Alle paar Jahre grüßt das Linuxtier (und läuft bis es sich selbst ein Bein stellt)

@andy_m4

Ich glaube, Du verwechselst „andere Perspektive haben“ mit „nicht Deiner Meinung sein“.

Ich habe nirgends behauptet, man solle rechtlich einklagbare Forderungen an Open-Source-Entwickler stellen. Meine Aussage war, dass es auch in der FOSS-Welt eine moralische Verantwortung gegenüber Nutzern gibt – gerade dann, wenn ein Projekt de facto Systemrelevanz erreicht oder Nutzergruppen betrifft, die keine Stimme haben.
Das ist kein „faseln von Moral“, sondern eine Haltung, die Software-Entwicklung als soziales Handeln begreift.

Natürlich gibt es begrenzte Kapazitäten. Aber dieses Argument wird zu oft als Totschlagargument gegen jede Erwartungshaltung missbraucht. Wenn ein Projekt aktiv beworben, finanziert oder Teil einer Distribution ist, darf man durchaus gewisse Standards erwarten – auch wenn niemand „Rechte“ einklagt.

Und ja, Kooperation ist sinnvoll – weshalb ich selbst nicht nur rede, sondern selbst Software schreibe.
Ich entwickle z. B. TaskExplorer, Sandboxie-Plus, MajorPrivacy und diverse andere Kernel- und Security-Komponenten.
Ich kenne also sehr gut beide Seiten: die der Nutzer mit Wünschen und die der Entwickler mit Zeitdruck und Prioritäten.

Wenn ich sage, dass GUI-Tools wie TaskExplorer produktiver sind, dann nicht, weil ich mir das ausgedacht habe, sondern weil ich täglich mit realem Code und Debug-Situationen arbeite, bei denen spontane visuelle Analyse schlicht effizienter ist als ein Dutzend Skripte.
Dass Du Deine Skripte automatisierst, ist schön – aber das ändert nichts daran, dass die CLI-Mentalität nicht für jeden Anwendungsfall ideal ist.

Was Deine Unterstellungen angeht („nicht verstehen wollen“, „trollen“):
Ich habe Deinen Beitrag sehr wohl gelesen. Ich widerspreche Dir, weil ich die technischen Implikationen anders bewerte – nicht, weil ich sie nicht verstehe.
Zwischen nicht verstehen und nicht zustimmen besteht ein Unterschied, den man in einer sachlichen Diskussion respektieren sollte.

Wenn Du inhaltlich über Architektur- oder Usability-Konzepte sprechen möchtest – gern.
Wenn es aber in die Richtung persönlicher Abwertung geht, ist das keine Diskussion mehr, sondern Energieverschwendung.

Ich schätze Austausch, besonders wenn er substantiell ist.
Aber bitte unterstell mir nicht fehlendes Verständnis, nur weil ich argumentativ zu einem anderen Ergebnis komme – und im Gegensatz zu vielen, die über solche Tools reden, tatsächlich selbst welche entwickle.


Ergänzung ()

Photon schrieb:
Wird denn der schwarze Bildschirm nach dem Einloggen angezeigt oder wird das Login-Fenster gar nicht erst angezeigt?
Also der PC bootet wie im EFI eingestellt default output auf die IPMI karte, EFI, GRUB, Manjaro logo, dan kommt der SDDM mit dem login screen noch auf der IPMI karte, ich logge mich ein die IPMI karte wird schwarz, am DELL an der Nvidia erscheint der maus zeiger und sonst nichts das wars, ende gelende.

Nachtrag: ich habe den log auch in GPT5.0 gefüttert die AI hat mir darauf hin empfohlen die IPMI Karte ganz zu deaktivieren samt Anweisungen für neue Config Files, Ergebnis, ist der SDDM mit dem Login Screen nun auf dem DELL angezeigt wird, aber sobald ich mich einlogge ist dennoch alles bis auf die Maus weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, da ist wohl die Wayland-Sitzung voreingestellt, die Probleme macht und von der wir ja mit Blick auf RDP/VNC eh wegwollen. Du kannst im SDDM die Sitzung auf Xorg ändern und dann sollte der Login hoffentlich klappen.
 
@Photon LOL JAAA... WTF dachte das hate ich schon umgestellt muss wohl zurück gespringen sein bei treiber setup oder so.
Danke für den Tipp.

Und sihe da; der DP MST splitter tut mit dem prioritärem treiber wie er soll bei dem kurzem test war das bild zwar 2x kurz weg ber auf windows gibts das ab und an auch muss man nur am KVM switch wen und zurück schitschen dan ist ruhe :D

Tija.. also Manjaro 25 geht.

Debian 13 , oder Kubuntu 25, würde wahrscheinlich auch gegen wenn sich das Problem mit der Mellanox Karte lösen ließe.

Nächster schritt von den nicht RealVNC vnc Servern einen installieren und danach VMWare
 
bevor ich weiter mach versuch ich noch den debian auch zum laufen zu bekommen, die AI hat da paar ideen machdemsie erfuhr das es auf manjaro geht Debian ist wohl etwas konservativer mit non free blobs und so evl fehlt da nur wo eineein non free repo oder so.

Was mich auch noch brennend interessieren würde, unter windows braucht man ja whole disk encryption weil das schweinchen aus redmond überall spuren hinterläst, unter linux muste es doch reichen wenn ich mein home dir verschlüssele oder?
Und ist das empfehlenswerter als das ganze OS zu crypten?
 
Photon schrieb:
Okay, da ist wohl die Wayland-Sitzung voreingestellt, die Probleme macht und von der wir ja mit Blick auf RDP/VNC eh wegwollen. Du kannst im SDDM die Sitzung auf Xorg ändern und dann sollte der Login hoffentlich klappen.
Unter Arch ist SDDM übrigens per Default erst mal auf X11.

Generell würde ich eine Distribution empfehlen, die man entweder von vornherein mit X11-only Anspruch einrichten kann (wie Arch), oder eine, wo immer noch X11 der Default ist (wie z.B. Linux Mint, wegen Cinnamon).
Anstatt eine Wayland-basierte Distribution erst nachträglich auf X11 umzufrickeln.
 
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Photon schrieb:
Was gibt's denn da zu frickeln, einfach im Login-Manager die X-Sitzung wählen und gut ist.
Oben haben wir doch gesehen, dass SDDM mit Wayland lief und man es erst nachträglich auf X11 umstellen musste. Das ist z.B. Gefrickel und nicht einfach mal so mit einem Mausklick zu erledigen.
 
DavidXanatos schrieb:
Windows, aber da MSFT schon seid Windows 8 daran arbeitet alle Power User zu Vertreiben schau ich mir alle paar Jahre an was die alternative wäre (und nein Mac ist keine, die waren schon immer die "it just works" - mit computern muss i mi ned auskennen fraktion)
D.h. in Kürze, Du findest jedes Betriebssystem Sch**ße und musst Deine Umwelt mit Deinen Rants belästigen?
Ok, kannst Du natürlich machen, wenn es Dir Spaß macht, und die Betreiber von CB freuen sich über jeden Click-baitingen Thread, erhöht ihre Werbeeinnahmen.

DavidXanatos schrieb:
Musste erst mal googlen was das ist, scheinbar irgendso ein x-beliebiger File Explorer die es für Linux gefühlt wie Sand an Meer gibt (PCManFM, Nemo, keine Ahnung wie die alle heißen) und die alle mehr oder weniger gleich sind. Als ich nehme bei Linux Desktops üblicherweise einfach den, der dabei ist. Die Unterschiede sind minimal, nach ein paar Tagen hat man sich umgewöhnt.

Du hörst Dich so an, als wollest Du beim neuen Auto unbedingt das Lenkrad von Alten verwenden, weil die Lautstärketasten woanders sind...

Es bei Linux Distris am Ende auch nicht anders, als bei jeder anderen Software: Die Entwickler entwickeln ihr Produkt weiter, so wie sie es für richtig halten (ob sie dabei auf ihre Nutzer hören oder nicht, ist immer eine andere Frage). Das Ergebnis wird einem immer an manchen Stellen gefallen und an anderen nicht. Wenn man ständig gegen alles, was in den eigenen Augen schlechter geworden ist, ankämpft, dann geht es einem wie Dir, man regt sich nur unnötig auf und verschwendet Lebenszeit. Manchmal sollte man auch einfach damit leben...
Das sage ich übrigens auch zu Windows 11 vs. 10 oder macOS 26 vs. 15 (Ich nutze tatsächlich Linux, Windows und macOS...)

DavidXanatos schrieb:
Und ehrlich gesagt: Es ist eine Schweinerei sondergleichen, dass die Entwickler X11 schon aktiv rauswerfen, obwohl Wayland noch bei weitem nicht alle Use Cases abdeckt – nicht nur RDP, sondern auch viele Tools für Barrierefreiheit, Eingabehilfen, Automatisierung oder Fernsteuerung.
Wie hier schon mehrfach erwähnt, ist das nicht generell der Fall, sondern nur in bestimmten Desktop Umgebungen und Distributionen. Ich betreibe aktuelle Debian 13 Systeme ohne Probleme mit X11 und nutze sie auch per RDP.

Ich kann selber nicht sagen wie "nischig" XRDP ist. Fakt ist, dass bis vor wenigen Jahren XRDP in der Regel nicht out-of-the-box funktionierte und man meist eine Weile rumfricklen musste. Zwischenzeitlich funktionierte es ganz gut out-of-the-box, es kann sein, dass es, unter anderem durch Wayland bald wieder vorbei ist.
Nun ist RDP eigentlich ja ein Microsoft Protokoll, aber es ist in der Tat recht praktisch:
  • Es gibt fast überall Clients dafür - ich nutze es z.B. gerne von meinem iPad aus
  • Es komprimiert meist besser als VNC, etc. sodass es auch gut über langsame Verbindungen geht.

BTW: Mein XRDP Use Case ist, dass ich Linux überwiegend in VMs nutze, meistens eher per ssh (bzw. Visual Studio Code Remote), aber manchmal doch einen Linux Desktop brauche.

JumpingCat schrieb:
Du bekommst auch jede Software auf einem anderem Linux zum laufen. Ob deb, rpm oder whatever. Läuft auch alles auf der anderen Seite wenn man sich etwas mit der Technik beschäftigt. Damit ist explizit keine VM oder Container gemeint sondern das zielt in Richtung alien bzw. das dann manuell zu machen.
Ja, aber "the mileage varies". Manches Paket lässt sich z.b. trivial selbst compilieren, indem man den Anweisungen im Readme folgt. Aber ich habe auch schon Sachen gehabt, da habe ich nach mehreren Tagen aufgegeben. Und es gibt Dinge, da ist es mit "etwas mit der Technik" beschäftigen dann doch nicht getan. Eine ganze andere Nummer ist noch propietäre Linux Software (wie z.B. kommerzielle CAD oder EDA Tools) das sollte man tunlichst eine der vom jeweiligen Hersteller vorgesehenen Distributionen zu verwenden.
Bei Linux lauert immer noch jenseits der Repos der jeweiligen Distributionen die potentielle Frickelhölle, das muss man ehrlicherweise sagen.

DavidXanatos schrieb:
Weil ich glaube begründet sorge zu haben das wenn ich mir ein Setup mit X11 aufbaue in 1-2 Jahren das ganze für die Tonne sein wird weil die Distris das auswerfen von X11 hart durchziehen werden.
Das Risiko sehe ich nicht so, zumindest wenn man eine Distro wie z.B. Debian verwendet, die eigentlich fast alle relevanten Desktop Umgebungen direkt aus dem Repo anbietet. Ich nutze zur Zeit z.b. Debian mit LXQt und X11. Kann natürlich sein, dass die das zu hausbacken ist.

Ich habe natürlich auch keine Ahnung wie die Zukunft von X11 und XLibre aussieht, und was in 10 Jahren ist, aber in 1-2 Jahren wird es sicher nicht vorbei sein. Es scheint ja so zu sein, dass Du nicht der Einzige ist, der sich an den zur Zeit vorhandenen Defiziten von Wayland stört, es besteht daher eine gute Chance, dass die X11 Unterstützer Community groß genug wird, dass es nicht zum Ende kommt.

sedot schrieb:
Als Hinweis. Meide alles was nicht in der offiziellen Repo ist, außer du weißt sehr genau was du tust. Weil sonst Fehler, eher früher als später.
Realistisch ist das halt jenseits der Mainstream Themen (Desktop, Browser, Office, usw) nicht immer. Die Distributionen haben manchmal ziemlich veraltete Pakete an Board, und wenn man damit nicht auskommt, muss man halt die Software auf einem anderen Weg installieren.

Im Bereich Open Source EDA (Eletronic Design Automation) kann man die Distro Repos z.B. in der Regel komplett vergessen. "Nischenpakete" sind auch gelegentlich mal komplett falsch konfiguriert und unbrauchbar.

andy_m4 schrieb:
Jedenfalls die Idee ist dabei quasi: Der Nutzer darf das einfach nehmen und so ziemlich (fast) alles damit machen, was er will. Insbesondere ist er aber dazu eingeladen, sich in unterschiedlicher Form zu beteiligen. Das Ideal wäre quasi so ein gegenseitiges Nehmen und Geben.
Wenn Du mit "Geben" Beteiligung an der Entwicklung meinst, muss man natürlich sagen, dass viele Bereiche in Linux (besonders die "systemnäheren") eine hohe Komplexität haben und Spezialwissen benötigen, sodass man selbst als erfahrener Entwickler sich nicht mal eben an einem Thema beteiligen kann. Vom Zeitaufwand her ganz abgesehen. Insofern sind 99% der Linux Nutzer darauf angewiesen, das sich irgendjemand ihrer Bedürfnisse annimmt, mal eben "selber machen" geht nur sehr begrenzt.

DavidXanatos schrieb:
Aber selbst wenn nur 1 % der Nutzer noch betroffen ist – es ist das wert.
Als Entwickler hat man nun mal eine Verpflichtung gegenüber seinen Nutzern.
Da ich nun auch mein ganzes Berufsleben in verschiedenen Rollen mit Softwareentwicklung zu tun hatte (nicht nur als Entwickler, auch als Produktmanager, Entwicklungsleiter, usw.) sehe ich das doch differenzierter.
Ein Feature für 1% der Nutzer ist ok, wenn es 1% der Arbeit ist. Ein Feature für 1% Nutzer das mir 30% mehr Arbeit macht, ist es nicht wert, kommerziell schon mal garnicht.
Und man sollte immer im Kopf haben, dass eben Firmen wie Canonical oder RedHat gewinnorientierte Unternehmen sind.

DavidXanatos schrieb:
Ich finde es sehr schade, dass das im Linux-Bereich offenbar anders gesehen wird.
Gerade im Linux Bereich gibt es auch genügend Projekte wo kommerzielle Interessen nicht im Vordergrund stehen, das ist eigentlich sogar eine Chance. Wo ich meine Zweifel habe ist, ob bei Linux Projekten Anwenderinteressen wirklich im Fokus sind, oder ob Roadmaps nicht eher davon bestimmt werden, was die jeweilgen Entwickler technisch für sinnvoll und richtig halten. Und ob de eine Microsoft Technik wie RDP eine Lobby hat....

DavidXanatos schrieb:
Debian 13
  • X File Explorer → OK
  • OpenSnitch → OK
  • Beyond Compare → OK
  • Remote Desktop → wie zu erwarten war.... todo
Wie gesagt, Debian 13 und Remote Desktop kein Problem, glaube apt install xrdp reichte aus. Dann muss man noch ein DE (wie LXQT) installieren und es als Default für xrdp setzen. Ich weiß jetzt nicht mehr im Kopf wie das ging, aber ChatGPT weiß es....


andy_m4 schrieb:
Ich meine, die Distributionen werden kostenlos zur Verfügung gestellt.
Wie gesagt, bei Distributionen hinten denen kommerzielle Anbieter stehen kann man meines Erachtens sie auch mit den gleichen Augen sehen, wie man z.B. Microsoft sieht und auch, wenn man nur "Community Editions" ihrer Produkte nutzt. Etwas "fordern" macht sowieso keinen Sinn, wenn man nicht zahlender Großkunde ist, aber kritisch hinterfragen ist ok.
Und das gilt genauso für z.B. die Linux Foundation, die ist zwar nicht gewinnorienitert, wird aber on gewinnorientierten Unternehmen finanziert. Das Märchen von der guten und edlen FOSS Community deren Output man als Anwender dankbar entgegenzunehmen habe halte ich für hoffnungslos romantisierend und naiv.

andy_m4 schrieb:
Soweit ich weiß benutzt die auch VMWare (unglücklicherweise findet sich auf www.vmware.com kein Hinweis darauf; wer benutzt so ein miserabel dokumentierten Sch**ß?)
Die waren mal gut dokumentiert, bevor sie von Broadcomm gekauft wurden und alle Doku hinter einem Login-Wall verschwunden ist, dessen Durchdringung das Ausfüllen eines inquisitorischen Fragebogens erfordert.

SirSinclair schrieb:
nicht wie bei X11 mit seiner Netzwerktransparenz wo ein X11 Server einen oder mehrere Clients nicht nur auf dem gleichen PC sondern auch im lokalen Netzwerk und sogar über das Internet bedienen kann.
Ja das war mal das Konzept in den 80ern, wie @andy_m4 weiter oben schön beschrieben hat. Mit klassischen X-Clients geht das auch noch, aber wer will heute noch mit xterm und xedit arbeiten?
Mit "modernen" Anwendungen macht das keinen Spaß mehr, insofern ist die "alte" Methode das X-Protokoll remote zu fahren schon lange obsolet, ich weiß garnicht mehr wann ich dass da letzte mal gemacht habe.

Stand der Technik ist allerdings generell eher, das man für Remote Oberflächen eher Web-GUIs verwendet. Remote Desktop ist schon eher eine Nische, für so Dinge wie Fernwartung, Support, usw.

Insofern verstehe ich, dass sowas bei Wayland keine Prio hat.

DavidXanatos schrieb:
Tija da siehst du mal wie gründlich MS versucht mit ihrem Geschäftsgebaren Bestandskunden zu vertreiben.
Wenn's Dir darum geht, solltest Du aber auch dringend eine Alternative zu VMWare suchen.

andy_m4 schrieb:
Ich gehe halt nur da nicht mit, das Wayland lediglich Ergebnis eines rein geschäftspolitischen pushens ist. Dafür fehlen mir die Anhaltspunkte. Allen voran ein brauchbares Motiv.
Da bin ich bei Dir, es gibt schon gute Gründe für Wayland. Ob der Wayland nun der beste Weg ist, das Problem zu lösen, fehlen mir Detailkenntnisse. Dinge zu puschen und Anwender damit in Schwierigkeiten zu bringen, ist wieder eine andere Sache.
Hier sieht man, dass auch die Linux Welt nicht frei von "Hersteller-Willkür" ist. Das man im Gegensatz zu Micorosoft und Apple natürlich Ausweichmöglichkeiten hat, entschärft das Problem, macht es aber nicht angenehmer.

Als Ubuntu seinerzeit mit Unity um die Ecke kam und einige meine Anwendungen massive Darstellungsprobleme hatten, und außerdem mein Laptop damals mit dem Compositor sehr langsam wurde, war ich alles andere als glücklich. Für mich ist das Betriebsystem ein "Gebrauchsgegenstand". Es macht null Spaß, daran rumschrauben zu müssen oder gar z.B. eine neue Distri zu verwenden.
Ergänzung ()

DavidXanatos schrieb:
Was mich auch noch brennend interessieren würde, unter windows braucht man ja whole disk encryption weil das schweinchen aus redmond überall spuren hinterläst
Ist zwar jetzt ein anderes Thema: Aber wie bitteschön soll Disk Encryption unter Windows gegen irgendwelche "spuren" von Microsoft (was auch immer Du damit meinst...) helfen?
 
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Alexander2 schrieb:
Das war doch exakt das was er machte, ein Mausklick. die Sessionart auswählen. Fertig.
Schlag mal nach, was SDDM überhaupt ist. Es ist das was kommt, bevor man eine Session auswählt.

Wenn man sich aber vor dem Login schon über Remote connecten will, ist es eben ein Problem, wenn SDDM sich in dem Moment in Wayland befindet.
 
TomH22 schrieb:
D.h. in Kürze, Du findest jedes Betriebssystem Sch**ße

Nein Windows 7 war super, Windows XP davor ebenfalls. Erst seit Windows 8 ist Windows dabei sich immer mehr zu verschlechtern. LTSC ohne online Account sind immer noch super eigentlich.

TomH22 schrieb:
Musste erst mal googlen was das ist, scheinbar irgendso ein x-beliebiger File Explorer die es für Linux gefühlt wie Sand an Meer gibt (PCManFM, Nemo, keine Ahnung wie die alle heißen) und die alle mehr oder weniger gleich sind.
Bis auf dem XFE würde ich dir da sogar recht geben alle gleich und IMHO gleich ble pfui von Mac UI inspiriert.

der XFE hingegen sieht aus wie der Windows Explorer zu XP Zeiten und davor und das finde ich wunderbar:
1761070803005.png


BITTE wenn du mehr Linux File Manager kennst die so aussehen dann lass mich an deiner Weisheit teilhaben.



TomH22 schrieb:
Da ich nun auch mein ganzes Berufsleben in verschiedenen Rollen mit Softwareentwicklung zu tun hatte (nicht nur als Entwickler, auch als Produktmanager, Entwicklungsleiter, usw.) sehe ich das doch differenzierter.
Ein Feature für 1% der Nutzer ist ok, wenn es 1% der Arbeit ist. Ein Feature für 1% Nutzer das mir 30% mehr Arbeit macht, ist es nicht wert, kommerziell schon mal garnicht.
Und man sollte immer im Kopf haben, dass eben Firmen wie Canonical oder RedHat gewinnorientierte Unternehmen sind.
Da hast Du natürlich vollkommen recht, aber in der regel, ist es nur viel Aufwand was neues zu entwickeln, was legacy mit zu schleppen ist in der regel, natürlich nicht immer, aber doch häufig genug ein recht geringer Aufwand.
Ich glaube nicht das sich die diversen linux devs so viel Arbeit dadurch ersparen X11 raus zu schmeißen das es dies rechtfertigen würde insbesondere in Hinblick auf die doch beachtlichen Kollateralschäden.


TomH22 schrieb:
Wenn's Dir darum geht, solltest Du aber auch dringend eine Alternative zu VMWare suchen.
Oh ja auf jeden Fall, aber noch sitzt dieser Frosch bequem im warmen Wasser LOL.
Und alternativen gibts genug für Windows HyperV, oder VirtualBox für Linux VirtManager und VirtualBox, wobei VirtualBox... orakel hat doch auch nicht den besten ruf gerade...
 
Ja manche Versionen der Distributionen kann man mit Windows ME oder Windows 8 vergleichen, deshalb kommt es ja immer wieder zum Distrohopping, kann ich als langjähriger Nutzer bestätigen.
 
TomH22 schrieb:
Ist zwar jetzt ein anderes Thema: Aber wie bitteschön soll Disk Encryption unter Windows gegen irgendwelche "spuren" von Microsoft (was auch immer Du damit meinst...) helfen?

Ne es geht darum das wen jemand den PC in die finger bekommt keinerlei persönliche daten oder metadaten erhält.
Windows macht ein Haufen Logs im system bereich auserhalb des nutzer profils. Log files welche zum teil private datei nahmen etc pp beinhalten können.
 
TomH22 schrieb:
Die Distributionen haben manchmal ziemlich veraltete Pakete an Board, und wenn man damit nicht auskommt, muss man halt die Software auf einem anderen Weg installieren.
Kann sein, ich bezog mich konkret auf Tumbleweed, dort sind direkt verfügbare Pakete überwiegend sehr aktuell. Außerdem, zu Anwendungsbereichen außerhalb meiner bisherigen Anforderungen kann ich nichts sagen, wie weit @DavidXanatos kommen kann muss er schauen bei Interesse.
Es gibt Dritt-Repos von verschiedenen Anbietern für Tumbleweed – Google, Vivaldi, Nvidia fallen mir spontan ein. Ich vermute alles was mit SUSE funktioniert ist auch auf Tumbleweed lauffähig.
Irgendwas aus bei OBS gehosteten home Repos zu installieren birgt Risiken und ist außerhalb jeglicher Qualitätskontrolle.

DavidXanatos schrieb:
BITTE wenn du mehr Linux File Manager kennst die so aussehen dann lass mich an deiner Weisheit teilhaben.
Thunar (Xfce) sieht ziemlich ähnlich aus, oder auch mit mehr Funktion Nemo (Cinnamon). Ob es Icons gibt die dem sehr nah kommen weiß ich nicht, Oxygen vielleicht.
 
DavidXanatos schrieb:
BITTE wenn du mehr Linux File Manager kennst die so aussehen dann lass mich an deiner Weisheit teilhaben.
Ich musste jetzt erst mal nachschauen wie z.B. PCManFM überhaupt aussieht, obwohl ich ihn jeden Tag nutze, merke ich mir sowas nicht. Solange er sich ungefähr so verhält, wie ich von einem Filemanager erwarte, reicht mir das. Ich glaube ich nutze GUIs einfach intuitiv, und solange sie nicht krass mit meiner Intuition kollidieren, nehme ich Unterschiede nicht war. Ich glaube was Dich stört, dass Treeviews aus der Mode gekommen sind. Na und, ist halt so, gewöhn Dich dran…

Ich nutze übrigens recht häufig Midnight Commander, ist zwar ein Text UI, geht aber im Terminal Window auch mit der Maus, und man ist mit Ctrl-O schnell in der Bash.

Gleiches gilt für htop als Taskmanager.
 
TomH22 schrieb:
Ich glaube was Dich stört, dass Treeviews aus der Mode gekommen sind. Na und, ist halt so, gewöhn Dich dran…

Daran kann ich mich nicht gewöhnen, wenn ich im Tree nicht sehe wo ich bin fühle ich mich und bin auch verloren.
Ein über 30 Jahre darauf abgerichtetes Hirn sich an einem Tree zu orientieren kann man nicht einfach so umschulen, das ist, als würde man einem Schachspieler das Brett wegnehmen und nur noch einzelne Figuren zeigen – Orientierung unmöglich, außer man ist ein Schachweltmeister oder so.

Treeviews sind nicht altmodisch, sie sind effizient. Sie geben Struktur und Kontext auf einen Blick, genau das, was viele moderne Oberflächen durch übertriebenes Minimaldesign verlieren.
 
TomH22 schrieb:
Ich nutze übrigens recht häufig Midnight Commander, ist zwar ein Text UI, geht aber im Terminal Window auch mit der Maus, und man ist mit Ctrl-O schnell in der Bash.
Ich auch, Midnight Commander (MC) ist für mich der beste File Manager den es gibt, ist natürlich alles Gewöhnungssache und Subjektiv, wer eine GUI mit bunten Icons erwartet wird sich möglicherweise nicht mit MC anfreunden.
 
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