau von vor 10 Jahren zurückfällt (z.B. Dow Jones auf 10.000 Punkte), und es wieder 10 Jahre dauert bis man auf dem heutigen Niveau ist. Langfristig denken, nicht nur 2...3 Jahre!
 
Der DAX ist aber auch furchtbares Beispiel, wenn es um die Vor- und Nachteile von ETFs geht. Einfach weil da nur 30 Positionen drin sind. Die kann man sich auch einzeln kaufen. Auf Trade Republic kostet mich das einmalig 30 € und das wars. Beim ETF hat ja immer noch die TER.

Ansonsten beschreibst du @Holt ja eine Strategie, die gegen das strikte Indexing geht. Dabei geht es ja darum einen Index möglichst 1:1 nachzubilden. Egal ob über Einzelkäufe oder ETFs. Du beschreibst eine Strategie in der du eine Position hältst, auch wenn sie den Index verlässt. Damit folgt dein Portfolio nicht mehr 1:1 dem Index und damit ist der ETF auf diesen Index schon von vorne herein das falsche Produkt für diese Strategie.

Anders sieht es z.B. beim MSCI ACWI aus. Da sind ~3000 Positionen drin. Das kann man mal nicht so einfach mit Einzelkäufen nachbilden. Da "muss" man dann damit leben, das unten mal ein paar rausfallen, aber bei ~3000 Positionen machen die eh meist weniger als 0,01% vom Volumen aus. Oder man nimmt einen ETF auf den MSCI ACWI IMI.

Aber hier auch wieder. Wenn man dem Index nicht 1:1 folgen will, weil man glaubt über Stock-Picking oder Market-Timing besser zu sein als der Index, dann ist der ETF auf den Index auch nichts für einen.

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Anderes Thema: Weil vor ja ein paar Seiten das Thema "Übernahme Comdirect" aufkam wollte ich mal kurz meine Erfahrungen zu Consors teilen. Hintergrund: Ich hab meine alten aktiven Fonds verkauft und habe mir davon ETFs gekauft, ich bin also nicht wegen der Übernahme gewechselt. Und für "Buy-and-Hold-ETF-Sparplan-Sparer" hat Consors ein paar nette Features. Zum einen werden Ausschüttungen zu Sparplan-Kosten wieder angelegt. Man kann sich so quasi seinen eigenen "steueroptimierten thesaurierer" bauen. Und wenn man bis zum 1. bzw. 15. warten kann, kann man auch Einmalkäufe zu Sparplan-Kosten ausführen. Beides besonders vorteilhaft, wenn es ein kostenloser Aktions-ETF ist.
Zum Telefonsupport: Man bekommt schnell jemand an die Leitung, es scheint aber kein Warteschlangen-System für die Fachabteilung zu geben. Entweder man wird direkt verbunden oder man muss später noch mal anrufen. Kann aber auch an Corona liegen, dass die Call-Center weniger stark besetzt sind.
Die Webseite und die App find ich wenige hübsch und übersichtlich wie bei der Comdirect. Aber man schaut ja in der Regel nur ein mal im Monat drauf, daher verschmerzbar.

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@KamikazeOli
Ein bisschen was wurde ja schon zur Steuer gesagt. Generell sollte man da ein Auge drauf haben, aber die Comdirect als deutscher Broker macht das meiste schon für dich. Bei Gewinnen (Vorabpauschale, Ausschüttungen, Verkauf) prüft die, in wie weit dein Freistellungsauftrag schon ausgeschöpft ist, und wenn er ausgeschöpft ist, wird die Steuer direkt ans Finanzamt überwiesen und du bekommst nur den Nettobetrag aufs Konto. Nur für die Vorabpauschale sollte etwas Geld auf dem Verrechnungskonto liegen, weil die direkt davon abgebucht wird.
Deshalb sollte man seinen Freistellungsauftrag immer optimal verteilen. Man kann zwar über die Steuererklärung das wieder zurückholen, wenn man den Freistellungsauftrag nicht bzw. nicht optimal gesetzt hat, aber das ist ein Aufwand, den man sich sparen kann, denn den Freistellungsauftrag einzurichten bzw. anzupassen geht recht fix.
Sonst:
 
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Holt schrieb:
Wo behaupte ich dies? Wenn du dies aus meiner Aussage gelesen hast, dann solltest die Finger von Aktien lassen und wenn du nur trollen willst, denn Trolle unterstellen anderen gerne etwas behauptet zu haben um dann ihre eigene Unterstellung ins lächerliche zu ziehen, dann sag es gleich, meine IL hat noch einen Platz frei, denn da gehören Trolle hin!
Ja bitte mach das. Wer aufgrund einer einzelnen Aussage jemandem gleich trollen vorwirft, ist an einer Diskussion sowieso nicht interessiert. Du bist ja anscheinend sowieso ein Aktienguru, der perfektes Markt-Timing beherrscht. Da würde ich an deiner Stelle auch nicht über ETFs nachdenken.
 
Nilson schrieb:
Ansonsten beschreibst du @Holt ja eine Strategie, die gegen das strikte Indexing geht.
Es zeigt aber eben auch gut die Nachteile des Indexings, die vor allem darin liegen, dass die Werte und deren Gewichtung immer Schwankungen unterliegen, aber Hin-und-Her macht Taschen leer. Dazu kommt, dass man in einem Index auch Werte aus Branchen hat, die man nicht unbedingt haben möchte, nur weil es da eben große Player gibt. Das waren z.B. bei der Finanzkrise eben die Banken. Irgendwo was mal eine schöne Auswertung deren Fazit war, dass im DAX ein Drittel Overperformer, ein Drittel Marketperformer und ein Drittel Underperformer sind. Klar kann man schwer vorhersagen welche Aktien in einem Jahr wo stehen wird, aber so manche sind bzgl. der Schwankungsbreite schon recht gut vorhersagbar und Telekom bei 40€ oder Siemens bei 200€ dürften nur wenige Anleger wirklich für realistisch halten. Mit einem ETF bekommt man diese Aktien aber eben indirekt auch mit ins Depot.
Nilson schrieb:
Damit folgt dein Portfolio nicht mehr 1:1 dem Index und damit ist der ETF auf diesen Index schon von vorne herein das falsche Produkt für diese Strategie.
Deshalb habe ich auch kein ETF im Depot, sondern nur Einzelwerte, aber bei einem Volumen ist die Streuung über eine mittlere zweistellige Anzahl an Aktien auxh kein Problem und selbst mit 0,09% wäre mir ein ETF viel zu teuer.
Burner87 schrieb:
Ja bitte mach das.
Gemacht!
Burner87 schrieb:
Wer aufgrund einer einzelnen Aussage jemandem gleich trollen vorwirft, ist an einer Diskussion sowieso nicht interessiert.
Darf man bei Einzelaussagen etwa jedem Mist behaupten und dem anderen Aussagen unterstellen die er nicht getan hat? Wäre mir neu! Daher sind Leute die anderen etwas in den Mund legen, für mich für Diskussionen nicht interessiert.
Burner87 schrieb:
Du bist ja anscheinend sowieso ein Aktienguru, der perfektes Markt-Timing beherrscht.
Habe ich auch nicht behauptet, die Erholung in diesem Jahr kam für mich zu früh und ich habe es verpasst das Geld auf der Seitenlinie rechtzeitig zu investieren. Aber wenn die nächsten Quartalszahlen kommen und das ganze Ausmaß zeigen, ergibt sich vielleicht noch die eine oder andere Chance, denn ich habe noch sehr viel Spielgeld auf der Seitenlinie und dies will endlich auch investiert werden, auch wenn Schnapper wie damals bei der Finanzkrise diesmal ausgeblieben sind.
 
jof schrieb:
Solche Prognosen gab es des öfteren. Genau so kann es passieren, dass (wenn z.B. die Corona-Auswirkungen bewusster werden) man auf ein Niveau von vor 10 Jahren zurückfällt (z.B. Dow Jones auf 10.000 Punkte), und es wieder 10 Jahre dauert bis man auf dem heutigen Niveau ist. Langfristig denken, nicht nur 2...3 Jahre!

Mit so einer pessimistischen Sichtweise steigt man aber nie ein und verpasst die besten Gelegenheiten. Der Markt ist im März um 30~40% gefallen. Den Crash und dessen Tiefpunkt vorherzusagen ist unmöglich. Also setzt man sich selber feste Etappen um in den Crash einzukaufen. Da kann der Dow von mir aus auch auf 5.000 Punkte fallen...

Die Gier, die einen dazu bewegt alles auf den perfekten Tiefpunkt setzen zu wollen, ist meiner Meinung nach der absolut falsche Ansatz und nicht rational. Und dennoch sollte man jeden Crash als Chance sehen.

Das gilt gerade für Neulinge (wie auch mich), die noch kein großes Depotvolumen aufgebaut haben und in den ersten Jahren ihrer Aktienkarriere stecken. Viel wichtiger als der perfekte Einstieg ist das eigene Einkommen und die daraus resultierende Sparquote. Wer viel spart, der kann viel (nach-)kaufen. In der Hinsicht sind wir mit einem noch kleinen Depot wesentlich flexibler, da wir den prozentualen Cash-Anteil schnell wieder aufbauen können um nachzuschießen.

Meiner Meinung bleiben am Ende eines Crashs immer nur zwei Parteien übrig; Diejenigen, die den Einstieg verpasst haben (weil sie auf immer weiter fallende Kurse gewettet haben, weiterhin den Weltuntergang vorhersehen oder einfach (emotional) erstarrt sind) und diejenigen, die ihre Strategie (und das ihnen über Jahre beigebrachte Wissen) umgesetzt- und im Crash eingekauft haben. Zwischen Chance genommen und Chance verpasst gibt es nichts.

- Meine 2 Cent :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe jetzt noch kein FSA aktiviert oder gemacht also sollte ich mich jetzt damit auseinander setzen und es auch aktiveren bei der comdirect?

Vielen Dank für die ganzen Antworten und YouTube Kanäle. Abonniere dann auch mal direkt Aktien im Kopf. Find Videos ja schon interessant.

@Nilson

Wieso, wie werden denn die Ausschüttungen von meinem thesaurierten ETF bei der comdirect angelegt also zu welchen Kosten? Dachte das sind die selben, wie beim sparplan oder missverstehe ich da was bei dir bezüglich Consors?
 
KamikazeOli schrieb:
Ich habe jetzt noch kein FSA aktiviert oder gemacht also sollte ich mich jetzt damit auseinander setzen und es auch aktiveren bei der comdirect?
Am besten jetzt. Dauert keine 5 Minuten. Vorher aber prüfen, ob du nicht noch bei anderen Banken einen hast (z.B. Wenn du wo noch ein Giro, Festgeld, Bausparer etc. hast). Denn die Summe darf nicht über 801 € gehen
KamikazeOli schrieb:
Wieso, wie werden denn die Ausschüttungen von meinem thesaurierten ETF bei der comdirect angelegt also zu welchen Kosten? Dachte das sind die selben, wie beim sparplan oder missverstehe ich da was bei dir bezüglich Consors?
Bei einem Thesaurerier wird dir nichts ausgeschüttet. Die Dividenden bleiben im ETF und der ETF Anbieter kauft für dich weiter ein.
Bei der Comdirekt bleiben die Ausschüttungen eines ausschüttenden ETFs einfach auf dem Referenzkonto liegen, bis du damit was machst (Überweisen aufs Giro, weitere Anteile davon kaufen).
 
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