Übrigens habe ich nichts gegen Daytrader, ich bewundere den Mut derjenigen die sich der Sache bewusst sind und es trotzdem machen. Allerdings fürchte ich, dass die wenigsten die damit anfangen sich der Sache wirklich bewusst sind, die meisten werden mit ebenso unseriösen wie unrealistischen Versprechen dort rein gelockt, da ist ja gerne von 5% oder 10% Gewinn pro Tag die Rede. Klar sind auch 10% und mehr an einem Tag drin, aber nicht jeden Tag wie es suggeriert wird, denn bei 10% jeden Tag wären es schon nach einem Monat etwa das Siebenfache des Einsatzes, nach einem Jahr wäre man reich, aber dies schafft eben keiner, sonst müssten so viele von denen über Land tingeln um bezahlte Vorträge zu halten, ihre Bücher, Abos für Newsletter oder die Teilnahme an ihrem "unfehlbares System", etc. zu verkaufen.
Alleine die Tatsache das so viele Daytrader andere Leute anwerben belegt ja schon, dass die Versprechen so nicht stimmen können, denn wenn man wirklich ein System finden könnte bei dem man auch nur sicher (und legal) auch nur 5% pro Tag machen könnte, wären das Kapital nach 20 (Handels-)Tagen (also so einem Monat) dann 2,65 mal so hoch wie der ursprüngliche Einsatz und sowas könnte nur im kleinen Maßstab funktionieren, denn man stelle sich vor die ganze Welt würde es übernehmen, dann würde das weltweite Privatvermögen auch um diesen Faktor steigen, die Geldmenge müsste genauso wachsen. Auch wenn die Notenbanken sehr expansiv agieren, sind davon noch sehr weit weg, zum Glück, denn dann wäre auch die Inflation entsprechend hoch und man hätte damit keinen Vermögenszuwachs. Aber warum sollte man ein solches System welches nur im Kleinen funktionieren kann, mit anderen teilen wollen? Und warum sollte jemand der so ein System hat und damit sehr viel Geld macht, sich die Mühe machen und seine Zeit verschwenden um anderen zu anzuwerben?
Daytrading ist Zocken und mal verliert man beim Zocken und mal gewinnt man, aber schon durch die Kosten werden die allermeisten am Ende verlieren. Man sollte sich dann nur klar sein, dass man eben zockt. Für die meisten Leute ist aber der bessere Weg an der Börse Geld zu machen eine breit über verschiedenen Branchen gestreute Anlage in Aktien. Wegen der Transaktionskosten ist zum Vermögensaufbau das regelmäßige Besparen eines ETF für die meisten am Besten eignet und wenn man genug Kapital hat um dann in eine ausreichend hohe Anzahl an Aktien (eine zweistellige Anzahl sollte es schon sein, ich habe eine mittlere zweistellige Anzahl) zu investieren und auch genug pro Position investieren kann um den Anteil der Transaktionskosten im Rahmen zu halten, i.d.R. wird das wohl ein vierstelliger Betrag sein, dann kann man auch an das direkte Aktieninvestment (von Einzelaktien rede ich ungerne, da denken viele an eine einzige Aktie) nachdenken. Dazu gehört auch die Disziplin wirklich breit gestreut zu investieren und man sollte sich auch die Zeit nehmen um in der jeweiligen Branche die aussichtsreichste(n) Aktien rauszusuchen.
Bei den aktuell gehypten Pharamaktien schadet es z.B. nicht, sich an den Rat von Warren Buffett zu erinnern, dass man bei einem Goldrausch nicht auf die Goldgräber setzen sollte, sondern auf die Hersteller der Schaufeln. Denn ob ein Goldgräber erfolgreich sein wird, ist vorher kaum abzusehen, dass er aber Schaufeln, Spitzhacke und Goldwaschpfanne benötigt, schon. Auch in dem Sinne bin ich mit meinen Sartorius Aktien immer noch glücklich, denn deren Produkte werden sowohl bei der Herstellung von Impfstoffen als auch von antiviralen Medikamenten eingesetzt.
Alleine die Tatsache das so viele Daytrader andere Leute anwerben belegt ja schon, dass die Versprechen so nicht stimmen können, denn wenn man wirklich ein System finden könnte bei dem man auch nur sicher (und legal) auch nur 5% pro Tag machen könnte, wären das Kapital nach 20 (Handels-)Tagen (also so einem Monat) dann 2,65 mal so hoch wie der ursprüngliche Einsatz und sowas könnte nur im kleinen Maßstab funktionieren, denn man stelle sich vor die ganze Welt würde es übernehmen, dann würde das weltweite Privatvermögen auch um diesen Faktor steigen, die Geldmenge müsste genauso wachsen. Auch wenn die Notenbanken sehr expansiv agieren, sind davon noch sehr weit weg, zum Glück, denn dann wäre auch die Inflation entsprechend hoch und man hätte damit keinen Vermögenszuwachs. Aber warum sollte man ein solches System welches nur im Kleinen funktionieren kann, mit anderen teilen wollen? Und warum sollte jemand der so ein System hat und damit sehr viel Geld macht, sich die Mühe machen und seine Zeit verschwenden um anderen zu anzuwerben?
Daytrading ist Zocken und mal verliert man beim Zocken und mal gewinnt man, aber schon durch die Kosten werden die allermeisten am Ende verlieren. Man sollte sich dann nur klar sein, dass man eben zockt. Für die meisten Leute ist aber der bessere Weg an der Börse Geld zu machen eine breit über verschiedenen Branchen gestreute Anlage in Aktien. Wegen der Transaktionskosten ist zum Vermögensaufbau das regelmäßige Besparen eines ETF für die meisten am Besten eignet und wenn man genug Kapital hat um dann in eine ausreichend hohe Anzahl an Aktien (eine zweistellige Anzahl sollte es schon sein, ich habe eine mittlere zweistellige Anzahl) zu investieren und auch genug pro Position investieren kann um den Anteil der Transaktionskosten im Rahmen zu halten, i.d.R. wird das wohl ein vierstelliger Betrag sein, dann kann man auch an das direkte Aktieninvestment (von Einzelaktien rede ich ungerne, da denken viele an eine einzige Aktie) nachdenken. Dazu gehört auch die Disziplin wirklich breit gestreut zu investieren und man sollte sich auch die Zeit nehmen um in der jeweiligen Branche die aussichtsreichste(n) Aktien rauszusuchen.
Bei den aktuell gehypten Pharamaktien schadet es z.B. nicht, sich an den Rat von Warren Buffett zu erinnern, dass man bei einem Goldrausch nicht auf die Goldgräber setzen sollte, sondern auf die Hersteller der Schaufeln. Denn ob ein Goldgräber erfolgreich sein wird, ist vorher kaum abzusehen, dass er aber Schaufeln, Spitzhacke und Goldwaschpfanne benötigt, schon. Auch in dem Sinne bin ich mit meinen Sartorius Aktien immer noch glücklich, denn deren Produkte werden sowohl bei der Herstellung von Impfstoffen als auch von antiviralen Medikamenten eingesetzt.
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