feynman schrieb:
Bin auch eher auf der Seite "Stärke behalten, Schwäche verkaufen".
Ist rein objektiv ein Fehler. Ich verstehe zwar den Sinn hinter dem zitierten Meme von
@Magellan , allerdings kann man sich auch mal mit der Regression zum Mittelwert beschäftigen.
Das was du hier anstrebst ist in etlichen Büchern (nicht zuletzt - The intelligent Investor, Benjamin Graham) eine Todsünde. Wer richtig und wer falsch liegt, erfahren wir allerdings auch erst in ~20 Jahren
Ein anderer nachvollziehbarer Ansatz ist der von Kostolany: Wenn man in Einzelaktien investiert, dann muss sich das Risiko auch lohnen.
Ich persönlich finde allerdings, dass sich die beiden Grundsätze nicht widersprechen. Ich gehe kein großes Risiko ein um dann mit 100€ oder 1000€ Gewinn rauszugehen. Allerdings, so wie du es hier ansprichst, einen Einzeltitel zu halten nur weil er gut läuft ist nicht der richtige Ansatz meiner Meinung nach. Wenn du auf 1000% Rendite sitzt weiter zu halten, weil du glaubst es würde mehr gehen ist stumpfer Irrsinn wenn du mich fragst. Zumindest, wenn du nicht nur mit 10€ investiert warst [...]
Persönlich halte ich von Einzelaktien tatsächlich wenig, da ich einen Ansatz der Stochastik verfolge und es unzählige Belege dafür gibt, dass selbst professionelle Anleger den Markt nicht langfristig schlagen. Eher im Gegenteil, viele underperformen sogar.
Wer bin ich also, dass ich mich für besser halte als diejenigen, deren Hauptjob es ist zu Traden und dennoch reinscheißen

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Ihr versteht meinen Punkt denke ich. Wenn schon Einzelaktien, dann mit 20% oder so als Core-Satellite und auch nur für den Spaß an der Sache bzw. aus Interesse.