News Amazon Kindle Jahresrückblick: So hat Deutschand 2025 digital und analog gelesen

Ich habe weder die Zeit noch die innere Ruhe zum lesen - bewundere aber jeden der beides hat. :smokin:
 
Ich lese keine Bücher. Dazu fehlt mir die nötige Fantasie. Ich bin ein Film ,Serien und Gaming Typ.
Allerdings lese ich viel und oft Online ( Foren, Berichte usw... ).
 
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xexex schrieb:
Sie sind eine Ressourcenverschwendung, da die meisten schlichtweg nach einmaligen Lesen im Müll oder der Papiertonne landen.

Das war vielleicht mal anders, als noch nicht so viel Müll zu Papier gebracht wurde und die Menschen häufiger Bibliotheken nutzten, aber die Zeit ist lang her.

Nachwachsende Rohstoffe hin oder her, es gibt besseres was wir mit Holz anstellen können und Produktions-, Vertriebs-, Entsorgung und Transportkosten lässt du dabei außer Acht.

Die meisten Bücher landen nach einmaligem Lesen im Müll? Bitte was? Wie kommst du denn auf die Idee? Ich kenne niemanden der sich Bücher kauft und die nach einmaligen Lesen wegschmeißt. Ganz im Gegenteil, die allermeisten Menschen haben eine ziemliche Aversion dagegen Bücher wegzuwerfen,.

Arboster schrieb:
Wer heutzutage noch Papierbücher bevorzugt soll das machen.
Ist aber imho völlig überholt und ökologisch meist schlechter.

Also zum Einen hängt das Sicherlich von den Lesegewohnheiten ab, da ein E-Book Reader ja eine deutlich größere Umweltbelastung bei der Produktion erfordert, zum anderen ist das auch eine bisschen weltfremde Herangehensweise. Papierbuch vs. E-Book Reader ist ökologisch betrachtet halt "Super unproblematisch" vs "extrem unproblematisch", insofern ist die Umweltbelastung da überhaupt kein Argument.

Wer lieber Bücher liest/besitzt soll das tun, wer seinen Reader besser findet soll den nutzen.
 
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Ich lese durchaus noch, aber ausschließlich Englische E-Books.
Bücher aus Papier habe ich aus meinem Haushalt vollständig verbannt, existierende habe ich an Freunde oder Büchereien verschenkt...weggeworfen wurde da nichts :)

Nutze stattdessen einen Kindle (im Moment den Scribe 2024) und vermisse das Papier nicht wirklich.
 
Stelios schrieb:
@Zynicus Evtl. durch neu illustrierte Auflage oder durch Hogwarts Legacy?
HL erschien 2023, das würde wohl nicht in der aktuellen Liste durchschlagen.

xexex schrieb:
Stelle dir vor, die erste Deutsche Fassung von Herrn der Ringe kam 1969 heraus, in welchen Jahren wurde die Trilogie wohl am meisten gelesen?
Nun, offensichtlich nicht 2025. Insofern verstehe ich den Einwand nicht.
 
xexex schrieb:
die erste Deutsche Fassung von Herrn der Ringe kam 1969 heraus, in welchen Jahren wurde die Trilogie wohl am meisten gelesen?
Der erste echte Boom vom Kleinen Hobbit und Herr der Ringe in Deutschland war nicht nach der dt. Erstfassung, sondern um 1982 bis 1985.
Das war auch der Auslöser von dem immensen Boom der Fantasy-Literatur, der ununterbrochen bis heute anhält und beendete gleichzeitig die große Zeit der Science-Fiction-Literatur.
 
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Sani- schrieb:
Die meisten Bücher landen nach einmaligem Lesen im Müll?
Du glaubst hoffentlich nicht wirklich, dass jemand diese ganzen Groschenromane in Buchform sammelt oder anderweitig weiterer Verwendung zuführt oder?

Ich kann an dieser Stelle nur für mich sprechen und bin zu faul eine Statistik zu suchen, ich habe jedenfalls von hunderten von Büchern die ich mal gelesen habe, ganze drei in meinem Regal stehen. Der Rest? Tonne!

Deshalb kauft man ja Taschenbücher und keine richtig gebundenen Bücher, die man auch ins Regal stellen kann.
 
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Also meine Sammlung umfasst Bücher aus vielem Jahrhunderten. Das Älteste ist von 1731 :D

Ich habe extra eine kleine Bibliotheksecke im Hobbyraum wo ich Platz habe sowas zu Sammeln. Reiseberichte, atlanten, geschichtliche Sachen. Sowas wirft man definitiv nicht weg
 
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Meine zuletzt gelesenen Bücher waren die letzten drei Asterix-Bände im französischen Original. Und zwar im Hardcover. Echte Bücher aus Papier sind für mich unantastbar. Ich kaufe aber nur noch selten neue.
Ansonsten lese ich meistens doch auf dem Tablet, weil ich das eh dabeihabe. Eine App namens „Buch des Tages“, die es leider im Store nicht mehr gibt, hat mir schon viele brauchbare bis tolle E-Books geliefert, die bei Amazon für kurze Zeit kostenlos zu haben sind. So eine App oder Webseite suche ich eigentlich wieder.
 
xexex schrieb:
Du glaubst hoffentlich nicht wirklich, dass jemand diese ganzen Groschenromane in Buchform sammelt oder anderweitig weiterer Verwendung zuführt oder?


Ich kann an dieser Stelle nur für mich sprechen und bin zu faul eine Statistik zu suchen, ich habe jedenfalls von hunderten von Büchern die ich mal gelesen habe, ganze drei in meinem Regal stehen. Der Rest? Tonne!

Deshalb kauft man ja Taschenbücher und keine richtig gebundenen Bücher, die man auch ins Regal stellen kann.
Nein, ich glaube aber auch nicht wirklich, dass diese Groschenromane den Löwenanteil der in Deutschland verkauften Bücher ausmacht.

Und auch Taschenbücher kann man ins Regal stellen. Die meisten werden wohl Taschenbücher kaufen, weil sie leichter, handlicher und vor allem günstiger sind.

Ich würde einfach nicht so viel von mir auf andere schließen. Dass Bücher regelhaft nach einmaligen Lesen weggeworfen werden ist Unsinn, nicht zuletzt weil Bücher dafür schlicht zu teuer sind.
 
Ich hab keines davon gelesen, allerdings kaufe ich Bücher oder ebooks auch nicht bei Amazon, aus Prinzip.
Was mir aber auffällt sind die 16% mit lesen, was ist das. Das erklärt so einige Posts im Forum.....

Rickmer schrieb:
Abgesehen davon lese ich praktisch nur noch in englischer Sprache.
Wow, Du bist der Held.
 
Sani- schrieb:
Nein, ich glaube aber auch nicht wirklich, dass diese Groschenromane den Löwenanteil der in Deutschland verkauften Bücher ausmacht.
Was denn sonst? Im letzten Jahr sind alleine in Deutschland knapp 66000 Bücher erschien, wie hoch glaubst du ist da der Anteil an sammelwerten Werken? In den USA gab es mal eine Studie von einigen Jahren, so viel anders lesen die Menschen in Deutschland auch nicht.
As stated previously, an estimated 640,000 tons of books are sent to the landfill annually. At an assumed average weight of 4 pounds each that equates to approximately 320 million books that are discarded each year and not being recycled.
https://www.nwf.org/~/media/PDFs/Eco-schools/McGraw Hill/12-4-12 A Research Study on Textbook Recycling.ashx

Jetzt wird bei uns natürlich vieles recycled und es leben weniger Menschen hierzulande als in den USA. Nur selbst nach unten skaliert, entstehen durch gedruckte Bücher die weggeworfen werden, tausende Tonnen Müll. Papier lässt sich zudem nicht endlos wiederverwerten, die Bücher müssen gedruckt und zusammengesetzt werden und dann werden sie teilweise noch quer durch die Welt geschickt.

"Print on Demand" mindert zwar die Berge an Büchern die unverkauft auf den Müllhalden landen, aber letztlich kommen die meisten sowieso dahin und an dem Aufwand bei der Herstellung, Transport, Versand und Entsorgung ändert es wenig.
 
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Ich lese vor allem die Klassiker der Weltliteratur... Alexandre Dumas, Iam Fleming, etc. und gebe dann schon mehr Geld für gebundene (Exklusiv-) Ausgaben aus wie bspw. den Reisebericht von Ibn Fadlān. Den Harry Potter Sammelband mit ~3800 Seiten habe ich mir auch geholt. Genau so ein Klotz wie der Graf von Monte Cristo...

Was mir noch fehlt: Eine gebundene Ausgabe der Unendlichen Geschichte im Ledereinband und Auryn. Es gibt hier nur ganz wenige Veröffentlichungen, die wirklich gut gelungen sind.

Ich hatte zeitweise auch einen Amazon Paperwhite, aber das ist vom Lesen her einfach zu nervig. Zu oft habe ich mich über die Formatierung der einzelnen Seiten geärgert und die fehlenden detailierten Einstellmöglichkeiten. Das was man an Text auf eine gedruckte Seite bringt, lässt sich nur schwer auf einem eReader umsetzen.
 
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Kenshin_01 schrieb:
Interessant das doch noch so viele lesen. Und scheinbar sogar das altertümliche Papier.
Ich finde es umgekehrt interessant. Ich nehme sogar echte physische Bücher mit in den Urlaub.
 
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@daVinci Ja, in meiner Monteursbude stapeln sich auch immer die Bücher. ^^ Mit den ganzen eBook-Readern komme ich nicht klar. Mir ist auch Papier lieber....das ist einfach irgendwie wärmer. Lesen ohne den Buchgeruch ist irgendwie komisch.
 
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Kenshin_01 schrieb:
Interessant das doch noch so viele lesen. Und scheinbar sogar das altertümliche Papier.
Das "altertümlich" verbitte ich mir an dieser Stelle - ich muss mal für meinen "Berufsstand" da Partei ergreifen!

Auch wenn eBook-Reader gerade auf Reisen doch große Vorteile haben, haptisch kommen die Geräte teilweise an wirklich "gute" Bücher nicht ran. Dazu hat das Buch noch den Vorteil, dass es "barrierearm" ist und in der Form nicht veraltet. Dazu kommt die doch sehr, sagen wir mal fragmentierte Landschaft bei eBook-Readern mit dazu. Tolinos sind auf Hugendubel oder Thalia gebrandete, OnLeihe und Overdrive gehen, angenehme Bedienung ist anders.

Kindle ist joar, lassen wir das mal. Pocketbook und Kobo sind da ganz gut, allerdings dann wieder keine Kindle-Sachen usw.
Zynicus schrieb:
Das wollte ich auch gerade schreiben. Wie kommt das in eine Liste von 2025?
Harry Potter ist ein Longseller und läuft quasi seit dem Hype in den 00er Jahren relativ konstant, auch bei den Ausleihen in den Bibliotheken. Gerade die Bände 1 - 4 sind quasi immer unterwegs:
1767077164379.png

Ausleihfristen sind 28 Tage, bei 7 Ausleihen in diesem Jahr und ebenso den 6 Verlängerungen, ist das Buch quasi ständig unterwegs. Imd seönst om "schwächeren" Jahren ist das Buch Buch quasi das halbe Jahr nicht am Standort.

Das hat nicht nur mit den Spielen zutun, sondern an der Stelle auch mit dem allgemeinen Medienkonsum und man wird es kaum glauben: Das Harry Potter Filme auch "regelmäßig" im Fernsehen laufen, hat da auch einfluss drauf, weil die Kinder sich dafür interessieren und dann auch Buch wollen - gerade etwas verallgemeinert.
Melvyn schrieb:
Hinterher ists wieder mehr geworden, nun aber fast ausschließlich auf Papier. Kann nicht mal genau sagen warum genau.
Ich lese fast nur auf Papier, weil ich durch meinen Job schon genug am PC hänge und das Buch so unkompliziert ist und ich spiele verdammt gerne mit dem Lesezeichen.

Früher war ich sogar Eselsohr! Und nein, ich hab damit keine Probleme, Bücher sind zum lesen da!
Ergänzung ()

Sani- schrieb:
Die meisten Bücher landen nach einmaligem Lesen im Müll? Bitte was? Wie kommst du denn auf die Idee?
Diese Menschen gibt es durchaus, wobei ich mich an der Stelle dann eher Frage, ob die Leute sich nicht besser - sofern in der Stadt verfügbar - für eine öffentliche Bibliothek entscheiden sollten oder entsprechenden Angebote in manchen Städten wie Telefonzellen, in dem man Bücher mit anderen "tauschen" kann. Das ist gerade bei aktueller Literatur mit der einfachste und sogar ökologischte Weg.
Sani- schrieb:
Ganz im Gegenteil, die allermeisten Menschen haben eine ziemliche Aversion dagegen Bücher wegzuwerfen,.
Und ich muss sagen an der Stelle: Leider. Und bitte jetzt nicht falsch verstehen, ich habe nur damit jeden Tag zutun, auch wenn ich für die Technik zuständig bin.

Viele Bücher unterliegen dem Zeitgeist - was schöne Literatur angeht, also Romane vereinfacht ausgedrückt - und veralten. Es gibt gewisse Longseller und ebenso Klassiker, die "zeitlos" sind - Harry Potter entwickelt sich aktuell dazu, Herr der Ringe ist ein Klassiker - das trifft allerdings auf die wenigsten Romane zu. Ein Fitzek - der ist ja recht bekannt - wird in der Form nie ein Klassiker werden, weil er Bücher in der jetzigen Zeit schreibt und damit viel zu Nah ist. Genauso hast du viele andere Autoren und Autorinnen, die zwar tolle Bücher schreiben - und darunter fallen auch recht viele "Nobelpreisträger" - die jedoch zeitlich mit einem Ablaufdatum versehen sind. So traurig man das finden mag, das ist eine Tatsache!

Wir bekommen oft Büchersammlungen angeboten, bei denen wir dankbar ablehnen, weil wir nicht den Platz haben und auch die Aktualität fehlt. Antiquitätenhändler nehmen solches Zeug auch ungerne, eben weil es sich nicht verkauft. In so einem Fall ist es - auch wenn es schwer fällt - besser das Zeug in die Tonne zu hauen.

Bei Sachliteratur ist das ganze an der Stelle noch etwas "radikaler", weil hier Bücher alleine dadurch veralten, weil sich die Welt weiter dreht.
Sani- schrieb:
Papierbuch vs. E-Book Reader ist ökologisch betrachtet halt "Super unproblematisch" vs "extrem unproblematisch", insofern ist die Umweltbelastung da überhaupt kein Argument.
Es kommt darauf an und in dem Fall auch wie viele Bücher man liest, wie man mit dem Ebook-Reader umgeht und Co.

Wer im Jahr vielleicht 3 - 4 Bücher liest, kommt in der Regel mit dem normalen Buch ökologisch besser davon, als mit dem eBook-Reader. Wer im Jahr 10 - 20 Bücher schafft, ist mit dem eBook-Reader ökologisch besser bedient.

Wer der Umwelt wirklich was gutes tun will: Ab zur öffentlichen Bibliothek, ausweiß gemacht und dort das Buch ausgeliehen oder nach dem Kauf das Buch dort hin gebracht und gefragt, ob sie es wollen. Gerade bei aktuellen Bestsellern ist das echt eine große Hilfe.
 
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xexex schrieb:
Was denn sonst? Im letzten Jahr sind alleine in Deutschland knapp 66000 Bücher erschien, wie hoch glaubst du ist da der Anteil an sammelwerten Werken? In den USA gab es mal eine Studie von einigen Jahren, so viel anders lesen die Menschen in Deutschland auch nicht.

Die meisten dieser 66000 Bücher werden nicht in nennenswerter Auflage verkauft, spielen insofern für die Betrachtung wie viele Büchern direkt nach einmaligen Lesen weggeschmissen werden keine Rolle.
 
xexex schrieb:
Sie sind eine Ressourcenverschwendung, da die meisten schlichtweg nach einmaligen Lesen im Müll oder der Papiertonne landen.

Das war vielleicht mal anders, als noch nicht so viel Müll zu Papier gebracht wurde und die Menschen häufiger Bibliotheken nutzten, aber die Zeit ist lang her.

Nachwachsende Rohstoffe hin oder her, es gibt besseres was wir mit Holz anstellen können und Produktions-, Vertriebs-, Entsorgung und Transportkosten lässt du dabei außer Acht.
1. Schmeißt in meinem Umfeld kein einziger ein Buch nach dem lesen in den Müll (Bibliotheken sind übrigens ein super Tipp für alle mit Kinder / Kinderbücher)
2. Lässt sich Papier extrem gut recyceln
3. Papier besteht aus nachwachsenden Ressourcen
4. Ein Ebook Reader hat eine Akku, Chip, Elektronikkomponenten, Metalle, Plastik, usw was in der Produktion extrem viele Ressourcen kostet (meist auch nicht nachwachsend und seltene Erden)
5. Braucht immer Strom (der wird - wenn auch gering - bei jeder gelesenen Seite verbraucht und muss auch produziert werden)
6. Bei vielen Bekannten gammelt der E-Book-Reader kaum genutzt über Jahre in einer Schublade rum
7. Irgendwann muss man auch eine Ebook-Reader entsorgen, was dann Elektoschrott ist und extrem schwierig zu recyceln ist im Vergleich zu einem Buch. Dieses recycling braucht auch massiv Energie und Ressourcen oder du belastest die Umwelt
8. Ein Ebook Reader hat NUR dann die bessere Umweltbilanz wenn du ~40-50 Fette Bücher liest. Wenn du weniger als 10 Bücher im Jahr liest hast du keine Einsparung an Ressourcen.

Deshalb hat der Ebook-Reader nicht automatisch eine bessere Ökobilanz bzgl. Ressourcenschonung!
 
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