News Amazon.com kauft gebrauchte Spiele zurück

Tyrus schrieb:
Allerdings gibt die Sicherheit gegenüber Raubkopierern Steam recht. Auch wenn Steam an und für sich schrott ist.

Kaum. Es gibt alle Spiele die Steamaktivierung vorraussetzen auch als "Sicherheitskopie". Das ist nur ein weiterer unnützer Mechanismus was Käufer ärgert, zur Sicherheit nicht beiträgt und nur Steam nützt...
 
Sry, aber die Spieleentwickler müssen sich an den Markt anpassen und nicht der Markt an die Spieleentwickler. Und zum Markt gehört eben der Handel mit gebrauchten Gütern.

Zwischen Privatverkauf und Händler zu unterscheiden halte ich für völlig unhaltbar. In beiden Fällen kommt ein von privat gekauftes Spiel in den Umlauf, wobei der Verkäufer für ein Plus an Komfort einen Teil des Gewinn an einen Dienstleister zahlt. Ob dies durch einen Händler oder nicht geschieht ist doch egal. Für den Spielehersteller ändert sich erstmal nichts, da ein Gebrauchtkauf über z.B. Ebay nun nicht wirklich unkomfortabler ist.

Eher sollten sich die Publisher mal über was anderes Gedanken machen: Leute die ein Spiel zum Vollpreis kaufen, tun dies unter Umständen nur, weil sie sich sicher sind durch den Weiterverkauf einen Teil der Ausgaben zurückerlangen. Breite Verfügbarkeit gebrauchter aktueller Titel belegt dies. Die Frage ist nun, ob sich solche Käufer in Zukunft noch Vollpreisspiele im selben Umfang zulegen werden. Durch fehlenden Wiederverkauf erhält der Kunde letztendlich weniger Gegenwert für sein Geld!


Und weil ich den Gebrauchtverkauf für mich als Kunde für wichtig halte, gefällt mir die Idee von Amazon und ich hoffe dass sie es auch bis Deutschland schafft. :)
 
JohnVienna schrieb:
Was ich nicht ganz verstehe, warum regen sich z.b. Publisher wie EA auf, wenn man gebrauchte Games weiter verkaufen möchte?

Mir ist schon klar das die Firmen an Gebraucht Spielen keinen Cent verdienen, aber das ist ja in jeder anderen Branche genau so.

Wenn ich mir z.b. ein nigelnagelneues Auto beim Händler meines Vertrauens kaufe, und selbiges nach einigen Jahren am Gebrauchtwagen Markt anbiete, wird sich der Händler doch auch nicht darüber aufregen oder gar rechtliche Schritte dagegen einleiten.

Habe ich einen Denkfehler in meiner Argumentation, wenn ja biete ich um Berichtigung. :-)

weil es bei Software keine Abnutzung gibt, ein Auto braucht irgendwann neue Teile, oder mal n service ... daran verdient der Hersteller indirekt, da ja auch die Teile von ihm Produziert werden. Bei Software brauchst du eigentlich nur noch den gültigen Key, der Datenträger selbst ist im netz überall erhältlich.

Der Hersteller der Software verdient also alleine nur über den verkauf der Lizenz/des keys etwas ...

@Topic

Interessanter zug von Amazon, dumm ist ja wirklich was anderes ... bin gespannt ob das bald Amazon-weit eingeführt wird.

btw. ich kenn kein steam-spiel das nicht auch als "LAN-Version" zu bekommen wäre ... ;)

greez
 
In Deutschland gibt es btw schon laenger trade-a-game.de ! Da kriegt man auch mehr als Bei Gamestop und der Service funktioniert super.
 
Ist ne gute sache, wer will denn die vielen Aufwaschspiele, va von EA mehr als einmal spielen. Da freuen sich andere über billigere Preise
 
Die Publisher regen sich doch nur auf, um noch mehr Gründe für ihre DRM Maßnahmen zu haben: wäh wäh wäh, Gebrauchthandel kostet uns Millionen, blabla. Vielleicht sollten die Publisher sich lieber mal darüber Gedanken machen, dass viele Leute überhaupt nicht das Geld haben sich alle Spiele immer neu zu kaufen. Gerade bei Spielen, die nach einem mal Durchspielen ihren Reiz verlieren, bietet es sich doch an, sie schnell wieder zu verkaufen. Dadurch hat der Verkäufer i.d.R. einen hohen Anteil des Geldes wieder in der Tasche und kann sich mit wenig zusätzlichem Einsatz direkt ein neues Spiel kaufen. Hätte er das Alte nicht verkauft, würde er sich das Neue vielleicht garnicht kaufen, weil er es sich nicht leisten kann. Leute die nämlich regelmäßig ihre Spiele verkaufen, werden das bei der Kaufentscheidung auch berücksichtigen und wenn es nichts mehr zu verkaufen gibt, dann werden viele wahrscheinlich auch weniger kaufen. Im Grunde ist es wie mit den Raubkopiereren. Viele, die Spiele gebraucht kaufen würden sie nie Original kaufen, weil ihnen das zu teuer ist (höchstens später, wenn sie wesentlich billiger sind). Wobei ich mir auch schon einige ältere Spiele bei eBay für 1€ gekauft hab, für die ich keine 10€ im Laden ausgeben würde!
 
So beklagte [..] einer der weltweit größten Publisher[,] den Weiterverkauf von Spielen.
Natürlich beklagen sich die Publisher über den Weiterverkauf von Spielen mit ihrer Kopierschutz-Malware, die teilweise tief ins System eingreifen und nur mit Müh' und Not wieder entfernt werden können.
Aber da sie sich andererseits weigern, ihre Schädlinge zurückzunehmen und den Kaufpreis zu erstatten, wenn ehrliche Käufer ein Spiel, für das sie bezahlt haben, nicht spielen können, weil ein sogenannter "Schutzmechanismus" das ganze System lahmlegt, haben sie absolut nicht das Recht dazu, sich bzgl. des Weiterverkaufs ihrer Produkte beschweren.

Edit:
Ordografi korigirrd :D
 
Uepsilon schrieb:
Einen Schwierigen und sehr kostenintensiven Punkt für Amazon sehe ich in der Tatsache des Ankaufs. Ob das üblich ist sich die Spiele auf eigene Kosten zusenden zu lassen, dann bei nichtgefallen auch noch das Rückporto zu tragen weiß ich nicht. In DE ist es so, dass die Spiele direkt bei GameStop verkauft werden. Online gibt es sowas nicht.

Wenn du einen Gutschein als "Bezahlung" anbietest, wird die Marge wieder über den Verkauf eines weiteren Produkts reingeholt. Durch die Masse die Amazon abnimmt sollte das kein Problem sein. Quersubventionierung...
 
naja überleg mal wieviele leute jetzt die chance sehen ihre stark zerkratzten spiele los zu werden? beim gamestop nehmen wir im schnitt jedes 2e spiel nicht an, da es zu zerkratzt ist.. dies zieht sich durch alle konsolenspiele durch (PS3 ausgenommen, die sind meistens in gutem zustand..).. also 50% "leeraufwand" ist schon einiges und in DE würde ein päckchen hin und zurück etwa 10€ kosten..
 
Hat alles sein für und Wider, wenn ich für ein neues Spiel, was mich 50 Euro kostete, dass nach meinem Geschmack Bullshit ist, 25 Euro wieder bekomme, greife eher zu und hol mir noch ein anderes Spiel das mir dafür gefallen könnte. Davon hat mich eine Neuinvestition von weiteren 50 Euro schon oft abgeschreckt, aus Angst wieder ins Klo zu greifen.

Schüler, die vielleicht 50 Euro Taschengeld haben greifen so eher mal zur Second Hand DVD, statt sich Raubkopien zu beschaffen. Ist zwar rein Hypothetisch, aber nicht abwägig. Ich glaube nicht, dass es den Markt verschlimmert. Zumal ebay & Co. ohnehin schon seit eh und je die Möglichkeiten bieten.

Aber ich denke,ich für meinen Teil nehm diese Möglichkeiten eh nicht in Anspruch, und ich würde mich hüten meine (Far)Crysis, Call of Duty, Battlefield oder Unreal Tournament Reihen auch nur kurz weg zu geben. Ich glaube auch so denken giele Gamer, also sollte die Industrie vlt. mal vor der eigenen Tür kehren. Gute Spiele, egal welchen Genres setzen sich immer beim entsperechende Publikum durch, siehe SIMS, dem ich persönlich überhaupt nie etwas abgewinnen konnte.

P.S.: Der Autovergleich wurde auf Seite 1 schon angebracht und auch wieder sehr gut dementiert.
 
Das bringt mit sich einige Nachteile.
Bei meisten Spielen wird es dann unmöglich sein im Multiplayer zu spielen, da die Keys schon regestriert wurden.
Oder bei Spielen die Installationen limitieren.
Ansonsten gute Sache, ich würde durchaus gebrauchtes Spiel kaufen, wenn es in gutem Zustand ist und ober genanntes Problem nicht auftritt.
 
@über mir:
Was dann natürlich wieder die Frage aufwirft, inwieweit es (il)legal ist, sich für Software, dessen Datenträger man legal erworben hat, gecrackte (ausführbare) Dateien herunterzuladen und zu benutzen... :rolleyes:
 
finds nicht gut. auch die entwickler und publisher müssen leben und dass denen das immer schwerer fällt, kann man in letzter zeit öfters lesen.

da werden millionen verluste gemacht und studios geschlossen usw.

wer preiswert games kaufen will kauft die als budget.

ich zock grade timeshift, geniales game. neu für 9,99€ bei amazon.
 
Da gäbe es doch eine einfache Lösung....
Man macht eine Statistik wie oft das gleiche Spiel in GameStop, Amazon, etc.. wiederverkauft wird und passt nach dieser Statistik den Preis für ein neues Spiel an.
Wenn ein 50 Euro Spiel 5x weiterverkauft wird, dann können die Hersteller dieses Spiel für 15 Euro anbieten.
Rechnerisch wären das also 90 Euro, davon zieht man einen kleineren Teil ab, die ein Spiel sogar für 15 Euro nicht neu kaufen, das würde bestimmt trotzdem noch mehr als 50 Euro pro Spiel Umsatz einbringen.

So könnte ein Hersteller seinen Umsatz bestimmt anheben (und denen geht es ja um jedes %) und der Kunde bekommt seine Spiele noch günstiger und kauft eher ein Spiel neu!

Jetzt bedenkt man, dass sich nicht jeder jeden Monat ein Spiel für 50 Euro leisten kann (Schüler) oder will (Schüler und Arbeiter). Bei 15 Euro könnte "man" bei gleichem Budget drei Spiele kaufen, vielleicht animiert das noch einen zum Sparen und man kauf doch "nur" doppelt so viele Spiele.
Für die Spielehersteller wäre das theoretisch eine Umsatzsteigerung von 100%!

Ich könnte wetten, dass damit der Umsatz von einem Hersteller bestimmt um 200% steigt und die Kunden wären glücklicher! :)
(Gilt natürlich nur für gute Spielehersteller, EA wird also weiterhin weinen, aber bestimmt trotzdem 50% mehr Umsatz machen :p)
 
Ich find gebrauchte Spiele im guten Zustand toll, habe insgesamt 41 Xbox Spiele wovon locker 2/3 gebrauchte vom Gamestop nebenan sind die mich ca 10-40 Euro gekostet haben, einige neuere Titel als Schnäppchen und was wichtiger ist, ältere Titel die es so nicht mehr auf dem Markt gibt (z.b. Burnout Revenge, Nintey Nine Nights usw.) kann man da immernoch finden

Ich trau mich wetten das es in Zukunft wohl eine Methode geben wird sogar Konsolenspiele an eine Konsole zu binden
 
Richtig, und bald verklagt mich Ferrai weil ich meinen Boliden an einen einen kommerziellen Händler verkauft habe und der mit dem Weiterverkauf Geld rausschlägt...

Wenn ich mir z.b. ein nigelnagelneues Auto beim Händler meines Vertrauens kaufe, und selbiges nach einigen Jahren am Gebrauchtwagen Markt anbiete, wird sich der Händler doch auch nicht darüber aufregen oder gar rechtliche Schritte dagegen einleiten.

Habe ich einen Denkfehler in meiner Argumentation, wenn ja biete ich um Berichtigung. :-)

In der Argumentation ist in der Tat ein großer Denkfehler versteckt. Ein Auto ist ein Gebrauchsartikel. Je länger und öfter ich ihn fahre, umso mehr verschleißt es. Ob ein Auto neu ist oder 100.000km auf dem Tacho hat macht einen großen Unterschied. Zum anderen benötige ich z.B. ein Auto um zur Arbeit zu kommen usw. Ein Spiel hingegen wird nicht dadurch schlechter, dass es vorher schon jemand gespielt hat. Das persönliche Erlebnis ist dasselbe ob ich es neu gekauft habe oder das Spiel schon durch hundert Hände gegangen ist. Vor allem gibt es eine solche Fülle an Spielen, dass es wenig interessant ist, ein Spiel immer und immer wieder zu spielen (Online-Modus mal ausgenommen). Mit einem Spiel wird an sich nicht ein Gegenstand verkauft, sondern ein Erlebnis. Die DVD ist nur Datenträger und siehe Steam, XBLA usw. auch überflüssig. Der Vertrieb von Spielen wird sich in eine Richtung entwickeln, die am besten mit einem Kinobesuch zu vergleichen ist. Du bezahlst ja nicht die Kinokarte (-> analog Datenträger) sondern den Kinobesuch an sich (-> analog das Spieleerlebnis). Aus Sicht der Publisher ist also das Verkaufen von gebrauchten Spielen, als ob du eine Kinokarte danach an jemand verkaufst und der kommt damit auch in den Film. Für den Nutzer ist die Entwicklung natürlich blöd, aber der hat ja selbst mit der großen Akzeptanz von Steam, XBLA usw. dieser Entwicklung den Weg geebnet.

P.S. Persönlich spiele ich fast nur gebrauchte Spiele und verkaufe diese meist auch wieder nach 1x Zocken.
 
Find ich gut, allerdings kann man auch so Spiele problemlos verkaufen (ebay, Foren etc.).
War mit Amazon immer sehr zufrieden, folglich werde ich es evtl. mal ausprobieren.:) (falls es hier mal aufschlägt)

Kann EA und Co schon verstehen, trotzdem: Wenn ich ein Spiel kaufe, es durch habe und es nicht besonders war (gerade bei Shootern häufig der Fall), dann verkauf ichs wieder, basta!
Warums jetzt extra Heulerei geben soll versteh ich nicht, wie gesagt ebay, da wird man fast immer fündig. Noch besser läufts über Foren, der Eine freut sich das er das Game los wird, der Andere is happy weil er nen Schnäppchen gemacht hat.

Kostet die Hersteller natürlich Geld, an dieser Stelle sollte man allgemein (und NEIN ich meine NICHT nur EA!!!!) wieder mehr für die Kunden tun! Day-One Patches, sowie Updates die in ein modernes Spiel von Anfang an rein gehören per Patch nachzuliefern (z.B. Multiplayer Modus, denke da z.B. an Empire), ist ein Unding, die reinste Kundenverarsche.
 
Es ist doch nur logisch, das Spiele weiterverkauft werden. Wenn man manche innerhalb von 1-2 Tagen durch hat. Und die AddOns die dann nachgeschoben werden, kosten fast soviel wie das Original-Spiel.
Sinnvoll wäre es von den Spiele-Entwicklern für die Besitzer originaler Spiele, Erweiterungen und, oder eben AddOns als Download mit registriertem Schlüssel anzubieten um so den Reiz des weiterspielens zu erhalten.
Dafür bin ich dann auch bereit für ein gutes Game 50€ hinzulegen. Und verkaufen würde ich es auch nicht mehr, weil die nächste Erweiterung als Download ansteht.
 
wenn die Publisher der Wiederverkauf ihrer Spiele so stört, warum machen Sie denn nicht mal den Versuch und bieten ihre Spiele in 2 Versionen an, z.B. eine Version für ca. 50 Euro die man problemlos weiterverkaufen kann und eine günstigere Version, so um 20 Euro die über Steam oder vergleichbares durch Accountbindung nicht (jedenfalls nicht komfortabel) zu verkaufen ist. Damit könnte der Kunde selbst entscheiden was er haben will und es würden sicherlich genug Kunden die unverkäufliche Version kaufen da sie günstiger ist und so würden Kunden und Publisher davon profitieren.
 
Genoo schrieb:
Ich trau mich wetten das es in Zukunft wohl eine Methode geben wird sogar Konsolenspiele an eine Konsole zu binden

Dies ist schon längst passiert, durch Einwegcodes z.b. kann nur der Erstcodenutzer gewissen Inhalt laden, z.B. weitere Maps, oder weitere Lieder für Musikspiele in sein Spiel bekommen. Die Codes sind an den Account gebunden.

Second Hand Käufer haben nach gebrauch des Codes diese Chance nicht, außer sie kaufen sich vom Hersteller des Spieles einen Freischaltcode.


Btw. eine weitere Frage stellt sich natürlich auch, warum der heulende Hersteller nicht selbst mitmischt - Beispiel, warum nicht Aktionen ala "gebe dein fifa200x in Zahlung und Du bekommst fifa200y für nur XY", das kann man dann sehr weit treiben, z.B. um Konkurenzspieler zu animieren, das eigene Produkt zu kaufen ala "bring uns Rennspiel XY und Du bekommst NFS: Z für nur XY". Man trocknet so den Gebrauchtmarkt selbst aus und macht auch noch Geschäft.

Gerade EA macht sich doch mit den Vorgängern und den nicht gerade großen Veränderungen von Version zu Version, selbst das Leben schwer - warum fifa 200x, wen das Vorjahresspiel für die hälfte im Grunde das gleiche bietet?
 
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