Am Anfang war Dunkelheit...und davor?

Wann explodiert die Rakete a) für den Betrachter und b) für das Universum?

Für den Betrachter ist es doch vollkommen egal. Die Dinge geschehen auch wenn ich schlafe.


Ich meine, die Natur agiert in sich auf Grund der Quantenmechanik (Aufhebung Ursache/Wirkung) o.ä., nicht auf Grundlage eines abzuarbeitenden Zeitstrahls.

Ja, so seh ich das auch.
Ich sage ja nicht, dass alles per Zeitplan geschiet, sondern alle Aktionen/Ursachen/Wirkungen eine vorgegebene Zeit brauchen. Und eben dies hat dazu geführt, dass das Universum 14Milliarden Jahre alt ist.

€dit:
Hm, wenn man sich ein bischen in das Thema einliest, dann kommt mann tatsächlich ins grübeln. Offenbar ist Zeit doch nicht so einfach zu erklären. Keine Ahnung wieso.
Für mich ist der Fall glasklar. Ich denke genauso wie diese Person, dessen Zitat ich hier mal poste.

MeisterPommfritt schrieb:
..und nochwas: Zeit ist nichts wirklich existentes... sie wird nur von uns nur so empfunden. Existent ist nur Raum, Materie und Bewegung derselben... dass wir mit unseren Hirnen in der Lage sind, Geschwindigkeiten zu messen und zu definieren, führt zu unserem Zeitempfinden. Ein Empfinden, dass uns so realistisch vorkommt, dass wir glauben, Zeit sei etwas Absolutes, so wie Raum und Materie.
 
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jamotide schrieb:
Da bist Du wohl der Propaganda des Aberglaubens aufgesessen. Was Du meinst ist eine Hypothese! Oder betrachtest Du die Gravitationstheorie auch 'nur' als Theorie die vielleicht gar nicht existiert?

Gerade kam in den Nachrichten, dass ein sensationeller Fund gemacht wurde. Ca. 400.000 Jahre alte Zähnes eines Menschen und dass die Evolutionstheorie neu überdacht werden müsse.

Soviel dazu. Evolution etc. ist alles Unsinn ... Der Mensch stammte nicht vom Affen ab.
 
cal1s schrieb:
Soviel dazu. Evolution etc. ist alles Unsinn ... Der Mensch stammte nicht vom Affen ab.

Also für mich klingt die Evolutionstheorie immer noch plausibler als jeder andere Erklärungsversuch unserer Herkunft.
 
Überdenken heißt nicht überwerfen.
Wenn ein paar neue Puzzleteile dazukommen, kann man die Evolutionstherorie erweitern/verbessern.
Dass sie falsch sein könnte steht völlig außer Frage.
 
Ingmar schrieb:
Also für mich klingt die Evolutionstheorie immer noch plausibler als jeder andere Erklärungsversuch unserer Herkunft.

Dann kennst du nicht alle Erklärungsversuche ...
Und was für den einen plausibler klingt oder nicht. Darum geht es hier nicht. Die Wissenschaft ist nicht Allwissend und basiert bis heute oft nur auf Theorien und Hypothesen etc.
Ich rede hier auch nicht von der Bibel. Die Bibel ist bzw. war sehr zurückgeblieben. Es gibt andere Glaubensrichtungen, die wissenschaftlich viel weiter sind als die Bibel. Glaubensrichtungen, auf die sogar die heutige Wissenschaft oft zurückgreift ... Mag für den einen oder anderen neu sein, weil viele eben nur die Geschichte der Bibel kennen (oder auch nicht). Andere Glaubensrichtungen werden hier zulande ja gerne ins Lächerliche gezogen, um eben auch dafür zu sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger erst gar nicht auf die Idee kommen, dass es da auch was anderes geben könnte.

Aber ich möchte hier jetzt keine Namen nennen, weil ich diesen Thread nicht als Glaubenskrieg missbrauchen möchte.
 
cal1s:
Ich gebe dir recht, der Mensch stammt eigtl. von der Sau ab, das will nur niemand einsehen :D

Bis jetzt hast du uns noch nicht ein stichhaltiges Argument geliefert (außer einem populärwissenschaftlichen Artikel), warum der Mensch nicht vom Affen abstammen soll, hier werden auch leider nur wissenschaftlich fundierte Beweise akzeptiert und keine "Glaubensrichtungen die der Bibel wissenschaftlich viel weiter voraus sind" (was immer dieser Satz heißen soll ... frag mal einen Astrophysiker was er von der Bibel hält ^^) :)

Ich glaube hier sollte man schleunigst dicht machen bevor noch mehr wüste Theorien kommen, oder wir womöglich noch in die Esotherik abdriften :D .....
 
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Laggy.NET schrieb:
Wie wir alle wissen breitet sich das gesamte Universum aus. Seit dem Urknall wächst es unaufhörlich in rasender Geschwindigkeit.

Daraus wird auch klar, dass ausserhalb unseres Universums ein Nichts ist, sonst könnte es ja irgendwann nicht mehr weiterwachsen. Das Universum selbst ist also ein Raum im Nichts.


Das ist ja schonmal quasi als Fakt hinzustellen.

Das ist es ja was ich in Zweifel ziehe ... :D

Das Universum dehnt sich nicht aus, hat es nie und wird es auch nie. Die Aussage beruht mMn auf einer sprachlichen Ungenauigkeit die zu einem fundamentalen Mißverständnis führt.

Was wir beobachten sind Sterne und Galaxien die sich von einander entfernen. Alles von uns als drei dimensionale Objekte wahrgenommen. Somit beobachten wir keine Expansion des Universums, sondern "nur" eine Expansion des Raumes. Nun ist es halt so daß sich die meisten Menschen das Universum als einen riesengroßen Raum vorstellen, in dem sich ein Haufen Sterne und Galaxien befindet. Ging mir lange Zeit nicht anders, mache ich niemanden einen Vorwurf draus. Aber das führt halt zu dem Mißverständnis, daß die Expansion des Raumes mit der Expansion des Universums gleichgesetzt wird. Diese Gleichsetztung negiert aber die Vierdimensionalität des Universums, und ist somit mMn schlicht falsch.

Es gibt ja dieses nette anschauliche Bild vom Universum, wo man sich das Universum wie ein Luftballon vorstellt, der aufgeblasen wird. Auf dessen Oberfläche sind dann Sterne ( als Punkte ) gemalt, die sich dabei von einander entfernen.

Diese Oberfläche ist aber "nur" der dreidimensionale Raum, mit den Sternen als Momentaufnahme. Wöllte man dieses Modell um die vierte Dimension erweitern, so würde aus dem Ballon ein massiver Ball werden. Der Mittelpunkt wäre quasi der Urknall, die Sterne lange Fäden die den Ball durchziehen, deren eines Ende Richtung Mittelpunkt zeigt ( Beginn ) und deren anderes Ende Richtung Oberfläche zeigt ( Ende ) . Dieser Ball dehnt sich nicht mehr mit der Zeit aus, denn dieser Ball beinhaltet bereits alle Zeitzustände. Für ihn gibt es nur einen "Ist-Zustand" Das ist letztlich die Konsequenz daraus, daß die Zeit ( bzw die Dimension die wir als solche wahrnehmen ) integraler Bestandteil des Universums ist.

Wir nehmen allerdings "nur" die sich aufblasende Oberfläche wahr - weil wir eben die Welt drei und nicht vierdimensional sehen. Aber im Grunde ist es so ganz einfach zu sagen was "außerhalb" und was "innerhalb" dieses Ballons ist. Innerhalb ist das was wir als Vergangenheit ansehen, außerhalb das, was für uns Zukunft ist. Fürs Universum allerdings, sind das nur verschiedene Orte in einem vierdimensionalen Koordinatensystem, die gleichberechtigt nebeneinander existieren.

Edit: btw mein Beitrag für die OT Diskussion.

Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, der Mensch ist eine Affenart ... eine die sich für was besseres hält.... :D

War natürlich provokant formuliert, aber Schimpansen und Menschen sind genetisch enger miteinander verwandt als Schimpansen und Gorillas. Dennoch schmeißt man Schimpansen und Gorillas zusammen in die "Affen - Schublade" und den Menschen läßt man draußen. Sehe ich ehrlich gesagt keinerlei biologische Begründung für.
 
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Wir sind Fische im Aquarium und wollen die Außenwelt und deren Entstehung begreifen? Ein steiniger Weg.
 
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