Für ostdeutsche Verhältnisse verdient man dort sehr gut, kann ich nur sagen.
Fab30 fährt noch 90nm und Fab36 stellt gerade auf 65nm um, AMD hat keine weiteren Fabs, nur noch einen Auftragsfertiger,siehe Link (
http://www.heise.de/newsticker/meldung/53057)
...und so viel zum Thema Subventionen (aus einem anderen Forum):
Zitat von
http://ec.europa.eu/regional_policy/sources/docconf/lisbon/doc/statement_gmilbradt_0303_de.pdf
Folie 10: Job Efffects of AMD and Infineon Investments (Dresden Region)
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat im Jahre 2002 eine Studie über die
unmittelbare und mittelbare Beschäftigungswirkung der Großinvestitionen von AMD
und Infineon erstellt.
Wie Sie auf dieser Folie erkennen können, sind seit 1994 durch die Investitionen von
AMD und Infineon direkt gut 8.000 wettbewerbsfähige und innovative Arbeitsplätze
geschaffen worden. Zusammen mit den in Service, Ausrüstung sowie durch
Einkommenseffekte mittelbar entstehenden Arbeitsplätzen liegt die Zahl mittlerweile
bei mehr als 16.000.
Folie 11: Fiscal Effects of Public Subsidies to AMD and Infineon Investments
In der gleichen Studie hat man auch die fiskalischen Effekte der Subventionen
berechnet:
Bereits Anfang 2003 standen der Summe aller bis dahin eingesetzten Fördermittel
höhere Gesamteinnahmen an Steuern und Minderausgaben der Sozialversicherung
gegenüber. Und tritt die der Studie zugrunde liegende Prognose einer Umsatzrendite
von 5 % ein, wird die Summe aus Steuereinnahmen, Einnahmen der Sozialversicherungen
und deren Minderausgaben die Fördermittel bereits in 2005 um das Zweifache
Zitat von
http://www.bmbf.de/de/6247.php
Laut einer DIW Studie übersteigen die durch die Förderung generierten staatlichen Einnahmen die Ausgaben deutlich. Danach überstiegen bereits 2003 die staatlichen Einnahmen die Fördermittel um 60%. Nach 5 Jahren wird mit einem vollständigen Rückfluss der Förderung gerechnet, nach 10 Jahren mit 6 Mrd.€ Rückfluss. Die Förderungen, die in diesem Sinne eher Investitionen sind, haben sich damit sowohl für die Wirtschaft als auch für die Gesellschaft gerechnet.
Neben der Projektförderung wurden am Standort Dresden von den insgesamt 11Mrd.€ für den Bau der Chip-Fabriken ca. 2 Mrd.€ von Bund und Land bereitgestellt. Alleine die MwSt. Einnahmen der 11 Mrd.€ decken fast die öffentliche Unterstützung.