Alternative zu Terratec dmx 6 fire usb, könnt Ihr was empfehlen?

CHnuschti

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Alternative zu Terratec dmx 6 fire usb?

Hallo Leute. Habe hier obiges älteres Teil am laufen (unter neustem Win 10) eigentlich als "nur"-Soundkarte für mein etwas spezielles Setting. Sound aus 2 PCs zusammegefasst, Ausgang sowohl auf Boxen als auf Kopfhörer sowie zusätzlich Eingang/Ausgang des TV-Sounds (Ab Apple TV box), TV das auf einem der PC-Bildschirme ausgegeben wird.

Leider produziert das Teil teilweise ein Rauschen nach längerem Betrieb (mit konstantem Sound-"Eingang"), und wie mir scheint speziell auch bei mehreren gleichzeitigen Tonquellen (z.B. wenn aus Game und daneben noch ein Video (*.mkv) läuft). Am USB-Kabel liegts glaub ich nicht, hatte extra ein abgeschirmtes gekauft (eines mit 2 Ferrit-Kerne), was auch keine Besserung brachte. Oder könnte es doch daran liegen?

Gibt es ein alternatives Gerät, mit ähnlichen Möglichkeiten, das das alles unter einen Hut bringt? Ein "übliches" AVR-Gerät möchte ich eigentlich nicht, ist mir eine Nummer zu gross, und eben sollte am PC steuerbar sein. Danke und Gruss.
 

CrazyT

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Ggf. n Behringer FirePower ansonsten wird's teuer -> MOTU UltraLite oder halt noch deutlich teurer, aber ich denke nicht das du gewillt bist im 4 stelligen bereich zu investieren ;)

Aber was muss das gerät denn unterm Strich genau können und was darf es Maximal kosten?
 

CHnuschti

Cadet 4th Year
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Danke.

Tja um es schlüssiger zu formuliere: Es geht darum, mehrere "einkommende", hier für mich 3, Soundquelle zusammenzufassen, mit der Option, diese evtl. auch zu "mischen", also nicht nur umschalten von der einen zur anderen. Und dann wahlweise auf Boxen oder Kopfhörer auszugeben. Und zwar wenn es geht, mit Eingängen, die alle per "digital" (TOSLINK) reinkommen. Mit "Bedienung" direkt am PC. Klingt halt sehr nach AVR; sind diese per Software am PC steuerbar?

Interne Karte wäre auch OK, externe noch besser.

Wie gesagt was "kleines" und max. bis 200 Euro oder sowas, also keine "massive" Geräte für dieses angestrebte "bisschen".
 

CrazyT

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Da kostet alles was du kaufst gut was,du willst 3 toslink INPUTS, das hat meist nur prof. audioequip, da es für den consumer market keinerlei sinn hat (einer aus evtl 1000 braucht das)

RME Digiface USB ist das einzige was ich im niedrigen Preissektor mit mehr als 1 toslink in kenne und das ist schon weit außerhalb deines budgets.
 

fram

Ensign
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Ein Einzelinterface mit drei digitalen Eingängen gibt's nur im professionellen Bereich, und da musst Du leider etwas Geld in die Hand nehmen.

Es ist ja schon schwer genug brauchbare usb-audiointerfaces mit einem toslink-Eingang zu finden.
Gleich drei davon in einem Gerät ist ein eher spezieller Wunsch.

Ich hätte ebenso das RME Digiface USB empfohlen, aber das ist halt professionelles Equipment mit entsprechendem Preis. Wobei ich den durchaus noch ok fände.

Drei interne Karten mit jeweils einem toslink-Eingang kommen vermutlich nicht in frage?
Die gäbe es zusammen innerhalb Deines Budgets.


EDIT:
Falls Du selbst löten kannst und willst, könntest Du Dir relativ simpel mit drei TI PCM2902C was bauen.
Das ist ein komplettes USB-Audio-interface auf einem Chip.
Den Chip habe ich für ein zukünftiges Projekt vorgesehen, konnte ihn aber noch nicht testen, und kann deswegen noch keine Erfahrungswerte dazu abgeben.
 
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CHnuschti

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Nun danke Leute, das was ich befürchtet habe. Studioequipment benötige ich natürlich nicht. Werde mal weiter in den vorgeschlagenen Richtungen (z.B. mehrere Soundkarten) sondieren. Gibt es denn einfach Geräte, die einfach mehrere einkommende Toslink Kanäle zusammenfassen, Betonung auf zusammenfassen, also nicht bloss umschalten? Scheint jedenfalls alles sehr in die AVR Richtung zu gehen, die eher in der angestrebten Preisklasse liegen.
 

fram

Ensign
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Naja, das würde auf einen Toslink-Mixer hinauslaufen, und bei digitalen Signalen reicht halt kein Poti.
Da muss immer ein Prozessor irgendwo mitspielen, der aktiv die Signale zusammenrechnet.

Und digitale standalone-Mixer sind halt auch wieder teures Profiequipment.

Ob ein AVR das überhaupt so bieten kann, wie Du das gerne hättest (also als Mixer arbeiten), kann ich nicht beurteilen.

Ich hab' mir mal was aus Hardware-Resten in diese Richtung zusammengebaut.
War dann eine simple Linux-Maschine mit JACK als Audioserver, und mehreren Soundkarten.
Zum einfachen Mischen von Audiosignalen braucht's da auch kaum Rechenpower dahinter.
 

CHnuschti

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Ob ein AVR das überhaupt so bieten kann, wie Du das gerne hättest (also als Mixer arbeiten), kann ich nicht beurteilen.
In der Tat, das ist die Frage. AVR ist ja der Consumer Kram schlechtin, und 2-4 optische Eingänge sind keine Ausnahme dort, selbst im Niederpreissegment. Fragt sich nur, ob man die auch wirklich gleichzeitig hören kann.
 

CrazyT

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CHnuschti

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Nun ja, mag vielleicht interessieren:
Creative Labs Sound Blaster X-Fi HD, ist sozusagen die aufs nötigste abgespeckte Terratec oben.
https://us.creative.com/p/sound-blaster/sound-blaster-digital-music-premium-hd
Kann das auch alles was ich hier benötige, wobei dann PC Nr. 2 einfach per Cinch angeschlossen werden muss. Preislich auch verdaubar. +/- das gleiche gibt es dann auch von "Noname", kostet dann sogut wie nix mehr.
 
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CrazyT

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Exakt so wie es @fram schreibt schaut's nämlich aus ;)

Schon 2 digital in sind SEHR SEHR selten im consumer bereich.
Aktuell nutz ich n GoXLR interface, ich muss zwar gewisse kompromisse machen, aber alles andere wird mir deutlich zu teuer.

Theoretisch ginge es mir(fast) ähnlich.
Ideal wären:
2 Optical in
2 Optical out
2 Line in
2 Lineout
1 Headphone out
1 Mic in (nur optional, nutzen würd ich es eh wenig bis gar nicht)
1 besser noch 2 XLR in, die separat schaltbar sind mit Phantomstrom (hab 'n SM7B und 'n NT1A)
Und die Ins über Potis regelbar sowie schaltbar auf welchen output
die Output per Fader, müssen nicht motorisiert sein aber wär n geiles gimmick ebenso wie effekte schön wären aber kein muss ;)
Absoluter knaller wär n komplett einstellbares 6-Channel input sowie Output

Das wäre meine eierlegende-Wollmilchsau
 

fram

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Man kann das relativ einfach selbst bauen, aber es wird dann eben entsprechend gross.
Eine ATX-Platine mit irgendeinem alten, sparsamen Dualcore und Onboard-Grafik, aber möglichst vielen PCI-Steckplätzen.
Dazu zwei oder mehr simple PCI-Soundkarten mit toslink in + out (z.B. Terratec Aureon 5.1).
Linux + JACK-Audioserver, fertig. Wenn man will, ggf. über's Netzwerk fernbedienbar.

XLR (bzw. generell symetrische Ports) ist im Consumerbereich eher die Ausnahme, aber das geht zur Not auch ohne.

Wenn es meine Freizeit wieder zulässt, und meine Elektronikwerkstatt wieder aufgebaut ist, werde ich an meinem halbvollendeten Signalprozessorprojekt weiterarbeiten.
Da habe ich alles in ein 4x23x28 cm grosses Gehäuse gequetscht, ein Odrouid XU4 mit Linux, und bisher zwei USB-sound-interfaces. Dazu ein kleiner kleiner Bildschirm, bedienbar über ein paar Frontknöpfe und drahtloser Maus+Tastatur.
 

druckluft

Captain
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Ich sehe da grundsätzlich ein Problem. Bei drei digitalen Quellen gleichzeitig wird an jedem Eingang ein Samplerate Converter benötigt. Sonst knackt es immer wieder mal bzw sync erst gar nicht. Ein Interface was 3 Eingänge bietet muss diese Samplerate Konvertierung in Hardware leisten. Bei verschiedenen Interfaces/Soundkarten bleibt das der Software überlassen. Weiß jetzt nicht ob das mit Jack Audio klappt, denke aber evtl schon.
 

CHnuschti

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Der Vollständigkeit halber noch soviel: habe für kostbare 15 Euro ;) diese Karte gekauft/getestet
http://www.sweex.com/de/computer/audio/soundkarte-usb-71-550512283
In Theorie hat sie 3 Eingänge, 1x cinch, 1x Toslink, 1x USB (der Anschluss an den PC). Leider ist das Toslink nicht für ein Eingangssignal ausgelegt, nur für ein Mikrophon Eingang oder sowas.
Die Software funktioniert sogar mit Win10, ein paar Umschaltungen lassen sich durchführen.

Na jedenfalls ist diese, und ich vermute ähnliche Karten, nicht in der Lage, 3 Signaleingänge zu managen. Fazit: durchgefallen ...

@CHnuschti :

Da hast Du aber nur zwei statt drei Eingänge, und nur einer davon ist digital.
Der USB-Eingang ist gleichzeitig Speisung und Signaleingang. Ist glaub ich bei allen Karten dieses Typs so.

Gruss
 

fram

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Diese Karte habe ich hier auch liegen, die gibt es von mehreren verschiedenen "Herstellern", die nur ihr Logo auf das Gehäuse drucken.

Ich hatte sie zwar aus einem anderen Grund gekauft als Du, ich suchte ein Interface mit SPDIF-Eingang und -Ausgang.
Ich habe die Karte nach einigen Tagen wieder eingemottet. Den SPDIF-Eingang konnte ich zwar nutzen, aber es gibt offenbar Probleme mit dem Chip-internen Resampling, was zu einem rhythmischen Knacken führt wenn man 44,1 Khz Samplerate verwendet.
 
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