Allrounder gesucht

SanBo

Lt. Commander
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Hallo Zusammen,

nachdem mir vorgestern mein PC (mehr oder weniger) unerwartet abgeraucht ist, benötige ich eure Hilfe bei einem neuen Setup.
In erster Linie nutze ich ihn zur Bildbearbeitung und Office. Gelegentlich Stöpsel ich aber auch eine alte Win 7 SSD ein, um meine alten Games zu spielen, wie Battlefield 1942, Oblivion, Skyrim, Dawn of War, ...
Vermutlich läuft das heute alles schon mit einer onboard GraKa? 😄

Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Tipps!


1. Möchtest du mit dem PC spielen?

Ja, hin und wider spiele ich ältere Titel,wie beispielsweise Skyrim auf WQHD.

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?

Ich betreibe als Hobby Fotografie. Die Fotos bearbeite ich mit Luminar. Die Sammlung befindet sich auf einer 4TB SSD.

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?

Bisher hatte ich eine WaKü. Daher bin ich etwas verwöhnt. Der neue PC sollte also ebenfalls sehr leise sein.

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)
Aktuell sind es 2 Bildschirme. 1x WQHD und 1x Full HD. Es kann aber sein, dass der Full HD in den kommenden Jahren altersbedingt gegen 4K ausgetauscht wird.

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)

Der PC ist gerade abgeraucht. Vermutlich das Mainboard.
Würde aber sagen, dass maximal das Gehäuse und (falls noch funktionsfähig) das Netzteil weiter genutzt werden können. Die Komponenten sind weit über 10 Jahre alt.
  • CPU: Intel core i5 2500 oc'ed
  • RAM: 16 (4x4)GB Corsair Vengeance CMZ16GX3M4A1600C9B @1600 MHz
  • Mainboard: ASRock P67 Pro 3
  • Netzteil: be quiet Dark Power Pro 550 Watt
  • Gehäuse: ein übergroße Tower von Antec mit massig Platz
  • Grafikkarte: nVidia GeForce 280
  • SanDisk Ultra 3D SSD 4TB
  • Wasserkühlung

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

Hmmm, gute Frage. Würde sagen so viel wie nötig. So wenig wie möglich.
Vielleicht zwischen 500 und 1.000€?

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?

Sofort. Er wird dringend benötigt.

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?

Ich baue ihn selbst.
 
SanBo schrieb:
ein übergroße Tower von Antec mit massig Platz
Welcher genau? Selbst "massig Platz" kann zu wenig sein für bestimmte Sachen. Auch der Airflow spielt heute eine deutlich größere Rolle als damals.
Ergänzung ()

SanBo schrieb:
be quiet Dark Power Pro 550 Watt
Welches genau? Da gibt es theoretisch zwölf unterschiedliche Baureihen.

SanBo schrieb:
SanDisk Ultra 3D SSD 4TB
Die ist doch bestimmt noch nicht sooo alt und kann auch weiter verwendet werden, richtig?

SanBo schrieb:
Gelegentlich Stöpsel ich aber auch eine alte Win 7 SSD ein, um meine alten Games zu spielen, wie Battlefield 1942, Oblivion, Skyrim, Dawn of War, ...
Läuft das unter Win 10 nicht? Kann ich mir ja fast nicht vorstellen...
 
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SanBo schrieb:
Vermutlich läuft das heute alles schon mit einer onboard GraKa? 😄
Das würde für die genannten Spiele wohl tatsächlich ausreichen. Hier ein Video zu Sykrim mit einem 5600G (mit die stärkste aktuelle iGPU) - mit angepassten Settings wäre das wohl auch noch in WQHD spielbar.

Denke das ist also eher eine Frage, wieviel du für das gelegentliche Gaming investieren möchtest und ob da vlt. in Zukunft auch noch etwas anspruchsvolleres dazu kommt - dann kommst du mit einer iGPU natürlich sehr schnell an die Grenzen.

Eine RX6600 für ~270 € wäre bspw. um Welten schneller als eine iGPU und du könntest auch eine CPU mit PCIe 4.0 Support holen (5600G kann das nicht), macht aber natürlich dann auch einen Großteil des Budgets aus
 
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SanBo schrieb:
Der PC ist gerade abgeraucht. Vermutlich das Mainboard.
Das bleibt wohl erst mal eine reine Vermutung. Wobei du dich sicherlich auskennst, wenn du eine Wasserkühlung hast und wenn man deine Signatur so betrachtet. (Gibt Extrapunkte für Nostalgiebonus! :))

Die Möglichkeiten:

1) Reparieren, da die Leistung scheinbar reicht.
2) DeskMini (oder reguläre Größe) - ein 5600g.
3) Vllt. auch eine gute gebrauchte Kiste mit einem 2400g oder 3400g; oder 5600g mit der Option, später eine dedizierte Grafikkarte nachrüsten zu können.

Und hier sind Benchmarks zur Leistungsfähigkeit:
https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/amd-ryzen-5600g-5700g-test.77324/

Sehr gerne würde ich dir einen 6000g empfehlen, aber der lässt Monat um Monat auf sich warten:
https://www.computerbase.de/news/pr...en-start-von-zen-3-plus-im-desktop-aus.79319/
 
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wrglsgrft schrieb:
Welcher genau? Selbst "massig Platz" kann zu wenig sein für bestimmte Sachen. Auch der Airflow spielt heute eine deutlich größere Rolle als damals.
Ergänzung ()


Welches genau? Da gibt es theoretisch zwölf unterschiedliche Baureihen.
Es ist das Antec Twelvehundred V3.

wrglsgrft schrieb:
Die ist doch bestimmt noch nicht sooo alt und kann auch weiter verwendet werden, richtig?
Ja, im Grunde kann die SSD weiterverwendet werden.
Ich dachte bloß, dass es vielleicht sinnvoll wäre, sie gegen eine schnellere Schnittstelle für das OS auszutauschen. Kann dementsprechend auch gerne was kleines sein.
Aber prinzipiell kann sie auch weiterhin verwendet werden.
wrglsgrft schrieb:
Läuft das unter Win 10 nicht? Kann ich mir ja fast nicht vorstellen...
Der alte Kram wie Warhammer Dawn of War oder BF1942 leider nicht. Die "aktuelleren" Titel wie Skyrim aber schon.


Das Netzteil ist übrigens ein BQT P10-550W.
Ergänzung ()

Revan1710 schrieb:
Das würde für die genannten Spiele wohl tatsächlich ausreichen. Hier ein Video zu Sykrim mit einem 5600G (mit die stärkste aktuelle iGPU) - mit angepassten Settings wäre das wohl auch noch in WQHD spielbar.

Denke das ist also eher eine Frage, wieviel du für das gelegentliche Gaming investieren möchtest und ob da vlt. in Zukunft auch noch etwas anspruchsvolleres dazu kommt - dann kommst du mit einer iGPU natürlich sehr schnell an die Grenzen.

Eine RX6600 für ~270 € wäre bspw. um Welten schneller als eine iGPU und du könntest auch eine CPU mit PCIe 4.0 Support holen (5600G kann das nicht), macht aber natürlich dann auch einen Großteil des Budgets aus
Also ich denke nicht, dass ich in Zukunft was Anspruchsvolles spielen werde.
Könnte ich dann eigentlich nicht auch eine dedizierte GraKa nachrüsten, falls sich das ändert?
Oder zielt deine Frage auf etwas anderes ab und ich denke nicht weit genug, bzw. stehe gerade auf dem Schlauch?

Aktuelle Spiele zocke ich eher auf der Konsole.
Die obigen Games sind eher aus nostalgischen Gründen.
Im Grunde kann das Zocken vernachlässigt werden.
In erster Linie geht es um die Bildbearbeitung.
Ergänzung ()

Zwirbelkatz schrieb:
Das bleibt wohl erst mal eine reine Vermutung. Wobei du dich sicherlich auskennst, wenn du eine Wasserkühlung hast und wenn man deine Signatur so betrachtet. (Gibt Extrapunkte für Nostalgiebonus! :))

Die Möglichkeiten:

1) Reparieren, da die Leistung scheinbar reicht.
2) DeskMini (oder reguläre Größe) - ein 5600g.
3) Vllt. auch eine gute gebrauchte Kiste mit einem 2400g oder 3400g; oder 5600g mit der Option, später eine dedizierte Grafikkarte nachrüsten zu können.

Und hier sind Benchmarks zur Leistungsfähigkeit:
https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/amd-ryzen-5600g-5700g-test.77324/

Sehr gerne würde ich dir einen 6000g empfehlen, aber der lässt Monat um Monat auf sich warten:
https://www.computerbase.de/news/pr...en-start-von-zen-3-plus-im-desktop-aus.79319/
Danke für die Nostalgiepunkte.
Früher habe ich mehrmals im Jahr den PC aufgefrischt. Dann kam die WaKü, was das etwas teurer und komplizierter gemacht hat. Und spätestens als der Nachwuchs kam, war weder Zeit, noch Geld, noch Motivation da.
Das ist nun gute 10 Jahre her. Seitdem lief die Kiste sauber, leise und ohne Probleme.
Und nun war plötzlich ein Klack zu hören und Seither ist er tot.
Normalerweise würde ich das Netzteil verdächtigen, aber das konnte ich bereits ausschließen.
Deshalb das Mainboard. So von meiner Erfahrung und vom Gefühl her.
Ich könnte mir auch ein gebrauchtes Mainboard kaufen, aber dann sitze ich vielleicht in 3 Monaten wieder hier.
Außerdem bräuchte ich noch was Sinnvolles zum Absetzen.
Und um ehrlich zu sein, habe ich beim Arbeiten mit Luminar schon gemerkt, dass die Performance zwar reicht, aber noch ordentlich Luft nach oben ist.
Von daher spricht schon einiges für neue Hardware.
 
Zuletzt bearbeitet:
SanBo schrieb:
Könnte ich dann eigentlich nicht auch eine dedizierte GraKa nachrüsten, falls sich das ändert?
Oder zielt deine Frage auf etwas anderes ab und ich denke nicht weit genug, bzw. stehe gerade auf dem Schlauch?
Eine dedizierte Grafikkarte nachzurüsten ist kein Problem, da sollte man vlt. nur gleich ein Netzteil miteinplanen, dass dafür auch genug Leistung bietet (so 500-600 W).

Ansonsten wollte ich nur einschätzen können, ob du bspw. nicht in ein paar Monaten doch Cyberpunk spielen willst oder dann mit dem neuen Monitor in 4K - da wird es dann vmtl. auch bei Sykrim u.ä. eng. Das hört sich aber ja nicht danach an und dann wäre die iGPU eines 5600G wohl auch ausreichend - mit der Option natürlich, irgendwann immer noch eine dGPU nachrüsten zu können.
 
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Welche Komponenten könnte ich noch weiterhin verwenden?
Sorry für die Frage, aber ich bin (leider) schon so lange aus der Materie raus.
Ich vermute, der RAM muss ebenfalls erneuert werden?
 
Ja beim Ram brauchst du DDR4 - hier empfiehlt sich 2x8 GB DDR4-3200 CL16

Weiterbenutzen geht wohl nur Gehäuse und SSD. Vielleicht noch die WaKü falls diese kompatibel mit AM4 ist. Netzteil mit >10 Jahren auf dem Buckel würde ich auch in den Ruhestand schicken
 
Revan1710 schrieb:
Netzteil mit >10 Jahren auf dem Buckel würde ich auch in den Ruhestand schicken
Sind max. 9 Jahre. Die DPP10-Serie kam 2013 auf den Markt. Tatsächlich würde ich dem noch eine Chance geben. Ist ein sehr gutes Netzteil mit allen notwendigen Schutzschaltungen. Klar, kann jederzeit kaputt gehen, aber es wird sonst nichts mitreißen.
 
Was könnt ihr mir empfehlen?
Das wären dann also:
  • eine CPU, mit der ich flüssig Bilder bearbeiten kann
  • ein leistungsstarker Kühler, der möglichst leise ist
  • 2x8 GB DDR4-3200 CL16 RAM
  • ein zuverlässiges Mainboard mit onboard GPU und der Möglichkeit, nachträglich eine dedizierte Grafikkarte zu verbauen
 
Die iGPU ist Teil der CPU - aber nur bei bestimmten CPUs (bei AMD mit Endung G). Mainboard mit onBoard-Grafikchip gibt es schon länger nicht mehr.

Da die iGPUs der Intel-CPUs deultich schwächer als bei Ryzen 5600G/5700G etc. sind, kommen eigentlich auch nur die beiden letzteren in Frage, um damit zu spielen. Kombi wäre damit bspw.:
  • Ryzen 5600G
  • B550 Mainboard - z.B. Gigabyte B550 Gaming X V2 (es würde auch ein B450 reichen, aber mit B550 hättest du noch die Option mit einem zukünftigen CPU-Upgrade PCIe 4.0 zu nutzen)
  • 2x8 GB DDR4-3200 CL16 - z.B. G-Skill Ripjaws V
  • CPU Kühler z.B. Scythe Fuma 2 Rev. B
  • Falls auch ein neues NT, z.B. Seasonic Focus GX 550 W (10 Jahre Garantie)
 
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Danke!
Ist eine CPU mit iGPU eigentlich ein Kompromiss bei der Rechenleistung der CPU?
Oder anders formuliert: Wenn ich meine alte GraKa behalten oder eine aktuelle Schwache dazu nehmen würde, würdet ihr dann eine andere CPU empfehlen?
Denn in erster Linie geht es mir um die Bildbearbeitung.
Könnte ja sein, dass ein CPU mit iGPU deutlich mehr kostet, als eine normale CPU.
Oder mache ich mir da zu viele Gedanken?
Eine iGPU hätte Andererseits aber den Vorteil, dass ich bloß einen Kühler ersetzen müsste, wenn ich die WaKü weiterhin verwenden würde.

Edit: Deine Empfehlung ist ja problemlos im Budget. Gibt es für einen Aufpreis noch eine spürbare Leistungssteigerung in meinem Einsatzgebiet?
Würden 32GB RAM Sinn ergeben?
Welche SSD würdest du empfehlen?
Sind Netzteil und CPU Kühler leise? Oder kann man durch einen Lüfteraustausch nachbessern? Gibt es auch eine passive Lösung, die empfehlenswert wäre?

Frage nur, weil zu meinen aktiven Zeiten der Fertigungsprozess immer kleiner wurde und dadurch auch die Abwärme abgenommen hatte. Daher ging ich davon aus, dass sich hier in den letzten 10 Jahren ordentlich viel getan hat. Zumal die Taktfrequenz ja auch nicht groß angestiegen ist.
Apropos CPU: würden vielleicht mehr Cores Sinn ergeben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine APU (CPU mit iGPU) kostet natürlich vergleichsweise etwas mehr bzw. ist etwas langsamer als eine CPU zum gleichen Preis.
Der 5600 (ohne G) kostet das gleiche, hat aber mehr L3 Cache und ist damit hauptsächlich in Spielen flotter und unterstützt zudem PCIe 4.0
In der Anwendungsleistung geben sich beide nicht viel. Wenn man also sowieso mit einer dGPU plant, nimmt man natürlich den 5600.

In deinem Fall würde ich aber wohl die alte 280 in Rente schicken. Die braucht ja auch viel Strom für die überschaubare Leistung, die sie heute noch liefert.

Bei dem o.g. Vorschlag habe ich einen Luftkühler für die CPU drin. Der wird aber auch ganz sicher genügen, um den 5600G schön leise zu halten.
Wenn du deine WaKü nutzen willst, weiß ich nicht, was du dafür brauchst.
 
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Kommt wie immer alles bisschen drauf an.

Bei den Intel-Core-CPUs gibt es keinen Unterschied. Hier bekommt man im Prinzip immer die gleiche CPU, egal ob F-Variante oder normal. Auf den F-Chips ist die Grafikeinheit physisch vorhanden, aber deaktiviert.
Bei den Ryzen-APUs sieht die Geschichte anders aus. Die sind grundsätzlich anders aufgebaut als die Ryzen CPUs. Deswegen unterscheiden die sich auch deutlicher. Die APUs können zum Beispiel nur PCIe 3.0. Das wirst du am eheseten merken, wenn du mal eine schnelle PCIe-4.0-SSD verwenden willst und sehr große Dateien im min. zweistelligen GB-Bereich bearbeiten willst. Bei Grafikkarten besteht Stand heute kein spürbarer Unterschied zwischen 3.0 und 4.0. Von der Rechneleistung besteht aber kein nennenswerter Unterschied zwischen einer APU und dem CPU-Pendant.

Vom Preis her ist der 5600G momentan sogar ein paar € billiger als der 5600 non-G. Das muss aber nicht immer auf alle APUs zutreffen.
Mit einer dedizierten GPU hättest du natürlich mehr Auswahl bei den CPUs. Wirklich empfehlenswerte CPUs mit Grafikeinheit gibt es im Desktop-Bereich momentan nur zwei Modelle. Ryzen 5 5600G und Ryzen 7 5700G.
Eine dedizierte GPU kann auch einen Leistungsvorteil bedeuten, wenn deine Programme das nutzen können. Auf die schnelle habe ich hier leider keine Infos gefunden.
Gleichzeitig bedeutet eine dedizierte GPU (unter Last) aber auch einen (deutlich) höheren Stromverbrauch.

Ich hab jetzt auf die schnelle auch keine Möglichkeit gefunden, die GTX 280 mit dem 5600G zu vergleichen, gehe aber davon aus, dass der 5600G schneller ist. Und eben deutlich effizienter.

Eine dedizierte Grafikkarte würde ich wirklich nur empfehlen, wenn sie auch sicher gebraucht und genutzt wird. Sonst würde ich jederzeit zur APU greifen.
 
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Warum empfiehlt ihr eigentlich nicht den 7 5700G?
Da ich den PC vermutlich wieder 10 upgrade freie Jahre nutzen möchte, wären 8 Cores nicht zukunftsoffener?
 
Jain. Mehr Kerne bringen vor allem dann einen Vorteil wenn sich deine Aufgaben gut parallelisieren lassen.

Wenn nicht, bringen dir auch 200 Kerne nichts. Und Bildbearbeitung gehört eher in diese Kategorie. In anderen Bereichen kann das schon anders aussehen. Aber da dein Budget zum einen relativ begrenzt ist und du zum anderen keinen Use-Case erkennen lässt, der davon profitieren würde, wurde dir der 5600G empfohlen.
 
Laut Hersteller ist Luminar Multithreadfähig. Das würde ja für den 7 5700G sprechen.
Ist der kompatibel zum Gigabyte Mainboard?

Allerdings ist Luminar auch erschreckend Speicherhungrig. Daher die Frage, ob da mehr RAM nicht besser wäre. Zumal der ja auch erstaunlich günstig ist.
Oder geht da Taktfrequenz über Volumen?
 
SanBo schrieb:
Multithreadfähig
Das heißt erstmal nur, dass es überhaupt mit mehreren Threads umgehen kann, aber noch lange nicht, dass es davon auch profitiert.

Nur mal so als Beispiel: Solidworks ist auch "multithreading-fähig", trotzdem sieht das arbeiten bei mir meist so aus:
Screenshot (16).png

Ein Thread auf Anschlag und der Rest langweilt sich. Es lässt sich eben nciht alles beliebig parallelisieren.

Aber schau dir doch mal an, wie Luminar deine Threads auslastet, wenn es mal ernsthaft was zu tun hat. Das geht mit dem task-Manager sehr einfach. Falls bei dir nur ein Graph angezeigt wird, rechtsklick drauf und Graph ändern in -> logische Prozessoren.

Alternativ kann man Benchmarks suchen. Da hab ich nur auf die Schnelle nichts gefunden.

SanBo schrieb:
Allerdings ist Luminar auch erschreckend Speicherhungrig. Daher die Frage, ob da mehr RAM nicht besser wäre. Zumal der ja auch erstaunlich günstig ist.
Hubraum viel RAM ist durch ncihts zu ersetzen, außer noch mehr Hubraum RAM. ;)

SanBo schrieb:
Oder geht da Taktfrequenz über Volumen?
Takt ist dann interessant, wenn viele kleine Sachen nciht schnell genug wieder aus dem Speicher verschwinden können. Zum Beispiel bei Spielen. Beim Arbeiten mit großen Dateien ist Volumen definitiv notwendig und durch nichts zu ersetzen.
Ergänzung ()

SanBo schrieb:
Ist der kompatibel zum Gigabyte Mainboard?
Jo, das passt.
 
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Ist die iGPU des 5700G besser als die des 5600G?

Falls sie mindestens ebenbürtig sein sollte, würde ich mich eher für die 8core entscheiden. Da der Rechner hoffentlich wieder so lange halten wird, denke ich, dass ich dadurch für kommende Softwareversionen und Betriebssysteme besser aufgestellt sein werde.
Wäre der PC nur eine Lösung für die kommenden beiden Jahre, wäre der 6core wohl sinnvoller.

Einen Test der Auslastung kann ich momentan leider nicht machen, da der Rechner kaputt ist. Laut Luminar Forum läuft sowohl CPU als auch RAM voll.
Vielleicht sollte ich einfach das Tool wechseln. 🤔

Was den CPU Kühler anbelangt, würde mich interessieren, was ihr vom Be quiet! Bk022 Dark Rock Pro 4 oder dem Scythe Ninja 5 Rev B im Vergleich zum Scythe Fuma 2 Rev. B haltet?
Der Ryzen lässt sich ja scheinbar bestens übertakten und da hätte ich ganz gerne etwas Kühlreserve.

Dann der nächste Punkt: Welche SSD (und welche Schnittstelle) würdet ihr mir als Systemplatte empfehlen?
Die 4TB SSD würde ich dann ausschließlich für die Medien nutzen und per USB anbinden. Dadurch wäre ich auch flexibler, um "mal schnell' Fotos am Fernseher zu schauen.
 
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