News Amazon: Flut von KI-generierten E-Books sorgt für Kundenfrust

MonteDrago schrieb:
Aber wenn man sich nur beschallen lassen will, kann man auch gleich den ganzen Tag im Kaufhaus Fahrstuhl fahren.😏
...oder morgens zu Kaufland gehen (ich arbeite nachts und gehe deshalb meistens morgens nach der Arbeit einkaufen)

wuselsurfer schrieb:
Klingt sehr stark nach aktueller Popmusik aus dem Lebensmittelmarkt.
Da muß ich nach ein paar Minuten ganz stark die Ohren zu drücken.
Den Müll hält man nicht lange aus.

You made my day!!! :D

Siehe oben.
Genauso geht es mir, wenn ich einkaufen gehe.
Oder wenn ich auf der Arbeit ins Auto einsteige, welches vorher jemand anders gefahren hat.
Dann schreie ich erstmal (hört ja niemand), um das Radio zu übertönen (RTL, Energy), so lange, bis ich es geschafft habe auf DLF umzuschalten.
 
wuselsurfer schrieb:
Das ist aber nur das, was gemacht werden kann, nicht das, was wirklich zum Einsatz kommt.
Wenn du schon die Frage danach stellen musst wo KI bereits überall zum Einsatz kommt, solltest du eine solche Behauptung mit Quellenhinweisen untermauern. Ich habe dir jedenfalls eine Quelle geliefert, wo du genau nachlesen kannst wo sie längst im Einsatz ist. Die TU Darmstadt ist jedenfalls eine der wenigen Fakultäten in Deutschland, die sich mit dem Thema bereits seit vielen Jahren umfassend beschäftigt.

wuselsurfer schrieb:
Sind die Ärzte jetzt plötzlich zu dumm, um selber zu entscheiden, was gemacht wird bei einer Krankheit?
Ich stelle dir einfach mal eine simple Frage....

Angenommen Hautarzt A, macht in seiner Praxis 8h am Tag Screening und Hautarzt B macht die gleiche Untersuchung, lässt seine Diagnosen aber von einer KI gegenprüfen. Bei welchen Arzt werden am Ende mehr Patienten, mit einem früh erkanntem Hautkrebs herauskommen?

Menschen begehen Fehler, übersehen Dinge und werden müde, eine KI liefert 24h am Tag weitgehend gleiche Ergebnisse. Eine KI kann zudem jederzeit in Sekundenschnelle auf Resultate und Vergleichsergebnisse auf der ganzen Welt zurückgreifen, der Arzt muss sich hingegen weitgehend auf seine Erfahrung verlassen, er wird dem Patienten kaum sagen können, warten sie mal ich schaue bei Google nach.
Ergänzung ()

wuselsurfer schrieb:
Und ob das alles nicht mehr ausnahmslos ohne KI laufen kann auch.
Natürlich läuft es auch ohne KI! Wir können den Müll nach Asien exportieren und dort auf illegalen Müllhalden verbrennen lassen. Stelle dir aber mal die Frage selbst, wie willst du sonnst Millionen Tonnen Abfall sortenrein auftrennen? Einfach ein paar Chinesen anheuern die es machen? Natürlich läuft sowas seit Jahren in modernen Mülltrennungsanlagen mit Bilderkennung und trainierten KIs.

Ich will mich da aber nicht auf die Mülltrennung fixieren, KI Systeme sind überall im kommen oder bereits im Einsatz, von der Logistik, bis zur Softwareentwicklung. Das ist nicht nur ein Modewort, sonst könnte man sich nicht ganze Bücher mit einem Prompt erstellen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
xexex schrieb:
Wir können den Müll nach Asien exportieren und dort auf illegalen Müllhalden verbrennen lassen.
Was für eine populistische, völlig daneben liegende Antwort.

Ich kenne einige Sortieranlagen die völlig ohne KI auskommen und trotzdem gut funktionieren.

xexex schrieb:
Stelle dir aber mal die Frage selbst, wie willst du sonnst Millionen Tonnen Abfall sortenrein auftrennen?
Mit den vorhandenen Anlagen.

xexex schrieb:
Einfach ein paar Chinesen anheuern die es machen?
Da sag ich mal nichts dazu, sonst werde ich ausfällig.

xexex schrieb:
Menschen begehen Fehler, übersehen Dinge und werden müde, eine KI liefert 24h am Tag weitgehend gleiche Ergebnisse. Eine KI kann zudem jederzeit in Sekundenschnelle auf Resultate und Vergleichsergebnisse auf der ganzen Welt zurückgreifen, der Arzt muss sich hingegen weitgehend auf seine Erfahrung verlassen, er wird dem Patienten kaum sagen können, warten sie mal ich schaue bei Google nach.
Na da verlasse ich mich aber lieber auf einen Arzt, der mal etwas nachsehen muß, als nur auf eine KI.
Mein Hausarzt muß auch öfter mal was nachlesen auf dem PC, aber meine Krankheiten hat er alle zuverlässig behandelt.
 
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wuselsurfer schrieb:
Sind die Ärzte jetzt plötzlich zu dumm, um selber zu entscheiden, was gemacht wird bei einer Krankheit?
Das lief doch viel Jahre mit menschlicher Intelligenz gut, wenn nicht die Kaufleute die Sache ausgebremst haben.
Hier ist der grosse Mist, dass KI heutzutage fuer viel zu vieles als der gleiche Begriff verwendet wird.
In der Medizin koennen neuronale Netze eine ihrer Staerken voll ausspielen: Die Mustererkennung.
Eine KI kann die Daten aus bildgebenden Verfahren tatsaechlich sehr gut auswerten.

Klar, ein LLM, das worum es hier bei diesem Amazon Thema geht, ist auch ein neuronales Netz, aber es kommt halt was ganz anderes dabei raus :D
 
wuselsurfer schrieb:
Ich kenne einige Sortieranlagen die völlig ohne KI auskommen und trotzdem gut funktionieren.
Super! Ich kennen sogar Müllhalden die völlig ohne Mülltrennung auskommen, was willst du uns damit sagen? Wir brauchen einfach mehr Menschen die den Müll anderer sortieren?

wuselsurfer schrieb:
Na da verlasse ich mich aber lieber auf einen Arzt, der mal etwas nachsehen muß, als nur auf eine KI.
Du hast es nicht verstanden, dabei belasse ich es einfach mal...
 
xexex schrieb:
Wir brauchen einfach mehr Menschen die den Müll anderer sortieren?

Die Welt hat bis jetzt auch ohne KI funktioniert und wird es auch weiterhin.
KI ist nur die Geldkuh, die momentan durchs Dorf getrieben wird um massenhafte Einnahmen für einige, sehr wenige Unternehmen zu generieren.
Es werden Arbeitsplätze eingespart und der Gewinn steigt, weil die variablen Kosten fallen.

So, wie früher "Mikroelektronik", "CAD-CAM", "Quantencomputer", "Multimedia-PC", "Fuzzy-Logic" oder ähnliche Schlagworte.

Das mit den KI-generierten E-Books ist nur der Anfang.
Mal sehen, was als nächstes kommt.
 
Zuletzt bearbeitet: (Müll sortiert)
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anexX schrieb:
Und wenn dann irgendwann mal Trump Junior oder sonstwer den Stecker zieht und das Internet abschaltet bin ich mal gespannt wer dann noch was weiss und kann - glaubt mir das wird ein Fiasko epischen Ausmaßes ... :evillol:
Das würd ich ja an sich gern mal erleben, wie manche dann mit der Nase drauf gestoßen werden, dass das, was sie für normal halten, halt eben nicht so normal ist, sondern was künstliches. Aber das nutzt einem als einzelnem auch nichts, wenn die 99% um einen rum nichts drauf haben und deswegen alles zusammenbricht.
Ergänzung ()

Genoo schrieb:
auf der anderen Seite eröffnet es neue Möglichkeiten bzw. es schafft Raum für kreative Ideen die bisher verborgen geblieben sind, da das nötige Skillset bei den ensprechenden Personen nicht vorhanden war
Ich weiß nicht, ob das so wichtig ist, wenn soviele Personen mit den entsprechenden Skills vorhanden sind. Ich hatte bisher jedenfalls weit mehr Bücher, die ich lesen wollte, Filme, die ich sehen wollte, Musik, die ich hören wollte, als ich bewältigen konnte: Ich hab eine lange Sammlung Buchtiteln, die ich schon immer mal lesen wollte.
Ergänzung ()

ButterDieb schrieb:
Wenn sich die jungen Menschen nach und nach an dieses niedrige Niveau und an den eingeschränkten, sich immer wiederholenden Wortschatz gewöhnen, ist das sehr problematisch.
Dieses niedrige Niveau merkt man ja jetzt schon.
Ergänzung ()

LeWhopper schrieb:
DER wichtigste Punkt über allem, war für mich immer der Amazon Service. Hast ein Problem? Anruf. Gelöst. Fertig. Und das immer zu meiner vollsten Zufriedenheit. Letztens konnte ich mich wegen einer Falschabbuchung erstmal eine Stunde mit dem Support rumärgern und mich an den Vorgesetzten weiterleiten lassen, nur damit ich mein Geld zurückbekomme.
Das war für mich eigentlich der einzige Grund, warum ich bei Amazon bestellt habe (ich mag eigentlich keinen der Big Five unterstützen, aber bei mir gehts teilweise nicht anders). Wenn das jetzt nicht mehr so ist, wäre das ein großes Problem. Ist schon länger her, dass ich dort bestellt habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Vigilant schrieb:
Zwischen Qualitätssicherung und Zensur kann bei diesen Produkten der Grad sehr schmal werden 🤔.
Das erinnert mich irgendwie an die Diskussion vor einigen Jahren, ob es Zensur ist, wenn man Hassrede z.B. bei Facebook löscht.
Ich finde, neue Technologien bringen grundsätzliche neue Probleme ins Spiel, Da können die Maßnahmen, ihnen Einhalt zu gebieten, nicht mit alten Maßstäben gemessen werden.
 
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Tanne schrieb:
Wenn das jetzt nicht mehr so ist, wäre das ein großes Problem. Ist schon länger her, dass ich dort bestellt habe.
Das war bis jetzt nur meine schlimmste Erfahrung. Es ist aber wesentlich schlechter geworden. Ich hab früher für den Service auch einfach ein paar Euro mehr geblecht. Das war es mir wert.

Was noch gut funktioniert ist: Produkt beschädigt (Rabatt / Rückgabe) und Garantieabwicklung.
Was nicht mehr gut läuft ist:
  • Telefonsupport (halbwegs tragbar wenn man der Aufzeichnung zustimmt. Dann bekommt man überraschenderweise Leute, die man auch verstehen kann)
  • Chat (die überzogene "Freundlichkeit")
  • Account- und Primeangelegenheiten
  • Versandzeiten (angekündigt für manchmal Wochen oder sogar Monate)
  • uvm.
Ist mir jetzt zu nervig da jede Sache aufzulisten. Für mich ist Amazon größtenteils durch.
 
xexex schrieb:
Der springende Punkt an dieser Stelle ist doch die Frage, gehst du wegen der Band hin, oder wegen der Musik und den gleichgesinnten Menschen? Natürlich gibt es heutzutage einen Menschenkult in vielen Bereichen, aber wird es in der Zukunft auch so sein und wer wird dieser Mensch denn überhaupt sein? Ein Sänger oder der Typ hinter dem Computer?

Diejenigen die KIs heute kritisieren, sollten sich mal überlegen was Musik heutzutage noch ist. ...

Bei Metal kann man natürlich argumentieren da steht noch eine echte Band, aber könntest du mir die Bandmitglieder von Ozzy (RIP) nennen? Waren die nicht auch weitgehend austauschbar? ...

Wer heute KI grundsätzlich ablehnt, versteht einfach nicht welche Möglichkeiten sich damit ergeben, ...

Wird es deshalb bald keine Musiker mehr geben? Blödsinn! Es gibt auch heute trotz Film, noch das Theater oder die Oper. ...
Ich gehe wegen der Musik, und den Menschen, wo auch besonders die Band/ Solo Künstler dazu gehören hin.
Gerade bei mir noch bis dahin unbekannte Bands / Musiker, versuche ich immer nach dem Auftritt / Konzert mit diesen direkt ins Gespräch zu kommen, und das gelingt mir auch meistens. 😏

Und ja, auch wenn bei einem Solokünstler wie Ozzy es war, die Band "nur" in zweiter Reihe steht, könnte ich sie dir nennen, wie auch bei allen andern Bands die mich interessieren.

Ich lehne K"I" nicht grundsätzlich ab, aber ich rede mir das ganze halt auch nicht schön. 🙄
Nutze lokal in der Zwischenzeit selber eine kleine KI, für eine sehr eingeschränkten Zweck!.
Aber ich sehe halt auch die Probleme, und den sinnlosen Hype der um KI gemacht wird. 🤨

Ja es wird auch weiterhin Musiker geben, aber wenn diese davon nicht mehr Leben können, werden die Musik nur noch als Hobby machen!

Kenne sehr viele Bands wo das so ist.
Da kann man dann froh sein, wenn die alle 5 bis 7 Jahre mal eine Platte auf ihre eigenen Kosten (mittlere 5 stelliger Betrag!) machen, und wenn die 4 bis 5 Mal im Jahr irgendwo auftreten 🙁.

Und da sind wirklich richtig gute Musiker dabei, die tolle Musik machen.🙄
Aber das ganze wird jetzt hier zu OT, daher werde ich jetzt nichts mehr dazu schreiben.
 
MonteDrago schrieb:
Aber ich sehe halt auch die Probleme, und den sinnlosen Hype der um KI gemacht wird.
Das Problem an der Stelle ist halt schon die Behauptung es sei ein "Hype", das haben viele schon zum Internet, iPhone oder Social Media gesagt und kurze Zeit später haben diese Entwicklungen unser gesamtes Umfeld und die Art wie wir leben, einkaufen oder miteinander kommunizieren verändert.

KI ist alles nur eben kein Hype, ausländische Unternehmen haben das früh erkannt und investieren Milliarden in diesen Bereich, die europäische Wirtschaft läuft hingegen mal wieder Gefahr den Zug komplett zu verpassen. https://artificialanalysis.ai/leaderboards/models

KIs beeinflussen jetzt schon überall unsere Entwicklung und haben unser Umfeld bereits jetzt stark verändert. Ob Softwareentwicklung, in der Werbebranche, wie Inhalte kreiert werden oder im Medizinbereich, für viele ist es jetzt ein alltägliches Werkzeug, selbst bei den oft so skeptischen Foristen hier.

Dabei ist brauchbare generative KI gerade einmal zwei Jahre alt, alle anderen genannten Entwicklungen haben da mindestens ein Jahrzehnt für gebraucht.
 
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xexex schrieb:
KIs beeinflussen jetzt schon überall unsere Entwicklung und haben unser Umfeld bereits jetzt stark verändert. Ob Softwareentwicklung, in der Werbebranche, wie Inhalte kreiert werden oder im Medizinbereic
Und jetzt sieht man eben auch die negativen Auswirkungen, wie KI-generierte E-Books.
Anscheinend willst Du es nicht sehen und beschönigst die KI-Entwicklung.

Man sollte aber alle Seiten betrachten und die negativen Seiten eben auch verringern oder ausschalten.
 
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wuselsurfer schrieb:
Und jetzt sieht man eben auch die negativen Auswirkungen, wie KI-generierte E-Books.
Negativ ist diese Auswirkung nur, wenn das Ergebnis nicht stimmt. An KI generierten eBooks ist vom Grundsatz nichts schlechter oder besser, als an elektronischer Musik, oder am Computer erstellten Cartoons. Es sind letztlich alles Werkzeuge, die bessere oder schlechtere Ergebnisse hervorbringen.

Bei dir scheinen aber schon beim Wort KI die roten Lampen anzugehen, kenne ich nicht, mag ich nicht, will ich nicht. War denn das erste iPhone gut? War das Internet im Jahr 1995 zu etwas zu gebrauchen? Haben die ersten Suchmaschinen brauchbare Ergebnisse herausgespuckt? Nö...

Deine "Argumente" hat man schon hundert mal gehört, Einkaufen übers Internet, viel zu umständlich, Datenaustausch, viel zu unsicher. Heute sind Standleitungen praktisch ausgestorben und Offline Geschäfte haben es immer schwerer. Die KIs werden nicht alles von heute auf morgen umkrempeln und man wird Inhalte in ein paar Jahren vielleicht völlig anders konsumieren, das jetzt und heute ist das Internet im Jahr 1995.
 
Zuletzt bearbeitet:
xexex schrieb:
Negativ ist diese Auswirkung nur, wenn das Ergebnis nicht stimmt. An KI generierten eBooks ist vom Grundsatz nichts schlechter oder besser, als an elektronischer Musik, oder am Computer erstellten Cartoons. Es sind letztlich alles Werkzeuge, die bessere oder schlechtere Ergebnisse hervorbringen.
Solange es Werkzeuge bleiben, die vom Anwender gesteuert werden, meinetwegen.

xexex schrieb:
Bei dir scheinen aber schon beim Wort KI die roten Lampen anzugehen,
Was redest Du da?
Ich habe geschrieben, daß man auch die negativen Seiten beachten muß.
Die scheint es in Deiner Welt gar nicht zu geben.

xexex schrieb:
War denn das erste iPhone gut?
Keine Ahnung, ich hatte nie eins.
Das Apfelzeug war mir immer zu überteuert.

xexex schrieb:
War das Internet im Jahr 1995 zu etwas zu gebrauchen? Haben die ersten Suchmaschinen brauchbare Ergebnisse herausgespuckt?
Wenn man intelligent gesucht hat, schon.

xexex schrieb:
Einkaufen übers Internet, viel zu umständlich, Datenaustausch, viel zu unsicher.
Das habe ich nirgendwo geschrieben.
Schön, wie Du immer wieder Sachen anführst, die gar nicht da sind.

xexex schrieb:
Inhalte in ein paar Jahren vielleicht völlig anders konsumieren, das jetzt und heute ist das Internet im Jahr 1995.
Dann melde Dich mal in 10 Jahren wieder.

Tschüß.
 
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wuselsurfer schrieb:
Solange es Werkzeuge bleiben, die vom Anwender gesteuert werden, meinetwegen.
Was ist denn eine KI? Ein kleiner Roboter der hinter dir herläuft und ständig nervt? Wenn es ein "von der KI" erstelltes Buch gibt, dann gibt es einen Menschen der mit Hilfe einer Generativen-KI und eines von ihm erdachten Prompts etwas erstellt hat und es zu vermarkten versucht.

Nur weil er eine KI genommen hat, sagt erst einmal gar nichts über die Qualität des Inhalts aus, man kann eine solche Ausgabe schlichtweg als Input für weitere Prozesse nehmen und die eigentliche Qualität wird letztlich nur durch die steuernde Person bestimmt.

Woran unterscheidet sich das, von Musik wo ich auf Samples zurückgreife? Woran unterscheidet sich das von Softwareentwicklung, wo ich auf Open Source irgendwo aus dem Netz zurückgreife? Es gibt keinen Unterschied, nur die Art und der Umfang des Werkzeugs hat sich verändert.

Iron Plague schrieb:
den KI-Hype zu verteidigen bzw. schönzureden, finde ich offen gesagt verstörend.
Das größte Problem ist etwas als ein "Hype" darzustellen und sich mit der Thematik nicht zu befassen. Einmal damit befasst, kann sich jeder gerne eine Meinung dazu bilden und dann entscheiden wo, wie oder ob er KIs nutzen möchte oder auch nicht.

Wenn ich mir die Beiträge hier in einem Technikforum anschaue, da gleichen die oft einem Seniorenheim, wo ein paar alte Herren über alte Zeiten schwadronieren und die aktuelle Welt gar nicht mehr verstehen wollen, was ein ziemlich erschreckendes Bild abgibt.

Iron Plague schrieb:
oder etwas als 100% positiv darzustellen...
Würd ich nie behaupten, aber um darüber zu diskutieren, müsste man sich im Thema auskennen, "KI ist Scheiße" ist keine Grundlage für eine solche Diskussion. Zu viel "Müllcontent" ist kein exklusives Problem von KIs, das fing schon mit dem Buchdruck an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was die Bücher betrifft habe ich da keine Probleme mit. Den zum einen habe ich Bücher in Papierform ca. 900+ Zuhause, dazu noch mal 400-500 als Ebooks, aber alle sind von bekannten Autoren die eine gewisse Reputaion haben. Darüber hinaus kann man Bücher die man vor 20-30 Jahren gelesen hat durchaus noch mal lesen. Das Buch das ich in den letzten 43 Jahren gelesen habe ist Bram Stokers "Dracula", ca. 7 mal ;);)
Kurz gesagt Bücher ohne zuvor eine Besprechung/Kritik darüber gelesen zu haben oder eines Autoren den ich schon kenne kauf ich mir auf Verdacht eh nicht.
Der Nebeneffekt bei älteren Büchern ist auch das sie nicht verändert wurden was den Text betrifft. Natürlich sind die Heut zu Tage nicht mehr "politisch korrekt" aber das halte ich sowieso für viel zu überzogen in der heutigen Zeit. Den auch diese Bücher und ihre Sprache und Begrifflichkeiten in Textform sind Zeitzeugen und zeigen kulturäle Veränderungen auf. Das von irgent jemanden diese Werke verfälscht (wollen wir es einmal so nennen) werden ist aus meiner Sicht falsch. Eher sollte man den Lesern klar machen aus welcher Zeit und kulturellen Umfeld, also welche Einflüsse auf den Autoren vorhanden waren, aufzeigt.
 
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xexex schrieb:
Woran unterscheidet sich das, von Musik wo ich auf Samples zurückgreife? Woran unterscheidet sich das von Softwareentwicklung, wo ich auf Open Source irgendwo aus dem Netz zurückgreife? Es gibt keinen Unterschied, nur die Art und der Umfang des Werkzeugs hat sich verändert.
Wo der Unterschied ist?, leicht erklärt.
Der Entwickler von Open Source gibt dies GEWOLLT FREI, wo sich die K"I" einfach ungefragt (Wiederrechtlich !) die Daten von anderen nimmt. 🙄😒
Und auch Samples in der Musik sind nicht unproblematisch, ich sage nur "Kraftwerk gegen Herrn Pellham".🙄

Aber ja wir habe inzwischen alle begriffen, das du dir die Nutzung von K"I" schön reden willst, weil du dich dann ja als der "IT Spezi " fühlst.😏

Und das du alle hier, die das anders sehen als Du, quasi als "alte" technikfeindliche Säcke abstempeln willst, zeigt nur das du entweder sehr Jung bist, oder sehr eingeschränkt in deiner Wahrnehmung.

Mehr gibt es dazu von meiner Seite nicht mehr zu sagen.
 
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LoganWolf schrieb:
Den zum einen habe ich Bücher in Papierform ca. 900+ Zuhause, dazu noch mal 400-500 als Ebooks
Wow, nette eigene Bibliothek. Aber wie schaffst Du es/hast Du es geschafft, soviel zu lesen? Ich glaub, mein letztes gekauftes Buch, was ich unbedingt gelesen haben wollte, war von 2015 (von Roger Willemsen, als er ein Jahr den Bundestag begleitet hat), ich hab das immer noch nicht geschafft. Seitdem kauf ich mir nichts mehr, macht ja keinen Sinn, wenn eins ums andere nur einstaubt.

Darüber hinaus kann man Bücher die man vor 20-30 Jahren gelesen hat durchaus noch mal lesen.
Das mach ich auch, mit Romanen o.ä. Sogar etliche meiner Kinderbücher lese ich immer wieder.

Kurz gesagt Bücher ohne zuvor eine Besprechung/Kritik darüber gelesen zu haben oder eines Autoren den ich schon kenne kauf ich mir auf Verdacht eh nicht.
Das ist ein Grund meiner Bücheranhäufung (v.a. Sachbücher). Weil ich soviel Rezensionen gehört habe, wo ich mir dachte, das Buch wäre eine echte Bereicherung.
Solange es also noch Rezensionen gibt... Und solange Rezensenten noch wertgeschätzt und bezahlt werden, kann man dem ja persönlich entkommen.
Der Nebeneffekt bei älteren Büchern ist auch das sie nicht verändert wurden was den Text betrifft. Natürlich sind die Heut zu Tage nicht mehr "politisch korrekt"
Ja, aber das ist mit noch älteren Büchern ja erst recht so. Wenn man an Schulliteratur denkt, sowas wie Goethe etc., ist ja klar, dass das eine andere Zeit war, teilweise hat man ja sogar Schwierigkeiten, die Sprache zu verstehen. Aber ich finde ältere Bücher spannend, weil die einem die Geschichte anders erschließen. Das hat aber mit der inneren Geisteshaltung zu tun, mit der man so einem Buch begegnet. Zu Schulzeiten war da mit geschichtlicher Einordnung in einen Kontext noch nicht viel (selbst wenn man parallel im Geschichtsunterricht diesselbe Zeit behandelte), es fehlte die Grundlage (die halt mehr ist als das reine Faktenwissen, sondern auch Lebenserfahrung).
Und was KI angeht, bezweifle ich, dass die so etwas rüberbringen kann. Die kann höchstens woanders erfasste Erfahrungen (und Emotionen) abkupfern, aber ob sie die so mit anderem Themen zusammenbringen kann... So dass es bei einem was auslöst...
 
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