Alternativen zum Studium

Alphadude

Lt. Commander
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Hallo,

ich habe bereits ein duales Studium abgebrochen (u.a., weil ich lieber in meinem Heimatort München studieren will) und habe jetzt eigentlich vor, zum Wintersemester ein normales Bachelorstudium zu beginnen. Da ich aus Selbstverschulden schon den Bewerbungstermin der Hochschule München versäumt habe (Zeugniseinreichung verplant), bleibt nur noch eine Bewerbung für ein BWL-Studium an der LMU München (falls ich da überhaupt genommen werde), wo ich auch schon am Zulassungsverfahren teilnehme. Alternativ würde ich Germanistik studieren, da mir Sprachen sehr liegen (Habe allerdings Angst aufgrund der allgemeinen Meinung Germanistik = brotlose Kunst).

Darum meine Frage: Was kann ich, falls ich keinen Studienplatz finde, für Alternativen wahrnehmen. Ins Ausland möchte ich eigentlich nicht. Eventuell eine Ausbildung für hauptsächlich für Abiturienten wie z.B. Investmentfondskaufmann? Ein Praktikum, um für eine spätere Karriere schon Praxiserfahrungen zu sammeln?

Vielen Dank im Voraus für konstruktive Hilfe!
 
Wenn Du defintiv studieren möchtest, würde ich einfach Jobben und somit schonmal 1-2 Wartesemester ansammeln. Damit kann Du im Auswahlverfahren die Chancen erhöhen.

Ansonsten schau Dich auch nach anderen Unis um, es gibt auch Studiengänge die im Sommersemester und Wintersemester beginnen.

Wenn es nicht zwingend ein Studium sein muss, kannst Du natürlich auch klassisch auf eine kaufmännische Ausbildung bewerben (wohl auch erst zum nächsten Jahr) und im Anschluss Dich zu Fortbildungsmaßnahmen umschauen oder immer noch studieren gehen.
Aber generell würde ich empfehlen so früh wie möglich das Studium beginnen
 
lalas schrieb:

Habe mein Abi bereits 2011 gemacht, von daher sollte ich langsam mal in die Gänge kommen ;) Glaubst du, ein Job in einem Bereich, in den ich mal rein will, macht sich später im Lebenslauf genauso gut wie Praktika während dem Studium?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Na zumindest kann es nicht schaden. Ansonsten wird wohl in 3-4 Jahren (nach einem Studium) sich kaum einer dafür interessieren, wenn Du 6 Monate zur Überbrückung im Supermarkt Regale auffüllst.
Auf jeden Fall ist jeder Job besser, als nichts zu machen und rumzuhängen. Besser vor allem auch aus finanzieller Sicht; Du liegst niemandem auf der Tasche und hast die Chance etwas Geld an die Seite zu legen. Als Student wird die Kohle knapp genug.
 
Ich würde die Zeit nutzen und versuchen zu verstehen, wo deine Interessen wirklich liegen (Studium General?)
 
Zuletzt bearbeitet:
Fairy Ultra schrieb:
Ich würde die Zeit nutzen und versuchen zu verstehen, wo deine Interessen wirklich liegen (Studium General?)


Ist bei mir ziemlich schwierig... ich bin in Sprachen richtig gut (v.a. Texte analysieren, verfassen) ---> Germanistik. Problem: Berufsaussichten schlecht :/

Auf der anderen Seite ist es mir nämlich schon wichtig, später mal nicht am Hungertuch nagen zu müssen.
 
Woran liegt es denn, dass du die Dinge hier und da verpeilst?

Insbesondere ein Unistudium erfordert viel Eigenleistung und -initiative, falls das bei dir Schwächen sind, würde ich ernsthaft daran arbeiten, ich spreche aus Erfahrung...:)
 
Evtl. Computerlinguistik?

Hab ich mir auch schon überlegt, kam mir allerdings viel zu abstrakt vor. Werde ich mir nochmal überlegen.

Insbesondere ein Unistudium erfordert viel Eigenleistung und -initiative, falls das bei dir Schwächen sind, würde ich ernsthaft daran arbeiten, ich spreche aus Erfahrung...

Ich lasse mir immer bis auf den letzten Drücker Zeit und dann passiert dann halt manchmal sowas ;) Ein Studium würde ich mir aber auf jeden Fall zutrauen, mein Notenschnitt im dualen Studium bevor ich aufgehört habe, war auch gut.
 
Hallo zusammen,

ich wollte kein neuen Thread aufmachen, da es hier eigentlich ganz gut passt. Ich bin auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Momentan bin ich am überlegen wie es jetzt mit mir weitergeht. Ich interessiere mich sehr für Computer, Informatik, jedoch bin ich absoluter Laie und Anfänger was das angeht. Meine Idee war einfach mich an den Uni's einzuschreiben dafür, jedoch bin ich am überlegen ob das wirklich das richtige ist.
Dann habe ich überlegt welche Ausbildungsberufe gibt es eigentlich in der Richtung? Ich habe versucht mich da mal ein wenig schlau zu machen und bin von SEO über Techniker zu Cloud Computing gekommen. Bei meinen Recherchen bin ich auf die Unicon Software GmbH gestossen (http://www.xing.com/companies/uniconsoftwaregmbh). Da ich mich mit "Clouds" ausser mit Dropbox noch nicht wirklich auseinandergesetzt habe, weiß ich auch nicht ob das so das richtige wär. Auf deren Homepage http://www.unicon-software.com/karriere/ suchen sie "Support Engineers" was bedeutet das im Allgemeinen? Das baut doch eigentlich alles auf Informatik auf oder? Und was ist denn eigentlich der große Unterschied zwischen Wirtschafts- und normaler Informatik? Studenten suchen die auch aber erst in einem höheren Semester...
Vielleicht kann mir auch nochmal jemand sagen was für eine Ausbildung Sinn machen würde, die in die Richtung geht? Vielleicht IT Systemelektronikerin? ...Ich merke gerade ich muss mich damit noch ein wenig mehr befassen, aber vielleicht hat der ein oder andere ja eine Idee hier :)

Danke
 
Das Studium eines Wirtschaftsinformatiker bzw. -Ingenieur besteht hauptsächlich aus BWL/VWL Modulen dazu einige Module von den Ingenieuren/Informatiker.

Du solltest dir klar machen, was du genau willst, dein Computerinteresse ist sehr allgemein. Da bietet sich Elektrotechnik, Informatik und Technische Informatik an. Der Informatiker hat die ganze Automaten- und Algorithmen-Theorie, der E-Techniker weiß wie man Halbleiter und Schaltungen entwirft und der TI'ler ist irgendwo dazwischen angesiedelt.

Willst du nun nur Computer zusammenschrauben und im OS rumklicken, oder willst du mathematisch und physikalisch einen Computer in seiner Funktionsweise verstehen.

Edit: Meine Beschreibung der Studiengänge ist nun mehr schlecht als recht, schau dir am besten die Modulhandbücher der Studiengänge an, da erfährst du, was man im Studium genau macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh da wirft sich ja nochmal ein ganz neues Licht auf. Ich merke gerade das ich viel zu schlampig bin und ich mich mit der Thematik mal richtig auseinandersetzen sollte. Handbücher ist ein guter Tip, bzw das hätte ich schon längst mal machen sollen... Ich hatte mir das eher wie du beschrieben hast einfach vorgestellt, sprich mehr in die Richtung IT, also SQL Server verwalten, Blacklisten erstellen usw etc, also eher in die Richtung Systeme verwalten. Das geht doch dann in die Richtung IT- Systemelektroniker oder?

Danke für deine Antwort @Kasir! ;)
 
kasir schrieb:
Das Studium eines Wirtschaftsinformatiker bzw. -Ingenieur besteht hauptsächlich aus BWL/VWL Modulen dazu einige Module von den Ingenieuren/Informatiker. ...

Die Begriffe "hauptsächlich" und "einige" sind hier falsch und unglücklich. Ein solches Studium besteht ca. zur Hälfte aus BWL mit eingestreuten VWL Modulen (das sind 1 oder 2 Scheine/Klausuren) und zur anderen Hälfte aus den Ing/Inf-Modulen.

Mann kann sich bei vielen UNIs/FHs den Vorlesungsplan anschauen, dann sieht man ziemlich gut was inhaltlich abgehandelt wird.
 
Es gibt keine festgesetzte Einteilung von BWL und Info Modulen im Studiengang Wirtschaftsinformatik.

Je nach Hochschule wirst du von 80/20 bis 20/80 alles finden.

Da es sich um eine generalistische Ausbildung handelt, wirst du weniger die wirklich spezifischen Module der BWL und Info Studiengänge finden wie z.B. Vertiefungen in Accounting, HR, Marketing und VWL oder Compilerdesign, Kryptographie und Künstliche Intelligenz. Dafür hast du wirtschaftsinformatikspezifische Module wie Busines Intelligence/Decision Support, IT-Management, ERP, E-Business, usw.
 
@ LaBelle
Dein Berufswunsch geht Richtung Fachinformatiker Systemintegration. Wobei ich aufpassen würde. Die werden nicht nur "so lala" bezahlt, der Job kann ihn vielen Fällen eintönig sein (am Ende reparierst du nur PCs oder verwaltest immer die selbe Anwendung). Das kommt natürlich darauf an, in welcher Firma man landet.

"Support Engineer" ist wahrscheinlich in toller Begriff für ein Supporter d.h. der Telefonate annimmt und den Kunden dann erklärt, wie sie Problem x lösen können. Das Engineer lässt auf etwas denkende Arbeit hoffen, kann aber, wie gesagt, nur ein Euphemismus sein (-> "Ja, schaltet sie das Gerät bitte aus und schauen sie ob es dann noch geht.").

@ kasir
Tyro hat es korrekt gesagt. Der Schwerpunkt von Mischfächern wie z.B. Wirtschaftsingenieur ist frei von der Hochschule bestimmt.

@ Alphadude
Schau dich doch mal um, was es so gibt. Computerlinguistik oder ähnliches wäre ja eine Möglichkeit. Ich würde dir unbedingt empfehlen, etwas zu machen, woran du Spaß hast. Es macht ja kein Sinn dass du x studierst und es dir keinerlei Freude im Job bringt. Lehramt oder ähnliches ist ja immer eine Option, wenn man sich dafür interessiert. Ich würde dir mal empfehlen, generell bei Universitäten oder (Ex-)Studenten zu Fragen, was man so im Sprachbereich machen kann bzw. was man studieren kann/sollte um dann y zu machen.
 
tyro schrieb:
Es gibt keine festgesetzte Einteilung von BWL und Info Modulen im Studiengang Wirtschaftsinformatik.

Je nach Hochschule wirst du von 80/20 bis 20/80 alles finden....

Klar werden die Einteilungen festgelegt, oder glaubst du die ändern sich ständig. Sie werden nicht bundesweit festgelegt, vielleicht meintet du das, aber eine Bildungseinrichtung legt ganz klar die Einteilung fest. Und deine 80/20 These darfst du gerne mit einem Link zu einem Studienplan belegen, denn solche Missverhältnisse wirst du nicht finden, es ist ca. 50/50 bis 60/40.
 
Fu Manchu schrieb:
Klar werden die Einteilungen festgelegt, oder glaubst du die ändern sich ständig. Sie werden nicht bundesweit festgelegt, vielleicht meintet du das, aber eine Bildungseinrichtung legt ganz klar die Einteilung fest. Und deine 80/20 These darfst du gerne mit einem Link zu einem Studienplan belegen, denn solche Missverhältnisse wirst du nicht finden, es ist ca. 50/50 bis 60/40.

Ich meinte zwar bundesweit, aber das Gebiet der Wirtschaftsinformatik und deren Studienpläne (inkl. Einteilung) ändern sich zudem ziemlich oft (z.B. Mobile Commerce und Social Media kamen erst die letzten paar Jahre hinzu).
Und hier der von dir gewünschte Beleg http://wiwi.file3.wcms.tu-dresden.de/index.php?id=195&open=195
 
tyro schrieb:

Zeigt eine 50/50 Verteilung, die drei BWL Themen sind Wahlthemen, aus denen EINER ausgewählt wird ;), der blaue Bereich ist der Wahlpflichtbereich du Genie :D


Buschpilot schrieb:
https://www.dropbox.com/s/xgon6bk24maklov/BA_WI_Modulhandbuch.pdf auf Seite 4 hast du einen guten Überblick.

Die Profs meinten nicht umsonst, das es bei uns ca. 90/10 aufgeteilt ist.. ;)

Mmh, wenn ich mir das anschaue sehe ich großen Teil allgemeines und dann einen IT Teil und eine BWL Teil, aber keine 90/10 Verteilung. Es sein denn du rechnest den allgemeine Teil zur IT. 42 zu 73 ist verschoben, aber keine 90/10 ;)
 
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