Sammelthread Aktien kaufen, verkaufen und Fragen

wenn ich nochmal anfangen dürfte, würde ich einfach alles in den S&P500 stecken... gut evtl. noch 20% in All World oder so...

Fragen:
Sichert/Speichert ihr jede eure Transaktion auf eurem Rechner ab? (Also das PDF was erstellt wird).
Oder reicht der monatliche / Jahresauszug als Nachweis?

(Rein technisch reicht mir der Export aller Transaktionen als csv als Importfunktion fürs Portfolio Tracking wiederum aus, von daher überlege ich ob ich das einzelne Speichern künftig überhaupt machen soll)...
 
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Ich speichere alles. Besser haben als brauchen.
 
Hat jemand von euch schon Zugriff auf das neue Scalable Depot und kann über seine Erfahrungen berichten?
 
Micha- schrieb:
Hat jemand von euch schon Zugriff auf das neue Scalable Depot
Selbst habe ich noch keinen Zugriff, aber hier gerade ein m.M.n. recht gutes Video gefunden, das die Nutzung von SC nach dem den Umstieg für Bestandaskunden recht gut erklärt:

Da der Depotübertrag von Baader->SC erst in Q4/2025 geschehen soll, ist natürlich immer noch nicht klar, was SC mit der Aussage "Bruchstücke werden ggf. nicht übertragen" genau meint, und auf welche ETF/Aktien sich das konkret bezieht.
 
Danke, gucke ich mir nachher mal an

gymfan schrieb:
was SC mit der Aussage "Bruchstücke werden ggf. nicht übertragen" genau meint, und auf welche ETF/Aktien sich das konkret bezieht.
Das wird vermutlich wie bei jedem Depot übertrag sein. Bruch Stücke von Aktien können nicht übertragen werden und werden verkauft.

Bei ETF ist das aber möglich. Daher sollten die 1:1 übertragen werden.
 
Micha- schrieb:
Bei ETF ist das aber möglich. Daher sollten die 1:1 übertragen werden.
Bei meinen bisherigen Depotüberträgen wurden ETF-Bruchstücke nicht übertragen.
Und so spuckt es auch Google aus, wenn man es danach fragt ;)
 
Ja, eiderdaus, da hat mich mein Gedächtnis getäuscht. Meine alte Depotbank erlaubte wohl nur den Erwerb ganzer Stücke, wie auch immer, ich hatte nur ganzzahlige Anteile. Daher ist mir das ncith aufgefallen.
Ergänzung ()

Wieso geht eigentlich der Login zu dieser Fuck Baader Bank schon wieder nicht? Ich glaube der Wechsel ist unterm Strich kein großer Verlust. Nur die FinTS Schnittstelle und den CSV Export werde ich hart vermissen.
 
Micha- schrieb:
Das wird vermutlich wie bei jedem Depot übertrag sein. Bruch Stücke von Aktien können nicht übertragen werden und werden verkauft.
Es ist aber kein normaler Depotübertrag.

Die Bruchstücke werden jetzt schon nicht zwingend für jeden Kunden einzeln verwahrt, auch wenn sie genauso zum Sondervermögen zählen. SC (oder bisher eher die Baader Bank) tritt als "Zwischenhändler" auf. Damit muss SC auch nicht für jeden Kunden einen ganzen Anteil je Bruchstück vorhalten, sondern für alle Kunden exakt einen.

Siehe auch hier, das dürfte bei SC nicht viel anders laufen
https://www.finanzfluss.de/blog/teilaktien-trade-republic/

Damit könnte SC auch bei ihrem neuen Depot je Asset, das ein Kunde als Bruchstück vor dem Umzug hält, ein zusätzliches Stück halten und die Bruchstücke mit umziehen.

Ganz am Ende, wenn alle Kunden mit diesem ETF/dieser Aktie umgezogen sind, kann SC sein Stück bei der Baader Bank veräußern. Bis auf die temporären Zusatzkosten und die Handelskosten für SC sollte sowas buchhalterisch möglich sein. Ob es aber regulatorisch zulässig ist weiss ich natürlich nicht. Wie ich die EU und D kenne, ist das zum angeblichen Schutz der Kunden verboten.

Ohne so ein Vorgehen macht die Aussage von SC aber keine Sinn und sie hätten direkt offen kommunizieren können, dass alle Bruckstücke verkauft werden. Das hätte ihnen ggf. sogar noch mehr Handelsvolumen gebracht, wie auch im Video spekuliert wird, da einge Kunden, die trotz dieses Vorgehens (Zwangsumzug mit Zwangsverkauf der Bruchstücke, weil SC sparen will) bei SC bleiben, ihren Bestand noch per angepasstem Sparplan "sinnvoll" aufstocken könnten (von 3,9 oder 4,05 Stück).

Micha- schrieb:
Meine alte Depotbank erlaubte wohl nur den Erwerb ganzer Stücke
Abseits von Sparplänen erlaubt SC das auch keine Handel mit Bruchstücken.
 
Eine große Wahl hat man ja nicht, oder? Man könnte zu TR wechseln, aber da hat man auch das Problem das alle Bruchstücke verkauft werden. Und eine gute Anbindung an Banking-Software haben die Neo Broker alle nicht?!

gymfan schrieb:
Abseits von Sparplänen erlaubt SC das auch keine Handel mit Bruchstücken.
Ja, aber meine alte Bank erlaubte das auch im Sparplan nicht. Man musste dort Stück angeben, was bei steigenden Kursen dazu geführt hat, das die Sparpläne immer mal wieder angepasst werden mussten damit die Summe nicht steigt. Im Nachhinein aber keine so schlechte Sache.
 
Micha- schrieb:
Eine große Wahl hat man ja nicht, oder? Man könnte zu TR wechseln, aber da hat man auch das Problem das alle Bruchstücke verkauft werden.
Falls es überhaupt mehr wie ein mentales Problem ist. Wenn man nicht dutzende oder gar hunderte von ETFs und Aktien im Depot hat, sind das Kleinstbeträge, die man durch die Versteuerung verliert. Lindt & Sprüngli oder Berkshire A dürften bei SC nicht Sparplanfähig sein und bei Aktien wie Meta kann man, wenn die eigenen Umstellung nicht erst Ende des Jahres geschieht, zur Not noch vorher eingreifen, um am Ende nicht auf 0,99 Bruchstücke zu kommen.

Überschlagsmäßig wären es bei mir derzeit ca. 4-10€ Steuern, die früher anfallen wie bisher gedacht. Auf den Zinseszins meines Depot hat das keine Auswirkung, eine falsche Aussage aus den USA lässt dies erheblich stärker schwanken.

Micha- schrieb:
Und eine gute Anbindung an Banking-Software haben die Neo Broker alle nicht?!
Keine Ahnung, ist bin immer noch altmodisch und tracke sowohl Girokonto wie auch den Broker in Excel. SC kann den (manuellen) CSV-Export nur in der Bezahlversion. Meine 1-3 Transaktion im Monat bei SC tippe ich von Hand ab.
 
Nun, ich habe einige ETF wo der Anteil über 200€ kostet, einige sogar über 1000€. Da ist sowohl Verkauf als auch Kauf von einem Bruchteil mehr als nur ein paar Euro. Auch steuerlich.

Am meisten stört mich aber der fehlende Datenaustausch. Ich bin ein sehr großer Fan von Automatisierung.
 
TheGreatMM schrieb:
Sichert/Speichert ihr jede eure Transaktion auf eurem Rechner ab? (Also das PDF was erstellt wird).
Ich importiere das PDF in "portfolio performance" um einen unabhängigen Überblick zu haben und um nachvollziehen zu können was der Broker wie und warum gerechnet hat. Gerade Neobroker sind da ja nicht immer 100% zuverlässig.
 
Ich brauch ma eure Meinung, ob ich nicht irgendwo ein Denkfehler habe (umschichten von ausschüttenden in thesaurierenden ETF).

Hintergrund: Mitten im Corona-Tief bin ich von den aktiven Funds bei der DWS nach ETFs umgestiegen.
Damals war die Empfehlung bei niedrigen fünfstelligen Beträgen ausschüttende ETFs zu nehmen, damit der Freibetrag besser ausgenutzt werden kann. Bin sogar extra zu Consors als Broker, weil die die Ausschüttungen zu Sparplankonditionen automatisch wieder anlegen.
Als der gesparte Vertrag dann größer wurde, habe ich angefangen thesaurierende ETFs zu besparen.

Nun, ein paar Jahre später, ist mein Vermögen so groß und der aktuelle Zinssatz so, dass der Steuerfreibetrag allein von der Vorabpauschale aufgefressen wird. Ich muss nun also alle Ausschüttungen voll versteuern.

Mein erster Gedanke: Die ausschüttenden Anteile verkaufen und davon thesaurierernde Anteile kaufen.
Problem: Da ein Großteil der ausschüttenden Anteile im Coronatief gekauft wurden, haben die auch ordentlich Kursgewinne. Ich müsste also ordentlich Steuern zahlen und verzichten damit auf den Steuerstundungseffekt.
Dazu muss ich auf die nun neu gekauften thesaurierernde Anteile ja ebenfalls Vorabpauschale bezahlen.

Ergebnis: Es lohnt sich für mich nicht (zumindest mit den aktuellen Kursen) umzuschichten. Oder habe ich was grundlegendes Übersehen?

Zum Kontext hier noch ein paar Daten aus Portfolio-Performance:
1739116593865.png
 
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Ich würde da auch kein Dogma raus machen. Auch hier gilt das Prinzip : Diversifikation

Freu dich doch das die Ausschüttungen es dir ermöglichen innerhalb des Portfolio ein Re Balancing vorzunehmen.

Ob es besser ist die Steuern erst übermorgen statt heute zu zahlen ist auch Spekulation. 25% sind nicht per Naturgesetz festgeschrieben!
 
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Das wichtigste ist erst einmal, dass der Pauschbetrag genutzt ist. Um den Rest würde ich mir keinen Kopf machen. Ich habe auch noch im Hinterkopf, dass es im Prinzip keinen großen Unterschied macht, ob man nun direkt die Ausschüttung versteuern muss oder bei einer Thesaurierung über die Vorabpauschale geht. Ich hätte auch wenig Lust, mich damit im Detail zu befassen und würde da die Kirche im Dorf lassen.

Aber 12 ETFs sind schon eine Menge Holz. Das wurde ich vielleicht rein aus Depot-Hygiene etwas ausmisten :D
 
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Ja, da ist noch etwas Kleinkram aus der anfänglichen "Expermentierzeit" dabei.
Auch war mein erstes Depot bei der Comdirect, die andere 'Aktions-ETFs' hatte als bei Consors. Daher zum Teil auch Dopplungen.
 
Umschichten lohnt sich nicht.
Du hast ja auch keine speziellen Dividenden ETFs.
Auf welche Dividendenrendite kommst du bei dem Portfolio? 0,5-1%?
wir reden hier also von 200-500€ Steuern, welche du "zu früh" zahlst.
vs. alles umschichten und erstmal 10.000€ "zu früh" bezahlen.

Die Vorab-Pauschale ist ja auch nicht in Stein gemeiselt.
Die Zinsen sinken wieder, gut möglich, dass es in 1-2 Jahren wieder negativ Zinsen gibt, dann wird auch wieder keine Vorab-Pauschale fällig.

feynman schrieb:
Aber 12 ETFs sind schon eine Menge Holz. Das wurde ich vielleicht rein aus Depot-Hygiene etwas ausmisten :D
warum, stört doch nicht.
 
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feynman schrieb:
Aber 12 ETFs sind schon eine Menge Holz. Das wurde ich vielleicht rein aus Depot-Hygiene etwas ausmisten :D
Bei der Summe finde ich das nicht... Hab meine Anlagen auch bei zwei Banken und bei diversen ETF Anbieten liegen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nilson schrieb:
Nun, ein paar Jahre später, ist mein Vermögen so groß und der aktuelle Zinssatz so, dass der Steuerfreibetrag allein von der Vorabpauschale aufgefressen wird. Ich muss nun also alle Ausschüttungen voll versteuern.
Da Du die Vorabpauschale irgendwie aufbringen musst, sind die Dividenden eine gute Gelegenheit, diese virtuell darauf zu verbuchen.

Die üblichen Alternativen für die VAP sind meist eher:
(a) Das Geld für die VAP kommt aus dam Nichts zusätzlich, wie das in nahezu allen Beispielen im Netz geschieht.
(b) Man verkauft ETF Anteile, um die VAP finanzieren zu können ohne sein Freizeit-/Urlaubsbudget zu kürzen.
(c) Die Sparrate wird so lange angepast/ausgesetzt, bis die VAP durch die eingesparte Sparrat finanziert ist. Denn in der Regel hat man einen gewissen Geldbetragt zum Investieren pro Monat/Jahr zur Verfügung.
 
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