Aktien mit 15!?

PITA.COM

Lieutenant
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Juni 2012
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Hi, also wie gesagt bin Ich 15 beschäftige Mich schon lange und intensiv mit Geld etc...
Ich habe über einen Zeitraum von 4 Monaten an einem Börsenspiel (Mit echten Zahlen, Preisen, usw...) teilgenommen und dieser Zeit ca. 500% Gewinn (sicher einiges an Glück dabei gewesen ;)) gemacht! Ich habe es schon mit meinem Vater geklärt und von Ihm aus ist das in ordnung wenn Ich das jetzt mit echtem Geld mache (anfangs wenig und dann mal schauen wie es läuft, so als Hobby!), Meine Frage: Darf Ich das mit 15 schon? wenn nein, kann Ich das über meine Eltern laufen lassen?...
 
Nein. Darfst du mit 15 Jahren noch nicht.

Über den Namen / das Depot deiner Eltern kannst du allerdings fleißig handeln, sofern diese Zustimmen. :)

Ob das Ganze ein sinnvolles Unterfangen ist, sei dahingestellt.

Gruß,
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde mal behaupten, dass es in dem Alter nur über deine Eltern geht. Würde diesen "Demo-Programmen" allerdings nicht weiter trauen als ich sie werfen kann. Das können im Echt-Geld Modus ganz schnell 500% Verlust sein und dann ist das Geheule groß. Das schnelle Geld über Nacht darfste da auch nicht erwarten! Wie ich auf 500% Verlust komme? -> naja deine Aktien fallen und wenn du Sie halten willst musst du Geld nachbuttern (zumindest bei solch Tradingprogs wie Bsp +500).....die Aktie fällt weiter und das nachgeschobene Geld ist auch futsch ;) -> Wenn dann würd ich mir n Limit setzen was ich maximal einsetze und wenn es weg ist, dann ist es eben so, Ende der Fahnenstange. Aber die Versuchung nochmal länger dran festzuhalten ist groß, wenn ne Aktie fällt "ach die erholt sich schon wieder" und im Endeffekt bist du noch mehr los.

Gruß Killa
 
Zuletzt bearbeitet:
(i) schrieb:
Hi, also wie gesagt bin Ich 15 beschäftige Mich schon lange und intensiv mit Geld etc...[...]

Nichts für ungut, aber 15 Jahre alt und "lange", sowie "intensiv" schließen sich absolut aus. Und auch weiterhin nichts für ungut (und nichts gegen die erzieherischen Kompetenzen deines Vaters), aber erzieherisch halte ich das für absolut fragwürdig! Für einen 15 Jährigen ist m.E. das Börsenumfeld alles andere als eine geeignete Umgebung.
 
Mit Zustimmung der Eltern ist das rein rechtlich selbstverständlich möglich.

Ob das eine gute Idee ist, steht auf einem anderen Blatt.
 
Is ja deren Geld ;) Wenn man zu viel davon hat lässt sich das wunderbar verspekulieren ;)

Wobei, wenn er mit 15 schon lange Böärsenzeugs macht hat er hoffentlich mit dem Spiel vor 6 -7 Jahren angefangen, wil Aktien zum Geldmachen in 2 Monaten ne ziemlich dumme Idee ist :D

Wobei, wenn du es schon schaffst 500 % Gewin zu machen, was machen dann alle anderen die letzten Jahre falsch? Weil wirklich gesiegen ist da kaum was :D
 
diRAM schrieb:
Nichts für ungut, aber 15 Jahre alt und "lange", sowie "intensiv" schließen sich absolut aus.

Auch bei Dir "nichts für ungut", denn das, was Du schreibst, ist absoluter Schwachsinn.

Bei SternTV war vor einiger Zeit ein 12- oder 13-jähriger (und wenn ich mich recht erinnere hochbegabter) Junge, der mit seinem Verständnis, seinem Wissen und seiner Beobachtungsgabe über das Börsenleben selbst Broker, die schon seit 20 Jahren in ihrem Beruf erfolgreich tätig sind, mächtig beeindruckt und die Sprache verschlagen hat.

diRAM schrieb:
... aber erzieherisch halte ich das für absolut fragwürdig! Für einen 15 Jährigen ist m.E. das Börsenumfeld alles andere als eine geeignete Umgebung.

Jetzt mischt Du dich auch noch in Sachen ein, die Dich absolut nichts angehen? Was soll daran so schlimm sein, wenn man lernt, früh mit Geld umzugehen? Manche legen ein Sparbuch an, andere werfen Geld in ein Sparschwein usw... Wenn es schief läuft ist das Geld halt weg. Damit muss er dann halt einfach leben.
 
(i) schrieb:
Eben deshalb am anfang mit wenig "Startkapital ;)"

Dazu muss dir Klar sein, mit wenig Geld kannst du garkeine Gewinne erzielen.
Du musst Pro Aktie ca. 1000€ Investieren um im bekannten realistischen bereich Gewinne zu machen.
Dabei bedenke bitte, wenn es um echtes Geld geht, greifen Faktoren wie Nervösität und Habgier ganz gewaltig ...
Grundsätzlich okay, wenn du ein paar Tausend dafür verwenden kannst, okay.
Totalverlust immer einkalkuliert.

Anders wenn du an eine Langfristigere Anlage denkst, was allerdings weniger mit Börsenspielen zu tuen hat. Da würdest du dann darauf Spekulieren, das in 10 Jahren der Börsenwert um 1000% gestiegen ist, oder du aber eine Dividende Jährlich bekommst, welche 5-10% des eingesetzten Kapitals entspricht ...
 
500% Gewinn in 4 Monaten? Klar, verarschen kann ich mich selbst auch. (falls das mit Prozentrechnen noch nicht so hinhaut: Du hast z.B. aus 1000€ in 4 Monaten abzüglich aller Gebühren 6000€ gemacht) P=Anteil/Grundwert*100% --> 500%=5000/1000*100%

Naja sei es drum: Dein Vater soll ein Depot anlegen. Wenn du die Sache online (z.B Brokerjet oder ähnliches) verwaltest, wird sich daran niemand stören.
 
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@ExcaliburCasi
Wenig ist relativ :) daher könnten das hier auch 50000€ oder ähnliche Summen sein und damit ließe sich schon spekulieren und wenn er es wirklich so drauf hat wie er hier schreibt, dann kann das schon etwas werden.

Wobei es halt alles mit Risiken verbunden ist, denn wenn das Geld weg ist ist es weg. Nix anderes als bei Sportwetten etc.

@Sherman123
Sag niemals nie :) zur richtigen Zeit richtig gesetzt, gewettet oder investiert und schon ist das Geld verdoppelt. Wenn ihm das jetzt mehrfach gelingt auch mit kleineren Gewinnen ist es zumindest theoretisch möglich auch wenn man mit Verlusten rechnen muss. Da das ganze mit sehr vielen Risiken verbunden ist und man es lieber nur mit dem Geld machen sollte, auf das man im Falle des Falles verzichten kann.
 
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@addicT*
Du kannst mit Beispielen von Hochbegabten kommen wie Du willst, entkräften wirst Du damit die schlichte Tatsache, dass ein (normaler) 15 Jähriger nicht die zeitliche Möglichkeit hat sich intensiv und lange mit einer bestimmten Tätigkeit (hier: broking) zu beschäftigen. Mag höchstens sein, dass mein Verständnis von lange und intensiv etwas anderes besagt als deins oder das des TE.

Und weiterhin, wenn es die Forenuser hier nichts angeht, darf der TE nicht hier im Forum fragen. Wenn er es dann doch tut, muss er mit unliebsamen Meinungen rechnen (gilt auch für Dich!). Und ich sehe ein auf max. Rendite geeichtes System wie die Börse (zum Verständis: max. Rendite bedeutet extrem hohes Risiko) als nicht das ideale (erzieherisch wertvolle) Umfeld für einen Jugendlichen. Den Umgang mit Geld lernt man so in meinen Augen nicht.

Und nochwas, egal wie hochbegabt ein Jugendlicher ist, er steht trotz allem am Beginn eines Reife-, sowie in der Mitte eines Sozialisationsprozess. Die Risiken in Gänze abzuschätzen, spreche ich einem jungen Menschen in dieser Phase einfach ab. So dass dein Satz "Damit muss er dann halt einfach leben." für einen Jugendlichen eben nicht so einfach zu akzteptieren ist. Im übrigen, der Gesetzgeber schätzt den Entwicklungsstand übrigens ähnlich ein. Ich empfehle beispielhaft die Lektüre des JGG oder auch die Abschnitte des BGB über den Vertragsabschluss.
 
Wenn die Eltern das bezahlen, es über sich laufen lassen und er ihnen Tipps gibt, dann geht das doch alles.

Und wenns Geld weg ist, isses eben weg. Die Hintergründe sind doch völlig irrelevant. Ich sehe schon den Thread:
"Bin 15, habe mich verspekuliert, wer hätte denn wissen können, dass die Facebookaktien so schnell fallen würden? Mein Vater weiss noch nichts davon, Geld ist weg, was soll ich tun?"

Also: Wenn die Eltern das sponsoren und sich nachher nicht beschweren. Ansonsten haben dann seine Eltern was gelernt. So hat jeder was davon.
 
Ich sehe es sehr kritisch, dass jemand, aufgrund seines Alters auf eine klar formulierte Frage solch verfehlte Antworten bekommt.

Es ist hier kein Diskussionsthread ob die 500% stimmen oder nicht, ob man mit 15 Ahnung von Aktien haben kann oder nicht. etc. pipapo

Beantwortet doch einfach seine Frage.
Den Rest muss der TE respektive seine Eltern so oder so selbst klären.

Habe wie jeder von euch selbstverständlich auch eine Meinung zu dieser komplexen Angelegenheit doch die interessiert nicht.
Selbst wenn die meisten eine gute Absicht mit diesen Kommentaren hegen und die in ihren Gedanken aufziehende finanzielle Apokalypse der Eltern aufzuhalten gedenken. :p

Ich weiß echt nicht was das soll?!
 
diRAM schrieb:
@addicT*
Du kannst mit Beispielen von Hochbegabten kommen wie Du willst, entkräften wirst Du damit die schlichte Tatsache, dass ein (normaler) 15 Jähriger nicht die zeitliche Möglichkeit hat sich intensiv und lange mit einer bestimmten Tätigkeit (hier: broking) zu beschäftigen.

Und wenn Du mit einer gegenteiligen Behauptung kommst ist sie allgemein gültig oder korrekt? :lol:

Du kannst gerne noch so viele fadenscheinige Argumentationen bringen wie Du willst, es ändert nichts daran, dass Du dich - genau wie jeder anderer - in die Erziehung anderer nicht einzumischen hast (solange kein Missbrauch stattfindet). Es ist ganz einfach nicht deine Angelegenheit. Oder sollen wir mal damit anfangen, Dir in derartigen Sachen reinzureden? Wofür Du dein Geld ausgibst oder ausgeben willst..? ;)

Nur weil Du es für unmöglich hältst, dass ein (egal wie alter) Junge sich ausgiebig genug mit einem Thema auseinandersetzen kann, heißt es noch lange nicht, dass es auch so ist. Kennst Du seinen Stundenplan, seinen Tagesablauf, seine sonstigen Hobbys? Nein? Dachte ich mir... :rolleyes:
Ich kenne aus der Familie eines Freundes einen 14-Jährigen, der teilweise 7-8 Stunden am Tag zu 100% validierte Webseiten programmiert und trotzdem ein sehr guter Schüler ist. Angefangen hat er damit vor etwas mehr als einem Jahr. So viel dazu.

diRAM schrieb:
Mag höchstens sein, dass mein Verständnis von lange und intensiv etwas anderes besagt als deins oder das des TE.

Das ist wohl mehr als offensichtlich. Aber unser Verständnis von Zeitinvestition tut hier nichts zu Sache.

diRAM schrieb:
Und weiterhin, wenn es die Forenuser hier nichts angeht, darf der TE nicht hier im Forum fragen. Wenn er es dann doch tut, muss er mit unliebsamen Meinungen rechnen (gilt auch für Dich!). Und ich sehe ein auf max. Rendite geeichtes System wie die Börse (zum Verständis: max. Rendite bedeutet extrem hohes Risiko) als nicht das ideale (erzieherisch wertvolle) Umfeld für einen Jugendlichen. Den Umgang mit Geld lernt man so in meinen Augen nicht.

Blöd nur, dass der TE nicht gefragt hat, ob wir sein Vorhaben gutheißen oder nicht oder was wir davon halten - Du hast Dir da etwas dazugedichtet bzw. zwischen den Zeilen gelesen. Es ging ihm einzig und allein darum, ob er sein Vorhaben legal "selbst" starten oder es gegebenenfalls über seine Eltern laufen lassen kann. Punkt!

Zum anderen: Ob sich seine Eltern darauf einlassen müssen sie selbst wissen, schließlich ist es ihr Geld. Nochmal: das geht uns nichts, absolut gar nichts an. Auch nicht, was in Deinen/unseren Augen der richtige Weg ist, um den Umgang mit Geld zu erlernen.

diRAM schrieb:
... der Gesetzgeber ...

Jaja... Der Gesetzgeber. Der will viel, sieht viel vor und verlangt vieles. Beispielsweise dass Minderjährige keine Spiele mit einer Altersfreigabe "ab 18" spielen. Oder dass sie keinen Alkohol trinken, oder, oder, oder.

@ pampelmuse: Danke! Endlich jemand, der versteht, worauf ich eigentlich hinaus will. Diese ständig eingeforderte Rechtfertigung, die vor allem im CB-Forum immer wieder verlangt wird, ist einfach zum kotzen!

Mögen die Mods mir mein Offtopic ausnahmsweise verzeihen...
 
Zuletzt bearbeitet:
An alle die meinen es sei unpassend hier abseits der ursprünglichen Fragestellung des TE (ja, die habe ich und ich gehe davon aus auch die anderen kritischern Poster durchaus aus verstanden und nichts zw. den Zeilen gelesen oder dazugedichtet) zu argumentieren sei schlicht gesagt, dass ich dieses Vorhaben (erzieherisch) derart fragwürdig halte, dass diese Sichtweise m.E. nicht fehlen sollte.

Das sie in unserer "liberalen" Gesellschaft wie Community auf wenig Gegenliebe stoßen würde war mir eigentlich klar. Beleidigungen ("Schwachsinn") oder Unterstellungen ("Du hast Dir da etwas dazugedichtet bzw. zwischen den Zeilen gelesen") sind hier dennoch fehl am Platz. Außerdem hat hier niemand vom TE verlangt sich zu rechtfertigen (übrigens tatsächlich eine absolute Unsitte hier in den Threads abseits der Hardware), sondern es ging lediglich darum vllt Bedenken aufzuzeigen und so das eigene Handeln noch einmal, auch in Absprache mit dem Vater, zu reflektieren. Wenn dieser gut gemeinte Rat (ja, das war die einzige und ausschließliche Intention!), so einen - Verzeihung - Shitstrom eines Users auslöst, bin ich hier raus. (Zumal der TE eh nicht mehr geantwortet hat.)
 
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Bookstar schrieb:
Hab auch mit 15 angefangen mit Aktien und jetzt mit 26 bin ich Millionär :). Kann dir nur dazu raten!

Na klar! Am besten sollten alle mit 15 Jahren anfangen mit Aktien zu handeln! Du hast es innerhalb von 11 Jahren zum Millionär gebracht, dann müssen dies ja zwingend alle anderen auch schaffen! Negativbeispiele gibt es ja sicherlich nicht und dein Beispiel ist absolut repräsentativ! Es bestätigt sich leider immer wieder, dass anscheinend die dümmsten Bauern die dicksten Kartoffeln ernten....
 
Im anonymen Internet kann sich jeder als Millionär, Milliardär, etc. pp. betiteln :D
 
Und für diese Erkenntnis hast du den drei-Tage-alten Thread ausgegraben?
 
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