Amazon Kontosperrung: Gefahr durch verkaufte Artikel?

Rios

Lieutenant
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Hi :)

es gab ja in letzter Zeit wieder ein paar News, dass Amazon bei "auffälligem" Rücksendeverhalten vermehrt Konten sperrt.
Beim Missbrauch vom 14-tägigem Rückgaberecht, finde ich das auch in Ordnung. Jedoch hört man ja auch, dass Konten von Kunden gesperrt wurden, die sehr wenig zurücksenden.


Ich persönlich sende eigentlich nicht viel zurück. Aber ich verkaufe hin- und wieder bei Amazon gekaufte Artikel mit Rechnung über ebay.

Wenn der Käufer dann meinen Artikel mithilfe der Rechnung bei Amazon reklamiert, wie läuft das dann ab? Gilt das dann bei mir als Rücksendung und verschlechtert sich damit mein "Score"?

Kann ich einfach meinen Namen+Adresse auf der Rechnung schwärzen? Oder bringt das nichts?

Vielen Dank im Voraus!
 
Rios schrieb:
Wenn der Käufer dann meinen Artikel mithilfe der Rechnung bei Amazon reklamiert
Reklamtionen haben damit überhaupt nix zu tun. Es geht um die ganzen Leute, die Amazon als Ausleihe zum Nulltarif ansehen (für 14 bis 30 Tage) oder sich z.B. 5 CPUs bestellen und dann die eine behalten, der sich maximal übertakten lässt.
 
Das ist so leider nicht korrekt.
Ich habe in den letzten 2 Jahren eine Rücksendung wegen falscher Artikelbeschreibung über 11,89€ (wurde als Nichtgefallen eingestuft) gehabt und 11 defekte oder auf dem Versandweg verlorene Bestellungen reklamiert (mehrere Hardwarekomponenten im dreistelligen Bereich waren darunter).
Dabei habe ich bestimmt 200 Bestellungen insgesamt.

Ich bin im letzten Monat von Amazon bereits wegen einer hohen Retourequote per Mail angezählt worden (im Netz bekannte Mail wegen hoher Retourequote und unzufriedenem Einkaufserlebnis) und bin derzeit in Klärung um weitere Maßnahmen zu verhindern.
Die zuständige Abteilung ist leider weder telefonisch noch per Mail zu erreichen, momentan läuft eine Anfrage via Fax.
 
Kannst ja noch froh sein, dass Amazon Dich da vorab informiert.

200 Bestellungen insgesamt? Die Retouren beziehen sich auf 2 Jahre, die Bestellungen auf Deine ganze Amazon Geschichte? Ich kenne bisher nicht ein Fall von Amazon Sperrung, den ich nicht auch so gehandhabt hätte.
 
M@rsupil@mi schrieb:
Reklamtionen haben damit überhaupt nix zu tun. Es geht um die ganzen Leute, die Amazon als Ausleihe zum Nulltarif ansehen (für 14 bis 30 Tage) oder sich z.B. 5 CPUs bestellen und dann die eine behalten, der sich maximal übertakten lässt.

Naja, es geht bestimmt nicht nur um das 14-tägige Rückgaberecht. Es gibt ja auch solche die kurz vor Garantie-Ende die Ware als defekt zurückschicken, obwohl da gar nichts defekt ist. Die bekommen das ganze Geld zurück und können sich damit das neuste Gerät holen :freak:

Und da frage ich mich, wie das abläuft, wenn der Käufer meines Artikels so ein Schlawiner ist und das macht. Geht das überhaupt?
Und würde sich mein Score dadurch verschlechtern? Denn Amazon sieht ja - wie oben erwähnt durch die Rechnungsnummer - dass ich der eigentliche Käufer bin.

Alternative wäre natürlich ohne Rechnung zu verkaufen.
 
Könnte durchaus auf deinen Score gehen, so wie ich Amazon einschätze.
Die 200 Bestellungen beziehen sich ebenfalls auf die 2 Jahre.
 
Und da frage ich mich, wie das abläuft, wenn der Käufer meines Artikels so ein Schlawiner ist und das macht. Geht das überhaupt?

Wie soll er das machen? Rücksendungen laufen nur über deinen Account und auf deine Zahlungsarten bzw. Guthaben.


Und das Amazon auch Gewährleistungsfälle mit in ihre Retourenstatistik einbezieht sollte mittlerweile deutlich geworden sein.
 
Nun, er könnte schlicht und ergreifend Amazon kontaktieren, die Rechnung schicken und sagen, dass das Teil defekt ist. (Über seinen Account, aber halt mit Rechnung = Beleg)

Ich glaube Amazon nimmt dann die Rücksendung entgegen.
 
boarder-winterman schrieb:
Das ist so leider nicht korrekt.
Ich habe in den letzten 2 Jahren eine Rücksendung wegen falscher Artikelbeschreibung über 11,89€ (wurde als Nichtgefallen eingestuft) gehabt und 11 defekte oder auf dem Versandweg verlorene Bestellungen reklamiert (mehrere Hardwarekomponenten im dreistelligen Bereich waren darunter).
Dabei habe ich bestimmt 200 Bestellungen insgesamt.

Ich bin im letzten Monat von Amazon bereits wegen einer hohen Retourequote per Mail angezählt worden (im Netz bekannte Mail wegen hoher Retourequote und unzufriedenem Einkaufserlebnis) und bin derzeit in Klärung um weitere Maßnahmen zu verhindern.
Die zuständige Abteilung ist leider weder telefonisch noch per Mail zu erreichen, momentan läuft eine Anfrage via Fax.

Sorry, aber 11 Retouren im Hardware Bereich sind bei 200 Bestellungen verdammt hoch! 200 Bestellungen habe ich in nem halben Jahr und habe noch nie Hardware retourniert, schon gar nicht wegen defekt oder gar verloren. Verlorene Sendungen waren bei über 2000 Bestellungen noch keine einzige dabei und beschädigt war 2 Sendungen. Das eine war ein Glasartikel, dass andere eine Waschmaschine. Beides wurde problemlos getauscht. Wenn ich also höre, dass bei so wenigen Sendungen dann eine derart hohe Quote zustande kommt, kann ich also absolut verstehen, dass Amazon misstrauisch wird. Ich mag einfach nicht glauben, dass manche ein derartiges Pech haben und nicht zumindest teilweise auch selbst dazu beitragen.

Bei Hardware sind die Händler eben weitaus empfindlicher mit Retouren als bei Klamotten. Hardware hat feste Werte und fällt nicht unterschiedlich aus. Alle relevanten Details sind vorher bekannt und ändern sich nicht. Daher sind hier keine großartigen Retouren in den Verkaufspreisen enthalten im Gegensatz zu Klamotten.

@Smuper
Wo ist klar das Amazon Gewährleistung mit als Retoure sieht? Wenn der Kunde im Protal Retoure wählt, obwohl er eine Gewährleistung hätte kann man das wohl kaum Amazon anlasten. Korrekt geführte Gewährleitungen rechnet Amazon sicher nicht ein, das wäre rechtlich mindestens mal problematisch und streitbar, wenn nicht ohnehin unzulässig.
 
das wäre rechtlich mindestens mal problematisch und streitbar, wenn nicht ohnehin unzulässig.

Warum sollte es? Amazon steht es frei, mit wem sie Geschäfte machen möchten und wie sie zu diesem Schluss kommen. Die Gewährleistungsfälle werden ja sogar weit über gesetzlichen Standard gelöst.

Wo ist klar das Amazon Gewährleistung mit als Retoure sieht?
Es gibt mittlerweile genug glaubhafte Rückmeldungen die sich mit denen von boarder-winterman decken. Soll jeder seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.

Sorry, aber 11 Retouren im Hardware Bereich sind bei 200 Bestellungen verdammt hoch! 200 Bestellungen habe ich in nem halben Jahr und habe noch nie Hardware retourniert, schon gar nicht wegen defekt oder gar verloren.

Und jetzt? Möglicherweise hast du einen ganz anderen Bedarf und damit ein anderes Bestellverhalten.

Amazon produziert allerdings zwangsläufig Retouren, da sie nicht in der Lage sind Ware den Richtlinien der Transportunternehmen entsprechend zu verpacken. Diese Retouren scheinen günstiger zu sein, als fähige Mitarbeiter einzustellen und/oder die zeitlichen Vorgaben zu entschärfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzlich steht es jedem Händler zu mit den Leuten zu handeln, mit den sie wollen. Jemanden aber auszuschließen, weil er Gewährleistungen in Anspruch nimmt, die ihm gesetzlich zusteht, ist unzulässig. Allein schon weil jemand sich genötigt fühlen könnte, auf gesetzliche Gewährleistung zu verzichten, weil er den Service weiter nutzen möchte. Und das wäre rechtlich problematisch.

Gewährleistung kann darüber hinaus nicht über gesetzlichem Standard erfüllt werden. Dann ist es keine sondern Kulanz und/oder Garantie. Sicher, das du dir im klaren bist, worüber du sprichst?

Möglich ist vieles, dass ich von deinen Unterstellungen trotz massiv höherem Bestellaufkommen nichts mitbekomme ist aber mindestens mal merkwürdig. Ich hatte jedenfalls keine zwangsläufigen Retouren wegen nicht Beachtung von Verpackungsrichtlinien. Im Gegenteil, alles was nicht Marketplace Selbstversand war, war stets bestens verpackt. Von daher, solange du keinen Quellen für den Vorwurf nennst, ist es reines subjektiv Hörensagen
 
Bei 200 Bestellungen und 11 Rückläufern sind das gerade mal 5 Prozent. Also nicht gerade sehr viel.



Kurz und knapp via Smartphone
 
Für Elektronik ist es viel. Vor allem weil er schreibt, dass diese entstanden durch verloren bzw. defekte Ware. Das dürfte der eigentliche Knackpunkt sein. 5% der Pakete kommen gar nicht oder defekt an. Das ist deutlich über Schnitt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
5% inklusive Defekte (also Gewährleistung) sind nicht viel, sondern dürften wohl im Schnitt liegen, auch (oder gerade) bei Elektronik.
 
Nicht für nicht angekommene. Und wenn defekt und Tausch, wird es nicht unter diese Quote fallen. Wenn defekt und zurück, dann schon und das ist auch eher ungewöhnlich den warum bestelle ich etwas und will es nicht getauscht haben wenn es (zunächst mal angeblich) defekt ist?

Geht aber langsam am Thema vorbei...

Verwunderlich ist es jedenfalls nicht, dass er damit zumindest auffällig wurde.
 
Bei Amazon fließt auch Gewährleistung mit in die Quote.
Bei Defekt in den ersten Tagen, ist es üblich zu Widerrufen und neu zu bestellen (geht schneller).

Amazon ist da recht streng, wie man sieht, schon bei einer normalen Quote von 5%, wo auch noch Defekte dabei sind, wird man angemahnt.
 
WhiteShark schrieb:
Bei Amazon fließt auch Gewährleistung mit in die Quote.
Bei Defekt in den ersten Tagen, ist es üblich zu Widerrufen und neu zu bestellen (geht schneller).

Beweise? Quellen? Behaupten kann ich auch viel.

Und das letztere mag so sein, ist aber eine Kundenentscheidung. Muss er eben mit den Konsequenzen leben...
 
Als Quelle nenne ich jetzt mal den Beitrag auf den sich das mit 200 Sendungen und 11 Rückläufern bezog.
Das waren 11 Defekte.
Ohne Defekte wäre es ja eine Quote von 0%. Da er ermahnt wurde, wird das wohl mitgezählt.
Auch was man in anderen Foren so liest, scheint das durchaus mitgezählt zu werden.

Und selbst wenn es alles Widerrufe wären, sind 5% im normalen, üblichen Rahmen.
 
Gewährleistung kann darüber hinaus nicht über gesetzlichem Standard erfüllt werden. Dann ist es keine sondern Kulanz und/oder Garantie. Sicher, das du dir im klaren bist, worüber du sprichst?

Doch, das geht. Amazon ignoriert die Beweislastumkehr zu Gunsten des Kunden. Natürlich ist das Kulanz, trotzdem ist Leistung höher erfüllt als vom Gesetzgeber verlangt.

Jemanden aber auszuschließen, weil er Gewährleistungen in Anspruch nimmt, die ihm gesetzlich zusteht, ist unzulässig. Allein schon weil jemand sich genötigt fühlen könnte, auf gesetzliche Gewährleistung zu verzichten, weil er den Service weiter nutzen möchte. Und das wäre rechtlich problematisch.

Das mag in der Theorie richtig sein, wie möchtest du es nachweisen? Die Geschäftspolitik treibt ganz andere Blüten, so wird nach Kontosperrung erst mal keine Gewährleistung mehr für die vorher gekauften Produkte geleistet, noch dazu werden etwaige Geschenkgutschein Salden nicht ausgezahlt.
 
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