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Alternative zum MS Printserver

Mac_Leod

Captain Pro
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Hi,
bisher habe ich für die Druckerverwaltung immer einen Windows Server genommen, der alle Drucker als Freigaben dann an alle Clients verteilt.
Seit der Umstellung, dass die alten Treiber nicht mehr einfach vom Client gezogen werden können, ist das aber alles nicht mehr so einfach umzusetzen, wenn man im MS Kontext überhaupt von einfach sprechen kann.
Nun kann man per GPO den Clients die passenden Treiber beim zb logon unterschieben, und den freigegeben Drucker auch mit in die GPO hängen, aber je nach Kunden und wie alt die aktuelle AD Konfig ist, funktioniert das mal und mal nicht.
Es gibt auch noch andere Lösungen aber wenn ich schonmal Zeit in das Thema stecken möchtem wäre eine nicht MS Lösung mal was tolles.

Jetzt die Frage, gibt es auch bis auf cups, noch eine gute Alternative dich man sich mal ansehen sollte?
Ich werd diese Anleitung mal durchspielen, aber mich interessieren noch mehr Alternativen.
Ich hätte gern mal eine generische Lösung, die ich überall hinstellen kann, nur das die Treiberdatenbank immer größer wird.

Wie lösen das die anderen Admins hier?
 
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Eigentlich noch so wie früher, also Druckserver, Treiber auf Druckserver installieren, Drucker freigeben, GPO anlegen und Drucker zuordnen. Zeitersparnis skaliert mit Anzahl der Drucker und Clients. Als Druckserver kannst du auch Terminalserver hernehmen.

Microsoft will aber verstärkt IPP Treiber einsetzen - das zieht sich halt schon seit Jahren.
https://learn.microsoft.com/de-de/universal-print/fundamentals/universal-print-connector-with-ipp
https://www.farbtoner.shop/Windows-...Treiber-was-2026-wirklich-passiert:_:255.html
 
Mac_Leod schrieb:
Ich werd diese Anleitung mal durchspielen, aber mich interessieren noch mehr Alternativen.
Macht aber auch wenig Spaß, was hilft sind Programme wie Thinprint / ezeep, die nur einen Treiber zur Kommunikation mit sich selbst auf die Clients bringen. Von so netten Features wie aus der Ferne drucken mal ganz abgesehen.
Microsoft Universal Print übers 365 geht auch, da liefert dann entweder der Drucker selbst oder ein Proxy die Drucker, allerdings nur 100 Seiten pro lizenziertem User und Monat. Dafür ist dann die Verteilung an die 365 (hybrid) gejointen Geräte einmalig eine Fummelei.

Mac_Leod schrieb:
Wie lösen das die anderen Admins hier?
Also bei uns läuft das recht konsistent mit AD / GPO, Windows Printserver und den Win/Mac-Clients über alle Kunden hinweg.
 
Mac_Leod schrieb:
Es gibt auch noch andere Lösungen aber wenn ich schonmal Zeit in das Thema stecken möchtem wäre eine nicht MS Lösung mal was tolles.
Willst du spezifisch zu Linux hin, oder nur weg von dem Microsoft Druckertreiber Drama?

Was Linux Druckserver angeht, keine Ahnung. Habe ich mich bisher nicht beschäftigt. Aber du wirst dich noch immer mit Treibern an Clients rumärgern müssen.

Was 'driverless' printing angeht, gibt es diverse Produkte, z.B. steadyPrint oder ThinPrint sind mir spontan bekannt. Beide funktionieren so, dass die auf Clients ihren eigenen Treiber verteilen der für alle Druckjobs genutzt wird und erst am Druckserver wird das dann auf die verschiedenen Drucker mit allen ihren diversen Treibern umverteilt.
Außerdem sind noch weitere Features zur Druckerverwaltung mit bei, die man nur bei Microsoft nur über Umwege oder überhaupt nicht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben für das reine PullPrint im Unternehmen auf Printix gesetzt, das hat auch gut funktioniert.

Du verteilst die App auf deine Clients und legst für jeden Drucker PrintQueues an, die du entsprechend an Gruppen oder User verteilst.

Hat sowohl unter Citrix als auch im ModernWorkplace mit Azure(Hybrid) joined Clients gut geklappt, wenn man ein paar Sachen beachtet.

PullPrint würde ich damit nicht betreiben, das hat bei uns nur so semi-gut funktioniert, lag aber wohl hauptsächlich am Machine Vendor (Konica Minolta) der seit Jahren einen Firmware Bug mit sich herumschleppt.

Für unser PullPrint Szenario sind wir aber auf YSoft SafeQ6 gewechselt, weil es uns zusammen mit unserem neuen Maschinenpark angeboten wurde.
 
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